5. Sept.

spannende erzählweise, abwechslungsreich, aber auch Knallhart tragisch

Die Geschichte handelt von fünf Menschen amerikanischer und sudanesischer Herkunft, die in einer NGO im Sudan leben und arbeiten: William der Dolmetscher, Alex der Kartograph, Mustafa der Junge für alles, Layla die Köchin und Dena die Dokumentarfilmerin. Die Erzählweise ist langsam und abschnittsweise eher beschreibend. Spannend war, dass es keine*n Protagonist*in gibt, wir verfolgen alle Personen abwechselnd in ihrem Alltag. Natürlich ist das Buch nicht ohne Handlung, ganz im Gegenteil. Der Ort Saraaya, in dem die Geschichte spielt liegt an der Grenze des Konfliktes zwischen muslimischen Nomaden und Niloten. Das Buch thematisiert den Krieg, die Arbeit in einer NGO, die Situation im Sudan und das Leid, aber ich die Lebensart der Menschen. So war die Geschichte sehr abwechslungsreich, zwischendurch spannend oder auch tragisch. Man hat einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen im Sudan bekommen, in dem schon so viele Jahrzehnte ein Konflikt herrscht, von dem so wenig berichtet wird.

Zeit der Geister
Zeit der Geisterby Fatin AbbasRowohlt Berlin