29. Juli

Von Dämonen auf Geheiß seiner angeblichen Freunde in die Hölle gezerrt, hat Stark elf Jahre lang in den Arenen der Hölle gekämpft. Statt gegen Löwen und Bären hatte er es mit Dämonen und anderen Höllenbestien zu tun. Er wurde von einem von Luzifers Generälen an einen anderen weitergereicht und ganz einfach als die Bitch der Hölle behandelt. Jetzt hat er sich aus der Hölle herausgeschlichen und ist mehr als bereit, Rache für seine falsche Gefangenschaft und den Mord an seiner geliebten Freundin zu nehmen. Die Welt hat sich in elf Jahren sehr verändert. Er muss sich nicht nur schnell anpassen, sondern auch einen Plan schmieden, um sich zu rächen, bevor alle wissen, dass er zurück ist. Einige Gruppen haben bereits einen Hinweis auf seine Anwesenheit erhalten und behindern seine Suche. Aber er ist ein Mann, der nur ein Ziel hat, und er wird seine Rache bekommen, ohne Rücksicht auf die Widersacher. Das war eine unterhaltsame, wenn auch nicht sehr tiefgründige Lektüre. Stark ist stur, aber nicht gefühllos, trotz all der Qualen, die er durchgemacht hat. Er ist liebenswürdig im Angesicht einer Welt, die gegen ihn ist. Himmel und Hölle tun buchstäblich ihr Bestes, um sich ihm in den Weg zu stellen, aber er hat in seinem kurzen, gewalttätigen Leben so viele Tricks aufgeschnappt, dass selbst sie ihn nicht ganz einholen können. Wenn Sie also auf der Suche nach einer guten, unterhaltsamen Rachegeschichte sind, in der es um einen aus der Hölle entkommenen Auftragskiller geht, sind Sie hier genau richtig.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
12. Jan.
Rating:3.5

Kurzweiliger rasanter Spaß

Insgesamt ein Buch, das mich gut unterhalten hat. Höllendämmerung ist an sich nichts Herausragendes oder Besonderes. Es ist ein Urban Fantasy Roman mit einem sehr dunkelgrauen Antihelden, viel Action, salopper Sprache, Gewalt, Tod und Mordschlag. Wer Spaß an schnellen, kurzweiligen Büchern hat, ist hier richtig. Fans von Harry Dresden werden hier denke ich auch auf ihre Kosten kommen. Ich war nicht immer glücklich mit der Herangehensweise vom Protagonisten Stark und habe in der Mitte vom Buch auch schon befürchtet, dass ich mich nicht werde mit ihm anfreunden können, aber: Er hat die Kurve gekriegt und jetzt habe ich ihn doch irgendwie lieb gewonnen. Mein Fazit: Das Buch ist nichts großartig besonderes oder neues, aber wer was schnelles, etwas brutales Buch für zwischendurch mit einem sarkastischen Antihelden möchte, der ist hier definitiv richtig.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
21. Dez.
Rating:5

Ein Buch ganz und gar nach meinem Geschmack! Jede Seite ist ein Genuss, riecht nach Zigarettenrauch und Blut und starrt vor Dreck. Ja, ich mag Bücher, in denen kein glorreicher Held die Hauptrolle spielt, sondern ein betrunkener, angepisster Typ, der ein Ziel hat und sich von nichts in der Welt davon abbringen lässt. Stark gehört in diese Kategorie. Kadreys Werk steckt voller Gewalt, Hass und Niedertracht. Dazu kommt noch ein äusserst trockener Humor und Figuren, wie man sie sonst sehr selten trifft. Wir betreten hier ein finsteres Reich namens L.A., das es in Sachen Düsternis und Brutalität leicht mit der Hölle aufnehmen kann. Nur um festzustellen, dass es im Himmel nicht anders zu und her geht. Als einziges Manko führe ich an, dass das Buch zu dialoglastig ist. Manche Themen hätte man auch anders vermitteln können als in der direkten Rede. Zu viel Gesprochenes fällt mir unterdessen negativ auf, da es die Handlung verlangsamt. Dies ist in dieser Geschichte, die grundsätzlich sehr rasant ist, leider fatal. Es nahm „Höllendämmerung“ sehr viel Elan und Schwung. Ansonsten bietet Sandman Slim cineastische Action mit viel Wumms und Krach. Empfindlich darf man als Leser nicht sein, obwohl ich schon deftigere Szenen gelesen habe, gehe ich davon aus, dass zartbesaitete Gemüter mit Mister Stark und seinen Abenteuern ihre Mühe haben werden. Auch die Sprache ist oftmals grob, aber zum Glück niemals proletisch. Die Ausdrucksweise passt in die Szene, in der wir uns bewegen und da wird auch schon mal geflucht. Für mich ist glasklar, dass ich auch die Folgebände lesen werde. Denn solches Actionkino in Buchform ist genau das, was meiner Seele nach einem harten Arbeitstag mit Konstantlächeln und Instantfreundlichkeit gut tut.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
13. Aug.
Rating:5

