Was soll man zu diesem Bich sagen. Es war so schön wieder etwas von Kylar Stern zu lesen auch wenn es komisch war die Geschichte quasi vorgelesen zu bekommen. Es war etwas ungewohnt aber ich mag den Schreibstil vom Brent Weeks sehr sehr gerne.
Ich bin jedes Mal in seinen Welten gefangen und fiebere bei all seinen Geschichten mit.
Diesmal ging es fĂŒr Kylar Stern zu einem neuen Abenteuer oder eher von einer Katastrophe in die NĂ€chste oder nicht? Oder doch ? đ€Ș
Es ist so spannend zu sehen wie selbst einer der besten Blutjungen mit Zweifeln kÀmpft, sich Unmöglichem stellen muss oder auch mal scheitert aber trotzdem weiter macht.
Ich bin gespannt wie es in Teil 2 weiter geht
Klappentext:
Der Nachtengel dient der Rache der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit. Kylar Stern ist diese Verkörperung der Vergeltung. Die Macht des schwarzen Ka'kari hat ihn zum besten Assassinen der Welt gemacht.
Und doch hat er geschworen, nie wieder zu töten.
Mein kurzes Fazit:
Ich habe diese BĂŒcher letztes Jahr schon in einem Buchladen ausgestellt gesehen und hĂ€tte sie beinahe mitgenommen - allerdings hat mich die Tatsache abgehalten, dass es sich um eine Fortsetzung handelt und ich zu dieser Zeit die "Schatten-Trilogie" noch nicht kannte.
ABER: diese Reihe lÀsst sich laut Autor und Herausgeber auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Mir haben die BĂŒcher fast schon besser gefallen, als die Schatten-Trilogie. Vielleicht, weil man anhand der neuen ErzĂ€hlperspektive noch mehr von Kylars Leben und Denken erfĂ€hrt und den zwei Hauptprotagonisten insgesamt nĂ€her ist.
Es geht, wie zu erwarten, sehr spannend, blutig und actionreich zu sich und ich habe auch diese beiden BĂ€nde in kurzer Zeit verschlungen.
5/5 âïžâïžâïžâïžâïž
Ich hoffe sehr auf eine baldige Fortsetzung!
"Nachtengel - Nemesis" von Brent Weeks ist ein faszinierendes Buch, das die Leser in die dĂŒstere und komplexe Welt von Kylar Stern, dem Nachtengel, entfĂŒhrt. Der Klappentext mag etwas in die Irre fĂŒhren, denn dieses Buch ist nicht der Beginn einer neuen Reihe, sondern eine Fortsetzung der bereits bekannten "Schatten-Triologie". Daher ist es ratsam, die vorherigen BĂŒcher gelesen zu haben, um die Handlung und die Charaktere vollstĂ€ndig zu verstehen.
Der dĂŒstere und trockene Humor des Buches gefĂ€llt mir sehr gut und verleiht der Geschichte eine besondere Note. Die Charaktere sind vielschichtig und tiefgrĂŒndig, was sie Ă€uĂerst interessant und lebendig macht. Brent Weeks gelingt es, die menschliche Natur und die Konsequenzen unserer Entscheidungen auf eindrucksvolle Weise zu reflektieren. Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte â es ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit ethischen Fragen und ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
Der Schreibstil ist flĂŒssig und fesselnd, und die ErzĂ€hlweise ist diesmal besonders interessant gewĂ€hlt. Die alternative ErzĂ€hlweise verleiht dem Buch eine zusĂ€tzliche Ebene und hĂ€lt die Spannung aufrecht.
Insgesamt ist "Nachtengel - Nemesis" ein gelungener und fesselnder Auftakt zur Fortsetzung der Schatten-Triologie. Vier Sterne, weil es trotz allem fĂŒr Neueinsteiger schwer zu verstehen sein könnte, ohne die vorherigen BĂŒcher zu kennen. Dennoch absolut empfehlenswert fĂŒr Fans der Reihe und Liebhaber tiefgrĂŒndiger Fantasy-Literatur.
Selten so ein grunderliches Buch gelesen.
Alleine die Sichtweisen sind interessant und auch schön das es nicht von Anfang an klar ist wem man nun folgt.
