Eine sehr interessante politische Fantasygeschichte. Die politischen Beziehungen und Ränkespiele im Hintergrund haben mehr im Vordergrund gestanden als Liebesbeziehungen; das war mal sehr erfrischend zu lesen.
Dennoch war es manchmal nicht einfach der Geschichte zu folgen, bei den vielen unterschiedlichen und komplizierten Namen. Auch muss man den zweiten Teil lesen, damit einige Erzählstränge Sinn ergeben bzw. zu Ende erzählt werden (hoffentlich). Hier zeigt sich, dass es doch etwas unglücklich ist, dass die Original-Version in zwei Bücher aufgeteilt wurde.
Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte sehr gelungen und der politische Aspekt hat mir gut gefallen. Ead oder Eadaz ist ein toller FMC die gerissen ist aber auch verletzlich. Bin sehr gespannt wie es mit ihr weitergeht.
Es war sehr schwer rein zu kommen. Anfangs waren einfach zu viel Personen und ich wusste nie wer wer ist. Ab der Hälfte wurde es aber von Kapitel zu Kapitel besser.
Die Story an sich ist schon spannend und ich denke sie wird im 2. Band erst richtig fahrt auf nehmen, da man nun alle Charaktere und die Welt kennt.
Besonders schön fand ich die Beschreibung einiger Städte. Wirklich wunderschöne, ich würde sie gerne einmal besuchen 😄
Ich hatte mal wieder Lust auf eine mehrteilige Fantasygeschichte und habe dieses Buch in der Bibliothek gefunden. Ich hab es auch komplett gelesen, die Geschichte ist auch ganz interessant aber der Schreibstil hat es mir sehr schwer gemacht. Es ist alles sehr geschwollen und altertümlich. Immer wieder kamen Begriffe auf, die ich nicht kannte. Entweder weil mein Wortschatz zu klein ist oder weil es ein Eigenbegriff aus der Fantasywelt ist.
Als ich fertig war hab ich gesehen dass es ein Glossar gibt. Das hab ich dann aber auch nicht mehr gebraucht - und ich möchte auch nicht während dem Lesen ständig irgendwelche Worte nachschlagen.
Bin jetzt trotzdem hooked und fange das zweite Buch an, weil ich wissen will wie es weitergeht.
Leider.
Ich liebe einen bildhaften, ausgeschmückten Schreibstil – vor allem in der Erzählerperspektive. Das ist für mich eigentlich immer direkt ein Pluspunkt. Allerdings wurde es hier schnell zu viel. Der Text wirkt eher belastend als bereichernd. Die Autorin arbeitet sehr stark mit Begriffen, Bezeichnungen und vielen ähnlich klingenden Namen, wodurch der ohnehin schon anspruchsvollere Schreibstil schnell anstrengend wird und der Lesefluss enorm leidet – zumindest meiner.
Die Story an sich ist definitiv vielversprechend, und ich kann mir vorstellen, dass sie für viele gut funktioniert. Für mich war es einfach nicht der richtige Mood – und ich habe ehrlich gesagt etwas anderes erwartet.
Ein Punkt, der mich besonders gestört hat, sind die vielen Namen, die das Lesen erschweren – seht selbst:
Sulyard
Niclays
Katryen
Truyde
Duryan
Moyaka
Panaya
Yedanya
Onjenyu
Livelyn
Kalyba
Fynch
Payling
Marchyn
Seyton
Tallys
Haynrick
Saiyma
(Ist nicht alles)
Als schnelle Leserin – und ich glaube auch als „normale“ Leserin – kann man nachvollziehen, dass das einfach den Lesefluss stört 🥹😅 Ich verstehe Fantasy, ich verstehe außergewöhnliche Namen – und wenn man schon eine Welt erschafft, dann gerne richtig. Aber dieses „wir klatschen überall ein Y rein, damit es fancy klingt“ … puh. Es muss aufhören 😅
Auch die Häufung bestimmter Anfangsbuchstaben, wie z. B. „T“, war super anstrengend beim lesen auseinander zuhalten. Und war sogar auf kurze Dauer einfach zu viel.
Turosa
Tané
Truyde
Triam
Tallys
Nun ja. Insgesamt hat mir einfach die Leichtigkeit beim Lesen gefehlt. Deshalb habe ich das Buch abgebrochen und es bleibt of course ohne Bewertung, da ich es nicht vollständig gelesen habe.
Und ja, die Lesbian-Trope bzw. Liebesbeziehung ist nichts, weswegen ich abbrechen würde – aber sie war für mich auch kein Grund dranzubleiben, wenn der Rest einfach nicht funktioniert.
Darf man es so sagen ? Cancelt ihr mich ? Ne oder ahahahaha hoffentlich nicht ich kann auch nicht dafür, ich mag leider Gottes Männer. Also nicht wirklich aber ihr checkt. Fiktional zumindest schon. Hahahaha Ich hätte mich ehrlich gesagt auf heiße Drachen und Reiterinnen gefreut 😆 😏😂
Heiße Drachenwandler mit vielleicht einem kleinen queeren Twist hätten mich eventuell noch ein bisschen länger durchhalten lassen. Vielleicht.
Glaube eher nicht – aber sag niemals nie. Vielleicht kommt noch der Mood, in dem ich weiterlesen werde. Denn Ead war süß 😌🤞🏽 und ein bisschen interessiert es mich schon, wie sie ihren Weg mit der Königin kreuzt.
