Eine Murder Mystery in märchenhaftem Setting mit komplexen Charakteren und einer Prise Romance ✨
Ganz gut würde ich sagen
Erstmal ein paar Objektive Dinge die ich anmerken möchte: Ein sehr interessantes Worldbuilding, was dennoch leicht zu verstehen war, eine Karte des ganzen wäre allerdings praktisch gewesen. Die Charaktere waren sehr interessant und haben ihre Rollen und Persönlichkeiten immer Beibehalten. Es ist sehr klar das sich, was die Umgangsformen mit den Yeva anging, inspiration geholt wurde an manchen Stellen vom 2 Weltkrieg. Nun zu ein paar meiner persönlichen Anmerkungen: Ein wirklich sehr schönes Buch. Die Charaktere waren interessant und der enemies to lovers trope war hier gut umgesetzt. Es hat Spaß gemacht Sylvia und Lorelei zu verfolgen auch wenn mich Lorelei manchmal etwas "nervte". Sie war sehr in ihren eignen Rollenbildern verwickelt, was nicht immer so angenehm war. Allgemein aber sehr cool, auch wenn es nicht ganz für 5 Sterne gereicht hat. Das Cover design gefällt mir noch sehr gut.

Vor langer Zeit, als die Wünsche noch mächtig waren…
…lebte eine junge Frau mit einem Traum, den sie nicht hätte träumen sollen. Lorelei ist magiebegabt – entgegen aller Wahrscheinlichkeit. Sie will lernen und die Welt verstehen, die Natur erforschen, doch leider ist sie bloß die Tochter eines Schusters, ohne Mittel und ohne Zukunft. Doch das Schicksal bietet ihr einen Ausweg und so ist sie Jahre später Folkloristin auf einer Expedition, die den Ursprung aller Magie sucht. Während Lorelei noch mit ihrer Stellung zu kämpfen hat, droht der Unternehmung plötzlich mehr als ein Unheil: Die Expeditionsleiterin wird ermordet und ein Geheimnis nach dem anderen kommt ans Tageslicht. Wenn sie überleben will, muss Lorelei mit den anderen Forschern zusammenarbeiten, auch wenn sie ihre schlimmsten Rivalen sind… Die Handlung dieses Buches zusammenzufassen ist gar nicht mal so einfach. Während der Klappentext das Buch vorrangig als magische Liebesgeschichte verkauft, lässt er doch einen großen anderen Teil der Geschichte außer Acht. Allison Saft erzählt uns hier nämlich eine sehr vielschichtige Geschichte, die einem Märchen gleicht, düster und verworren, detailliert und atmosphärisch, auch romantisch, aber vor allem voller Magie. Sie vereint gekonnt die Mystik einer Welt, die langsam dem Mittelalter entwächst, mit dem Forschergeist früher Pioniere, die die Welt verstehen wollen. Dabei heraus kommt die Ruhigburger Expedition, die der der Welt eigenen Magie auf die Spur kommen will. Sechs begnadete Wissenschaftler wagen sich in die Wildnis, um der Welt ihre Geheimnisse zu entlocken, alte Mythen zu verstehen und die mächtigste Form von Magie zu erlernen. Auf den Seiten dieses Buches trifft man die verschiedensten Fabelwesen, das ganze Buch versprüht eine nebelverhangene, mysteriöse Atmosphäre voller lebendiger, tückischer Wälder, magischen Geschöpfen mit gespaltener Zunge und Geheimnissen, die in der Dunkelheit nur darauf lauern, entdeckt zu werden. Da die Autorin ihre Geschichte vor allem um deutsche Mythologie herum aufgebaut hat, kann es aber stellenweise auch (durch die Übersetzung) etwas verwirrend zu lesen sein. Auch hätte das Buch am Ende noch ein paar mehr Seiten haben dürfen, der Abschluss wirkte etwas überstürzt. Dennoch überzeugt die Reise der ungleichen Gruppe, weil lange kaum abzusehen ist, wohin sich die Geschichte entwickeln wird. Ein Hauch Krimi vermischt sich mit Dark Academia, einer etwas verdrehten, aber doch liebenswerten, queeren Liebesgeschichte, ein wenig Politik und natürlich Märchen und Magie. Man muss aufmerksam lesen, wenn man dranbleiben und allen Intrigen folgen will, man muss mit der ungewöhnlichen Denkweise der Protagonistin und ihren verdrehten Gefühlen zurechtkommen, dann kann dieses Buch, das nicht so wirklich in eine Schublade passen will, seine ganz eigene Faszination entfalten und dem Leser eine Geschichte von Unterdrückung, Sehnsucht nach Freiheit und der Macht von Geschichten erzählen.

Dolle düstere Fantasy mit zwei jungen Frauen im Fokus!
Ich begann das Buch zu lesen nachdem ich den Klappentext schon vollkommen vergessen hatte. Dementsprechend war ich erst irritiert als ich merkte, dass es um zwei Frauen und eine gefährliche Expedition mit einigen anderen "Freunden" geht. Lorelei und Sylvia. Vom Cover her dachte ich nämlich, dass eine der beiden ein Mann wäre. 🤭 Ich war überrascht, aber positiv angetan und dachte mir gleich: oh das ist mal was anderes. Jetzt bin ich so richtig neugierig! Die beiden sollen sich mit einer Professorin und ein paar anderen Mitgliedern auf eine Expedition begeben um den Ursprung der Magie für ihren König zu finden. Allerdings wird fast sofort nach Aufbruch die besagte Professorin ermordet. Lorelei macht es sich zur Aufgabe heimlich herauszufinden wer von der Gruppe es gewesen ist. Sylvia lässt sie erst später dabei helfen. Die beiden sind nämlich Rivalinnen und können sich so gar nicht ausstehen... Oder doch? 👀 Die Reise ist auf jeden Fall spannend und gefährlich und sie treffen auf allerhand magische Wesen, die dort Wildeleute genannt werden. Ich werde jetzt nicht zu viel spoilern, aber das Ende war dramatisch und richtig cool und ich wollte vor allem auf die letzten 100 Seiten wirklich so gar nicht mit lesen aufhören. Hab ich auch nicht. 🤣 Ich finde, dass A dark and drowning tide mal etwas Anderes war und mich mal aus den Standard Fantasy Geschichten Entführt hat in eine etwas andere Welt. Eine Welt in der man aber auch starke Parallelen zu unserer Vergangenheit erkennt.
"Objektiv" 3⭐, subjektiv 4⭐ Magisch, komplex, queer
Dieses Buch hat einen ganz bestimmten Spot für mich gehitted. Ich hatte richtig viel Spaß. Meine Meinung (spoilerFREI): Zunächst: die Love Story(ies) sind eine angenehme Mischung aus queer und hetero, auch wenn sie mich (wie fast alle Romances) nicht catchen konnte. Das war aber überhaupt nicht schlimm, ich habe trotzdem die Dynamiken zwischen Sylvia und Lorelei geliebt, richtiges Sunshine X Grumpy. Hin und wieder hab ich richtig lachen müssen. Die Welt fand ich ganz toll, auch wenn ich an der Umsetzung ein bisschen was auszusetzen haben. Mir hat hier nämlich die Detailtiefe gefehlt bzw das "Bereisen" gefehlt. Es werden zwar alle Provinzen genannt aber nur eine tiefer erlebt, auch wenn eine zweite ebenfalls eine große Rolle spielt. Auch die Reise an sich wurde immer nur erwähnt, wenn man denn schon am nächsten Ort angekommen war, gefühlt hat man sich also "teleportiert". Hier präferiere ich es einfach, wenn auch die Reisezeiten in die Geschehnisse aufgenommen werden Die Magie und Folklore haben richtig Spaß gemacht und gerade die Märchen, die eingestreut waren, fand ich cool. Auch das die Wildeleute (Magische Wesen) so natürlich in die Welt gesetzt worden waren, fand ich gut. Ständig war dieser Fantasyanteil ein Thema, sodass ich immer ein kleines bisschen verzaubert war. Aber die Geschichte ist nicht Friede Freude, sondern hat richtig heftige Themen mit drin, die allem eine Art Ernsthaftigkeit verleiht. Deshalb gerne Trigger Warnings beachten. Dazu gehört auch der Erzählton, der fast ausschließlich durch Lorelei als Erzählerin geprägt ist. Ihr Wesen, ihre Einstellung und ihre Erfahrungen prägen alles was wir von der Welt sehen und hat die Story angenehm düster, selbstzerstörerisch und auch ein bisschen aussichtslos anfühlen lassen ohne dabei für mich zu schwer zu sein. Eine Mischung, die ich sehr gut fand. "Objektiv" (also auf meiner Kategorieskala) muss ich sagen, hat es nur für 3⭐ gereicht, aber gefühlt wird diese Bewertung der Geschichte nicht gerecht. Gefühlt würde ich es nämlich mit 4⭐ bewerten.