Die persönliche Ansprache des Lesers ist sehr gezielt und perfekt platziert und kommt nur hier und da mal vor, trĂ€gt aber zur Auflockerung bei. Ăberhaupt wurde mein Humor perfekt getroffen. Genau die richtige Balance zwischen ernsthaft und scherzhaft.
Leider habe ich erst nach 2/3 des Buches erfahren das es eine Trilogie ĂŒber die Vorgeschichte gibt dich jetzt wohl oder ĂŒbel auch noch lesen Muss. đ«Łđ Ich habe mich nur bei zwei Charakteren gewundert warum sie nicht mehr detailliert wurden. Liegt aber wohl daran das man sie schon kennen sollte aber es fehlt einem auch nichts und man versteht alles auch ohne Vorgeschichte.
ă"Wer da?", ruft eine Frauenstimme. Obwohl das dicke Holz das GerĂ€usch dĂ€mpft, höre ich ein Zittern in ihrer nasalen Stimme. "Nur ich, Kylar Stern. Ich bin hier, um Euch zu töten. Dauert nur eine Minute."ă
Erinnert ihr euch noch an Kylar Stern? Den ehemaligen Gossenjungen? Nun gut, ehe er Assassine wurde, nannte er sich noch Azoth. Na, klingelt da was? Auf jeden Fall bin ich nun nach vielen, vielen Jahren mal wieder in Cenaria gewesen und wer fĂ€llt mir da quasi vor die FĂŒĂe? Richtig. Kylar Stern. Tja, er war ja schon immer ein wenig zynisch, aber nun ist er wahrlich ein Meister des Zynismus. Ich liebe diesen Zynismus ja, allerdings wĂŒrde ich das niemals laut sagen und schon gar nicht gegenĂŒber Kylar ... nicht, dass sich dieser arrogante Mistkerl darauf noch was einbildet. Ich mag ihn. Aber auch das wĂŒrde ich ihm gegenĂŒber niemals zugeben. Sein Humor und Sarkasmus sind genauso wie sein Zynismus unwiderstehlich und Ă€uĂerst unterhaltsam. Weniger unterhaltsam, fĂŒr manch einen der Anwesenden, ist sein Nachtengel-Dasein. Denn das verpflichtet ihn der Rache und Gerechtigkeit zu dienen und das geht in der Regel höchst unschön und blutig, oft auch Ă€uĂerst dramatisch - was auch an Kylars losem Mundwerk liegt - vonstatten. Nicht immer wenn er jemandem, sei es Mann oder Frau, tief in die Augen schaut, hegt er ein romantisches Interesse. Nein, dank seines schwarzen Ka'karis reicht ein Blick in die Augen seines GegenĂŒbers und Kylar kennt all seine Verfehlungen. Also nehmt euch in acht.
Tja, und hĂ€tte Kylar nicht so ein loses Mundwerk und wĂŒrde dieses nicht stĂ€ndig ohne nachzudenken benutzen, wĂ€re die Sache mit Logans Söhnen, Vi und der Chantry vielleicht auf eine erfreulichere Art und Weise verlaufen ...
Mit "Nachtengel Nemesis" setzt Brent Weeks die Geschichte um den ehemaligen StraĂenjungen Azoth, der von dem Assassinen Durzo Blint ausgebildet wurde, fort. Es ist der Auftakt einer neuen Reihe, die am Ende der Schattenreihe wieder ansetzt.
Ăbersetzt wurde dieser erste Band der neuen Reihe aus dem Amerikanischen von Clemens Brunn.
Weeks Schreibstil ist gewohnt sehr angenehm und lĂ€sst sich flĂŒssig lesen. Man rauscht beim Lesen geradezu so durch die Seiten. Wie auch schon in seiner Lichtbringer-Saga, sind die Dialoge sehr lebendig.
Es gibt einen Haufen Leichen auf Kylars Weg, doch hĂ€tte die Geschichte fĂŒr mich insgesamt noch um einiges dĂŒsterer sein können. Ich weiĂ nicht, ob es am Humor lag - den ich hier wirklich sehr gefeiert habe - aber trotz der Leichen und dem vielen Blut, kam bei mir nie so richtig eine dĂŒstere Assassinenstimmung auf. Der Humor hat vielleicht etwas abgelenkt und mich einfach stĂ€ndig in eine fröhliche Stimmung versetzt.
