Es war in etwa so wie der erste Band. Verwirrend, unübersichtlich und schwer zu folgen. Ich war glaub ich noch nie so froh, ein Buch zu beenden.
Final destination aus der anderen Perspektive
Renai ist Führerin der gerade verstorbenen Seelen und soll sie, da sie ja weder ganz tot noch vollständig lebendig ist durch die Pforten des totenreichs bis (idealerweise) vor die Throne führen. An ihrer Seite der Treue und immer miesgelaunte Sal. Als eine Seele plötzlich nicht da ist, wo sie eigentlich sterben soll, sieht sie sich in der Verpflichtung ihn zu finden und ihn dahin zu bringen, wo er eigentlich hingehört, ins Reich der Toten. Irgendwie hat mich dieser Roman nicht so gepackt wie Band 1, leider. Im Zentrum steht nicht mehr Jude der inzwischen der Glücksgott von New Orleans geworden ist, sondern Renai, die durch Jude wieder erweckt wurde und nun als Psychopomp Seelen führen soll. Sie hat mich als Figur nicht so mitgenommen, wie Jude. Auch hat für mich das zentrale Element (in Band 1 das Kartenspiel und die Karten, die nacheinander aufgedeckt wurden) gefehlt. Auch die Verschwörung war ... nicht so groß wie es der klappentext weiß machen wollte. Richtung Ende des Romans wurde es dafür immer verwirrender, während Renai durch diverse Unterwelten rennt. Jude war dafür total nutzlos, was schade war. Auch der Cliffhanger, bzw. Der problemaufriss aus Band 1 wird gar nicht richtig aufgegriffen. Der schreibstil bleibt dagegen am Anfang fast jedem Kapitels gleich, zieht Parallelen zwischen den Religionen. Leider bleibt also der Roman hinter seinen Möglichkeiten. Schade...