LESBIANS and like murder but who needs that
🌊
Am Anfang hat mich der Schreib Stil ein wenig Probleme gemacht, aber nach einer Zeit war es verständlich, wenn man rein gekommen ist. Ansonsten die Geschichte war ganz spannend und interessant.

»Sie empfand die Welt als einen hässlichen und schmerzhaften Ort, den sie mit niemandem teilen wollte.«
Leider hat mich das Buch enttäuscht. Ich habe irgendwie viel mehr erwartet. Man wird in die Geschichte reingeworfen ohne große Einleitung oder sonst was, was bei mir dazu geführt hat, dass ich ständig nur völlig verwirrt war und keine Beziehung zur Welt und den Charakteren aufbauen konnte. Auch die ständigen Märchen, die Lorelei wiedergibt haben mich mehr verwirrt als sonst irgendwas. Und als ich dann gerade ein wenig Sympathie für die Charaktere empfunden habe passiert etwas, dass mir leider auch nicht zugesagt hat. Danach fiel es mir schwer weiterzulesen und letztendlich war ich dann einfach froh es beendet zu haben. Die Story hat potenzial, genauso wie die Welt, die beschrieben wurde und der Schreibstil ist angenehm, aber die Umsetzung war leider holprig. Ist okay, aber empfehlen würde ich das Buch leider nicht.

Lesbian Rivals to Lovers? Count me in!
Diese Geschichte hat so unglaublich viel Potential! Lorelei ist eine wundervolle, komplexe, etwas düstere aber auch irgendwie unendlich liebenswerte Protagonistin. Sie ist in einer Welt groß geworden, die sie ablehnt. In einer Welt, in der sie ihre Magie verstecken muss, selbst wenn sie damit anderen helfen könnte. Und aus genau dieser Perspektive lernen wir die anderen Figuren kennen. Loreleis und damit unsere Wahrnehmung ist sehr negativ gefärbt – zu Recht, wohlgemerkt. Und irgendwie hat dies die Leseerfahrung für mich sehr interessant gestaltet. Als jemand, der sehr offen und warmherzig auf Menschen zu geht – also eher wie Sylvia – fand ich es super spannend, zu lesen, wie jemand mit einer negativeren Sicht andere Menschen und Situationen wahrnimmt. Und umso schöner war es dann natürlich, zu beobachten, wie Loreleis Wahrnehmung sich über die Zeit ändert. Wie sie von ihren Mitmenschen überrascht wird, wie sie anfängt, vor allem Sylvia zu vertrauen. Generell hat mir ihre und Sylvias Beziehung sehr viel Freude bereitet. Die beiden schleppen so viel Ballast mit sich herum. Haben beide so viel Narben, so viele Wunden in ihrem Inneren. Zu beobachten, wie aus ihrer Rivalität langsam Vertrauen und später sogar Liebe wird, war so so schön. Abseits von der Romance hat mich auch der „Abenteuer-Plot“ sehr überzeugt. Ich mochte, dass wir so viel auf dem Wasser unterwegs waren. Und generell hat mir auch das Magiesystem mit dem Wasser sehr gut gefallen. Und was ich richtig cool fand, war, wie viele Aspekte der Geschichte an deutschen Märchen und Sagen inspiriert waren. Ich habe den Roman auf Englisch gelesen und es war einfach so funny, wenn einem die »Wildeleute« – magische Wesen, wie zum Beispiel »Eschenfrau« oder ein »Alp« begegneten. Was mir jedoch leider überhaupt nicht zugesagt hat, war das Ende. Irgendwie sind wir hier für meinen Geschmack etwas zu sehr in Pro-Kolonialistischen Gefilde abgedriftet. Zum Teil konnte ich das Verhalten der Charaktere am Ende auch nicht mehr so ganz nachvollziehen und es sind einige Punkte offen geblieben, die ich gerne abgerundet gesehen hätte. Abseits des Endes, hat mich das Buch jedoch gut unterhalten.
Keine leichte Kost für Zwischendurch, aber die Geduld lohnt sich
Es war einmal... wäre ein passender Einstieg für Allison Safts "A Dark and Drowning Tide". Das atemberaubende Cover erinnert an Yin und Yang, ebenso wie die beiden Protagonistinnen Lorelei und Slyvia. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: Sylvia ist offen, fröhlich, liebenswert; Lorelei hingegen wirkt oft verschlossen und verbittert - kein Wunder, dass sie dadurch regelmäßig aneinandergeraten. Gemeinsam sollen sie eine wichtige Expedition durchführen, um den geheimnisvollen Ursprung zu finden. Auch die anderen Charaktere haben so ihre Eigenheiten, die Würze in die Story bringen. Allison Saft schreibt insgesamt sehr künstlerisch und märchenhaft. Manche Passagen lassen sich leicht lesen, andere sind schwieriger zu verfolgen. Vor allem das letzte Drittel ist dabei sehr mitreißend! Zwischendrin gibt es jedoch immer wieder kurze Einschübe von Märchen, die zwar grundsätzlich interessant sind, aber gleichzeitig meinen Lesefluss störten. Das Buch ist für mich leider kein Highlight, unterhalten hat es mich trotzdem. Die Idee hinter der Welt und der Magie ist auf jeden Fall besonders. Schön ist außerdem, dass in dieser Romantasy endlich mal zwei queere, starke Protagonistinnen im Mittelpunkt stehen. Daher empfehle ich die Geschichte jedem, der sich nach dieser Liebe in der Fantasywelt sehnt sowie die richtige Mischung aus "Slow Burn" und "Grumpy × Sunshine" sucht.
Die Story ist bittersweet 💔🌟
Ich liebe die Charaktere, es ist fabelhaft dass sich die Geschichte wie ein Märchen anfühlt. Die Story war sehr politisch, was mir sehr gefallen hat. Der Schreibstil ist besonders, außerdem ist die Protagonistin kein Klischee, was abwechslungsreich war.

Lange wollte ich dieses Buch lesen.. endlich ist es passiert und ich fands toll! 🖤 Der Schreibstil war sehr atmosphärisch und magisch. Ich hab anfangs kurz gebraucht um reinzukommen, aber das dran bleiben hat sich richtig gelohnt. Danach hatte mich die Handlung richtig mitgerissen, auch wenn es zwischendurch mal in ruhigerem Tempo vorangeschritten ist. Die Welt war sehr mystisch, voller Magie und Folklore. 💫 Wesen wie Sirenen oder besondere Bäume, sowie das kleine Murder Mystery haben die Handlung noch spannender gemacht. Die Charaktere Sylvia und Lorelei haben mir sehr gefallen. Sie waren sehr unterschiedlich, aber auch einzigartig. Ihre Dynamik hat sehr Spaß gemacht zu lesen. Beide werden sehr romantisch, aber ihre Beziehung bleibt dennoch komplex. Ich liebe einfach sapphic Geschichten und beide haben echt mein Herz gewonnen. 🥹 Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er war sehr poetisch und schön und hatte eine ganz besondere Wirkung. Die Vibes ware einfach perfekt, auch etwas düster, was ich besonders liebe. Absolut Empfehlung, wenn man Folklore und mystische düstere Geschichten mag!
Ich habe eine Weile gebraucht um ins Buch reinzukommen. Die Welt ist interessant und ich fand es schon wie all die Märchen in die Geschichte eingearbeitet wurden. Der Hass und die Abneigung zwischen den Charakteren war für mich anstrengend, wenn auch nachvollziehbar. Ich habe mich öfters dabei erwischt, wie ich in mich hereingegrummelt habe, wenn Lorelei dich nur mal ehrlich zu sich selbst wäre und nicht als Schutzmechanismus gemein. Trotzdem hat die Geschichte Spaß gemacht. Man könnte gut miträtseln und besonders Sylvia das Zusammenspiel zwischen Sylvia und Lorelei aber der Hälfte des Buches hat mir sehr gefallen.

