Düstere Atmosphäre, besondere Welt und kreative Idee mit einem tollen Magiesystem ✨
„Es war einst ein Mädchen, das klug war und gut, es verweilte im Schatten in des Waldes Hut. Da war auch ein König - mit einem Hirtenstab, er beherrschte Magie, ein Buch er uns gab. Es werden die beiden zu einem heuer: Das Mädchen, der König - zum Ungeheuer.“ Der Einstieg in One Dark Window ist mir leicht gefallen. Die Idee mit den magischen Karten, die besondere Fähigkeiten verleihen, gleichzeitig aber auch einen gefährlichen Preis fordern, hat mich fasziniert. Auch Elspeth als Protagonistin und ihre Verbindung zum Nachtmahr fand ich unglaublich spannend. Vor allem die Reime des Nachtmahrs haben der Geschichte etwas Märchenhaftes und fast schon Poetisches verliehen, was perfekt zur düsteren Stimmung des Buches gepasst hat. In der Mitte der Geschichte hat das Buch für mich allerdings etwas nachgelassen. Teilweise fehlte mir die emotionale Tiefe zwischen den Charakteren und das Tempo wirkte zwischendurch etwas langsamer. Obwohl mich das Magiesystem und die Geheimnisse rund um die Karten weiterhin interessiert haben, gab es Momente, in denen mich die Geschichte nicht mehr ganz so stark mitreißen konnte wie zu Beginn. Zum Ende hin wurde das Buch für mich aber wieder deutlich stärker. Die Spannung nahm zu, viele Geheimnisse wurden aufgelöst und ich war wieder komplett in der Geschichte drin. Besonders das Ende und der Cliffhanger haben dafür gesorgt, dass ich den zweiten Teil lesen möchte.





























