(Fragt mich nicht mehr, wie die Königin heißt sucht euch einfach einen Namen aus, der euch sympathisch ist 😭😂 Wird schon passen.)
Der Start in dieses Buch fiel mir wirklich schwer. Hier gibt es extrem viel World Building, verschiedene Orte verschiedene Perspektiven.
Nach etwa 100-150 Seiten nahm die Handlung dann etwas mehr Fahrt auf und ich habe mich auch langsam mit den Charakteren angefreundet.
G
Für mich ein sehr gutes Buch was lust auf mehr macht, bin gespannt wie es weiter geht.
Ein wunderschön geschriebenes Epos mit viel Hingabe, das trotz langsamem Aufbau von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. 🐉
Aufmerksam wurde ich auf das Buch „Der Orden des geheimen Baumes“ durch eine Bloggerin. Die beschriebene Geschichte hat mich sofort interessiert, sodass ich mir beide Bände schnell zugelegt habe.
Danach wurde ich durch Rezensionen verunsichert, die das Buch in einem eher negativen Licht darstellten. Nun habe ich den ersten Teil beendet und bin froh, mich nicht davon beeinflusst haben zu lassen. Sicherlich ist dieses Werk kein Buch, das man mal eben schnell nebenbei liest. Wenn man sich aber darauf einlässt und beginnt, die handelnden Personen, ihre Stellungen und die Beziehungen untereinander zu verstehen – und sich zudem die Karte vor Augen führt, um einzuordnen, wer sich gerade wo aufhält –, dann beginnt dieses Buch richtig Spaß zu machen.
Die Autorin Samantha Shannon hat eine wunderschöne Fantasy-Welt erschaffen: mit Religionen, Intrigen, einem Hauch von Magie und Drachen (die aber nicht, wie einige vielleicht denken, allein im Mittelpunkt stehen). Zugegeben, die Handlung baut sich sehr langsam auf, ohne jedoch langweilig zu wirken, da man immer wieder Neues erfährt.
Die Wechsel zwischen den verschiedenen Protagonisten sind geschickt eingesetzt und waren für mich immer eine angenehme Abwechslung. Dabei ist Ead meine liebste Figur; sie ist facettenreich und auf eine clevere Art und Weise selbstbewusst, mutig und doch sehr menschlich und nahbar.
Alles in allem ein spannendes Werk, das mit viel Hingabe geschrieben wurde. Ich freue mich auf den zweiten Teil und hoffe, er wird genauso gut oder sogar noch besser! ☺️
In einer Welt, die tief gespalten ist, droht die Rückkehr des "Namenlosen" – einer uralten, feurigen Bedrohung –, das Ende der Menschheit einzuläuten. Während im Osten Drachen als göttliche Wesen verehrt werden, hält das westliche Königreich Inys an einer jahrhundertealten Legende fest, um das Unheil fernzuhalten. Inmitten politischer Intrigen und verbotener Magie müssen ungleiche Helden wie die Zofe Ead und die Drachenreiterin Tané über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, um den Untergang zu verhindern.
Im Original ist das Werk ein massiver Einzelband (The Priory of the Orange Tree), für die deutsche Veröffentlichung wurde das Epos jedoch in zwei Teile gesplittet. „Die Magierin“ markiert dabei den gelungenen Auftakt.
Wer sich auf Samantha Shannons Welt einlässt, merkt schnell: Das hier ist kein "Fast Food"-Fantasyroman.
Die Welt ist gewaltig und komplex. Man wird in verschiedene Kulturen, Mythen und politische Systeme geworfen, was auf den ersten 100 Seiten durchaus Konzentration erfordert. Doch das Durchhalten lohnt sich! Die anfängliche Verwirrung ordnet sich rasch zu einem klaren, faszinierenden Bild.
Die Geschichte ist herrlich abwechslungsreich. Shannon versteht es, ruhige, atmosphärische Momente mit spannenden Wendungen zu verknüpfen, die man so nicht kommen sieht.
Die Figuren sind tiefgründig und keine bloßen Archetypen. Besonders die weiblichen Hauptcharaktere sind stark gezeichnet und lassen viel Raum für Spekulationen über ihre wahren Motive und ihre Vergangenheit.
Und: es gibt Drachen! Aber nicht nur als Reittiere, sondern als Wesen mit eigener Mythologie, die der Geschichte eine ganz besondere Dynamik verleihen.
Dieses Buch ist ein Fest für Fans von High Fantasy. Es bietet eine moderne, inklusive Sicht auf klassische Tropes und verbindet politische Ränkespiele mit magischen Elementen. Sobald man den Rhythmus der Welt gefunden hat, lässt einen die Spannung nicht mehr los.
Ich habe dieses Buch so sehr genossen und geliebt, jede Seite, jede Zeile, jeden Charakter (auch die, die mich sie zu hassen gelehrt haben) Die vielen Stränge die zusammen führen, das Politische, die Geheimnisse, die Intrigen. Und natürlich die Drachen!
So muss Fantasy sein, aber in einem neuen und endlich zeitgemäßem Gewand. Wo Frauen stark sind und es egal ist, wer wen liebt, es sei denn man ist eine vermeintliche Dienstmagd und liebt eine Königin, die die zum Spielball werden soll. Und eine Welt, in der Drachen wirklich sind, was ich zu hoffen wagte. Gefährlich, mystisch, überwältigende Kreaturen.
