„Right Now (Keep Me Warm)“ von Anne Pätzold ist eine leise, aber unglaublich intensive Geschichte über Angst, Heilung und Hoffnung.
Marleigh und Aaron kämpfen beide mit ihren eigenen Dämonen, und gerade diese Zerbrechlichkeit macht ihre Verbindung so besonders und authentisch.
Die Handlung lebt weniger von großen Ereignissen als von tiefgehenden Emotionen und kleinen, bedeutungsvollen Momenten, die direkt ins Herz treffen.
Der einfühlsame Schreibstil schafft es, Schmerz und Wärme zugleich spürbar zu machen.
Besonders die Entwicklung der beiden Figuren und ihr gegenseitiger Halt berühren nachhaltig. 🫶🏻❄️
⭐️ 4,5/5 Sterne
Right Now ist eine leise, fast schon entschleunigende Geschichte, die ganz bewusst auf großes Drama verzichtet – und genau darin liegt ihre Stärke. Es geht nur um Marleigh und Aaron. Um zwei Menschen, die innerlich kämpfen, und um die stillen Momente zwischen ihnen.
Marleigh wird von Anfang an sehr verletzlich dargestellt. Ihre Angst, ihre Unsicherheit und ihr Rückzug aus der Welt fühlen sich ehrlich und greifbar an. Das hat mir besonders gut gefallen, weil nichts beschönigt wird. Aaron wiederum ist nicht der starke, makellose Gegenpart, sondern selbst gezeichnet von seinem Unfall und seiner Angst, wieder aufs Eis zurückzukehren. Beide Charaktere wirken dadurch unglaublich menschlich und nahbar.
Die Geschichte entwickelt sich sehr organisch – ohne großes Tamtam, ohne unnötige Nebenplots. Stattdessen lebt das Buch von Blicken, Gedanken, kleinen Gesten und diesen besonderen Marmeladenglasmomenten, die man am liebsten festhalten würde. Es ist keine klassische Feel-Good-Story, aber sie ist warm, ruhig und auf eine sanfte Art tröstlich.
Right Now hatte für mich etwas sehr Intimes und fast Magisches. Ein Buch, das man nicht verschlingt, sondern langsam liest – und dabei einfach bei den Figuren bleibt.
✨ Für alle, die ruhige New-Adult-Geschichten lieben, die mehr fühlen als erklären und Raum für Stille lassen.
Im zweiten Band geht es um die beiden Charaktere, Aaron und Marleigh. Marleigh studiert in der Fachrichtung Musik, nur leider hat sie es in letzter Zeit kaum in die Uni geschafft. Der Grund: Sie hat Angst, dass Haus zu verlassen.
Aaron kennt man schon ein wenig aus dem ersten Band. Er war da sehr gut mit Jules befreundet. Auch hat man am Ende des Buches seinen Unfall auf dem Eis mitbekommen. Und so fängt dann seine Geschichte in diesem Band an. Auch er fürchtet sich und sucht einen Ausgleich in der Natur.
Was ich an diesem Buch toll fand war, dass die Charaktere beide sehr realistisch waren und auch für mich nachvollziehbare Ängste hatten (es war halt einfach nicht so künstlich gespielt)
Auch in dieser Geschichte war Aaron meist eine Greenflas, hat sich um Marleigh gekünmmert und sich schlussendlich auch von ihr helfen lassen.
Die Mutter von Marleigh ist fantastisch, so verständnisvoll und lieb!
Trotz den schwierigen Themen ist es also sehr locker und rund zum lesen.
Trotz all den positiven Punkten war er für mich leider etwas schwächer als der erste Band, da es mir hier wieder einmal zu wenig Action hatte. Aber sonst eine schöne Liebesgeschichte :)
Habe das Buch Angefangen, dann aber leider bei der Hälfte aufgehört, weil es mich bis dahin noch nicht gefesselt hat.
Aaron ist ein wirklich süßer Charakter, seine Art ist angenehm. Auch die anderen Charaktere sind toll gemacht, jedoch ist die Geschichte leider etwas „lang gezogen“ , also meiner Meinung nach langweilig. Ich mag Anne Pätzolds Werke normalerweise sehr, deswegen bin ich hier etwas enttäuscht , weil ich einfach mehr erwartet hatte.
Ich wollte der Reihe noch eine Chance gegeben, leider konnte mich Right Now Aber nicht überzeugen.
In Right Now geht es um Marleigh die Angst hat ihre Wohnung zu verlassen, da sie in ihrer Vergangenheit viele unschöne Erfahrungen gemacht hat. Ihre einzigen Highlights sind die YouTube „Filme“ von Aaron. Als sie sich dann aufrafft das Haus zu verlassen hat sie ein Panikattacke und es ist genau Aaron der sie wieder nach Hause bringt.
Nach dem ich beim ersten Teil ja schon gemischte Gefühle hatte, war ich mir nicht sicher ob ich überhaupt weiterlesen will, da ich aber den zweiten Teil schon zu Hause hatte, dachte ich geb ich ihm doch noch eine Chance, leider hat es für mich aber nicht funktioniert.
Marliegh war eigentlich ein richtig interessanter Charakter, die viele Probleme hat. Ihre Charakterentwicklung ist realistisch, mir hat aber ein „Ende“ gefehlt.
Aaron war leider ein etwas flacher Charakter, da Mareleigh den Großteil den Buches einnimmt. Seine Handlungen waren nicht immer nachvollziehbar und auch die Charakterentwicklung hat mir bei ihm gefehlt.
Als Couple haben die beiden aber gut funktioniert und ich mochte ihre Beziehung auch gern.