Der Auftakt der "Sandman Slim"-Reihe zeigt einem von Anfang an, dass der Protagonist hassenswert ist. Stark hat sich den Weg aus der Hölle gebahnt, um Rache an denen zu nehmen, die ihn dort hin befördert haben. Es wird ein blutiges Actionfeuerwerk gezündet bei dem "Kill Bill" auf "Hellraiser" trifft.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
12. Aug.
Rating:3.5

Definitiv Lustig (trift genau meinen Humor) und die Story ist auch gut. Das Buch konnte mich aber irgendwie nicht mitreißen. Es erinnerte mich eher an einen Film, den ich so nebenbei laufen lasse, weil er interessant ist. Das Buch konnte mich aber nicht so begeistern, dass ich Band 2 lesen müsste.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
4. Apr.
Rating:5

Ich bin sehr beeindruckt. Was habe ich erwartet? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ja, Höllendämmerung klingt nach Hölle und Teufel, also genau mein Genre. Dass es darum allerdings nur einen Bruchteil geht, ist überhaupt nicht schlimm, denn Stark macht das Ganze nicht nur spannend, sondern auch humorvoll. Der Witz kommt hier absolut nicht zu kurz, wobei es auch echt blutig und gruselig wird. Mir hat hierbei nicht nur das Buch selbst sehr gefallen, auch das Hörbuch ist wirklich wahnsinnig gut gesprochen. Der Autor hat definitiv ein Händchen für höllische Unterhaltung und der Sprecher ist der perfekte Stark. Die Interpretation war einfach herausragend. Ich hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr und freue mich auf die Fortsetzung, sowie auf die geplante Serie, die einfach nur gut werden kann. Sandman Slimm hat sich absolut in mein Leserherz gemogelt.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
17. Sept.
Magie, Dämonen und Engel - eine super Mischung!
Rating:5

Magie, Dämonen und Engel - eine super Mischung!

Worum geht's? Nach 11 Jahren schafft es der Magier Stark endlich aus der Hölle, in die ihm sein Konkurrent Mason im wahsten Sinne des Wortes geschickt hat. Nun hat er nur ein Ziel: Rache! Doch schnell muss er feststellen, dass sich neben Engeln und anderen Kreaturen aus der Hölle noch andere Wesen im Los Angeles befinden. Er muss skrupelloser sein als sie. Doch nach 11 Jahren in der Hölle sollte das kein Problem sein. Oder etwa doch? Meine Meinung: Wow, was für ein Auftakt! Ich muss sagen, ich habe das Buch sehr genossen. Für eine gute Rachestory bin ich immer zu haben. Stark war ein sehr gut geschriebener Protagonist, wenn er auch oft etwas unreif schien, aber na gut, da will ich mal drüber hinweg sehen, da er im Kopf anscheinend 19 geblieben ist, nachdem man ihn in die Hölle geschickt hat. Auch der Schreibstil war gut zu lesen und sehr flüssig. Das Einzige, was ich zu bemämgeln habe, ware das es keine Kapitel gibt. Es ist alles in eins durchgeschrieben. An sich nivht schlimm, aber ich höre beim Lesen gerne nach einem Kapitel auf, was hier jetzt nicht möglich war leider. Das macht die Story aber wett. So richtig konnte ich das Buch eh nicht aus der Hand legen🤣 Ich würde das Buch auf alle Fälle allen Supernatural sowie Good Omens Fans empfehlen! Für mich war das Buch echt eine Freude zu lesen! Die nächste Teile werden mit Sicherheit gekauft! 5/5⭐️

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
6. Juni
Nicht ganz das was ich erwartet habe
Rating:2.5