Ich liebe alles ab diesem Buch.
Nach den Rezensionen, die ich über das Buch schon gelesen habe, war ich bereit, es zu verschlingen. Aber irgendwie bin ich enttäuscht. Die Geschichte ist super durchdacht und komplex, allerdings etwas zu sehr, sodass es mir schwerfiel, richtig reinzufinden. Es sind meiner Meinung nach einfach zu viele Personen im Spiel und zu viele (offene) Handlungsstränge. Sicherlich klären sie sich im zweiten Band, aber gerade weiß ich nicht, ob ich auf den Lust habe…
Die Story ist ganz cool, man merkt auch richtig, dass sich dabei Gedanken gemurmelt wurden. Leider macht mir der Schreibstil das Buch total kaputt. Ohne den Buchclub würde ich Band 2 nicht lesen.
Es sind 4 Geschichten parallel und in die deutsche Übersetzung ist in recht altem Deutsch verfasst, was den Lesefluss jetzt nicht leichter macht. Kapitel 26 (von ich glaube 35) war meiner Meinung nach das erste gute Kapitel. Da dann ja aber leider im nächsten Kapitel wieder eine andere Story kommt, ist dann die Euphorie auch schnell wieder hin.
Schwiiiierig. Ich mochte es, aber es war kein einfaches Buch. Und für die Seitenzahl ist dann doch wenig passiert und die Charaktere haben an Tiefe gefehlt. Worldbuilding war auch kompliziert, ab Seite 200 habe ich es so langsam angefangen zu checken.
Dafür queer und feminitisch. Würde es weiterempfehlen, aber man muss sich drauf einlassen.
Viele Charaktere, Drachen und Schicksalsschläge. Mehrere Königreiche versuchen die Zerstörung durch die Lindwürmer zu verhindern. Langsames Storytelling.
Ich habe einiges erwartet, aber es kam anders als gedacht.
Es geht um mehrere Königreiche. Im Westen, Osten und später auch im Süden. Diese Königreiche versuchen alle die bevorstehende Auferstehung der Lindwürmer zu verhindern, da diese das Ende der Welt ankündigen. Vorrangig geht es um die Königin Sabran im Westen, die eine Beschützerin untergejubelt bekommt. Angeblich schützt ihre Blutlinie die Menschheit und so lange sie lebt, können die Lindwürmer nicht gewinnen. Und es geht um eine Frau im Osten, die alles dafür tun würde Drachenreiterin zu werden. Ihr passiert ganz zu Anfang ein Fehler, der ihr Glück zu zerstören droht. Und zu guter Letzt gibt es noch ein paar weitere Charaktere, die man verfolgt, die auch Ziele haben. Einer wurde aus dem westlichen Königreich verbannt und möchte zurück und 2 weitere sollen Botschafter in einem feindlichen Königreich sein. Wie das Leben so spielt, kann nicht jeder seine Ziele verfolgen und sie müssen sich auch mit Rückschlägen abfinden. Ob trotzdem alles gut endet, müsst ihr selbst herausfinden.
Der Schreibstil war flüssig, aber etwas altbacken. Das Buch hat an einen älteren Fantasyroman erinnert. Auch von der Geschichte her.
Ein Magiesystem gibt es, aber es wird nur am Rande erwähnt und bekommt wenig Aufmerksamkeit. Wohingegen Lindwürmer und Drachen präsent sind in der Geschichte. Lesenswert hat die Geschichte gemacht, dass die Hauptcharaktere teilweise wirklich für die Ziele kämpfen mussten und auch Umwege in Kauf nehmen. Es war geschrieben, wie das echte Leben auch spielen könnte.
Teilweise fand ich es nicht besonders spannend, da die Geschichte sich sehr langsam entwickelt und anfangs haben mich die vielen sehr komplizierten und teilweise sehr ähnlichen Namen verwirrt und ich habe lange gebraucht in die Geschichte zu kommen. Die Charaktere hatten nicht besonders viel tiefe und daher war die Geschichte nicht sehr mitreißend.
Ich werde Band 2 trotzdem lesen, da er schon auf meinem SUB liegt.
DNF. Buchabbruch bei ca. 35 % – leider hat der Funke nicht gezündet
Schon seit einiger Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB und ich hatte mich wirklich darauf gefreut, es endlich zu lesen. Die Geschichte klang vielversprechend und eigentlich waren alle Voraussetzungen gegeben, damit es mir gefallen könnte. Umso bedauerlicher ist es, dass ich das Buch nach etwa 35 % abgebrochen habe.
Dabei fällt es mir gar nicht so leicht, genau zu benennen, woran es letztlich gescheitert ist. Es gab keinen offensichtlichen Kritikpunkt, keinen einzelnen Aspekt, der mich massiv gestört hätte. Vielmehr fehlte mir über weite Strecken einfach die Verbindung zur Geschichte. Ich kam einfach nicht rein, weder emotional noch inhaltlich, und das Interesse wollte sich auch nach einem guten Drittel nicht einstellen.
Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass es wenig Sinn ergibt, mich weiter durch ein Buch zu quälen – ganz besonders, wenn doch so viele andere großartige Geschichten darauf warten, entdeckt zu werden. Schade ist es allemal, denn meine Erwartungen waren deutlich höher.