Definitiv ein Jahres Highlight für mich
(Enthält Spoiler; Art von @layahimalaya) Disclaimer Es ist meine Meinung. Ich weiss nicht wo ich anfangen soll. Anfangs hab ich es mir schwer getan aufgrund da es (für meine Verhältnisse) Anspruchsvoll und wirklich schön geschrieben war. Klappe Text: Lorelei Kaskel und Sylvia von Wolff könnten unterschiedlicher nicht sein. Ihre einzige Gemeinsamkeit ist, dass sie beide an der Universität zu Ruhigburg als Schützlinge der renommierten Professorin Ziegler studieren. Immer wieder geraten die akademischen Rivalinnen aneinander, doch da ist auch etwas zwischen ihnen, das ihre Herzen bei jedem hitzigen Wortgefecht schneller schlagen lässt. Als sie gemeinsam mit Ziegler und vier weiteren Studierenden zu einer Expedition zum Ursprung, einer sagenumwobenen Quelle, aufbrechen, passiert das Unfassbare: Ziegler wird ermordet, und Sylvia und Lorelei müssen zusammenarbeiten, um den Mörder ausfindig zu machen und die Expedition erfolgreich zu Ende zu bringen ... Lorelei's verhalten war für mich äusserst nachvollziehbar, aufgrund da sie die "verstossene" der Gesellschaft ist aufgrund das sie eine Yeva ist. Die Rivalität und der einseitige hass war glaubwürdig für mich. Ich konnte mich ins Buch hinein versetzen obwohl es in der dritten Person geschrieben war. Das Ende war auch wunderschön Mein liebster fakt ist das es casually queer ist. Es gibt keine queerfeindlichkeit. Weder bei einfachen Bürgern oder vei den Erben. (Und diese Geschichte war mehr slowburn als manche die als solches vermarktet werden)
Ich habe irgendwie echt lange gebraucht dieses Buch zu beenden aber ich glaube es lag auch an mir weil ich irgendwie nicht so ganz in der richtigen Mood für das Buch war. Ich bin etwas schwer in die Geschichte reingekommen, weshalb es sich etwas gezogen hat. Nichtsdestotrotz hab ich mich irgendwann richtig in die Story fallen lassen können und mich auch in den fast märchenhaften Schreibstil verliebt

Eine schimmernde Welt versinkt im Nebel
Eine schimmernde Welt, die im Nebel versinkt Allison Saft entführt uns mit "A Dark and Drowning Tide" in eine Welt voller Magie, Geheimnisse und dunkler Romantik. Das Buch verspricht eine fesselnde Geschichte über Rivalität und Zusammenarbeit, doch während die Prämisse und die Charaktere ihr volles Potenzial entfalten, kämpft die komplexe Welt um Klarheit. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, da das immersive Erlebnis durch eine stellenweise undurchsichtige Welt gestört wurde. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Lorelei Kaskel und Sylvia von Wolff, zwei akademische Rivalinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihre Dynamik ist von Anfang an packend: Die spürbare Anziehungskraft, die sich hinter ihren hitzigen Wortgefechten verbirgt, ist einer der stärksten Anker des Buches. Saft zeichnet ihre Beziehung nuanciert und authentisch, sodass man als Leser*in gespannt verfolgt, wie sich ihre anfängliche Feindschaft langsam in etwas Tieferes verwandelt. Die Entwicklung dieser Beziehung ist emotional und glaubwürdig, und die Autorin schafft es, die subtilen Gesten und unausgesprochenen Worte, die zwischen ihnen liegen, spürbar zu machen. Die Rahmenhandlung um die Expedition zum sagenumwobenen "Ursprung" und den Mord an Professorin Ziegler bietet eine solide Krimikomponente. Die Notwendigkeit, zusammenzuarbeiten, um den Mörder zu finden und die Expedition zu retten, zwingt Lorelei und Sylvia dazu, ihre Differenzen zu überwinden. Diese Spannung zwischen persönlicher Rivalität und gemeinsamer Aufgabe ist gut umgesetzt und treibt die Handlung voran. Der große Knackpunkt für mich war jedoch das Worldbuilding. Safts Welt ist zweifellos originell und voller faszinierender Ideen. Sie ist reich an magischen Elementen, alten Mythen und einer einzigartigen Universitätsszenerie. Doch genau hier liegt auch die Herausforderung. Die Komplexität der Welt, die vielen neuen Begriffe, Regeln und historischen Zusammenhänge wurden mir persönlich zu schnell und zu dicht präsentiert. Es fühlte sich oft an, als würde ich durch einen dichten Nebel navigieren, ohne eine klare Orientierung zu haben. Anstatt in die Geschichte einzutauchen, war ich oft damit beschäftigt, die Zusammenhänge zu entschlüsseln, was den Lesefluss merklich beeinträchtigte. Eine stärkere Etablierung oder schrittweises Enthüllen der Weltdetails hätte hier Wunder gewirkt. Trotzdem sind die Charaktere und die emotionale Tiefe der Beziehung zwischen Lorelei und Sylvia Grund genug, das Buch zu lesen. Wenn man sich von der Komplexität der Welt nicht abschrecken lässt, findet man hier eine fesselnde Liebesgeschichte inmitten eines düsteren Rätsels. Meine Bewertung: 3 Sterne "A Dark and Drowning Tide" ist ein Buch mit großem Potenzial, das in seinen Charakteren und deren Entwicklung brilliert. Die dunkle Atmosphäre und die prickelnde Beziehung zwischen den Protagonistinnen sind packend. Allerdings war das Worldbuilding für mich persönlich zu undurchsichtig und überfordernd, was das Eintauchen in die Geschichte erschwerte. Wer sich jedoch auf eine geheimnisvolle Welt mit Fokus auf starke Charaktere einlassen möchte, findet hier eine lesenswerte Geschichte.
Unausgereiftes Magiesystem...
Ich bin ehrlich, das Buch war für mich ein reiner Cover-Kauf. Es hat mich optisch so sehr an Sweeney Todd erinnert, ich musste es einfach haben hahaha. Auch der Klappentext hat sich gut gelesen und hat definitiv mein Interesse geweckt. Der Schreibstil war wunderschön, ich mochte wirklich alles daran und das allein ist für mich schon Grund genug weitere Bücher von Allison Saft zu lesen. Auch die eingebaute Folklore hat mir gut gefallen. Abgesehen davon konnte mich A Dark and Drowning Tide inhaltlich leider nur mäßig überzeugen. Das Magiesystem wirkte irgendwie nicht ganz ausgereift, meiner Meinung nach hätte man das auch weglassen können. Die Protagonisten waren in der ersten Hälfte absolut unsympathisch, was den Lesefluss ein wenig beeinträchtigt. Erst in der zweiten Hälfte konnten die Protagonisten, vor allem Lorelei und Sylvia mich überzeugen. Unterm Strich hat es mich einfach nicht gepackt und das wird leider eines dieser Bücher welches nicht in meinem Gedächtnis hängen bleibt. Ich glaube wenn es eher so in die Richtung Dark Academia/Krimi ohne Magiesystem gegangen wäre, hätte es mich mehr überzeugen können.