Nicht ganz das was ich erwartet habe

Das Buch hat für mich nicht wirklich die Erwartungen erfüllt. Ein Magier dem die Flucht aus der Hölle gelingt und dann auf Rachefeldzug ist um die zu bestrafen die ihn in die Hölle gebracht haben. An sich ein spannendes Szenario. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, da es mir an vielen Stellen zu sakastisch war und gefühlt in jedem zweiten Satz eine Metapher vorkommt. Die Figuren bleiben leider sehr flach und bekommen nicht wirklich Charaktertiefe. Stellenweise werden Dinge sehr schnell und in wenigen Sätzen abgehandelt und irgendwie habe ich nicht so wirklich das Gefühl ein Fantasy Buch gelesen zu haben. Auch wenn es Urban Fantasy ist, kam mir teilweise die Fantasy zu kurz. Im Laufe der Geschichte passieren sehr viele Ortswechsel und man hat das Gefühl, der Autor hat manchen Passagen geschrieben und wusste nicht wo diese in der Geschichte am besten unterzubringen sind und hat diese Passagen dann einfach irgendwo dazwischen geschoben. Teilweise ist auch nicht wirklich nachvollziehbar, wieso Stark manche Sachen tut und wie er darauf kommt. Erst gegen Ende wird es minimal interessanter wenn die goldene Wache und die Engel ins Spiel kommen. In dem Buch geht es um die Vernichtung der Welt, um Himmel und Hölle, Engel und Teufel. Hätte man den Sakasmus und die Comedy etwas runtergeschraubt wäre das auch mehr zur Geltung gekommen. Aber um eine epische Story zu erschaffen, waren diese Elemente zu übersättigt und die Geschichte verliert dadurch an Reiz. Dennoch gebe ich Band 2 eine Chance und hoffe, dass es sich im Laufe der Reihe doch noch zu einer Geschichte entwickelt, der ich mehr abgewinnen kann.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
22. Jan.
Rating:4

Hölle, Rache und ein, zumindest für mich, richtig schön düsteres Cover, haben mich zu diesem Buch greifen lassen. "Stark" kehrt nach 11 Jahren aus der Hölle zurück. Er gehörte einem Zirkel an, dessen oberster "Guru" ihn in die Hölle verdammt hat, um seine eigene Macht zu mehren. Während seiner Jahre in der Hölle, hat Stark jede Menge durchgemacht und als ihm endlich die Flucht gelingt, will er nur eins. Rache an denen, die ihm zu diesen 11 Jahren verdammt haben und Rache für seine Freundin. Doch das wird nicht so leicht wie gedacht. Denn Starks ehemalige Freunde sind nur ein Teil seiner Probleme, als er zurück auf die Erde kommt. Was soll ich sagen? Ich hatte die Erwartungen nucht allzu hoch geschraubt, aber ich fand es ziemlich gut, was da so zwischen den Buchdeckeln stand. Ich war schnell im Buch drin und gern mit Stark unterwegs. Die Handlung ist spannend, actionreich und mit etlichen Lachern für mich gespickt. Noch dazu bewegen wir uns in einem eher düsteren L.A. und das passte für mich ganz gut zur Stimmung. Der Schreibstil spiegelte sowohl Setting als auch Handlung sehr gut wieder. Es war derb und eben auch etwas blutig. Muss man mögen. Für mich aber genau richtig. Was die Figuren angeht, war keine dabei, die ich als langweilig beschreiben würde. Alle waren auf ihr Art spannend. Allen voran Stark. Wenn er auch etwas sehr von sich überzeugt ist, ist er für mich ein sympathischer Charakter, den die Jahre in der Hölle als "Killer" der Dämonen geprägt haben. Aber sie haben ihn auch stärker gemacht und das mit jeder einzelnen Verletzung und im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist halt der Typ, harte Schale, weicher Kern, der kein Held ist oder sei  will. Mit Vidoqc, Allegra, Kinski und so weiter kommt eine interessante Mischung zusammen, deren Interaktion ich toll fand. Fazit Witzig, brutal und auch magisch. Dieses Buch lebt zum Großteil von seinen Charakteren und das macht es gut. Diese fand ich persönlich nämlich vielseitig, mega unterhaltsam und hab mich köstlich amüsiert. Schon allein, dass Stark ein Anti-Held ist macht ihn für mich sympathisch. Dazu kommt eine spannende Handlung, die mich begeistern konnte. Ein gelungener Auftakt, auf dessen Fortsetzung ich mich freue. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
14. Nov.
Rating:1

Sandman Slim ist der erste Teil der Serie von Richard Kadrey und zeigt eine urbane Fantasygeschichte mit Krimi-Elementen. Vorweg sei gesagt, dass das Buch keine Kapitel besitzt, sondern Passagen durch größere Lücken getrennt werden. Die Story ist nicht besonders originell und neu erfunden worden. Der Schreibstil ist dabei etwas derber und nichts für Kinder. Die Story ist düster und es ist keine happy rosa romantik Schnulze. Stark ist nicht der Bad Boy und auch kein Held. Es geht um Rache und darum, dass er dafür über Leichen geht. Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse und es ist eine Frage der Perspektive. Die Kulisse ist dabei alles andere als gut beschrieben. Es ist wie die Aneinanderreihung von Handlungen, ohne tiefere Beschreibung. Unser Protagonist hat keinen wirklichen Plan und auch nicht viel Tiefe. Die Charaktere bleiben für mich oberflächlich und wir lesen mehr einen inneren Monolog des Protagonisten als wirkliche Story. Ich hatte mir von der Story sehr viel mehr Fantasy erhofft und eine gute Handlung mit ausgefeilten Charakteren. Aber kein Dauermonolog. In den Szenen scheint es auch keine richtige Umgebung zu geben, Geräusche oder Wetter. Es scheint als würde der Protagonist gar nichts mitkriegen. Leider nicht zu empfehlen.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
23. Sept.
Rating:4