Mein größtes Problem mit dem Buch war wahrscheinlich der Humor, den ich hab vieles einfach nicht verstanden oder nicht lustig gefunden.
Mir fällt es schwer das Buch zu bewerten. Erstmal habe ich mir mehr Eiskunstlauf gewünscht, was nicht erfüllt wurde. Die Themen die angesprochen werden, sind wichtig. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch nicht abgeholt. Ich wurde zu wenig in die Thematik reingebracht. Abgesehen davon finde ich das Alter der Protagonisten schwierig. Sie ist noch unter 18 oder schon 18 und er ist 24…
Nach langer Zeit hab ich es nun endlich geschafft den zweiten Teil der On Ice Reihe von Anna Pätzold zu lesen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich unfassbar toll. Mich hat sie sehr berührt mich ihren Worten. Die Gesichte wird sehr einfühlsam und authentisch erzählt. Mit einer wundervollen Tiefe und der hierfür nötigen Ruhe.
Marleigh ging mir als Protagonistin echt ans Herz. Ihre Angst konnte ich fühlen und nachempfinden. Sie schafft es nicht ihre Wohnung zu verlassen. Die Panikattacken bestimmen ihren Alltag. Alltägliche Aufgaben sind nicht zu bewältigen. Der Einkauf wird sogar bestellt. So ist ihre kleine Wohnung ihr sicherer Hafen. Freunde hat sie sehr wenige. Ihre Anspannung und ihre Gefühle sind so mitreißend. Wie gern hätte ich sie in den Arm genommen und ihr Mut gemacht, denn keiner von uns ist perfekt. Doch ich habe auch gespürt, das Maleigh anders sein möchte und wünsche hat. Sie hält es an schlimmen Tagen über Wasser Eiskunstlaufvideos zu schauen, dann kann sie alles mal vergessen.
Als Maleigh gezwungen ist ihre Wohnung zu verlassen, trifft sie auf Aaron. Ihn hab ich schon in Band 1 Right Here. Hier erfährt man von seinem Unfall und dieser begleitet ihn in Right Now noch extrem. Drei Monate sind seitdem vergangen, doch auf das Eis zu müssen, ist der blanke Horror für ihn. Ich habe förmlich seine Panik gespürt. Der Erwartungsdruck ist enorm. Der sonst so selbstbewusste Aaron, ist voller Angst und Sorgen. Eine gänzlich neue Situation für ihn.
Doch die Begegnung von Aaron und Maleigh bleibt für beide nicht ohne Folgen. Denn man begegnet manchen Menschen im Leben einfach aus gutem Grund.
Beide finden langsam zu einander und ich hab gespürt, wie sie sich gegenseitig Kraft gegeben haben. Sie begleiten sich auf ihren Wegen zu sich selbst. Sie kämpfen gemeinsam gegen die Ängste und für ihr normales Leben. Und werden für ihren Mut und ihre Stärke wahrlich belohnt. Beide zu begleiten war mir eine Freude und hat auch mir Mut gemacht.
Eine Handlung, die ich unfassbar toll fand und die mich sehr berührt hat. Ich tue mich ganz schwer das Buch zu beschrieben, da ich nicht zu viel verraten möchte, aber deutlich machen möchte, dass hier sensible Themen behandelt werden. Doch diese fließen wundervoll in die Handlung ein. Wir haben alle mit unserem persönlichen Chaos zu kämpfen und niemand ist perfekt. Der eine leidet an Panikattacken oder einer Depression, kommt mit Erfolgsdruck nicht klar oder hat komplexe.. Ich könnte unendlich viele Gründe aufzählen, warum wir alle nicht perfekt sind. Wirklich jeder von uns muss sich kleinen und großen Herausforderungen stellen im Leben. Toll ist es, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der einem hilft wieder Licht zu seinen und einen bekräftigt seinen Weg zu gehen. Maleigh und Aaron sind einfach eine perfekte Kombi - unperfekt perfekt! Ihr Weg gibt Mut und Kraft.
Eine Dilogie, die ich wirklich sehr gern gelesen habe und die mir noch lange im Kopf bleiben wird. Vor allem dieser zweite Teil.
Etwas langatmig, nicht sehr viel Fokus auf der Liebesgeschichte oder auf dem Eiskunstlaufen (wie in Band 1). Ich mochte die Darstellung von Marleighs Angst und Aaron hat ein sehr gutes Herz. Ich mochte auch Romy gerne
Ich gebe offen und ehrlich zu , ich hatte vor dem Lesen nicht so richtig Lust auf das Buch , gerne wäre ich in Fantasywelten abgetaucht oder nochmal in die Welt der Grisha gegangen, aber ich wollte nunmal meinen SuB abbauen und ich bin froh darüber. Ich hatte auch nicht so hohe Erwartungen an das Buch welche es leichter viel leichter gemacht haben mich in die Geschichte zu verlieben. In den Büchern von Anne Pätzold fühle ich mich einfach gesehen und kann die Charaktere echt gut nachvollziehen. Mir geht es zwar nicht genauso wie ihnen , aber auch ich hab so Momente in denen ich einfach nicht vor die Tür will und dadurch dass es den Charakteren auch so geht , hab ich nicht das Gefühl dass ich anders bin und das schlecht ist. So genug über mich gelabert , weiter zum Schreibstil. Bei dem kann ich mich auf keinen Fall beschweren , ich liebe ihn einfach. Ich kann mich komplett in der Geschichte und in den Gefühlen verlieren und dazu fliegen die Seiten nur so an mir vorbei. Jetzt zu den Charakteren , die hab ich sofort in mein Herz geschlossen , sie tun mir so leid und gleichzeitig kann ich sie halt auch verstehen und sie sind einfach so echt. Sie sind so verdammt echt dass ich das Gefühl hab ich würde eine echte Geschichte lesen. Ich find es auch total toll wie sie kleine Schritte gemacht haben und langsam aber sicher an ihren Ängsten arbeiten und ich freue mich echt für sie. Als nächsten zur Story , die tat verdammt weh. Ich mein die ersten hundert Seiten , taten sie mir so leid und ich wollte besonders Marleigh einfach mal in den Arm nehmen und ganz fest drücken. Dann hat sich ja ganz vorsichtig ihre Liebesgeschichte entwickelt und ich fand es echt toll wie sie sich gegenseitig geheilt haben und den jeweils anderen dazu gebracht haben etwas mehr über such hinaus zu wachsen. Insgesamt muss ich sagen hab ich das Buch total in mein Herz geschlossen und ich empfehle es jedem zu lesen, auch den Leuten denen Teil 1 nicht so gefallen hat.