I am very conflicted about this book. I liked the writing style and the overall story, although the ending was a bit confusing and did not fully convince me. I liked the murder mystery but I thought it was not executed as well as it could've been because solving it is apparently rather simple in the end. I liked Sylvia and I kind of liked Lorelei, even though I don't know what Sylvia saw in her. I like the attempt at creating a complicated and multi-faceted protagonist who hides behind thorns but I think the book didn't fully give her the chance to develop into the person she is supposed to become, making the change in feelings/etc feel kind of rushed. The king, who we are supposed to to doubt for the whole book, ends up being quite a nice guy. The position Ziegler was in and that Lorelei then gets, which is described as a golden chain is never changed but despite everything that happened and how much changed for her, Lorelei still desperately takes the opportunity. So much has changed and she's right where she started. That made the ending feel like it wasn't properly solved. My biggest problem lies in the background: Yeva are very clearly inspired by jewish people and I guess the others are christians? But in the end, nothing has really changed for Yeva. Maybe it's because I'm German but reading this feels very... weird? Almost like a Jewish/N*z* romance if you know what I mean... I didn't really like it. Taking inspiration from real religions, okay, but PLEASE, some of the names/terms were not even changed. That's not inspiration, that's copying and giving about 50% of the terms new names. And the fact that the names that the author thought of were all in German too? Really drills home the point that this is not a book I can comfortably read, no matter how good the idea was. And I'm supposed to kind of sympathize with the character who basically wears this story's equivalent of a sw*stika around his neck????? Last little pet peeve: the names. I assume the author has no German relatives/friends and so I can't blame her. Sylvia is a bit off but okay, Lorelei is not really a typical German name so it gets a pass. But most of the names are from a time where... let's just say, blond-haired, blue-eyed people were *it*. And the hot mean girl being called Heike really threw me off. I only connect the name with middle aged women, it's like naming your super-hot character Debra or Susan or Barbara (not that people with those names can't be hot but you know what I mean). I just couldn't help picturing Heike as my friend's mother 💀

Atmosphärisch und poetisch
🤍 [ Werbung ] * A Dark and Drowning Tide von Allison Saft ist eine atmosphärisch erzählte Story mit ganz wundervollem poetischem Schreibstil. Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan in die Geschichte reinzukommen aber irgendwann platzte der Knoten. * Lorelei ist durch ihre Vergangenheit oft abweisend und vielleicht etwas ruppiger aber gemessen an dem was sie durchgemacht hat konnte ich das vergeben. Vielleicht ist sie nicht der Sunshine Charaktere aber das muss ja auch nicht immer sein. * Eingangs hatte ich bereits die extrem zauberhafte Atmosphäre erwähnt welche mich tief in ihren Bann zog. Der poetische Schreibstil obendrauf hat der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. * Ich habe gesehen das dieses Buch wirklich extrem gespaltene Meinungen bekommen hat. Leider stelle ich in letzter Zeit sehr oft vor das dies bei Geschichten passiert die weit ab vom Mainstream passiert. Es ist einfach keine 0/8/15 Story sondern überzeugt mit einer Abgeklärtheit die ich so nicht oft zu lesen bekomme. Zwar habe ich relativ lange für die Geschichte gebraucht aber es ist auch mal erfrischend. Also nehmt das Buch, nehmt euch Zeit und lasst euch drauf ein. *

"ich wollte nur, dass du mich ansiehst. Es macht mir Angst. Es ist aufregend. Du bist wie etwas aus einem Albtraum."
Was für eine spannende und gefühlvolle und magische Reise durch eine völlig neue und andere Welt. Hier treffen die unterschiedlichsten Charaktere aus den unterschiedlichsten Schichten in einer Welt aufeinander, die so magisch, geheimnisvoll und düster ist, dass man schwer wieder in die Realität zurück kehren kann, wenn man einmal hier ist. Wir treffen auf Lorelei und Sylvia und die anderen Teilnehmer einer Expedition auf der Suche nach dem Ursprung der Magie. Ich wäre so gern mit dort gewesen... Lorelei ist schon immer eine Aussenseiterin gewesen, einem Volk angehören, das keiner achtet, alle hassen sie, sie werden als "Abschaum" gesehen. Dementsprechend hat sie sich ein dickes Fell angeeignet und gelernt, dass es besser ist zu sein, wie man es von ihr erwartet: kalt, herzlos, unfreundlich und nur auf den eigenen Vorteil aus. Doch unter dieser harten Schale steckt ein weicher und zerbrechlich gefühlvoller Kern. Sylvia ist das genaue Gegenteil, sie ist sensibel, glaubt immer an das gute, sie ist optimistisch und elfengleich schön. Sie will alles und jeden retten... Und sie sieht diesen weichen Kern in Lorelei... Mehr sag ich zum Inhalt nicht. Will ja nicht spoilern. Was mich hier besonders gefangen genommen hat, ist der unglaublich gute Schreibstil. Es ist aus der Erzählerpersektive aber nur aus Lorelei's Sicht. Zwischendrin erkennt man ihre Gedankengänge, sodass es eine Mischung aus Erzähler - und ich- Perspektive ergibt. Was ich auch gut fand ist die Erzählung der Mythen und Märchen aus dieser Welt, die teilweise Ähnlichkeit mit unseren Mädchen haben, aber doch ganz anders sind...es ist eine gute Mischung aus Fantasy, Romance und Krimi, denn es gilt einen Mord aufzuklären... Der Plottwist ist echt super! Und dann diese unglaubliche Welt, die die Autorin da geschaffen hat... WOW. Diese Wesen... Eine Karte und eine Legende mit Auflistung der Wesen wäre hier echt hilfreich gewesen. Die romantik kommt hier auch nicht zu kurz. Und der Spice ist zum Glück so wenig, dass es genau richtig ist, alles andere hätte nicht gepasst. Alles in allem ein tolles Buch, mit einer tollen Welt und zwei starken und doch sensiblen Protagonisten,die unterschiedlicher nicht sein könnten und daher perfekt zueinander passen. Zum Schluss muss ich noch diesen wunderschönen Wendeumschlag erwähnen... Wie schön kann bitte ein Buchcover sein? Und hier haben wie gleich 2! Ein Muss für jeden der auf tolles Worldbuilding und anspruchsvolle Fantasy steht und den eine queere Lovestory mit Slowburn und Enemies to Lovers - Vibes nicht stört.
this was not at all what I expected it has all the fantastical natural magic elements ... but so much more too the story is set in the romanticism in some sort of magical Germany/Netherlands inspired country, which was a bit off putting to me as a German since German just doesn't lend itself well to be the language of whimsy especially when it's riddled with grammatical errors much more off putting however was the constant antisemitism directed at Lorelei by just about every character underpinning this book, which was especially bad considering the obvious german-ness of every character lol how did this whimsy magic book turn into a (bad) third Reich allegory? other than that it was a fun enough read, I really did like the writing style obviously taking inspiration from British romanticism and the travel style of the story. it was well paced with appropriate twists and turns, though the murder mystery takes a backseat pretty quickly. the romance was well done too, maybe there could've been a bit more buildup but the yearning really was peak. over all enjoyable even it if it wasn't what I expected from the blurb
Sehr Atmosphärisch und Politisch
Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gefallen, auch wenn ich mich erstmal an den Plot, die Atmosphäre und den Stil gewöhnen musste. Man hatte das Privileg jeden zweiten Satz mehrmals lesen zu müssen, weil alle besonders waren! Ich mochte die Charaktere sehr (vor allem Ludwig!), genauso wie die Dynamiken zwischen ihnen, obwohl diese trotzdem ein ticken mehr ausgereift werden konnten. Insgesamt habe ich mit der falschen Erwartung dieses Buch begonnen, da der Klappentext und das Marketing ein wenig irreführend war. A Dark and Drowning Tide ist hochpolitisch, voller Fabeln und Märchen, und keine Dark Academia Rivals to Lovers Roman. Dieses Buch kann man nicht schnell in Tropes beschreiben, was mir aber sehr gefällt. ABER: Ich hasse das Ende. Warum wurde die ganze Zeit auf diese Auflösung hingearbeitet, aber letzendlich links liegen gelassen, und dann die einfache Lösung gemommen. Das kam mir ein wenig faul und unüberlegt vor, da Lorelei eigentlich selber mit diesem Ende nicht zufrieden hätte sein sollen. Jedenfalls bin ich sehr happy und zufrieden mit dem Ende zwischen Lorelei und Sylvia, und es nicht das typische „doomed yuri“ ist 🫶🏻🫶🏻
Sehr schön und sprachgewandt geschrieben mit einem expressiven Worldbuilding und fantastisch menschlichen Charakteren.