Der Auftakt der „Sandman Slim“-Reihe klang für mich nach einer spannenden, actionreichen und zugleich ausreichend magischen Urban Fantasy-Reihe mit einem klassischen Anti-Helden. Durch eine andere sehr empfehlenswerte Reihe aus dem Genre („October Daye“ von Seanan McGuire) habe ich meine Liebe für lange Urban Fantasy-Reihen entdeckt, in denen eine Person im Zentrum steht, die absolut keine Lust darauf hat, die Rolle des Helden einzunehmen und es dennoch irgendwie macht, aber eben auf ihre Art. Dabei ist es mir wichtig, dass wir durch die Reihe hinweg aber auch dieselbe Person begleiten und sehen können, wie sie an ihren Aufgaben wächst, und dabei zugleich auch die Qualität der Reihe zunimmt. Denn, seien wir mal ehrlich: Gerade (sehr) lange Reihen entfalten ihr volles Potenzial oft erst im Laufe der Reihe – und dann wird’s meist richtig gut, wenn man geduldig war! Was aber nicht heißt, dass es nicht zuvor schon gut sein kann, das ist klar. Nun, jedenfalls wurde ich aufgrund dessen auf „Höllendämmerung“ aufmerksam, denn der Klappentext klang vielversprechend und nach meinem Geschmack, was düstere Urban Fantasy angeht. Im Buch geht es um Stark, einen sehr talentierten, jedoch leider auch etwas sehr von sich eingenommenen Magier. In jungen Jahren wurde er von seinen Magierfreunden verraten und wortwörtlich in die Hölle verfrachtet. Dort erlebte er nicht nur tägliche Folter, sondern musste auch noch zur Unterhaltung der Höllenschar, den sogenannten Hellionen, als Kämpfer in einer Arena antreten. Über die Jahre wurde Stark zum besten Kämpfer und Killer, bis ihn der Mord an seiner damaligen Freundin dazu bringt, endlich aus der Hölle zu fliehen. Zurück auf der Erde hat er nur ein Ziel: Rache an seinen ehemaligen Freunden, für sich und für seine Freundin. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die Menschheit steht vor einer Bedrohung, die selbst Stark erzittern lässt. Mich hat das Lesen des Buches des Buches sehr unterhalten und auch wenn es doch recht anders ist als der Durchschnitt dessen, was ich lese, war ich nach spätestens 100 Seiten in dieser düsteren Geschichte angekommen. Ich würde „Höllendämmerung“ nicht als extrem komplexes Buch bezeichnen – wenngleich es durchaus auch dafür Potenzial gibt –, aber dafür lässt es sich sehr angenehm weg lesen, wird nicht langweilig und bietet auch ein paar Überraschungen und kleinere Wendungen sowie offene Fragen zum Ende hin. Zugleich ist das Buch aber auch recht derb, sowohl bezüglich der dargestellten Welt (wir haben hier ein sehr düster und zuweilen auch dreckig beschriebenes L.A., das aber absolut zur Handlung passt) als auch, was den Erzählstil sowie die Sprache der Figuren untereinander angeht. Zartbesaitete wären hier also vielleicht etwas abgeschreckt, da es durchaus auch viele actionreiche Szenen gibt, in denen der Autor nicht mit Brutalität und Blut geizt. Das ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass unser Protagonist, James Stark, von allen aber nur Stark genannt, ein knallharter Typ ist – kein Wunder nach elf Jahren als höllischer Killer. Die Sprache ist zuweilen sehr vulgär, der Humor durchaus auch mal schwärzer und Starks Feinde müssen sich definitiv warm anziehen, denn zimperlich ist er nicht. Stark ist nicht unbedingt der Sympathieträger schlechthin, manchmal nervte mich das stete Verlangen danach, jemanden zu töten, doch schon etwas. Zugleich war er mir aber dennoch sympathisch, denn obwohl er nicht zimperlich ist, erschien er mir im Kern doch wie einer der Guten. Nur eben auf seine harte, verschrobene Art – typisch Anti-Held eben. Auch wenn er gern anderes behauptet durch das Buch hinweg, so ist er doch ein Charakter, der eben nicht grundlos alles niedermetzelt, das ihm entgegenkommt, und für den Gnade und Mitgefühl keine Fremdwörter sind. Seine Aversion richtet sich meist gegen Leute, die das auf die ein oder andere Art auch verdient haben, wohingegen er sich durchaus auch für andere einzusetzen bereit ist und ein in vielen Punkten korrektes Gefühl von Gerechtigkeit hat. Er macht im Buch nicht unbedingt Charakterentwicklung durch, was aber völlig okay ist. Das ist bloß Band 1 einer 14(?)