Meinung
Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem Buch wieder unglaublich gut gefallen. Ich brauchte ein paar Seiten, bis ich wirklich in der Geschichte drin war, aber sobald dies geschehen ist, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Atmosphäre konnte mich mit sich reißen und absolut verzaubern.
Marleigh und Aaron waren zwei ganz besondere Protagonisten, die mich sehr von sich überzeugen konnten. Marleigh ist eine sehr ruhige und zurückhaltende Protagonistin, wurde durch die Ereignisse in ihrer Vergangenheit geformt und doch beginnt sie sich von der ersten Seite an weiterzuentwickeln. Ihre Ängste und der damit verbundene Kampf haben mich in eine mir absolut neue Welt eintauchen lassen.
Aaron kennt man bereits aus dem ersten Band der On Ice-Reihe und ich bin froh, dass ich ihn in diesem Band begleiten durfte. Ich mochte sehr, dass er nicht perfekt ist, sondern Ecken und Kanten hat, die auch mal zum Vorschein kommen.
Ihre Beziehung hat mich wirklich berühren können. Sie ist genauso, wie die beiden ~ ruhig, zurückhalten und doch so liebevoll, dass mein Herz an manchen Stellen angefangen hat in meiner Brust zu stolpern. Beide haben sich durch das Buch hinweg unterstützt und sind über sich selbst hinausgewachsen.
Die Nebencharaktere haben sich ebenfalls einen Platz in meinem Herzen sichern können, vor allem Jean - ich hätte am liebsten noch mehr von ihnen allen mitbekommen, gerade auch von denen aus Band 1.
Die Handlung an sich ist sehr ruhig, konnte mich aber nichts desto trotz abholen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es langweilig wurde, auch wenn es die ein oder andere Wiederholung gab, die nicht unbedingt hätte sein müssen.
Was mir allerdings am besten gefallen hat war, dass es in dem Buch kein unnötiges und erzwungenes Drama gab. Das Ende ist absolut perfekt für Marleigh und Aaron - ich hätte mir nichts anderes vorstellen können.
Sowohl die Handhabung, als auch die Umsetzung der angesprochenen Themen sind unglaublich gut gewesen und konnten mich von Anfang bis Ende vollkommen überzeugen. Die Geschichte der beiden hat mir etwas näher gebracht, mit dem ich vorher nie in Kontakt gekommen bin und zeigt, dass es in Ordnung ist, wenn man einmal nicht in Ordnung ist.
Fazit
Somit komme ich 4,5 von 5 Sterne.
Anne Pätzold überzeugt nicht nur mit einem wundervollen Schreibstil und einem absolut magischen Setting, sondern auch mit sehr viel Gefühl hinsichtlich der Charaktere und der angesprochenen Thematik. Ein wundervolles NA-Buch, was ich jedem ans Herz legen kann!
Gestaltung
Das Cover ist wunderschön! Es ist ansprechend gestaltet. Auch wenn ich die Verbindung zu der Geschichte nicht sehen kann, gefällt es mir sehr gut.
Schreibstil
Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil. Ich finde ihn angenehm zu lesen, aber leider hat er mich nicht so stark fesseln können. Ich konnte leicht in die Geschichte einsteigen, doch leider hat sie mich über große Strecken gelangweilt. Zudem muss ich leider zugeben, dass es bei Dialogen oft nicht klar war, wer was sagt. Das finde ich sehr schade, da es bei einigen Aussagen und generell einfach wichtig ist, zu wissen welcher Charakter eine bestimmte Aussage von sich gibt.
Außerdem sind die Gefühle auf der Strecke geblieben. Ich konnte überhaupt nicht mit den Charakteren mitleiden etc., weil die Gefühle mich einfach nicht erreicht haben.
Handlung
Die Handlung hat mir anfangs sehr gefallen und ich konnte schnell lesen. Die ersten 50% des Buches habe ich in zwei Tagen gelesen, aber danach hat es sich unglaublich gezogen und war leider nicht sehr ereignisreich. Ich konnte mich zum Lesen nicht aufraffen, weil es mich nicht unterhalten und auch nicht berührt hat. Es ist einfach so wenig passiert. Klar ging es mehr um die Gefühlswelt und Gedanken der Charaktere, aber das war ziemlich eintönig und nur wenig unterhaltsam.
Die zweite Hälfte des Buches konnte mich gar nicht überzeugen, weswegen ich sogar oft daran gedacht habe das Buch einfach abzubrechen. Es klingt fies, aber ich wollte das Buch so schnell wie möglich beenden.