I was wasting time in my local bookstore and stumbled upon this book: at first, I merely picked it up because I thought the cover was gorgeous, but I didn't have much of an intention to buy this. But then: folklore, lesbians and murder mystery? Sign me up. Again, they say never judge a book by its cover, but sometimes that just works out perfectly. I was altogether invested in the story since the start, but the murder mystery added that touch more than had me glued to the pages, because I had to know who the culprit was. Though I admit that ended up being a little predictable, perhaps. Lorelei is such a well written and convoluted character: I could understand her desperation in attempting to be careless to other people, but still caring so deeply much. All along she believed herself a much worse person than she actually is. All the references to folklore, description of creatures and recounting of stories made me feel truly projected into that world! And I adore how the magic is completely water based. The yearning felt so real it was bleeding through the pages and I found myself actually screaming against Lorelei at times, because this woman was literally jealous of herself at some point and I was exasperated! Like, girl, Sylvia might be the Mondprinzessin but she looks at you like you've hung the moon and all the stars. I adored the romance. All together, it was an enjoyable book, but I admit I was a little disappointed by the ending. Most of the time I hate when an author forces the story through three books or more instead of reducing it to a perfectly acceptable single book, but in this case I feel there should have probably been a sequel. They spent a lot of time discussing over how they couldn't allow Wilhelm to have the Ursprung and then boom everything is forgotten at the end, for seemingly no reason at all and this is never talked about again, we never truly know the destiny of this realm. Because of that ending I'd have to push this from a 4 stars to a 3.5, but I still loved this book ✧ ₊ ⊹
Very difficult language and style, sweet romance (althought this lingering emotions arent for me)

So viel mehr als nur eine Geschichte 🖤
🖤𝐌𝐘𝐒𝐓𝐈𝐒𝐂𝐇𝐄 𝐖𝐄𝐋𝐓 🖤𝐄𝐈𝐍𝐙𝐈𝐆𝐀𝐑𝐓𝐈𝐆𝐄 𝐂𝐇𝐀𝐑𝐀𝐊𝐓𝐄𝐑𝐄 🖤𝐌𝐀𝐆𝐈𝐒𝐂𝐇 & 𝐑𝐎𝐌𝐀𝐍𝐓𝐈𝐒𝐂𝐇 Wie hübsch ist das Cover bitte? Ich mag „Menschen“ auf Cover eigentlich nicht so aber dieses Buch ist meiner Meinung nach so ein Hingucker. Es versprüht schon ganz viel Magie und sieht total mystisch aus.✨ Wow, was war das für euch Buch? Dieses Buch hat sich angefühlt wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Schreibstil der Autorin ist sehr atmosphärisch und kompakt. Ich habe am Anfang eine Weile gebraucht um mich mit dem Schreibstil zurecht zu finden aber das dran bleiben hat sich definitiv gelohnt. Die Welt in die man hier eintauchen darf steckt voller Magie und ist so mystisch und mysteriös. Ich lese ziemlich selten Fantasy aber dieses Buch hat mir gezeigt in was für mystische und einzigartige Welten man entfliehen kann und ich hab’s so genossen und geliebt. Die Autorin hat während dem gesamten Buch eine derartige Spannung aufgebaut. Mal war es etwas ruhiger und ein paar Seiten weiter war es schon wieder total actionreich was für ausreichend Abwechslung gesorgt hat. Dieses Buch ist so viel mehr als nur eine Fantasy Geschichte. Die Geschichte ist so vielseitig, magisch, steckt voller einzigartiger Charaktere, ist ein auf und ab an Gefühlen und lässt einen während dem lesen alles vergessen.
Für mich leider nicht das richtige…
„A Dark and Drowning Tide“ von Allison Saft hat eine faszinierende Prämisse, die vielversprechend klingt: Die Rivalität zwischen Lorelei Kaskel und Sylvia von Wolff an der Universität zu Ruhigburg, die in eine spannende Expedition mündet, in der ein Mord geschieht. Die Idee, dass zwei so unterschiedliche Charaktere gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, um ein Rätsel zu lösen, bietet viel Potenzial für interessante Entwicklungen und emotionale Konflikte. Leider fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen. Trotz der poetischen Sprache und des cleveren Worldbuildings, die im Klappentext hervorgehoben werden, konnte ich keine echte Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Die Dynamik zwischen Lorelei und Sylvia, die sowohl von Rivalität als auch von romantischer Spannung geprägt ist, blieb für mich oft flach und wenig greifbar. Die Handlung, die sich um Intrigen und Geheimnisse dreht, hatte ihre spannenden Momente, aber ich fand, dass der Erzählfluss manchmal ins Stocken geriet, was es mir erschwerte, am Ball zu bleiben. Insgesamt war „A Dark and Drowning Tide“ für mich nicht das richtige Buch. Es könnte jedoch Leser ansprechen, die eine tiefere Verbindung zu den Themen und Charakteren finden können. Für mich war es leider eine Herausforderung, die ich nicht vollständig meistern konnte. Für mich: ⭐️⭐️,5

Leider nicht komplett überzeugt🖤
Also, "A Dark and Drowning Tide" von Allison Saft hat mich zuerst echt angesprochen – das Cover sieht düster und geheimnisvoll aus 🖤, und der Klappentext klang super spannend. Zwei Rivalinnen, die sich an der Uni in eine Mordermittlung verwickeln – das versprach ordentlich Action! 🔍 Der Anfang hat mich allerdings ziemlich enttäuscht. Der Schreibstil war für mich etwas schwerfällig und hat die Spannung einfach nicht am Laufen gehalten 😩. Die ersten Kapitel fühlten sich zäh an, und ich hatte echt Mühe, in die Geschichte reinzukommen. Manchmal war es so langweilig, dass ich beim Lesen fast eingeschlafen bin 😴. Aber dann kam der zweite Abschnitt (Seiten 74-118), und da wurde es endlich besser! 🎉 Da nahm die Geschichte wirklich Fahrt auf und ich war wieder drin. Leider hielt die Spannung nicht bis zum Schluss, und ich fand es schwer, weiterzulesen. Es gab Momente, in denen ich einfach keine Lust mehr hatte, weiterzumachen 😔. Die Verbindung zwischen Sylvia und Lorelei hätte auch emotionaler sein können. Ich mag Slow-Burn-Geschichten, aber hier hat das irgendwie nicht gezündet 💔. Außerdem hätte ich mir eine Landkarte vom Setting gewünscht, weil die fantastischen Orte, die Saft erschafft, nicht so richtig greifbar waren 🌍. Insgesamt ist "A Dark and Drowning Tide" ein Buch mit einer coolen Idee, das mich aber nicht ganz so umgehauen hat, wie ich mir erhofft hatte. Es ist eine düstere Geschichte, die echt lange braucht, um spannend zu werden. Wer ein bisschen Durchhaltevermögen hat, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen 👍.

Liebs komplett - unerwarteter 5⭐️ Read!
Werbung | Rezensionsexemplar „A Dark and Drowning Tide“ von @allisonhsaft ET: 23.12.24 Ein überraschendes 5⭐️, dass sich heimlich in mein Herz & meine Gedanken geschlichen hat. Zunächst hatte ich nur gehofft, dass es mir gefallen wird und als ich mich zunächst an die ungewöhnlich deutschen Namen gewöhnt hatte, war ich voll im Game und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Es ist eine ungewöhnliche Romantasy oder eher Highfantasy mit einem Hauch Romamce. Ich weiß ehrlich gar nicht so richtig, wo ich es einordnen soll. 🚨Vorsichtig, die folgende Beschreibung, könnte Spoilern. Die Charaktere bedienen sich der Magie und können zB Wasser lenken. Oder zB durch Gesang mit Nixen kommunizieren. Zu dem haben wir noch magische Portale und Geschöpfe, sowie einen lebendigen Wald. Allison Saft hat einen ungemein poetischen Schreibstil und dieser zog mich sehr in seinen Bann. Zudem ist er sehr bildhaft und macht es leicht, sich alle Szenen wie kleine Filmclips vor dem inneren Auge abspielen zu lassen. Zum Verlauf der Geschichte kann ich sagen, dass ich mir zwischendurch etwas vorkam wie bei „Herr der Ringe“. Also der Teil, indem sich die Gruppe auf die Reise macht. So in etwa ergeht es der bunt gemischten Gruppe aus Zieglers Studenten. Sie werden vor diverse Herausforderungen gestellt und müssen die ein oder andere Prüfung bestehen. Außerdem gilt es noch einen Mord und Intrigen aufzudecken. Dabei kommen sich die beiden Rivalinnen immer näher. Beide Protagonistinnen sind so toll ausgearbeitet und vielschichtig. Ich konnte mich in beide gut hineinfühlen. Ursprünglich wollte ich nur 4,5 Sterne geben. Aber da es sich die Wochen danach immer wieder in meine Gedanken gemogelt hat, komme ich zu dem Schluss, dass es wirklich richtig gut war! Erfrischend fand ich eben dass es nichts typisches von Bookstagram war, was gerade im Trend lst o.ä. Und freue mich so eine Perle entdeckt zu haben 🤩& btw: habt ihr die Aufmachung von dem zauberhaften Wendeumschlag gesehen? Klare Empfehlung! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Danke @lyx_verlag für dieses Reziexemplar! Das hat meine Meinung nicht beeinflusst 📚
Viele gute Ansätze, aber insgesamt eher enttäuschend
Ich hatte dieses Buch hauptsächlich wegen des Covers gekauft (seien wir ehrlich, es ist echt eine Augenweide) und im Rahmen eines Buddy Reads gelesen. Viele Sachen haben mir ungemein gut gefallen - insbesondere, wie Antisemitismus in die Handlung eingebunden und so schockierende Verbindungen zu unserer Welt gezogen wurden. Auch Sylvia mochte ich sehr, sie war ein wundervoll dreidimensionaler Charakter. Die Protagonistin Lorelei hat stark angefangen, ihre Flaws waren mehr als offensichtlich - und dabei ist es leider auch geblieben. Die Entwicklung war für mich erst zu langsam, dann zu abrupt. Dadurch konnte ich die Romance auch nicht wirklich genießen (auch wenn die Spice-Szenen sehr gut geschrieben waren). Auch das Magiesystem ist leider nicht allzu durchdacht und beim Murder Mystery konnte ich kaum miträtseln, da einfach die Hinweise gefehlt haben (oder zwischen den Infodumps verloren gegangen sind).