Für andere mag dieses Buch durchaus funktionieren, für mich jedoch leider nicht zum richtigen Zeitpunkt oder einfach nicht auf die richtige Weise. Manchmal passt es eben einfach nicht und auch das gehört zum Lesen dazu.
Ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht. Jeder der verschiedenen Hauptpersonen befindet sich an einem spannenden Punkt! Ich liebe es, wenn ein Autor es schafft, dass egal von welcher Person erzählt wird, man unbedingt weiter lesen will.
Ich finde die Welt sehr intereressant. Ich bin so gespannt darauf mehr über die Priorei und die Hintergrundgeschichte zu erfahren und wie letzten Endes alles mit der Gegenwart zusammenhängt. Ich frage mich, ob Osten und Westen nicht doch zusammen kommen müssen um gegen den Namenlosen Einen bestehen zu können, wenn dieser erwacht. Ich freue mich darauf, wenn alle Erzählstränge im nächsten Teil noch mehr Tiefe bekommen 😊
Wirklich gut. Schön aufgebaute Welt mit verschiedenen Religionen, Völkern, Mythen und Bräuchen. Dazu viele interessante Protagonisten und Nebencharaktere. Ich bin sehr sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Drachen, religiöse und politische Konflikte und eine Bedrohung
Der Orden des geheimen Baumes (Teil 1) sticht besonders durch sein tolles Worldbuilding hervor. Wir befinden uns in einer Welt, in der im Osten Drachen als Götter verehrt werden und im Westen Wyrm als das übelste Böse angesehen werden. Die verschiedenen König(innen)reiche wirken so realistisch.
Ich mochte jeden den Charaktere, hätte mir nur manchmal gerne noch mehr Tiefe gewünscht. Manche der 4 POVs werden leider kaum behandelt. Ich hoffe da kommt in Teil 2 noch mehr.
Mein größter Kritikpunkt ist das Pacing: manche Szenen / Plotstränge werden schnell abgehandelt, während andere wahnsinnig detailliert auserzählt werden und mir manchmal einfach nicht genug passiert ist.
Dies ist kein Fantasy-Buch für Zwischendurch. Anfangs heißt es vor allem Durchhalten! Denn man wird nicht nur mit einer komplexen Fantasy-Welt und schwierigen Namen konfrontiert. Nein, auch die vier unterschiedlichen Perspektiven machen den Einstieg schwer. Ich war erst nach 150 Seiten langsam in der Geschichte angekommen, dann passierte leider nicht ganz so viel. Man bekommt ausreichend Informationen zugesteckt, begleitet die Protagonisten jeweils ein Stück und fängt langsam an eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Allerdings waren Anfang und Mittelteil für mich doch ziemlich zäh. Ich hätte mir etwas mehr Tempo gewünscht und vielleicht weniger Perspektiven. Gegen Ende hat sich die Geschichte geradezu überschlagen und macht wieder rum neugierig auf Band 2.
Eine Leseempfehlung für anspruchsvollere Fantasy-Fans.
Mein erstes High-Fantasy Buch! Was soll ich sagen? Ich will direkt wissen wie es weiter geht! 🐉😍
Ein toller erster Teil, einer großartigen Fantasy-Welt!
Ich persönlich liebe ein ausführliches World-Building, grade bei einer solch komplexen Welt.
Die Geschichte wird uns aus vier Perspektiven erzählt, zwei im Westen und zwei im Osten der Welt.
Die eine Seite verehrt die Drachen, die andere führt Krieg gegen sie. Um das nur mal ganz grob anzuschneiden. 😁
Warum nur vier Sterne? ⭐️
Die Storyline des Westens war geschmückt von vielen schönen Details, was mir beim Osten leider gefehlt hat. Die östlichen Kapitel gingen mir in der Erzählgeschwindigkeit etwas schnell.
Zudem (aber nur der Deutschen gesplitteten Variante zuschulden) fand ich es schade das wir zum Ende des ersten Bandes hauptsächlich im Westen der Handlung folgten.
All in All bin ich aber sehr begeistert von der Handlung, ihrem Aufbau und den Charakterentwicklungen.
Ich freu mich auch jetzt schon auf die weiteren Teile dieser Reihe und bin sehr gespannt, wie viele unerwartete Plottwist mich noch zum Staunen bringen 😍
Fantasyfans aufgepasst, hier wartet ein schöner erster Teil auf euch!
Im deutschen ist die Magierin der erste Teil der Orden Reihe und das Buch enttäuscht nicht.
Wir steigen in eine komplexe Welt mit einem eigenen Hof- und Magiesystem ein, welche es erstmal zu durchblicken gilt. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was der Story Tiefe und Antrieb verleiht. Das world building ist in der ersten Hälfe des Buches dominant und es erfordert teils Durchhaltevermögen, da es für den ein oder anderen zu lang sein könnte. Die Figuren bekommen über die Geschichte hinweg immer mehr Tiefe, was es umso spannender macht immer weiterzulesen und die Entwicklung mitzubekommen.
