“Mika Mysteries - der Ruf des Nachtraben” von Johan Rundberg (ins Deutsche übersetzt von Franziska Hüther) handelt von Mika, die im späten 19. Jahrhundert in einem schwedischen Waisenhaus lebt und sich als gewitzte Beobachterin erweist, sodass sie einem Polizeikommissar hilft, einen mysteriösen Mordfall zu lösen. Die Geschichte ist spannend und anhand der teils detaillierten Beschreibungen von Toten oder Verbrechen in meinen Augen nur bedingt für Kinder ab 10 Jahren geeignet - hier sollte man als Eltern definitiv vorkuratieren, falls das Kind sensibel ist. Darüber hinaus hat der Schreibstil zu fesseln vermocht und ein kurzweiliges Lesevergnügen garantiert. Mit Mika wurde eine Heldin erschaffen, die sich in einem schwierigen Leben durchbeißen muss und trotzdem sympathisch bleibt. Einige Fragen bleiben nach Teil 1 offen und ich freue mich auf Band 2, indem sie hoffentlich beantwortet werden. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Mega Krimi mit Enola Holmes vibes.
Selten habe ich ein so tolles Krimi-Jugendbuch gelesen, wie dieses! Ab der ersten Seite hatte mich Mika in ihren Bann gezogen. Diese Geschichte ist anders. Die Welt ist nicht perfekt, sondern eher das Gegenteil davon. Kein Fantasy, sondern wie es halt so war 1880. Mika arbeitet mit ihren 12 Jahren schon in einer Kneipe, hilft im Waisenhaus (wo sie wohnt) und das Leben ist generell härter. Zudem gerät sie in die Ermittlung von Hoff und hilft ihm eine Mordserie zu klären. Wer Sherlock und besonders Enola Holmes mag, wird Mika lieben. Gerade zum Schluss hin, kommen richtige Enola Holmes vibes auf. Allerdings muss ich wohl auch sagen, daß ich anderen zustimme, wenn es um die Altersempfehlung geht. Es ist kein Buch für Kinder ab 10 Jahren. Wohl eher so um die 14 Jahre, vielleicht auch schon 12.

Dieses Hörbuch hat mir wahnsinnig gut gefallen! Ich liebeeee diese historischen Geschichten , die in vergangener Zeit spielen. Die Mika ermittelt hier mit dem Polizisten Valdemar Hoff zusammen in einem Mordfall und es ist faszinierend wie schlau sie ist! Mir gefällt es sehr gut wie die Spannungen hier immer wieder auftauchen und wie die beiden zusammen ermitteln. Zudem ist es ziemlich kurz und so genau die richtige Geschichte für zwischendurch ob als Buch oder Hörbuch ! Also eine eindeutige Leseempfehlung!🥰
Wunderbar schaurig und überaus spannend
Auch wenn das Buch meiner Meinung nach wirklich nichts für Kinder unter 12, oder womöglich sogar 14 Jahren ist, habe ich es sehr genossen. Die Handlung passiert schnell und, man muss zwar am Anfang mit den Namen ein wenig aufpassen, wird aber dennoch nicht mit Informationen überladen. Ich mochte die Art wie die Aktionen beschrieben wurden, bzw. dadurch, dass wir kaum Innere Monologe haben, bekommt man ein angenehmes Gefühl von "Mitten in die Geschichte geworfen werden". Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil und hoffe, dass er bald übersetzt wird. Das ganze spielt im historischen Russland und ist nichts für schwache Nerven oder Mägen, aber abgesehen davon, sehr zu empfehlen. Achtung! Zusammenfassung ist mit Spoilern. In dem Buch folgen wir Mika, sie ist seit sie denken kann ein Waisenmädchen und liegt eines Nachts im Waisenhaus wach, weswegen sie auch die einzige ist, die zur Tür geht, als es klopft. Vor der Tür steht ein Junge der ein Neugeborenes in der Hand hält und es ihr mit ein paar kryptischen Worten in die Hand drückt. Er verschwindet in die Nacht. Seine Begegnung wird zwar nicht aufgeklärt, aber am nächsten Morgen steht ein Polizist vor Mika, der überzeugt ist, der Junge hätte etwas mit einem Mordfall zu tun und nimmt sie kurzerhand mit an einen Tatort. Dort stellt sich zwar heraus, dass Mikas nächtliche Begegnung nichts mit dem Fall zu tun hat, dass sie aber eine erstaunliche Auffassungsgabe hat und dem Polizisten bei der Aufklärung des Falls helfen kann. Zusammen stellen sie fest, dass ein Serienmörder, von dem alle dachten, er sei im Jahr zuvor hingerichtet worden, auf freiem Fuße ist und die Liste seine Opfer länger wird. Der Junge, den mehr ist unser Serienmörder nicht, hatte eine Schwester im Waisenhaus, von Familie zu Familie gereicht, wurde sie totgearbeitet und nach einem Unfall in einer Fabrik in einer Gasse liegen gelassen. Ihr Bruder tut nun allen, die ihr geschadet haben, das Gleiche an. Mika und ihr neuer Freund bei der Polizei finden dies heraus, aber es ist noch ein ganz schöner Akt, die restlichen Polizisten zu überzeugen, dass sie die Wahrheit kennen und der Junge nicht hingerichtet werden sollte. Am Ende stellt sich aber immer noch die Frage, wer der Junge ist, der Mika in jener Nacht das Neugeborene übergab und was Mika selbst damit zu tun hat.