Sylvia & Lorelei
A Dark and Drowning Tide von Allison Saft ist ein Enemies to Lovers Fantasy Roman, in dem es um die zwei Hauptfiguren Lorelei und Sylvia geht, die zusammen mit anderen Expeditionsmitgliedern auf der Suche nach einer mächtigen Magiequelle (Ursprung) sind. Auf dieser Reise müssen sie sich allerhand gefahren stellen und sich fragen, wer gute oder wer schlechte Absichten hat. Auch müssen sie sich ihren Gefühlen stellen. Das Cover ist eher schlicht und in dunkleren Tönen gehalten, besonders schön finde ich die Abbildung von Lorelei und Silvia auf dem Cover. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und ich konnte gut in die Geschichte abtauchen. Die Charaktere sind sich eigentlich sehr gegensätzlich, aber trotzdem so gleich. Lorelei habe ich aufgrund ihrer Art sehr gerne gemocht, obwohl man wahrscheinlich auf den ersten Blick sie eher als böse wahrnehmen würde, ist sie, wie ich finde, eher ein sanftes Wesen. Trotzdem ist sie vom Charakter her ziemlich stur und manchmal sehr mürrisch, ich glaube sie braucht einen Menschen, dem sie vertraut, um sich zu öffnen. Sylvia ist das ziemliche Gegenteil, sie vertraut sehr schnell und sieht in jedem das gute, ich fand sie war immer ein bisschen die „gute Fee“. Einen kleinen Punkt den ich etwas komisch fand war, dass ich mich manchmal gewundert habe, wie sie immer ein Zelt und ihre Rucksäcke dabei hatten, obwohl sie tauchen und gekämpft haben. Das hätte man vielleicht etwas realistischer machen können. Und auch am Ende hätte das Buch vielleicht noch zwanzig Seiten länger sein können, mir haben ein bisschen Details, am Ende, gefehlt. Ein kleiner Bonus Punkt, den man vielleicht noch hätte ergänzen können, wäre eine Legende am Anfang z.B was ein Alp und so ist. Insgesamt jedoch ein wunderbares Buch, was mir sehr gut gefallen hat, vor allem das es ein queerer Fantasy Roman war. Ich würde 4 Sterne und eine Leseempfehlung geben. Vielen Dank an Allison Saft und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.
Fantasy meets Murder Mistery!
In “ A Dark and Drowning Tide” begleiten wir Lorelei Castell. Lorelei und fünf weitere Studenten wurden dazu auserwählt, im Rahmen einer Expedition nach dem magischen Ursprung für König Willhelm zu suchen. Eines Nachts findet Lorelei allerdings ihre Dozentin und Leiterin der Expedition tot auf. Lorelei ist der festen Überzeugung, dass es nur einer der Studenten gewesen sein kann. Es fragt sich nur, warum? Es hat tatsächlich eine Weile gedauert bis ich mich in diese Geschichte und diese Welt reingefunden habe. Die erste Hälfte des Buches erschien mir etwas schleppend und hat mich noch nicht wirklich gepackt. Dafür gab es einige Entwicklungen in der zweiten Hälfte, die mich dann doch gepackt hat. Dieses Murder Mistery Element war nicht so im Vordergrund, wie ich es anfangs gedacht hätte. Lorelei als Protagonistin fand ich wahnsinnig spannend, gerade weil sie nicht anfangs nicht unbedingt sympathisch rüberkommt. Was ich gegen Ende auch wahnsinnig gefeiert habe, war die Romance-Story! Was für eine tolle Umsetzung vom “enemies to lovers” und “slow burn” Trope! Auch wenn die Geschichte anfangs schleppend war, so war “A Dark and Drowning Tide” ein interessanter Einzelband mit einer tollen Romance Story zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

I think this just wasn’t for me, I wanted to like this so badly and don’t get me wrong it definitely is interesting but I never connected with the characters, the world building or the magic system. They had magic they rarely used, the world is full of creatures they rarely mention, the lovestory felt forced. I just feel there was SO much potential.
Mehr Schwächen als Stärken. Schriftstellerisches Potenzial ist auf jeden Fall da, aber alles in allem war das nichts für mich. Trotzdem werde ich weitere Bücher der Autorin lesen. Für mich ist sie eine Art kleiner Rohdiamant der nach dem richtigen Schliff sucht, da kann noch sehr viel Gutes kommen!
I wanted to love this book. It just was too strange to read a fantasy book in English and stumble upon sooooo many random German words in a fantasy book. The plot was hard to get into after having a reading slump. Pushed through the audiobook. Characters also were kinda meh and lots of things were just thrown in in form of some stories, so I didn’t liked the world building at all.
Eine wunderbar nystische Geschichte ✨
A Dark and Drowning Tide entführt uns in eine mystische Welt, voller Fabelwesen, Magie und einer Slow Burn Romance. Ich mochte die Welt, welcher sich wie ein magischer düsterer Urwald aufbaut und an jeder Ecke mit einem Fabelwesen aufwartet. Alpe, Nixen und Irrlichter sind nur ein paar der sonderbaren Wesen. Unsere Protagonisten begeben sich auf einem Expediton, die zeitgleich die Aufklärung eines Mordes wird. Nebenbei entwickelt sich eine Grumpy x Sunshine Slow Burn Romanze und das ganze bleibt dabei so herrlich düster. Ich habe es sehr geliebt, wenn ich jedoch auch sagen muss, dass wahrscheinlich 100 Seiten weniger dem Buch gut getan hätten. Das Ende bishin zur finalen Auflösung war dann doch etwas zäh. Dennoch eine absolute Empfehlung!

Ich kam nicht rein :/
Ich habe mir sehr schwer getan mit dem Schreibstil des Buches. Ich kam nicht richtig rein und fand deshalb keinen Bezug zu den Protagonisten.
Dunkle Mischung aus Fantasy, Folklore und Murder-Mystery
3,5/5 Sterne Mit seinem wunderschönen Cover und dem vielversprechenden Klappentext hat "A Dark and Drowning Tide" sofort hohe Erwartungen geweckt. Die Mischung aus Murder Mystery und Fantasy klang perfekt, doch der Crime Aspekt blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Es gab wenige Hinweise, um als Leser aktiv mitzurätseln, und er trat im Verlauf etwas in den Hintergrund. Der Fantasy-Anteil hingegen hat mich überzeugt. Die Atmosphäre war magisch und fesselnd, auch wenn das Magiesystem nicht immer klar definiert war. Besonders gelungen fand ich die Darstellung der politischen und sozialen Strukturen, die der Geschichte Tiefe verliehen haben. Ein kleiner Wermutstropfen war die Romantik, die gegen Ende plötzlich recht präsent wurde und wodurch das ganze Buch schlussendlich etwas übereilt und vollgepackt wirkte. Dies war besonders schade, da die ersten 2/3 des Buchs mich wirklich überzeugen konnten. Trotzdem ist "A Dark and Drowning Tide" ein atmosphärischer und vielschichtiger Fantasy-Roman, der vor allem mit seiner Welt und seinen gesellschaftlichen Themen punktet.