⚠️Achtung Spoilergefahr⚠️
Für meinen Geschmack wurde der Osten im ersten Teil zu stiefmütterlich behandelt. Der Westen wurde detailreich ausgeschmückt, was auch sehr schön war, dafür wurde der Osten fast ignoriert. Dieses Ungleichgewichg hat mich über die Lesezeit ein wenig gestört. Am Ende wurden diverse Handlungsstränge zusammengeführt, allerdings empfand ich das „Ende“ vom Osten sehr plötzlich, vorallem von Tanés Geschichte angeht. Eventuell liegt es daran, dass im deutschen das Buch in 2 Teile aufgespalten wurde, das Original ist ein durchgehendes Buch.
Manche Handlungen waren auch etwas zu vorhersehbar beispielsweise die Geschichte un Ser Galians Machtübernahme.
Besonders schön empfand ich die Liebesgeschichten, da sie sehr unaufdringlich und natürlich geschrieben sind und ein Plus sind anstatt eine Pflicht.
Fazit 🫂
Der Orden des geheimen Baumes ist eine sehr schöne Geschichte, mit viel Tiefgang und einer komplexen Welt. Nach Teil 1 sind viele Fragen noch offen, weshalb ich auf jeden Fall Teil 2 lesen werde! Es interessiert mich brennend was noch in dieser Welt passiert.
„I do not sleep because I am not only afraid of the monsters at my door, but also of the monsters my own mind can conjure.
The ones that live within.“
✨Kurzmeinung✨
Plot: 3/5 ⭐️
Romance: 1/5 ⭐️
Spannung: 3/5 ⭐️
Charaktere: 3/5 ⭐️
Magiesystem/Weltenbau: 5/5 ⭐️
Schreibstil: 2/5 ⭐️
Genre: High Fantasy
Tropes:
Drachen
Strong Females
Intrigen
Chosen one
Forbidden Love
Darum geht’s:
Königin Sabran darf nicht kinderlos sterben, denn dann erwacht der gefürchtete Feind des Westens. Glücklicherweise ist ihre Zofe Ead eine Magierin vom Orden des geheimen Baumes und beschützt sie, wo sie kann. Gleichzeitig rettet am anderen Ende der Welt eine junge Drachenreiterin einem Fremden das Leben, und unterschreibt damit ihr Verderben. Während sich die Intrigen um die Königin verdichten, ergeben sich immer neue Rätsel. Doch wer kann sie alle lösen? 🤔
Ich habe für dieses Buch recht lange gebraucht. Mitte September habe ich angefangen, jetzt bin ich endlich fertig. Das liegt an dem recht anstrengenden Schreibstil. Der Plot war gut, die Spannung ab der Mitte vollständig da. Aber die erste Hälfte war für mich fast nur erklären. Das Magiesystem ist komplex, die Welt ausgeklügelt. Durch vier verschiedene POVs und häufige Ortswechsel muss man konzentriert lesen, um alles was vor sich geht zu verstehen. Viel Politik erschwert das Ganze etwas. Daher beende ich das Buch eigentlich eher mit einem gemischten Gefühl. ABER:
❗️Die letzten 20 Seiten hatten es noch mal extrem in sich. Ich habe vorher noch zu meinem Freund, der mir das Buch geschenkt hatte, gesagt, dass ich unschlüssig bin wie ich es finde, aber die letzten Seiten abwarten will, weil sicher noch was passiert. Und genau so war es! 😮💨
Es wurde noch mal richtig spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich habe tatsächlich kurz überlegt, ob ich direkt zum zweiten Teil greifen soll, aber den Gedanken dann verworfen. Ich brauche erst mal wieder etwas anderes. Trotzdem hat mir das wieder gezeigt, dass es sich oft lohnt, das Ende abzuwarten, bis man sich eine Meinung bildet! ☺️
Trotzdem kann das Ende nicht über die erste Hälfte, die sich zieht, hinwegtrösten. Deshalb gibts trotzdem nicht mehr als drei Sterne.
Der Orden des geheimen Baumes, ohne das der Orden wirklich eine Rolle spielt.
Die erste Hälfte des Buches war für mich sehr zäh und wirklich ein bisschen langweilig und verwirrend, was wahrscheinlich daran lag, dass die Handlung an zwei verschiedenen Orten auf dem „Planeten“ gespielt hat und viel Zeit damit verbracht wurde wahllos Charaktere in die Story hineinzuwerfen und wieder heraus zu holen. Generell waren die alle Personen vor allem in der ersten Hälfte des Buches ziemlich hohl als wären es einfach zu viele verschiedene gewesen um genug zu ihnen zu erzählen. So hatte ich keine Ahnung welche kammerfrau jetzt Roslaine ist und welche Kate und was die jetzt in der story zu tun hatten und von den Drachenreitern will ich garnicht erst anfangen.
Aber dann plötzlich mitten drin ungefähr in der Mitte änderte sich alles und die Handlung zieht sehr schnell voran, sodass man zwischendurch mal eine Pause machen müsste um all das zu verarbeiten was dort passiert ist. Es war aber so spannend, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte und das Ende war wirklich episch.
Die kleine Liebesgeschichte am Ende fand ich wirklich süß und hat so gepasst obwohl ich sie überhaupt nicht kommen sehen habe 🥰❤️
Vielen Dank liebe Frau Shannon für das Glossar und Namensverteichnis am Ende, es hat mir wirklich den Arsch gerettet! 🙏
Bye 😘
Ich würde jetzt erstmal 4 von 5 Sternen geben, weil die Geschichte in der Mitte aufhört, da es in der deutschen Version zwei Bücher gibt. Das ist auch einer meiner Kritikpunkte. Ich verstehe, dass es sich für einen Verlag mehr lohnt 2 Bücher zu verkaufen als eins, aber im Englischen hat es doch auch funktioniert. Und finde es echt einfach frech.