Richtig tolles und spannendes Kinderbuch. Stockholm 1880 ist unter Kälte begraben und ein Waisenmädchen wird in eine Mordermittlung involviert. Denn Mika hat ein sehr gutes Auge für Details und bemerkt Dinge die anderen entgehen. Ich mochte sie sehr gerne. Mika ist nicht nur klug, sondern versucht das Beste aus ihrem Leben zu machen. Sie kümmert sich um die anderen Waisen, versucht zu überleben und weiss doch genau das sie in den Augen der meisten keinen Wert hat. Fazit: Ich mochte das Buch und habe es rasend schnell durchgelesen. Die Handlung ist spannend und interessant. Vom Setting bis zu den Charakteren passt einfach alles. Man verzeiht sogar das ein Erwachsener, ein Polizist sogar, Hilfe bei einem Kind sucht ...
📚 „Mika Mysteries – Der Ruf des Nachtraben“ von Johan Rundberg (Magellan) Der Winter 1880 ist erbarmungslos: Stockholm ist von der Außenwelt abgeschnitten, Vorräte sind knapp, eisige Kälte liegt über der Stadt. Und ein Serienmörder geht um. Mika, 12 Jahre alt, gehört zu den ältesten Kindern im städtischen Waisenhaus. In derselben Nacht, in der ein neugeborenes Kind dort abgegeben wird, geschieht ein Mord. Der ermittelnde Kommissar wird auf Mika und ihre besondere Beobachtungsgabe aufmerksam. Bald stellt sich die Frage: Treibt der sogenannte Nachtrabe noch immer sein Unwesen? Können Mika und der Kommissar die Mordfälle aufklären? Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Geschichte enthält einige überraschende Wendungen und nicht alles ist von Anfang an durchschaubar. Das mochte ich sehr. In der Mitte wurde es für mich etwas unübersichtlich, weil viele Namen auf einmal auftauchten. Das hat sich im weiteren Verlauf aber wieder gelegt. Besonders schön finde ich die Stadtkarte, die sich vorne und hinten im Buch befindet. Dort sind wichtige Schauplätze markiert. Das hilft nicht nur bei der Orientierung, sondern unterstützt auch das Eintauchen in das historische Stockholm. Meine Einschätzung zur Altersempfehlung: Offiziell wird das Buch ab 10 Jahren empfohlen, persönlich würde ich das Lesealter eher bei 12 Jahren ansetzen, also in Mikas Alter. Denn auch wenn das Buch hoffnungsvolle Elemente enthält, ist es insgesamt recht düster. Kälte, Hunger und das Leben als Waisenkind im 19. Jahrhundert werden sehr eindrücklich und realistisch beschrieben, ebenso wie die Krimielemente (Mord, Hinrichtung, Tote). Insgesamt ein spannender, tiefgründiger Krimi mit historischer Atmosphäre – ich vergebe 4/5 ♥️
Ein Kinderbuch, was aber weniger für Kinder ist.
Als ich das Cover des Buches gesehen habe und die Altersempfehlung, war mir noch nicht klar worauf ich mich da eingelassen habe. Wir begleiten die 12-jährige Mika, eines der ältesten Kinder im öffentlichen Waisenhaus der Stadt, welche gerade von einem schrecklich kaltem Winter heingesucht wird in Jahre 1880 in Stockholm. Als sie eines Nachts durch ein Klopfen an der Tür geweckt und ihr im nächsten Moment ein Neugeborenes in die Hände gedrückt wurde, ahnte Mika noch nicht, dass sie sich schon bald in einer Mordermittlung befindet und plötzlich durch ihre besondere Auffassungsgabe ein wichtiger Gehilfe für den Ermittler Valdemar Hoff wird. Dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen. Innerhalb weniger Stunden hatte ich es ausgelesen. Ein Haufen unerwarteter Wendungen, ein gut beschriebenes Setting. Es war einfach nur Wow. Das Leben eines Waisenkindes zur damaligen Zeit wurde schonungslos beschrieben, sodass man sich ziemlich gut in die Personen hineinversetzen konnte. Was dazu führt, dass dieser eigentlich positiver Aspekt einen bitteren Nachgeschmack bekommt, wenn man sich vor Augen hält, dass die Altersempfehlung bei ca. 9 Jahren liegt. Es ist oft von Tod und schwerer Armut die Rede. Die Kinder hungern und werden geschlagen, daher bin ich mir nicht sicher, ob dieses Buch tatsächlich schon etwas für das Alter ist. Trotzdem kann ich es kaum erwarten bis der 2. Band rauskommt, um mit Mika und Valdemar auf eine weitere Verbrecherjagd zu gehen.