A Dark and drowning tide
Ich muss leider zugebend das mich a Dark and drowning tide leider nicht ganz so überzeugen konnte… Knapp über die erste Hälfte des Buches ist leider relativ schleppend und erst ab knapp der Hälfte wird nicht nur die Story sondern auch die Charaktere erst so richtig interessant. Ebenfalls fand ich leider Lorelei als Hauptfigur leider etwas sehr anstrengend, man kann ihre Handlungen zwar nachvollziehen aber auch die Chemie zwischen ihr und Sylvia hat mir bis auf in den letzten Kapiteln extrem gefehlt.
Wenn Dark Academia und Murder Mystery auf Romance treffen!
In 'A Dark and Drowning Tide' von Allison Saft geht es um sieben junge Studenten, die sich auf eine Expedition begeben, um den Ursprung der Magie zu finden. Jedoch stirbt die Expeditionsleiterin Professor Ziegler unerwartet, und es bleibt an Lorelei und Sylvia, ihrem Mörder zu entlarven... Dieses Buch war einfach nur wow, und ich kann gar nicht sagen, wo ich anfangen soll. Zuerst einmal: Der Schreibstil ist unglaublich wortgewandt und nichts für schwache Nerven. Ich fand gerade deswegen den Einstieg super schwierig, aber auch, weil viele Länder und Flüsse genannt wurden und ich erst nicht wusste, wie ich das alles ordnen und mir vorstellen soll. Hier wäre eine Karte sehr nützlich gewesen... Nachdem ich dann aber einen groben Überblick hatte, habe ich es einfach nur noch geliebt, und es ging in eine Richtung, die ich so gar nicht habe kommen sehen. Wir lernen sechs unterschiedliche Menschen kennen, die alle so gut charakterisiert waren, dass ich einfach nur beeindruckt war, gerade von Lorelei und Sylvia. Die Tension zwischen den beiden war einfach grandios. Durch den schlimmen Hass, den Lorelei für Sylvia empfand, gab es regelmäßig hitzige Diskussionen. Das Beeindruckende ist, dass die Dialoge so lebhaft und menschlich geschrieben wurden, dass man sich selbst in der Situation, in der man genauso gehandelt hätte, wiedergefunden hat. Auch das Setting ist super gut umgesetzt worden, und ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Die Atmosphäre war durchgehend angespannt, ganz wie man es für ein Dark-Fantasy-Buch kennt, und hat zu jeder Zeit die Spannung gehalten, aber auch das Knistern zwischen Lorelei und Sylvia unterstrichen. Ich würde es allen Fantasy- und Dark-Academia-Fans sofort empfehlen, muss aber auch sagen, dass die fehlenden Erklärungen das Verstehen des Worldbuildings schwierig machen, was einige sicher stören wird. Dennoch ist es ein großartiges Buch! [Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Eine etwas düstere Geschichte
In A Dark and Drowning Tide schafft Allison Saft eine beeindruckende Atmosphäre, die von der düsteren, stürmischen Küstenstadt geprägt ist. Anfangs hat mich die Stimmung sofort gepackt, doch im Verlauf des Buches ließ meine Begeisterung nach. Die Handlung zog sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge, und einige Wendungen wirkten vorhersehbar, was die Spannung deutlich minderte. Die Protagonistin blieb für mich schwer greifbar. Obwohl ihre innere Zerrissenheit gut beschrieben wird, konnte ich keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen. Auch die Nebenfiguren blieben blass, was schade ist, da sie durchaus Potenzial hatten. Die Dialoge wirkten manchmal steif und wenig natürlich, was mich beim Lesen öfter aus der Geschichte gerissen hat. Insgesamt war A Dark and Drowning Tide für mich eher ein mittelmäßiges Buch. Kein extrem schlechtes aber auch kein absolutes Highlight. Obwohl das Buch einige interessante Ansätze hat, hat es meinen persönlichen Geschmack leider nicht voll getroffen.
Spannend und romantisch - doch leider auch mit Flauten
Mein erstes Buch von Allison Saft und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, doch komplett überzeugen konnte es mich leider auch nicht. Der Schreibstil war recht eingängig und nicht zu komplex, dafür wurden zwischendurch immer mal wieder Märchen und Sagen der fiktiven Buchwelt miteingeflochten, die hier und da den Lesefluss etwas unterbrochen haben. Handlungstechnisch war es einerseits großartig: die Reise zum Ursprung und die Ermordung Zieglers. Man hat sich ständig gefragt, wer es gewesen sein könnte, da alle Charaktere sehr undurchschaubar waren und packend waren auch die Abenteuer, die sie auf dieser Reise bewältigen mussten. Manchmal habe ich komplett vergessen, dass ich lese und mich in dieser detaillierten, bedrohlichen, mystischen Welt wiedergefunden, in der hinter jeder Ecke eine Gefahr lauern kann, doch manchmal gab es auch Momente, die sich leider sehr gezogen haben und wo dann leider der Funke gefehlt hat. Auch das Magiesystem, die Rolle von Wasser im Buch und die vielen verschiedenen Wesen, die wir kennengelernt haben, waren super faszinierend. Manchmal hat man ein wenig gebraucht, um alles zu verstehen und vieles wurde auch gar nicht allzu genau erklärt, doch das hat eben auch dieses Mysteriöse an der ganzen Sache ausgemacht. Was die Charaktere anging, so sind sie alle wirklich interessant, doch es wird kein wirklich großer Wert darauf gelegt, dass man sie auch mag. Man fiebert automatisch mit allen mit, doch sie zu mögen ist schwer, da sie recht undurchschaubar bleiben. Emotional wird auch nicht allzu tief in die Psyche der Charaktere eingestiegen, doch grade das, dass jeder plötzlich anders handeln könnte als man denkt, weil man eben kein genaues Muster kennt, ist das Spannende an dieser Geschichte. Wen ich noch am meisten von allen gemocht habe, ist aber definitiv Sylvia. Sie ist eine der beiden Protagonistinnen, freundlich und herzlich gegenüber allen Wesen und Menschen und sie versucht immer das Gute in allen zu sehen, obwohl auch sie es faustdick hinter den Ohren hat. Die zweite Protagonistin, Lorelei, war mir nicht wirklich sympathisch und ich bin auch das komplette Buch leider nicht warm mit ihr geworden. Sie hat in der Vergangenheit viel durchmachen müssen aber ihr Verhalten gegenüber anderen, das sie an den Tag legt, wird dadurch leider nicht gerechtfertigt. Mit ihr hatte ich also leider ein paar Probleme, trotzdem fand ich sie faszinierend in ihrer charakterlichen Dunkelheit und Härte, ganz im Gegensatz zu Sylvias Licht und Sanftheit. Die anderen Charaktere, Ludwig, Heike, Adelheid und Johann waren ebenfalls interessant und ebenfalls schwer zu durchschauen, was vor allem großartig bezüglich der Aufklärung des Mordes war. Es hätte im Prinzip jeder sein können, weil sich Motive gewandelt haben und man bis zum Schluss aus den gesammelten Hinweisen nicht hätte herausfiltern können, wer wem schaden wollte. Die Romance kommt neben der Spannung auch nicht zu kurz. Sylvias und Loreleis Geschichte ist die Definition von slow burn, enemies to lovers und Gegensätze ziehen sich an. Es gibt wirklich gute Szenen, bei denen ich definitiv mitgefühlt habe, doch da ich kein großer Lorelei-Fan bin, fand ich es auch manchmal schwierig einen Zugang zur Beziehung der beiden zu finden. Und wer sich fragt, ob es hier auch spicy wird? Tatsächlich schon, was ich zu Beginn nicht ganz erwartet hätte. Insgesamt ist es ein gelungenes Fantasybuch mit faszinierendem, detailliertem Worldbuilding, tollem Magiesystem und magischen Wesen, faszinierenden Charakteren, die man vielleicht nicht mag, aber mit denen man mitfiebert und einer großartigen Handlung voller Intrigen, Romance und packender Spannung.