-teiligen Reihe. Die Geschichte ist geprägt von Starks Bedürfnis nach Rache und seinem Weg dahin. Langweilig wird das nicht, da er immer wieder auf alte Bekannte trifft, aber auch interessante neue Bekanntschaften macht. Die Nebenfiguren blieben in der Regel noch relativ unscharf, allerdings lesen wir ja auch nur aus Starks Sicht. Mit am interessanten war mir Kinski, von dem ich mir für die Zukunft auf jeden Fall mehr Auftritte erhoffe. Aber auch Candy und Allegra (die jetzt als Mensch bitte nicht dauerhaft in die „Jungfrau in Nöten“-Schiene abrutschen sollte …) dürfen gerne noch eine größere Rolle bekommen. Neben so einem krassen Badass wie Stark braucht es auf jeden Fall auch ein paar harte Ladies, die ihn in seiner latenten Arroganz hin und wieder ein bisschen zurück auf den Teppich holen. Auch sonst bietet die Geschichte interessante Punkte. Das grundlegende Konstrukt (Himmel vs. Hölle) ist nichts Neues, sodass mir einiges auch schon aus anderen Büchern bekannt war, aber allein die erwähnte Darstellung der Hölle war ganz anders als das, was ich erwartet habe. Auch die goldene Wache verspricht noch Spannung, ebenso wie das Ende des Buches. Ein voller 5 Sterne-Read war es dann letztlich nicht, dafür hat mich die Geschichte noch nicht genug mitgerissen. Dennoch habe ich von Anfang bis Ende gerne gelesen und wollte das Buch auch während des Finales nicht aus der Hand legen. Ein paar kleine Schwächen gab es für mich, so handelte Stark nicht immer ganz logisch – ich verstehe zum Beispiel nicht, wieso der Mord an seiner ehemaligen Freundin Alice unbedingt nötig war, um ihn aus der Hölle zu bekommen. Der Klappentext ist hier leider auch inhaltlich inkorrekt, denn dort heißt es „Bis ein Konkurrent seine Freundin ermordete und ihn – buchstäblich – zur Hölle schickte.“ Chronologisch entsteht hier der Eindruck, dass Alice vor elf Jahren ermordet wurde und er dann in die Hölle kam. Tatsächlich lebt Alice aber die ganze Zeit und ihr Tod ist eben der Grund, weshalb er nach elf Jahren aus der Hölle flieht. Hier hat der Verlag leider etwas gepennt. Jedenfalls erfahren wir im Buch, dass Stark schon seit Längeren während seiner Höllen-Zeit einen Gegenstand besitzt, mit dem er überall hinkann, also auch zurück in die Menschenwelt. So kommt er schließlich auch zurück (kein Spoiler btw). So stellte sich mir die Frage: Wieso ging er nicht schon früher? Man bekommt zwar im Laufe der Handlung den Eindruck, dass Stark irgendwann wieder freiwillig in die Hölle gehen wird (da er sich dort mittlerweile besser aufgehoben fühlt), aber sein langer Aufenthalt widerspricht sich mit Alice‘ Dasein. Durch Rückblenden wie auch seine Gedanken wird deutlich, dass er immer noch große Gefühle für Alice hat. Da würde es mir doch passender erscheinen, dass er schon früher, sobald er eben die Möglichkeit hatte, zurück in seine Welt gegangen wäre. Zumal seine ehemaligen Freunde, die ihn verraten haben, ja noch draußen sind und Alice somit ohnehin in potenzieller Gefahr … Na ja, das erschließt sich mir jedenfalls nicht ganz. Ansonsten hat mich auch der Schreibstil etwas genervt. Weniger die teils derbe Sprache als die Art, wie der Übersetzer übersetzt hat (?). Bei konjugierten Verben in der Ich-Form (die wir ja die ganze Zeit haben) wird zu mindestens 50 % der Zeit (eher mehr) das „E“ hinten weggelassen. Wir haben also bspw. statt „Ich gehe“ „Ich geh“ oder statt „Ich zünde“ „Ich zünd“, und das eigentlich bei allen Verbarten, einfachen wie komplexeren. Das hat gerade anfangs meinen Lesefluss enorm gestört. Ich weiß leider nicht, wie das Buch im Original geschrieben ist, kann mir aber denken, dass sich der Übersetzer für diese Art der „Umgangssprache“ entschieden hat, um wohl eine ähnliche Atmosphäre zu erzeugen wie im Original – halt etwas abgewrackt, derb und „I don’t give a f*ck“-like. Sprachlich schön ist das in einem Roman aber halt nicht. Irgendwann habe ich mich aber dran gewöhnt. Alles in allem ist „Höllendämmerung“ ein guter, vielversprechender Reihenauftakt, bei dem ich einfach hoffe, dass der Verlag der Reihe eine ernsthafte Chance gibt und nicht nach bereits zwei Bänden „Ciao!“ sagt. Band 1 wurde nämlich schon mal vor ca. 10 Jahren von Rowohlt übersetzt, aber direkt nach diesem einen Band wieder aufgegeben. Es ist natürlich auch schwierig für ein Buch, für das der Verlag leider keinerlei Werbung macht … Fazit: Ich empfehle das Buch an alle, die gerne erwachsene Urban Fantasy lesen, in der es auch mal düsterer und härter zugeht und die vor unperfekten Helden nur so strotzt. „Höllendämmerung“ bietet Action, Spannung, derben Humor und einen vielversprechenden Blick auf ein allbekanntes Konzept: Himmel vs. Hölle. 4/5 Sterne.