Ansonsten finde ich, dass das world building toll ist und liebe diese religiösen Differenzen, die die Figuren die ganze Zeit untereinander ausloten müssen. Durch den komplexen Weltaufbau passiert in der ersten Hälfte eher weniger, aber dann plötzlich passiert wirklich viel und Schicksale werden verschoben. Ich finde es gigantisch, wie die Leben der Charaktere miteinander verwoben worden und freue mich jetzt unglaublich auf Teil 2 (also den 2. Teil vom 1. Buch)!!
Also, empfehle es bis jetzt sehr!
Endlich mal wieder ein richtig gutes High Fantasy-Buch! Der Orden des geheimen Baumes hat mich mit seiner tiefgründigen Welt, komplexen Politik, spannenden Religionen und zahlreichen Intrigen absolut begeistert. Man merkt, wie viel Liebe und Detailarbeit in den Aufbau dieser Welt geflossen ist.
Besonders hervorheben möchte ich die starken, facettenreichen weiblichen Charaktere – sie sind vielseitig, eigenständig und tragen die Geschichte mit beeindruckender Stärke.
Wie bei vielen High Fantasy-Werken braucht es anfangs ein paar Seiten, um vollständig in die neue Welt einzutauchen. Doch sobald ich mich eingelesen hatte, war ich komplett gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge weiterentwickeln – vor allem die Geschichte rund um Ead hat mich besonders mitgerissen.
Der Schreibstil von Samantha Shannon ist zudem sehr angenehm zu lesen: atmosphärisch, aber nie überladen.
Fazit: Der Orden des geheimen Baumes – Teil 1 ist ein epischer Auftakt mit beeindruckendem Worldbuilding, starker Charakterentwicklung und viel Tiefe. Für alle, die anspruchsvolle Fantasy mit starken Frauenfiguren lieben, ist dieses Buch ein absolutes Must-Read. Der zweite Teil liegt schon bereit – ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen!
Die Geschichte war ganz nett, wenn auch sehr langsam. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der englische Band im deutschen auf 2 Bücher aufgeteilt wurde.
Die Sprache allerdings finde ich schrecklich - vielleicht ist es die Übersetzung?
Ich war ziemlich gespannt auf Teil 1 von Der Orden des geheimen Baumes, weil die Idee rund die Magie und die verschiedenen Charaktere echt vielversprechend klang. Ich hatte mir eine fesselnde Geschichte mit interessanten Perspektiven vorgestellt – leider konnte das Buch bei mir nicht so richtig zünden.
POV von Loth: Ehrlich gesagt, habe ich mit Loths Perspektive große Probleme gehabt. Ich konnte mich kaum in seine Gedankenwelt hineinversetzen, und seine Kapitel haben bei mir kaum Spannung erzeugt. Oft habe ich mich gefragt: „Wann passiert hier endlich was?“ Sein Handlungsstrang wirkte für mich eher zäh und hat mich beim Lesen nicht mitgerissen.
Tané: Auch Tané konnte mich nicht richtig packen. Sie spielt zwar eine wichtige Rolle in der Story, aber irgendwie fehlte mir die Tiefe oder ein Funke, der mich emotional berührt hätte.
Sabran & Ead: Anders sieht es bei Sabran und Ead aus – die beiden waren für mich das absolute Highlight. Ihre Dynamik untereinander, die Konflikte, die zwischen ihnen entstehen, und die Atmosphäre in ihren Szenen haben mich richtig gefesselt. Ich hätte viel lieber mehr von der Story aus ihrer Sicht gelesen, weil sie für mich die interessantesten und lebendigsten Figuren sind. Ihre Präsenz bringt Spannung und Tiefe in die Geschichte, die Loth und Tané leider nicht liefern konnten.
Die des Ordens ist grundsätzlich spannend und hat Potenzial, aber der Erzählfluss hat mir nicht durchgehend gefallen. Die Handlung zieht sich in manchen Kapiteln, und die Perspektiven, die ich persönlich am wenigsten interessant finde, dominieren leider einen großen Teil der Story. Dadurch entsteht ein etwas zögerlicher Lesefluss, der den Zauber der Welt für mich stark dämpft.
Insgesamt konnte das Buch bei mir leider nicht den Vibe erzeugen, den ich mir erhofft hatte. Die Idee und das Setting haben Potenzial, und Sabran und Ead sind absolute Lichtblicke, aber Loths und Tanés Perspektiven haben mich nicht überzeugt. Daher vergebe ich 2,5 Sterne – es ist nicht schlecht, aber für mich leider kein durchgehend packendes Leseerlebnis. Ich hoffe sehr, dass Teil 2 stärker auf die Figuren setzt, die mir wirklich Spaß gemacht haben, und die Geschichte dadurch lebendiger wird.
Irgendwie war das Buch komplett gut - ich kann nichts daran aussetzen, der Schreibstil war toll, die Charaktere interessant, der Plot interessant und sinnvoll und doch hatte ich nie das starke Bedürfnisse weiterzulesen. Immer wenn ich das Buch in die Hand genommen habe, habe ich es gern gelesen aber ich hätte komischerweise auch zu jedem Zeitpunkt abbrechen können. Trotzdem würde ich es empfehlen
Ein Buch, das ein wenig Hingabe erfordert, weil das Worldbuilding Konzentration braucht, aber das sich danach auf jeden Fall lohnt!