Geduld wird belohnt - Eine düstere Reise mit packendem Finale
Einstieg und Erzähltempo Das Buch erfordert Geduld, da der Einstieg nicht ganz leicht fällt. Die ersten zwei Drittel ziehen sich teilweise, da der Fokus auf dem Aufbau der Welt und der Figuren liegt. Erst in der zweiten Hälfte gewinnt die Geschichte an Dynamik und Spannung, die das anfängliche Zögern wettmachen. Geschichte und Thema Die Grundidee der Expedition und die Mischung aus Magie und Legenden ist faszinierend. Allison Saft schafft es, die düstere Atmosphäre der Welt und die sozialen Konflikte glaubwürdig darzustellen. Besonders die letzten Kapitel und das Ende überzeugen durch ihre Intensität und bieten einen zufriedenstellenden Abschluss. Figuren und Beziehungen Die Figuren sind gut ausgearbeitet, auch wenn einige Beziehungen anfangs schwer zu greifen sind. Lorelei ist eine sympathische, vielschichtige Protagonistin, und ihre Rivalität und Zusammenarbeit mit Sylvia bringt interessante Dynamiken in die Geschichte. Nebenfiguren wie Ludwig ergänzen die Handlung, könnten aber teilweise mehr Tiefe vertragen. Schreibstil und Atmosphäre Der Schreibstil ist detailreich und atmosphärisch, manchmal jedoch etwas ausschweifend, was, wie auch die vielen neuen Begriffe und Tierwesen, den Lesefluss in den ersten Kapiteln bremst. Sobald die Handlung Fahrt aufnimmt, entfaltet der Stil jedoch seine volle Wirkung und verstärkt die Spannung der Geschichte. Fazit „A Dark and Drowning Tide“ ist ein Roman, der Geduld erfordert, aber mit einem atmosphärischen Finale und einem packenden Ende belohnt. Trotz eines langsamen Starts entfaltet die Geschichte ihre Stärken durch eine düstere Welt, interessante Figuren und ein spannendes letztes Drittel. Fans von magischen Abenteuern und tiefgründigen Geschichten sollten dem Buch eine Chance geben.
Eine mystisch-mörderische Reise zum Ursprung der Magie
Die Welt dieses Buches erinnert stark an die düsteren Grimmschen Märchen im Original. Sie ist atmosphärisch und geheimnisvoll, geprägt von faszinierenden Details. Besonders das Magiesystem, bei dem die Magie im Wasser steckt, hebt sich erfrischend von anderen Fantasygeschichten ab und bietet einen neuen Blick auf das Genre. Die Fabelwesen sind ebenfalls spannend und fügen sich perfekt in die märchenhafte und teils bedrohliche Atmosphäre ein. Die politischen Spannungen zwischen den Ländereien und die Konflikte der Charaktere sorgen für viel Dynamik. Allerdings ist der Einstieg in die Geschichte herausfordernd. Die Figuren haben eine komplexe Vorgeschichte, die nur langsam erklärt wird. Das ist anfangs verwirrend. Eine Karte der Welt hätte hier enorm geholfen, um die verschiedenen Orte und Beziehungen besser einzuordnen. Eine besondere Stärke der Geschichte ist Lorelei, die als Folkloristin immer wieder Märchen und Sagen des Landes erzählt. Diese Einblicke in die kulturellen Wurzeln der Welt bereichern die Geschichte und verstärken das märchenhafte Gefühl. Allerdings wäre es schöner gewesen, wenn diese Erzählungen optisch klarer vom restlichen Text abgehoben wären – etwa durch Absätze, kursive Schrift oder Anführungszeichen. Lorelei selbst ist eine komplexe Figur, die mit ihrer starren und oft sturen Art die Handlung vorantreibt. Ihre Persönlichkeit sorgt zwar für Konflikte und Spannung, wird aber gerade gegen Ende etwas anstrengend. Eine frühere und deutliche Charakterentwicklung hätte ihr mehr Tiefe verliehen und sie zugänglicher gemacht. Die Romanze zwischen den beiden Hauptfiguren ist ein großer Pluspunkt. Sie entwickelt sich langsam und glaubwürdig, ohne zu viel Raum einzunehmen, und verleiht der Geschichte eine emotionale Ebene, die das Gesamtbild abrundet. Das Buch kombiniert düstere Märchenstimmung, ein innovatives Magiesystem und tiefgründige Beziehungen. Trotz kleiner Schwächen überzeugt es durch seine originelle Welt und spannende Handlung. Ein empfehlenswertes Werk für alle, die Fantasy mit märchenhaftem Flair mögen.
Düster, magisch und politisch
Die Geschichte entfaltet sich in einem langsamen Tempo, bietet jedoch einen umfassenden Einblick in die Welt und die magischen Wesen, die sie bewohnen. Die Autorin hat eine fesselnde Welt erschaffen, die von Legenden, magischen Wesen, einem unkomplizierten, aber einzigartigen Magiesystem und vielschichtiger Politik geprägt ist. Die Charaktere sind ebenfalls sehr interessant und bilden das Herzstück der Handlung, zusammen mit der Reise und den politischen Konflikten. Auch die Romanze ist süß und etwas tragisch, aber sehr interessant, mal aus der Sicht des „Grumpy-Charakters“ zu lesen und zu sehen wie sie Sylvia (eher das „Sunshine Girl“) sieht.
As a german, I need to say that reading this book was a bit annoying. This book is like german-folklore inspired so all the names, places, literally everything were german words. And well, it was annoying to read this mix of english and german. Also, these words were spoiling the story sometimes. What I mean is that I knew what the words for some places meant while the main characters were still trying to figure out what it was. The main reason why I chose to read this book was the sapphic love story and the dark academia vibe (which is perfect for autumn imo). And it wasn't bad but it also wasn't as good as I thought it would be. The plot wasn't one of the best ones I've ever read and the romance was cute but again: not the best thing I've ever read.
Tolles Setting, der Rest leider enttäuschend :(
In A Dark and Drowning Tide gelingt es der Autorin zwar, eine packend düstere Atmosphäre zu erschaffen - besonders die fantastischen Wesen und das Setting haben mir wirklich gut gefallen, leider konnte mich das Buch letztlich trotzdem nicht überzeugen. Die Protagonistin ist komplex, bleibt aber bis zum Ende distanziert und mir unsympathisch, was es mir schwer gemacht hat, wirklich mit ihr mitzufühlen. Sie hat in der Vergangenheit ein traumatisches Erlebnis erfahren, das allerdings bis zum Schluss nicht wirklich aufgeklärt wird. Auch die Anziehung zwischen ihr und Sylvia wirkte nicht überzeugend und eher wie eine Mischung aus Neid und Eifersucht, was bei mir nicht wirklich angekommen ist. Gleichzeitig verstehe ich nicht, was Sylvia an Lorelei findet, denn diese benimmt sich das ganze Buch über sehr unreif und ist eigentlich ständig unfreundlich zu ihr. Ein größes Problem waren außerdem die Nebenfiguren: Die Autorin versucht offenbar, möglichst lange die Identität des Mörders geheimzuhalten, indem sie alle Figuren verdächtig erscheinen lässt. Das macht sie allerdings leider oberflächlich und ebensfalls distanziert, sodass ich auch zu ihnen keinen Bezug aufbauen konnte. Einzig Ludwig fand ich toll. Lustig fand ich aber die ganzen deutschen Begriffe, die einfach eingebaut wurden, um geheime Orte oder magische Wesen zu benennen. Insgesamt bietet A Dark and Drowning Tide eine interessante Welt, aber die unsympathischen Charaktere und die unklaren Beziehungsdynamiken ließen das Buch für mich enttäuschend zurück. Leider konnte mich weder die Handlung noch die Liebesgeschichte fesseln.
This book just wasn't it for me. It could have been great but ultimately nothing really worked for me. The plot, characters, rep, romance, political message. Things were fine at best and questionable at worst (politics). I don't think the author is for me.
Multi layered slawish-german-jewish folklore-inspired fantasy murder mystery romance with slow-burn dark academia and rivals to lovers vibe. Rich, whimsy and immersive world building full of mythical creatures and lavish storytelling. Queer representation as the norm and our FMCs (self sabotaging Lorelei and sunshine Sylvia) that seem so different but fit so well. A unique magic system and political intrigue. My one critic is that I wished it focused more on the expedition (hero journey) and the mystery part would have been a little better fleshed out.
„The was good, and there was evil. Those who were rewarded and those who were punished.“ „This place had made Lorelei into a viper, and if she should go down, she would go down hissing like one.“ „Every plant, every human, every wildeleute, every drop of water, is a thread. Together they make the great tapestry of life. If even one stitch is pulled loose, the whole thing will unravel. „Magic exists in everything, and all of it points directly to its source.“ „You’re like something out of a nightmare. And you, Lorelei thought despairingly, are resplendent.“

















