Charaktere
Die Charaktere waren mir anfangs sehr sympathisch und ich mochte sie echt gerne. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr erschienen sie mir zu perfekt. Die beiden Protagonisten waren in meinen Augen nicht authentisch, sonder zu konstruiert. Sie schienen einfach viel zu sehr füreinander geschaffen, sie waren zu stark füreinander bestimmt. In einigen Szenen handeln sie einfach genau so, wie sich der Gegenpart es Sekunden vorher gewünscht hat bzw. gedacht hat. Das war zu perfekt. Es hat sich gelesen als würden die Charaktere jeweils die Gedanken des anderen kennen. Es hat sich einfach so angefühlt als würde die Autorin, die ja aus Sicht beider Charaktere schreibt, ihr Wissen von den Gefühlen, Gedanken etc. der einen Person auf die andere Person projizieren.
Fazit
Anfangs ganz gut, aber wurde zunehmend langweiliger. Die zweite Hälfte des Buches hat sich ziemlich stark in die Länge gezogen, es ist zu wenig passiert, war vorhersehbar. Die Charaktere waren zu perfekt und unauthentisch.
Leider hat mir das Buch nur mittelmäßig gefallen und ich würde eher keine Leseempfehlung aussprechen.
Ich habe für das Hörbuch recht lange gebraucht und wenn ich es nicht weiter hören muss/möchte, dann ist es meist nichts besonderes für mich.
Zuerst mal dachte ich wirklich, dass das Buch mehr auf dem Eis spielt. Der zweite Band hat mich auch nicht so überzeugt wie der erste.
Die „Ängste“ der Protas standen sehr im Fokus. Knistern habe ich nicht wirklich gespürt. Süß war es, aber nicht mehr.
Mir fehlten auch mehr Interaktionen von den Protas aus Band 1. Eigentlich sind die zwei sogar befreundet und erst im Epilog tauchte Jules auf. Aaron mochte ich echt gern.
Ich bin ja kein Fan von Slowburn. Und diese Geschichte war sehr Slowburn, aber hier hat es absolut zu den Charakteren gepasst. Deswegen für mich gut, aber kein Highlight
Die Geschichte von Marleigh und Aaron hat mir ganz gut gefallen, obwohl es nicht mehr die Leichtigkeit von Band 1 hatte.
Die schwierigen Themen wurden mMn gut umgesetzt. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Eiskunstlaufen gewünscht, da das im ersten Band so viel Platz eingenommen hatte, bin ich davon ausgegangen, dass auch im zweiten Band recht viel darüber gesprochen wird. Aaron hatte zwar seinen Unfall, aber ich hätte es gut gefunden, wenn er nicht erst gegen Ende wieder auf dem Eis steht.
Der Schreibstil und die Stimmen der Hörbuchsprecher*in haben mir wieder sehr gut gefallen.
Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft. Natürlich war es süß und gerade Aaron fand ich ganz toll mit seiner einfühlsamen und verständnisvollen Art. Wer wünscht sich nicht so eine*n Partner*in.
Marleighs Angststörung und ihre Panikattacken waren schon sehr bedrückend zu lesen. Man hat aber auch aus jeder Zeile wieder Anne Pätzolds ganz typischen Erzählstil heraus gelesen. Nicht nur, dass es Slow Burn ist und ohne Spice auskommt, sondern eben auch das ganze ungesunde Essen, das die Charaktere in jedem Kapitel vertilgen, sind irgendwie ihr ganz besonderes Markenzeichen.
So ganz überzeugen konnte es mich aber leider nicht. Ich hatte mich aufs Eislaufen gefreut, das wurde aber nur so ganz am Rande erwähnt. Irgendwie wirkte alles doch etwas eintönig und sehr beschränkt auf diese Angst-Thematik, das fand ich schade.
Dieses Buch war absolut wundervoll. Wie eine lange, warme heilende Umarmung - die die Autorin mit ihren Worten erschaffen hat. Ich fand die Probleme und Gedanken der Protagonisten sehr nachvollziehbar, vor allem weil ich viele Sachen selbst schon einmal so gedacht/ erlebt habe. Es war wirklich einfach nur toll. Annes Schreibstil, die Charaktere, die Entwicklungen, alle alle alle Szenen. Hab jetzt zwar Lust auf Donuts - aber solange das der einzige Preis ist den ich dafür zahlen muss solche Bücher lesen zu dürfen - I Take it. Alle Anne Pätzold Bücher sind bisher absolute Highlights von mir gewesen, genauso wie dieses hier auch. Ich liebe alles und bin absolut glücklich nach diesem Buch. Hach. Lest sie alle, okay?
Leider sehr hinter den Erwartungen zurückgeblieben… Nachdem der erste Band kaum auf dem Eis spielt, hatte ich mir hier mehr erhofft. Schließlich hatte Aaron einen Unfall, liebt das Eislaufen aber dennoch. Stattdessen schweigt er ewig, genauso wie Marleigh über das was vorgefallen ist & das Buch ist ein ewiges Geplänkel bis in den letzten 50 Seiten endlich mal Tacheles geredet wird. Klar ist es nicht einfach & ich finde es wichtig solche Themen wie Angststörungen etc. zu behandeln aber die Umsetzung war einfach mau& zäh. Und wer erwartet das Aaron nach 100 Seiten wieder langsam versucht sich mit dem Eis vertraut zu machen, Fehlanzeige. Ich finde die Aufteilung der Handlung ließ zu wünschen übrig, man kann zeigen wie lange der Prozess dauert, ohne wirklich 90% nur endlos langatmige Szenen zu kreieren…
Am Ende wo alles seinen Abschluss findet ist im Prolog dann fast ein Jahr um, wieso lies man dem Leser nicht mehr an diesem Prozess teilhaben? Konnte mich nicht überzeugen das alles.