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
22. Sept.
Rating:4

„Ist mir völlig schnuppe. Merlin. `n Haufen spätpubertärer Grafits, die mit Ouija-Brettern spielen und mit Geistern und Elfen reden. Oder mit ihrem Chemiebaukasten Zaubertränke brauen, als wären sie Miraculix.“ „Wenn Sie weiter so über sie herziehen, wird garantiert bald einer dieser Hexer Ihnen mit`nem scharfen Blick die Eingeweide in Bananenpudding verwandeln. Oder glauben Sie an so was nicht?“ (S. 247) In Höllendämmerung, der erste Teil der Serie „Sandman Slim“ von Richard Kadrey, folgen wir Stark, einem Magier, der lebendig aus der Hölle fliehen konnte, um in Los Angeles seine ermordete Freundin zu rächen. Nach der Zeit in der Hölle ist er nicht nur psychisch verändert, sondern auch physisch und legt sich dementsprechend mit jedem an, um an seine Rache zu kommen. Doch so einfach wie Stark zunächst denkt, ist es dann doch nicht. Der Autor nutzt im Buch keine Kapitel sondern trennt Passagen durch größere Lücken voneinander, sodass ich dies als Kapitelende genutzt habe. Der dadurch zunächst sehr lang wirkende Text hat mich zunächst verwirrt, aber nach den ersten 50 Seiten hatte ich mich dran gewöhnt und fand es nicht störend, da sich dieses Layout nicht auf Absätze und Passagen bezieht und dementsprechend doch übersichtlich ist. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und aus der ersten Perspektive des Protagonisten Stark geschrieben. Die Gedanken, Beschreibungen und auch Dialoge sind dabei oft derb und eher nicht als Jugendbuch, sondern eher für Erwachsene geschrieben. Jedoch fand ich diese Schreibart ganz erfrischend, weil man diesen sehr gut lesen konnte und es auch zu der Geschichte und den Figuren passte. Denn das Buch ist düster und auch blutig, weswegen man sich als Leser keine Illusionen hingeben kann. Ich fand dies jedoch spannend und erfrischend. Hier komme ich dann auch zu den Charakteren. Wie gesagt ist es eine eher düstere Geschichte in der Stark Rache nehmen will. Und da er in der Hölle viel erleiden muss, hat er sich verändert. Ein guter Mensch ist er deswegen auch nicht. Ich würde eher sagen, dass er ein grauer Charakter ist, da er sich mit Magiern anlegt, die die Welt zerstören wollen oder Menschen benutzen. Auch die anderen Charaktere, die Stark unterstützen, sind nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich böse. Während die bösen Charaktere und sogar die, die sich für Gut halt eher auf der düsteren Schiene, da sie nicht vor Mord zurückschrecken. Doch genau das macht das Buch so interessant. Es sind keine guten Menschen, aber im Gegensatz zu anderen, sind sie die Guten. Doch auch die derbe Art und Weise bringt mal wieder etwas Abwechslung in die doch sonst eher leicht geschriebenen Bücher. Auch die Verfolgung von Stark und seinen Gedanken und Taten machen das Buch interessant, da er seine Feinde verfolgt und dennoch noch ein Herz hat. Die düstere Stimmung von ihm hat auch in das ganze Setting gepasst. Das einzige was mir dabei aufgefallen ist, ist, dass trotzkessen das Stark in der Hölle war und dort sehr gelitten hat, er kaum darüber nachdenkt und wenn, dann wird nur kurz gesagt, dass er gelitten hat. Hier hätte man es mehr einbauen können, auch wenn der Leser in seinen Taten merkt das Stark kein stabiler Mensch ist. Die Geschichte ist auf den ersten Blick nichts neues, doch im Verlauf des Buches komme originelle Ideen und Plot Twists hinzu, die mit den Figuren ein spannendes Buch ergeben. Ein düsteres und spannendes Buch mit eher grauen Charakteren, die man trotzdem irgendwie mag. Die eigentliche Rache von Stark vermischt sich mit einer Ermittlung, die zu einem noch größeren Feind führt und die düstere Stimmung im Buch verfestigt. Ein düsteres Buch, welches für mich erfrischend war, da die meisten Bücher nicht so detailliert (Achtung: Blut und Gewalt etc.) und düster sind. 4/5 Sternen. *Rezensionsexemplar*

