Es klang so gut, hat dann aber stark nachgelassen
June ist im Schock. Noch vor kurzen hat sie nachts einen Anruf von Delia bekommen, ihrer ehemals besten Freundin. Sie ignoriert ihn, weil sie seit einem Jahr nicht mehr miteinander gesprochen haben. Kurz darauf ist Delia tot. Selbstmord heißt es. Sie hätte sich im Schuppen ihres Stiefvaters angezündet. Aber June weiß, Delia hat Angst vor Feuer, niemals hätte sie sich angezündet. In ihr kommen Zweifel auf, die der Freund von Delia noch befeuert. Es klang so gut auf dem Klappentext, zuerst habe ich gerne gelesen und wollte wissen, was mit Delia wirklich passiert ist. Aber ab der Auflösung, die recht schnell erfolgt, hat mich die Geschichte einfach nur verwirrt. Irgendwie ergab das alles wenig, besonders das Ende hat mich verwirrt. Gut beschrieben fand ich aber Delias manipulative Art und Junes Angst vor dem alleine sein, wie sie immer wieder sich an Delia klammert. Auch die Rückblenden fand ich sinnvoll und schön eingebaut, die haben nochmal vieles erklärt, auch wie sich die Dynamik zwischen June und Delia entwickelt hat. Trotz allem, kann ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen.




