
„Star Wars – Die Hohe Republik: Orkanläuferin“ ist chronologisch das sechste von neun Büchern der ersten Phase der Hohen Republik. Ursprünglich erschien die Geschichte nur als Hörspiel, bevor sie als Roman umgesetzt wurde. Die späteren Teile der Reihe gab es bereits in Buchform, doch dieser Band lässt sich auch unabhängig lesen, da er wie eine Biografie der Nihil-Anführerin Lourna Dee aufgebaut ist. In Rückblenden und Gegenwartshandlung wird ihr Weg von der adeligen Twi’lek-Prinzessin über Sklaverei, Militärzeit, Aufstieg in den Nihil bis hin zu ihrem erneuten Machtgewinn geschildert. Parallel erlebt man ihre Gefangennahme, Intrigen an Bord eines Gefängnisschiffs und ihren dramatischen Wiederaufstieg zur Orkanläuferin, als sie das Schiff für sich beansprucht und eine neue Gefolgschaft aufbaut.
. . Erster Teil Andrik erzählt in einer Bar vom Nihil-Angriff auf den Außenposten Y1 unter Lourna Dee. Die Jedi von der Starlight Beacon greifen ein, vereiteln den Angriff, entern Lournas Schiff und nehmen sie gefangen, ohne ihre wahre Identität zu kennen. Andrik entkommt nur dank Lournas Hilfe und will sie nun befreien. Zweiter Teil Lourna und Tasia werden zur Starlight Beacon gebracht. Ein Offizier verhört Lourna, ahnt aber nicht, dass sie eine Orkanläuferin ist. In Rückblenden erfährt man von ihrer Jugend auf Aaloth, ihrer adeligen Herkunft und ihrer Manipulation durch Jugendliebe Bala, der sie verrät und als Sklavin verkaufen will. Dritter Teil Lourna wird zu zehn Jahren Haft auf dem Gefängnisschiff Restitution verurteilt. Rückblende: ihre erste Gefangenschaft auf Zygeria, Sklavenaufstand, Rettung durch Jedi. In der Gegenwart droht Tasia, ihre Identität zu verraten. Lourna gerät in Streit mit Ola Hest. Vierter Teil Nach Genesung auf der Restitution Rückblende: Jedi-Meister Oppo Rancisis schickt sie zur Militärakademie Carida. Sie rebelliert, greift Kamerad Lalutin an, stiehlt einen Sternjäger und flieht. Auf Arbra erkennt sie Lalutin wieder, der sie verraten will – bis Tasia ihn erschießt. Pan Eyta taucht auf. Fünfter Teil Rückblende: Lourna tarnt sich, trifft Bala, der ihre Hilfe gegen Nihil will. Nach Enterangriff überzeugt sie Pan, Aaloth direkt zu überfallen. Sie tötet Bala. In der Gegenwart versucht sie, Pan zu töten; glaubt ihn tot. Sie offenbart ihrem Bewährungshelfer ihre wahre Identität. Sechster Teil Rückblende: Versammlung der Nihil unter Asgar Ro. Lourna rettet ihn unabsichtlich und wird Orkanläuferin, erfährt später, dass es inszeniert war. Gegenwart: Tumult auf der Krankenstation, Lourna tötet Tasia. Ihre Identität wird enthüllt. Angriff auf die Restitution – sie vermutet Pan. Siebter Teil Gefangenenaufstand während des Nihil-Angriffs. Lourna, Wärter und Gefangene fliehen, werden von Pan gestellt. Sie hetzt seine Leute gegen ihn auf und übernimmt die Führung. Achter Teil Lourna richtet Pan öffentlich hin, gewinnt Gefangene für sich. Ein Rettungsschiff birgt Sestin, die Lourna deckt. Marchion Ro glaubt sie tot, bis sie sich über Kommlink meldet: Sie besitzt die Restitution und einen neuen Orkan. Fazit: Orkanläuferin ist chronologisch das sechste von neun Büchern der ersten Phase der Hohen Republik. Ursprünglich nur als Hörspiel erschienen, später als Roman veröffentlicht. Obwohl spätere Teile schon als Bücher existierten, lässt sich dieser Band unabhängig lesen, da er wie eine Biografie aufgebaut ist. Für mich – nach zwei Jahren Pause und Phase-2-Abstecher – war es ein idealer Wiedereinstieg: vertraute Figuren, leicht verständlich, unterhaltsam. Nicht so tiefgründig wie "Andor", eher actionorientiert, aber spannend und flüssig zu lesen.