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
19. Mai
Post image

Zuallererst ein paar Worte zu dem Cover das mir persönlich wirklich ausgesprochen gut gefällt. Es passt zum Inhalt und stimmt schon richtig auf die Geschichte ein. Mit dem Schreibstil musste ich erst einige Seiten lang warmwerden kann mir aber jetzt den Schreibstil des Autors nicht mehr wegdenken. Er schreibt sarkastisch und derb und trifft damit genau meinen Humor. Mit etwa 450 Seiten hat das Buch es geschafft mich so zu fesseln das ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Es liest sich wirklich flüssig und man wird nur so in die Geschichte gesogen. Ich musste immer wieder lachen sowie mit fiebern und habe diese Geschichte sehr genossen. Für mich hat sich dieses Buch sogar zum Jahreshighlight gemausert und das warten auf die Fortsetzung gestaltet sich sehr schwer. Die Charaktere sind alle glaubhaft gelungen und der Protagonist definitiv kein Held. Genau deshalb habe ich auch in diesem Punkt etwas gebraucht bis ich mich mit dem Protagonist anfreunden konnte. Doch mittlerweile kann ich mir keinen besseren Charakter vorstellen der mit diesem Schreibstil seine Geschichte erzählt. Auch alle anderen sind sehr gut ausgearbeitet und runden das Buch im Gesamtbild perfekt ab. Ein tolles, spannendes und lustiges Leseerlebnis das wahrscheinlich aufgrund des Humors nicht jedem gefallen wird mich aber sehr begeistern konnte. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet
30. Nov.
Rating:5