Insgesamt war "Nachtengel Nemesis" fĂŒr mich kein Highlight, aber trotzdem definitiv lesenswert und auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Dem Zynismus und Humor konnte ich hier sehr viel abgewinnen, die Story selbst hĂ€tte jedoch noch etwas mehr Kick haben können.
Wer aber Lust auf etwas Leichtes fĂŒr zwischendurch hat, guten Humor und lebendige Dialoge zu schĂ€tzen weiĂ, sollte dem Buch unbedingt eine Chance geben.
Vorkenntnisse zur Schatten-Trilogie sind nicht unbedingt notwendig, helfen aber die Charaktere besser kennenzulernen und zu verstehen.
In der Dunkelheit der Nacht, dort, wo die Schatten am tiefsten liegen, erwacht eine Geschichte zum Leben, die so packend ist, dass sie Leser weltweit in ihren Bann zieht. Brent Weeksâ âNachtengel â Nemesisâ ist nicht nur das Sequel der bekannten Schatten-Trilogie â es ist eine Odyssee durch eine Welt, in der Gerechtigkeit und Vergeltung Hand in Hand gehen.
Kylar Stern, bekannt als der Nachtengel, ist eine Figur, die aus den dunkelsten Ecken der Fantasie entsprungen zu sein scheint. Mit der Macht des schwarzen Kaâkari ausgestattet, ist er der beste Assassine der Welt, ein Meister der Tarnung und der tödlichen Kunst. Doch trotz seiner FĂ€higkeiten und seines unerschĂŒtterlichen Willens, steht Kylar vor einer ZerreiĂprobe. Sein Schwur, nie wieder zu töten, wird auf die Probe gestellt, als ein neuer Kaâkari entdeckt wird. Die Verlockung der Macht ist stark, doch Kylar weiĂ, dass niemand unkontrolliert ĂŒber solch eine Macht verfĂŒgen sollte.
âNachtengel â Nemesisâ ist der Auftakt der Nightangel-Saga verspricht eine Reise voller Intrigen, Magie und unerwarteter Wendungen. Weeksâ Schreibstil ist flĂŒssig und fesselnd, seine Welt ist reich an Details und lebendig gezeichnet. Der Leser taucht ein in eine epische Geschichte, die in rasantem Tempo erzĂ€hlt wird und von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Schlag auf Schlag ĂŒberstĂŒrzen sich die Ereignisse, so dass kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Mit jeder EnthĂŒllung und jedem Kampf, den Kylar bestehen muss, entfaltet sich eine tiefere Ebene der ErzĂ€hlung, die Fragen ĂŒber LoyalitĂ€t, Macht und den Preis der Erlösung aufwirft.
Die Charaktere sind vielschichtig und tiefgrĂŒndig, und jede Seite des Buches ist ein weiterer Schritt in die AbgrĂŒnde der menschlichen Seele und der Frage, was Gerechtigkeit wirklich bedeutet. Schnell wird klar, dass die Welt der Figuren viel komplexer ist, als es zunĂ€chst den Anschein hat. Moral ist nicht schwarz-weiĂ, sondern schillert in unzĂ€hligen Grautönen. Jede Figur kĂ€mpft mit persönlichen DĂ€monen und moralischen Dilemmata, die den Leser dazu anregen, ĂŒber seine eigenen Ăberzeugungen und die Natur von Gut und Böse nachzudenken. Die Geschichte fordert uns heraus, unsere eigenen Vorstellungen von Gut und Böse zu hinterfragen, und zeigt uns, dass die Wahrheit oft komplexer ist, als es den Anschein hat.
Dieses Buch ist mehr als die Geschichte eines Assassinen. Es ist eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Natur, eine Reflexion ĂŒber die Konsequenzen unserer Entscheidungen und ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der wir leben. Mit âNachtengel â Nemesisâ hat Brent Weeks ein Werk geschaffen, das noch lange nach dem UmblĂ€ttern der letzten Seite im GedĂ€chtnis bleibt.
FĂŒr alle, die sich nach einem Abenteuer sehnen, das sie aus ihrem Alltag entfĂŒhrt und in eine Welt voller Schatten und Licht bringt, ist âNachtengel â Nemesisâ ein Muss. Vorwissen aus der Schatten-Trilogie wird hierbei nicht zwingend benötigt.