Jede Perspektive war sehr interessant, die Handlungsstränge solide und ich bin sehr gespannt darauf, wie sich diese letztendlich alle überschneiden werden.
Die Charaktere sind einem teils gleich sympathisch, teils ist man ihnen gegenüber ambig eingestellt, aber fast alle wachsen einem nach und nach ans Herz.
Zumindest ich war ziemlich invested bei manchen gegen Ende und mir blutet schon das Herz, worauf es in Band 2 hinauslaufen könnte :')
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, wenn man sich ein wenig eingewöhnt hat. Gerade die Beschreibungen der Locations und Kulturen sind prachtvoll und geben einen Eindruck von der Komplexität der Fantasy-Welt.
Besonders gespannt bin ich auf mehr von den Drachen für Band 2, die sind wirklich sehr gut dargestellt!
Absolutes Wunder, dass ich dieses Buch beendet habe
Dieses Buch habe ich letztes Jahr im Oktober angefangen und es ist wirklich ein Wunder, dass ich es noch beendet habe und es mir schlussendlich auch noch so gut gefallen hat. Der Einstieg in die Geschichte ist unfassbar langsam, die erste Hälfte extrem zäh und es wird sich voll auf den Weltenaufbau und die Vorstellung der reichlich vorhandenen Charaktere und Perspektiven konzentriert, sodass es kaum Handlung gibt und die Geschichte echt langweilig ist. Das hat es für mich sehr schwierig gemacht, mehr als 20 Seiten am Stück zu lesen, weil es mich daher auch echt nicht interessiert hat. Da das Buch aber so toll sein soll, habe ich so alle paar Monate etwas weiter gelesen und jetzt tatsächlich das letzte Drittel in wenigen Tagen beendet. Dort wurde es endlich! spannend und es ist auch tatsächlich mal etwas passiert und auch die Charaktere haben eine Persönlichkeit bekommen. Das hört sich jetzt alles sehr negativ an, dabei war das Buch aber insgesamt echt gut, es hat sich halt einfach nur so gezogen, sodass ich diese halbe Ewigkeit gebraucht habe, um es zu beenden. Das Worldbuilding war großartig und die verschiedenen Handlungsstränge haben am Ende toll ineinander gespielt, auch wenn mich nur Eads Story so richtig interessiert hat, die anderen bis auf Loth waren mir weniger wichtig. Trotzdem ist es eine wirklich tolle Fantasygeschichte mit einem etwas schwachen Start, ansonsten aber verdammt gut und ich mache direkt mit dem zweiten Teil weiter.
Wunderschön Aufgebaute Fantasy Welt mit einer unglaublich durchdachten Geschichte.
Ich mag dieses Buch wirklich sehr gerne. Es hat mich zwar einige Zeit gekostet um in die Welt in diesem Buch einzusteigen aber nachdem mir dies gelungen war war es einfach nur noch eine unglaubliche Geschichte.
Was mich wirklich am aller meisten fasziniert hat was die Komplexität und Genauigkeit mit der diese Welt innerhalb des Buches erschaffen wurde. Es gab super viele logische Erklärungen wie etwas funktioniert oder wie die Regeln dieser Welt sind. Mir schien keine Sache unlogisch oder unpassend und man hat wirklich gemerkt wie viel Mühe und Arbeit in diesem Buch steckte.
Bei dieser unfassbar genau Aufgebauten Welt dürfen die Figuren natürlich nicht zu kurz kommen. Auch diese haben mich sehr angesprochen. Sie hatten ihr Fehler und schlechten Seiten aber natürlich auch ihren Mut oder ihr Entschlossenheit. In diesem Buch gab es so unglaublich viel unterschiedliche Figuren das ich sehr froh über die Übersicht ganz hinten im Buch war.
Innerhalb des Buches gab es vier verschiedene Erzähler deren Geschichte man mitverfolgte. Anfangs viel es mir noch schwer den Überblick zu behalten in welcher Situation sich jetzt welche Figur befindet aber ich konnte mich relativ schnell daran gewöhnen und irgendwann rechte die bloße Erwähnung des Namens einer der erzählenden Figuren aus um mir dessen Situation wider in den Kopf zu rufen, wovon ich ehrlicherweise selbst überrascht war.
Alles in allem also eine wunderbar aufgebaute Fantasy Geschichte der man Zeit geben sollte sich von ihr überzeugen zu lassen.
Im Königinnenreich Inys werden Drachen gefürchtet und verachtet. Kehren die Drachen zurück, endet die Herrschaft der heiligen Königin, deren Vorfahrin einst den obersten Feuerdrachen bezwang. Auf der anderen Seite der Welt sind die Drachen Götter, nur die besten der Besten werden ausgewählt, um auf ihrem Rücken zu kämpfen. Als sich eine feuerspuckende Bedrohung über den Kontinent erhebt, wird die Prophezeiung wahr, die Drachen werden kommen…
Wer eine Reise nach Yscalin, Seiiki oder Inys unternehmen will, der sei gewarnt: Die Welt, die der Leser auf diesen Seiten betritt, kann etwas erschlagend wirken. Vor allem, wenn man neu im Fantasy-Genre ist. Auch wenn die Autorin ihre umfangreiche Welt nach und nach erklärt, ein Glossar und eine Karte angefügt hat, braucht es seine Zeit, um mit der Geschichte warm zu werden, einfach, weil es unfassbar viele Protagonisten, Orte und Länder gibt, von höfischen Intrigen und Vorgeschichte einmal abgesehen.