Das Buch war wieder sehr cozy geschrieben, doch auch recht langweilig und zäh. Zwischendurch hatte ich sogar vergessen, dass es sich um ein NA/YA Roman handelt, da die Romance sooo slowburn war. Das bisher schlechteste Buch der Autorin
Ahhhh ja, ein super super slow burn, absolut koschere Geschichte, wie man sie von Anne Pätzold und besonders aus dem ersten Band Right Here kennt und erwartet!
Ganz süß und zaghaft, zierlich würde ich die Story beschreiben.
Im Grunde genommen passiert hier nichts super krasses, auch keine mega Szenerie oder sowas. Die Atmosphäre hatte was von Daunendecke. Etwas wuchtig (emotional in diesem Kontext) aber dennoch flauschig und angenehm.
Eine hoch emotionale und bewegende Geschichte.
Zur Geschichte:
"Right Now" war für mich eine Überraschung, denn es ging in eine ganz andere Richtung als ich angenommen hatte und war unerwartet emotional und tiefgründig. Das Eiskunstlaufen war hier mehr oder weniger irrelevant, was einerseits schade war, andererseits aber auch nicht, weil das, was ich stattdessen bekam, so viel besser war.
Anne Pätzold behandelt hier ein sehr sensibles und komplexes Thema, dessen Umsetzung mich sehr berührt hat. Allerdings muss ich sagen, dass sie mir auch nicht immer hundertprozentig authentisch erschien, gerade auch was den weiteren Handlungsverlauf anbelangt. Ich bin selbstverständlich keine Expertin auf diesem Gebiet, aber meinem Empfinden nach hat sich die Protagonistin zu schnell und zu leicht von ihren Ängsten lösen können, insbesondere wenn man ihre persönliche Vorgeschichte bedenkt. Anne Pätzold beschreibt hier eine sehr wohlwollende Entwicklung der Umstände und ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Mir hat an mancher Stelle einfach die Glaubwürdigkeit gefehlt.
Nichtsdestotrotz kamen die Emotionen bei mir an, rissen mich mit und brachten mich an meine persönlichen Grenzen. Es ist ohne jede Frage eine Geschichte, die unter die Haut geht. Umso mehr hat es mich auch gestört, das Gefühl nicht loswerden zu können, dass hier etwas nicht ganz passte.
Die Geschichte ist an sich recht ruhig, entwickelt sich langsam und kommt ohne großartige Spannungshöhepunkte aus. Hin und wieder zieht sich die Geschichte auch mal etwas, es gibt Längen, wobei es nie direkt langweilig wurde, aber eben auch nicht super spannend und abwechslungsreich war. Die Geschichte plätscherte so dahin, was irgendwie aber auch zu ihr passte. Die ernsten Themen und damit verbundenen Emotionen standen ganz klar im Vordergrund.
Die Liebesgeschichte ist dabei auch eher nebensächlich. Es hätte auch um eine tiefe Freundschaft gehen können, ohne dass es einen großen Unterschied gemacht hätte. Ich mochte sehr wie die beiden einander unterstützt und sich gegenseitig aufgebaut haben. Marleigh und Aaron haben eine tolle Dynamik und mir gefiel ihr wertschätzender Umgang miteinander. Von Knistern, Schmetterlingen im Bauch und brennender Leidenschaft kann man hier allerdings nicht gerade sprechen.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird abwechselnd aus Aaron's und Marleigh's Sicht in der ersten Person Singular erzählt, sodass ich mich in beide gut einfühlen und hineinversetzen konnte.
Dabei habe ich insbesondere mit Marleigh sehr intensiv mitgefühlt und mitgelitten. Ihre Angst war meine - Und vermutlich hat mich die weitere Handlungsentwicklung genau deswegen auch so sehr gestört.
Beide sind vielschichtige und nahbare Charaktere, die ihre Geschichten ehrlich, einfühlsam und greifbar erzählen bzw. mit uns teilen. Vor allem Marleigh hat mich, wie gesagt, voll und ganz von sich eingenommen und dabei unheimlich viel in mir ausgelöst.
Zum Schreibstil:
Anne Pätzold schreibt einfühlsam, anrührend und sehr detailverliebt. Das Buch ließ sich leicht lesen, war dabei aber trotzdem gefühlsgewaltig und bedeutungsschwer. Für meinen Geschmack ist der Schreibstil der Autorin manchmal fast etwas zu ausschweifend, aber das war auch nicht allzu störend.
Fazit:
Ingesamt ist dieses Buch in meinen Augen deutlich stärker als der erste Band der Reihe und hat mich damit positiv überrascht. Für mich ist "Right Now" das bisher stärkste Werk der Autorin. Es ist unheimlich emotional, tiefgründig, ausdrucksstark und bewegend. Über seine Authentizität und Glaubwürdigkeit lässt sich wohl streiten, aber es ist ohne jede Frage ein Buch, das unter die Haut geht und allein deswegen schon lesenswert.
4/ 5 Sterne ⭐️
Hoffnung ist weiterzukämpfen, auch wenn alles verloren scheint.
——
Marleigh hat sich verloren. Statt ihrem alten Ich ist da nur noch Angst, Furcht und Verlorensein. Während des ganzen Buches macht sie eine Entwicklung durch, die Zeigt, dass beim Vorwärtsgehen auch immer wieder Rückschläge, Kraft- und Mutlosigkeit dazugehören.