Inhalt: Als der siebzehnjährige Nicholas die Chance bekommt, als Bordfotograf auf einem Forschungsschiff zu arbeiten, dabei einen Haufen dringend benötigtes Geld zu verdienen und seinem Traum von dem Beruf als Fotograf näher zu kommen, scheint alles perfekt. Auch die Klimaschutzmission dieses Schiffes klingt auf den ersten Blick sehr nobel. Aber warum wird Nicholas verfolgt? Und sind die Ziele dieser Mission wirklich so ehrenhaft wie sie scheinen? Meine Meinung: Ehrlich gesagt wusste ich nicht so ganz, was mich erwarten würde, auch wenn der Klappentext ganz spannend klang. Doch was sich dann dahinter verbarg, übertraf meine Erwartungen. Es war endlich mal wieder ein mitreißender Jugendbuchthriller, bei dem von Anfang an Spannung da ist, dadurch, dass Nicholas quasi in der ersten Szene zusammengeschlagen und von Beginn an verfolgt wird. Von dahin baut sich die Spannung dann immer mehr auf, um dann in einem actionreichen Show-Down zu enden. Dadurch ist das Buch auch konstant fesselnd, und die fast fünfhundert Seiten flogen quasi vorbei. Erzählt wird die Geschichte vor allem aus zwei Sichten - der von Nicholas und der von Elin, einer Praktikantin aus Deutschland, die für ein paar Wochen bei Nicholas' bestem Freund Zachary wohnt und so in das Geschehen hineingezogen wird. Zwischendurch gibt es nochmal ganz kurze Abschnitte aus der Sicht ein, zwei weiterer Personen. Handlungsort ist Kalifornien. Dabei merkt man hier deutlich, dass die Autorin selbst mal dort gelebt hat, denn es gelingt ihr, die Bilder der Strände, des Pazifiks, der Klippen, des Himmels, der Kleinstadt und sogar des Highways vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen, sodass ich das Gefühl hatte, ich wäre dort, mitten im warmen kalifornischen Sommer statt im nasskalten deutschen Herbst. Auch die dortige Lebensweise wird ein Stück weit rübergebracht. Dabei wird insbesondere Nicholas' Liebe zu dem Meer prägnant zum Ausdruck gebracht. Er geht jeden Tag oft mehrmals an den Strand direkt hinter seinem Haus, kennt das Meer und seine Tücken, liebt die Delfine und fühlt sich dort zuhause - all das wird dem/der Leser*in nachempfindbar vermittelt. Gerade dadurch, dass das Meer so eine wesentliche Rolle spielt, entsteht auch eine enstprechende maritime Atmosphäre. Nicholas, auch Nick genannt, ist ein sehr vielschichtiger Protagonist mit Ecken und Kanten. Er ist alles andere als perfekt, sondern flirtet schnell mit Mädchen und bricht anschließend oft ihr Herz. Auch bei Elin, weshalb er sich mit Zachary streitet, der sich wie ein großer Bruder um das etwa gleichaltrige Mädchen kümmert. Anfangs empfand ich Nicks Verhalten hierbei noch als ein wenig unsympathisch, allerdings regt dieser Streit Nick auch zum Nachdenken an. Ansonsten steht die Liebesgeschichte im Hintergrund, auch wenn die gegenseitige Anziehung der beiden spürbar bleibt, dadurch aber authentisch ist, dass es tatsächlich "jugendliches Verliebtsein" ist. Ansonsten war mir Nicholas aber sehr sympathisch, sodass ich gar nicht anders konnte, als ihn ins Herz zu schließen. Er verurteilt andere Leute nicht sofort. So wird er am Anfang zusammengeschlagen, weil der ärmere Teil der Stadt kein Wasser hat (darauf komm ich gleich nochmal zurück) und die Jugendlichen ihren Frust an ihm auszulassen. Statt diese nun aber dafür zu hassen, drehen sich Nicholas' Gedanken eher um den Umstand mit dem Wasser und er erklärt ihr Verhalten fast damit. Prinzipiell vergisst man nie, dass die Hauptpersonen Jugendliche sind. Sie mutieren nie zu Superhelden, sondern bringen ihre individuellen Stärken ein, sind aber auch unsicher und haben Angst. Gerade Nicholas' Gefühle konnte ich absolut nachempfinden, da sie ausdrucksstark rüber gebracht werden, zumal er ein sehr aufbrausender Charakter sein kann und zwischendurch mit Wut, Verzweiflung und Angst kämpft. Mal beweist Nicholas ziemlich viel Mut und Trotz, dann wieder wirkt er jungenhaft, unsicher, zweifelnd. Die meisten seiner Gefühle und Handlungen konnte ich nachvollziehen und er wirkt, ebenso wie die anderen Charaktere, sehr lebensecht, auch wenn auch Elin und Zachary neben ihm ein wenig verblassen, weil er so ein vielschichtiger und facettenreicher Charakter ist. In Nicks Erzählstil mischt sich dabei immer ein leicht sarkastischer Unterton, zumal er auch ein wenig aufmüpfig und frech sein kann, wobei er damit oft nur seine Unsicherheit zu verbergen versucht. Dadurch wird der Schreibstil auch sehr locker und ich habe ihn wirklich gerne gelesen. Zentrales Thema ist dabei der Klimawandel. Wie gesagt, in einem Teil der Stadt gibt es kein Wasser mehr, dann soll Nicholas bei einer Klimaschutzmission fotografieren. An dieser Stelle möchte ich einfach mal die tiefgehende Recherche der Autorin loben, die auch technische Details und tatsächlich existente Forschung leicht erklärt einwebt und so ganz nebenbei noch hochinteressante, teilweise aber leider auch bedrückende Informationen zu diesem wichtigen Thema vermittelt. Ihren eigenen Angaben zufolge könnte das Geschehen sich theoretisch durchaus so abspielen, da es entsprechende Forschungen tatsächlich gibt, was dem Buch nochmal eine realistische Note verleiht. Fazit: Spannender, authentischer und realistischer Jugendbuchthriller, der sich dem wichtigen und hier sehr gut recherchierten Thema des Klimawandels widmet, mit einem sehr vielschichtigen, lebensechten Protagonisten mit Ecken und Kanten, dessen Emotionen sehr ausdrucksstark und nachempfindbar vermittelt werden!

Höllendämmerung
Höllendämmerungby Richard KadreyBlanvalet