Interessant aber düster
Genre und Setting muss man schon mögen, mir wurde es nach einem Cosy Crime empfohlen und das hat nicht so ganz gepasst. Es ist nicht mein Ding, trotzdem ist das Buch deshalb ja nicht schlecht. Die Entwicklung und Charaktere haben mir gefallen und es ist nicht unnötig in die Länge gezogen. Ich fand es grundsätzlich schon recht spannend, würde es aber erst selber lesen, bevor ich es einem Kind gebe, da es Thematisch nicht für jeden geeignet ist.
sehr cool und auch spannend. ich konnte nur den ermittlungen so halb folgen. setting - zeit und ort, mega spannend
atmosphärisch und spannend
Dieser Kinder- Jugendkrimi hat mich ehrlich überrascht. Er ist richtig gut geschrieben und ich fand ihn für Kinder stellenweise echt krass. Auf mich darf man aber wirklich nichts geben, ich bin ein totales Weichei. Beim Lesen könnte man meinen sich wirklich in Stockholm im Jahre 1880 zu befinden. Sehr empfehlenswert.
Spannender und düsterer Krimi
Auf das Buch „Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben“ bin ich auf Grund des schönen Cover aufmerksam werden. Es hebelt sich um eine Geschichte, die im Jahr 1880 spielt. Ein eisiger Winter hält die Stadt fest im Griff und das zwölfjähriger Waisenmädchen Mika kämpft, zusammen mit den anderen Kindern, im Waisenhaus, ums überleben. Eines nachts wird ein Neugeborenes abgegeben, während kurze Zeit später ein Mord passiert. Mika fragt sich, ob die beiden Ereignisse zusammenhängen und ob der Mord das Werk des „Nachtrabens“ ist. Obwohl das Buch ab 10 Jahren ist, sollte man wirklich überlegen, ob die Geschichte für das eigenen Kind geeignet ist, denn der Mord und die Leiche wird schon ausführlich beschrieben, wie auch das harte und einsame Leben der Kinder im Waisenhaus. Für zartbesaitete Kinder würde ich es nicht empfehlen. Mein Sohn und ich fanden das Buch aber sehr spannend, es gab einige Geheimnisse und unvorhersehbare Wendungen die den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht erhalten haben. Das Stockholmer Setting hat viel zur Story beigetragen und wir waren total gefesselt, habe mit gerätselt und mit den Kindern an den eisigen Tagen mitgelitten. Band 1 der Mika Mysteries Reihe von Autor Johan Rundeberg ist ein historischer Kriminalroman der uns sehr gut unterhalten hat. Wir sind auf die Fortsetzung schon sehr gespannt.
Mysteriöses Stockholm
Der erste Teil von Mika Mysteries entführt uns in das frühere Stockholm im Jahre 1880. Es beginnt mitten und er Nacht im Waisenhaus, indem die kleine Mika ihr Leben lang lebt. Es klingelt an der Tür und ein kleines Mädchen wird abgegeben. Direkt wird uns als Lesern klar, dass Mika eine Verbindung zu dem Neuankömmling hat. Nach und nach erfährt man viele Details rund um Mika und die Bewohner des Waisenhauses. Es ist eher etwas für ältere Kinder, da es an der ein oder anderen Stelle schon etwas düster wird. Das schwere Thema Adoption und Leben als Mensch zweiter Klasse in einer Großstadt ist nicht für jeden etwas. Das Setting ist traumhaft schön beschrieben. Als Leser hat man das Gefühl selbst gemeinsam mit Mika durch die verschneiten Straßen Stockholms zu ziehen. Der zweite Teil soll im Frühjahr erscheinen und gibt die perfekte Fortsetzung zu einem tollen Buch.
War ganz nett, aber 10 Jahre ist es vorgesehen, das kann ich auch bestätigen.
Ein besonderes Team Spannend, ungewöhnlich und facettenreich. Hat mir richtig gut gefallen