—
Aaron war vor kurzer Zeit erfüllt von seinem Traum, seinem Alltag und allem, was dazugehört. Jetzt ist da, wo einmal Klarheit war nur noch Chaos. Er muss alles neu ordnen und erst noch verstehen, dass es total in Ordnung ist Träume zu überdenken, Ziele zu ändern und dass das kein Aufgeben ist, sondern nur das Leben.
——
Right now ist ein Buch das zeigt, dass selbst aus zerstörten Ruinen wundervoll Neues erschaffen werden kann. Man kann vielleicht nicht alles retten, nicht alles allein schaffen, oder sofort. Aber mit Zeit, Hilfe und einer großen Portion Liebe ist vieles möglich. So viel mehr, als wir eigentlich denken. Auch der zweite Teil der On Ice Reihe berührt mit viel Sanftheit, Ruhe, Zaghaftigkeit, vielen Emotionen, Mut und ein klein wenig Magie.
——
Ein bisschen Verloren, ein bisschen viel Chaos, ganz viel Verständnis und Wallungen an Gefühlen, aber vor allem Echtheit und Leben. Das ist dieses Buch.
Wir sind Sterne.
Nach right here habe ich nicht gedacht, dass right now noch besser sein kann...und doch war es das. Alles, was ich an Band 1 so unendlich geliebt habe war hier vertreten und noch so viel mehr.
Ich liebe diese ruhigen, gefühlvollen Geschichten, die nicht durch einen riesigen Plot, sondern durch wahre Gefühle glänzen.
Marleigh und Aaron haben beide mein Herz berührt, wie kein Paar zuvor. Grinsend und mit geröteten Wangen habe ich diese Geschichte verschlungen und am Ende ein Lebenshighlight gefunden.
Ich habe mich selten so gefreut eine ausführliche Rezension zu schreiben!(p.s: ausführlich wird nicht ausreichen)
Es war für mich teilweise sehr emotional. Die Panik die in der Geschichte aufgetaucht ist hat sich sehr real angefühlt.
All die Ängste und Sorgen haben mich mitgerissen.
Der Halt den Aaron und Marleigh sich gegenseitig gegeben haben. Das Verständnis des anderen gegenüber.
Es war schön zu lesen und mit vielen Emotionen verbunden.
Tiefgehende Gefühle und eine realistische Geschichte!❤️
In diesem Buch geht es um Marleigh und Aaron die beide auf ihre eigene Art ein Problem mit Angst haben.
Durch einen Zufall lernen sich die beiden kennen und stellen fest, dass sie sich mehr als nur mögen.
Eine wunderschöne realistische Geschichte wie ein Leben mit Angst aussehen kann!
Es hat in mir viele Emotionen hervorgerufen und zeigt einem auf wie das Leben so spielen kann.
Beide Charakter wachsen mit der Zeit und auch alte Charakter aus dem ersten Band werden zwischendurch noch einmal erwähnt.
Ich finde, dies ist ein absolutes Wohlfühlbuch das einem auch Lösungen aufzeigt!🫶🏼
Keep Me Warm - So wie mein Herz nach dieser wundervollen Geschichte!
Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr flüssig und somit auch wirklich angenehm zu lesen.
Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive aus den Sichten der beiden Protagonisten Marleigh und Aaron, was einem einen tiefen Einblick in deren Gefühls- und Gedankenwelt ermöglicht.
Marleigh hat Angst. Angst davor, daß Haus zu verlassen. Dann tut sie es trotzdem, weil sie es muss, und das geht gewaltig schief. Ich mochte Marleigh sehr, sie war mir sofort sympathisch. Ich habe sie verstanden, konnte jedes ihrer Gefühle absolut nachvollziehen, habe mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut. Sie hat es einem wirklich leicht gemacht, sich in sie hineinversetzen zu können. Sie ist so unglaublich stark, stärker, mutiger als sie denkt. Sie hat Angst, aber sie liebt auch mit jeder Faser ihres Herzens.
Aaron ist Eiskunstläufer, der genau das nicht mehr tut. Weil alleine der Gedanke daran, einen Fuß aufs Eis zu setzen, seit seinem Unfall eine riesige Panik in ihm auslöst. Auch er hat Angst. Doch das weiß keiner. Aaron ist einfach toll. Einfühlsam, verständnisvoll und einfach perfekt. Er ist so lieb, dass einem das Herz aufgeht. Er ist kreativ, humorvoll und genau das, was Marleigh Gebrauch hat.
Und sie ist genau das, was er gebraucht hat.
Ich fand es sehr schön, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Sie haben es sehr langsam angehen lassen, waren gegenüber dem jeweils anderen unglaublich rücksichtsvoll, was für mich das Gribbeln und somit auch die Anziehung zwischen den beiden nur verstärkt hat. Die beiden sind einfach so süß!
Meiner Meinung nach würden die Ängste der beiden auf sehr nachvollziehbare, feinfühlige Weise beschrieben, sodass man sich in die Protagonisten richtig gut reinfühlen kann. Man hat zusammen mit ihnen gelitten, sich mit ihnen gefreut, mit ihnen gelacht und geweint. Ich fand es toll, wie sich die Charaktere gegenseitig unterstützt haben, ohne je zu aufdringlich zu sein.
Deswegen würde ich das Buch im Allgemeinen als sehr emotional und bewegend beschreiben. Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch einfach wahnsinnig romantisch-süß, weil Marleigh und Aaron einfach unglaublich toll zusammen sind. Ich bin absolut verliebt in ihre Geschichte!
Alles in allem habe ich die Geschichte also wahnsinnig geliebt, weswegen ich auch gar nicht anders kann als dem Buch 5 Sterne zu geben.
Eine wirklich ruhige ubd gefühlvolle Story, die in angenehmen Tempo voranschreitet. Das Thema Panikattacken und Angststörungen wurde für mich wirklich authentisch bearbeitet. Schade fand ich nur, dass das Eiskunstlaufen so wenig Beachtung im Buch fand...
Marleigh studiert in Winnipeg...oder zumindest war das der Grund, weshalb sie überhaupt hierher gekommen ist. Aber Marleigh hat Ängste. Ängste, die sie daran hindern ihre Wohnung zu verlassen. Aaron ist Eiskunstläufer. Oder war es - bis er vor drei Monaten einen schweren Sturz erlitt. Seit dem traut er sich nicht mehr aufs Eis. Nicht, weil die körperlichen Wunden noch nicht verheilt sind,...sondern weil der Kopf manchmal einfach seinen eigenen Weg geht. Als Marleigh und Aaron sich begegnen, entdecken sie, dass niemand allein ist. Doch reicht das aus, um sich gegenseitig zu heilen?
Auch im zweiten Band sind die Kapitel aus wechselnder Perspektive der Protagonisten geschrieben. Der Schreibstil ist ruhig und flüssig und man kann sich regelrecht in dem Buch verlieren. Ganz langsam entwickelt sich die Story, ähnlich einer zarten Pflanze, die erst Knopsen bildet, bevor sie sich endgültig in ihrer Blütenpracht entfaltet. Das Tempo hat mir sehr gefallen, es passte einfach zur Thematik.
Aaron und Marleigh mochte ich auch beide sehr gern. Vor allem Aaron fand ich einfach atemberaubend. Er war so gefühlvoll, einfühlsam und wusste einfach immer, was er sagen muss. Die beiden wirkten auch einfach total authentisch und waren so süß miteinander.
Gefallen hat mir auch, wie ernsthafte Themen angesprochen wurden. Gerade das Thema Angst und Panikattacken, welches sich durch das gesamte Buch zieht, wurde so sensibel und dennoch ausreichend und nicht klischeehaft dargestellt. Auch, wenn man nicht so vertraut mit dem Thema ist, gelang es der Autorin ein Bild zu zeichnen, welches man sich vorstellen und nachvollziehen konnte. Schön fand ich hier, dass das Thema nicht einfach abgehakt wurde, sondern eben immer weiter präsent blieb und eben deutlich gemacht wurde, inwieweit es den gesamten Tagesablauf beeinflussen kann.
Durch diese Thematik passierte inhaltlich in der Story eher wenig. Es beschränkte sich überwiegend auf das Kennenlernen der Protagonisten und konzentrierte sich auf die Ängste dieser beiden. Ich fand das genau richtig und passend. Übertriebene Partys, Unmengen an Freunden o.ä. hätten es, denke ich, weniger authentisch gemacht.
Und doch hätte ich mir ein wenig mehr Eiskunstlauf gewünscht. Ein bisschen mehr Einblick in diese, für mich, so faszinierende Welt und es wäre perfekt gewesen. Aber auch so war es ein Buch, dass ich sehr gern gelesen habe und welches ich gern weiterempfehle.
~»Ich kann wirklich gut Selbstgespräche zu führen, aber mit dir zu sprechen ist interessanter.« ~
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Bewertung
Insgesamt: ⭐️⭐️⭐️,5
Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️
Schreibstil:⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Cover & Design:⭐️⭐️⭐️⭐️
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Die grundlegende Story des Buches mochte ich erstmal. Gerade weil es eine sehr gute Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor ist. Gleichzeitig ist alles aber ein bisschen langatmig und es kam mir so vor als würde irgendwie nichts passieren, aber am Ende ist dann ganz viel ganz schnell passiert.
Ich mochte Aaron und Marleigh beide sehr gerne, hätte mir aber gewünscht, auch mehr von anderen Charakteren wie Emilia oder Romie zu erfahren. Ich hätte mir auch noch gewünscht, nochmal auf Lucy, Jules und Mika zu treffen und mehr über den Ausgang ihrer Geschichte zu erfahren.
Den Schreibstil mochte ich wie auch schon vorher wirklich gerne. Ich hätte mir auch wieder gewünscht, dass dieser Teil ein wenig mehr über das Setting des anderen Teiles verfügt.
Insgesamt würde ich sagen, das ich das Buch gut lesen konnte, den ersten Teil aber in jeden Fall besser fand.
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Song
•Big bad world (Kodaline)
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~Ayla
Eine wirklich besondere Story. Die Protagonistin Marleigh konnte ich so gut nachvollziehen, sie war authentisch und mutig. So so mutig. Die Story ist sehr seicht und nicht sehr dramatisch oder spannend. Aber genau das macht das Buch so toll und vor allem die Charaktere und ihre Ängste und Probleme haben die Story besonders gemacht. Ernste Themen und dennoch wurde die Geschichte nie zu schwer. Es war eine tolle Geschichte, aber mir fehlte der letzte Funke. Jetzt freue ich mich sehr auf das neue Buch von Anne Pätzold.
Worum geht es?
Marleigh ist eine talentierte Musikstudentin, die bereits mit 16 ihren Highschoolabschluss gemacht hat und seitdem in Winnipeg an der Universität studiert. Doch in diesem Semester war sie noch in keiner Vorlesung, da sie Angst davor hat, nach draußen zu gehen und ihre Wohnung zu verlassen. Es ist wie ein goldener Käfig. Als sie es doch versucht, erleidet sie eine Panikattacke und wird ausgerechnet von Aaron gerettet – der Person, dessen Youtube-Videos ihr bisher ein kleines Fenster in die echte Welt geboten haben. Womit sie nicht rechnet: vielleicht kann Aaron ihr auch im echten Leben eine Hand reichen, um wieder in diese Welt zu finden.
Aaron ist auf dem besten Weg, als Paartänzer im Eiskunstlauf bei Olympia anzutreten. Doch ein Unfall führt dazu, dass er erst physisch nicht mehr aufs Eis kann – und dann psychisch. Ob ausgerechnet Marleigh ihm helfen kann, wieder erste Schritte auf dem Eis zu wagen…?
Rezension
Die Geschichte wird abwechselnd aus Marleighs und Aarons Sicht erzählt. Ich konnte beide Perspektiven und Protagonist:innen sehr gut nachvollziehen und habe mit beiden regelrecht mitgelitten. Vor allem die Panikattacken sind (für mich) sehr realistisch dargestellt und teilweise geradezu beklemmend. Aber auch die schönen Momente der beiden wurden wunderbar eingefangen. Ich mag vor allem Marleigh für ihren Einstellung, niemals aufzugeben, und ihre Liebe zu den kleinen Dingen im Leben. Und ihre Obsession für Donuts. ❤ Aber auch Aaron war mir sehr sympathisch, genau auf so einen Charakter hatte ich gehofft, nachdem man ihn schon in Band 1 kennengelernt hat.
Die Handlung erstreckt sich über einige Wochen, in denen eigentlich “nicht viel passiert”. Trotzdem passiert unfassbar viel, weil man einfach so viel über die zwischenmenschlichen Momente erfährt und die Entwicklung der Protagonist:innen. Ich hätte mir trotzdem mehr Eislaufmomente und vielleicht auch mehr Begegnungen mit den anderen Charakteren aus Band 1 gewünscht, trotzdem waren auch die Szenen zwischen Marleigh und Aaron wirklich schön. Zwischendurch gibt es einige Chat-Kommunikationen, die definitiv amüsant waren. Gern mehr davon!
Sprachlich konnte mich Anne von der ersten Seite an abholen, das war schon bei Band 1 so. Als Autorin habe ich sie ab jetzt definitiv auf dem Schirm. Das Cover finde ich unfassbar schön, wobei ich von den Farben her Band 1 etwas mehr mag. Das ist aber definitiv subjektiv.
Mein Fazit
Insgesamt ist Right Now ein Roman, der sehr einfühlsam mit dem schwierigen Thema Angststörungen umgeht und zwei sensible, authentische Protagonist:innen in den Mittelpunkt stellt. Kombiniert mit dem verschneiten Winnipeg und einer flüssigen Sprache verdient Band 2 definitiv eine Leseempfehlung!
Daher bewerte ich “Right Now” mit 4 Sternen.
genau wie der 1.teil kommen hier ernstere problematiken vor,dennoch ist die lovestory eher auf niedlich und 100%unschuldig getrimmt. Aaron konnte ich gut verstehen,nach seinem Unfall am Eis ist er nicht mehr der selbe,weiss nicht wie er damit umgehen soll und belügt andere,sowie sich selbst,zieht sich zurück und leided still. Marleights Panikattacken konnte ich verstehen,aber die Ursachen wurden mir zu grob angeschnitten. Das Kennenlernen der beiden hätte auch ohne den "Zufall" funktioniert das sie seine youtubevideos kennt...es wurde auch eindeutig zuviel über Donuts geredet^^". mir haben einige Dinge im Buch gefehlt,auch wenn es süsse szenen und gespräche gab..der Romanceaspekt war kaum zu fühlen,es las sich eher wie Freundschaft.ich bin keine die spicyszenen braucht,es reichen mir auch andeutungen,aber hier fehlt diese Anziehung einfach komplett wie bei band1,sehr schade!ich würde das Buch jüngeren Leserinnen empfehln,für mich ein netter Durchschnittsread
"Ihr habt recht, flüsterte ich meiner Lunge zu.
Ihr habt recht, dem Blei in meinen Armen." - S. 143 Marleight
Es war eine sehr emotionale Geschichte die mich wirklich tief berührt hat.
"Date. Date? Ich starrte meine Finger an - wie die Verräter, die sie waren." - S. 160 Aaron
Dabei hatte die Geschichte auch tollen Humor und hat Bauch kribbeln verursacht.
"Wir bestehen alle nur aus Chaos." - S. 199 Aaron
Und die Geschichte besteht aus verdammt viel Wahrheit und aus verdammt viel Leben.
Ich habe Marleight und Aaron so sehr ins Herz geschlossen und ihre Entwicklung und ihre Entscheidung genossen weil sie real waren. Greifbar. Ehrlich auch wenn es unangenehm wurde.
Beide haben einiges durch beide haben offene Wunden und beide versuchen zu kämpfen. Sie sind beide loyal und absolut fürsorglich und liebevoll. Mir wurde warm ums Herz und ich habe mit beiden gelitten und habe angefangen zu heilen. Ich kann das buch absolut empfehlen und auch sagen nehmt es euch zu Herzen
4,5 - 5 Sterne!
Habe dieses Buch als Hörbuch gehört und fast in einem Rutsch durchgehört! Es war einfach so unfassbar toll, die Geschichte, die Protagonisten, der Aufbau, die Chemie zwischen den beiden! Einfach alles war echt toll. Ich fand es so viel besser als Band 1, weil der Suchtfaktor diesmal extrem groß war. Ganz große Empfehlung! ❤️
Ich persönlich fand das Thema, welches dort behandelt wird sehr wichtig. Allerdings hat mich das Buch nicht so richtig gecatched und das Ende ein bisschen sehr abrupt.
Trotzdem fand ich die Charaktere und deren Interaktionen wirklich wirklich schön ☺️