Dennoch wird schon am Anfang klar, dass Samantha Shannon mit dem „Orden des geheimen Baumes“ eine Geschichte epischen Ausmaßes spinnt, bei der man als Leser Protagonisten begleitet, die einander noch gar nicht kennen, dem Fallen vieler kleiner Würfel zuschauen kann, noch ohne das große Ganze erblicken zu können, da sich dieses erst nach und nach entwickelt.
Mit anderen Worten: die Geschichte der klingenwerfenden Kammerfrau Ead, der jungen Drachenreiterin Tané und ihren Gefährten ist vielschichtig und braucht ihre Zeit, um in Fahrt zu kommen. Doch dann erwarten den Leser mit Durchhaltevermögen ein ausgeklügeltes Weltsystem, Verstrickungen und Intrigen, auch eine Prise Romantik, exotische Länder und Kämpfe, Piraten und natürlich auch Drachen, majestätische wie bedrohliche, europäische wie asiatische. In der zweiten Hälfte macht das Buch seinen zähen Anfang mehr als wett und endet mit einem Versprechen auf noch mehr Spannung im zweiten Band … In dem es dann vermutlich auch weniger verwirrend zugeht.
Mit der Atmosphäre eines Epos aus dem Mittelalter, mit wettstreitenden Religionen, die sich gegenseitig von der Weltkante zu stoßen versuchen, mit Rittern, Zofen und königlichen Gewändern entführt die Autorin den Leser in eine Welt, die die Reise wirklich wert ist.
Alles in allem war das Buch nicht schlecht. Ich muss allerdings sagen, dass das Buch größtenteils nur dahingeplätschert ist. Es hat zwar zum Ende fahrt aufgenommen, es war jedoch dennoch recht flach. Ebenso die Charaktere. Mir hat da der Tiefgang gefehlt. Ich hoffe, dass wird im nächsten Buch ein bisschen besser.
Ich bin etwas enttäuscht von dem Buch. Es gibt so viele verschiedene Perspektiven von verschiedenen Charakteren in diesem Buch, dass es sehr verwirrend ist es zu lesen und man leicht durcheinanderkommt. Der erste Teil der Duologie dient lediglich dem Aufbau und Einführung der Welt und ihre Charaktere. Leider passiert vom Plott her nicht viel. Ich glaube der spannende Teil kommt jetzt im zweiten Buch.
Was mir aber gut gefallen hat war die Charakterentwicklung der Charaktere. Sie sind vielschichtig geschrieben und auch die Beziehungen zu anderen Charakteren wird detailliert beschrieben.
...wird es ganz spannend. Man muss sich an die Sprache gewöhnen. Es ist relativ schwer geschrieben und braucht sehr lange für eine Seite.
Aber die Story hat Kinogröße!
Das Buch war ein ziemlich harter Brocken zumindest für die ersten 250 Seiten. Es gibt super viele Charaktere und Orte mit denen man als Leser zunächst ziemlich überfordert ist. Aber so ab der Hälfte beginnen die Handlungsstränge sich zu verknüpfen und ab dann liest es sich deutlich besser.
Die Welt und die Charaktere sind wahnsinnig komplex und gut durchdacht, allerdings teilweise so sehr, dass man es als Leser, der ja nicht aus dieser Welt stammt, schwer hat alles zu verstehen.
Und auch der Schreibstil ist nicht schlecht, aber ein wenig gewöhnungsbedürftig. Man braucht einfach ein wenig Zeit mit dem Buch warm zu werden...
Ich bin gespannt auf Buch zwei und hoffe, dass jetzt wo die Basis geschaffen ist, die story endlich wirklich zur Geltung kommt.
Man braucht einen gewissen Moment, bis man in die Geschichte hineingefunden hat. Es gibt sehr viele verschiedene Namen und Zusammenhänge, die verstanden werden müssen. Nach und nach entfaltet sich aber dann eine interessante Welt. Mir war es tatsächlich zu politisch, ich mag eher die Kämpfe. Zudem blieben mir die Charaktere etwas zu blass, da die Autorin mehr erzählt, was passiert, als es dem Leser zu zeigen. Teil 2 wird auf jeden Fall auch noch gelesen, da es mich alles in allem packen konnte.
Das Buch braucht weit über die Hälfte um spannend zu werden. Zu Anfang wird man ohne viel Erklärung in eine Welt hineingeworfen, die mich verwirrt hat. Erst nach und nach habe ich die Zusammenhänge erkannt, was an sich nicht schlimm ist. Jedoch hat sich jede Szene schrecklich gezogen, mit Seiten voll Beschreibungen, und Nebenfiguren die dann wieder verschwanden.
Der Schreibstil selbst war aufgedunsen, als hätte jemand zu viel Spaß mit dem Thesaurus gehabt.
Manche der Charaktere waren langweilig und am Ende fand ich nur Ead's Geschichte wirklich interessant.
3 Sterne, weil die Autorin eindeutig viel Arbeit in die Welt gesteckt hat. Jedoch hätte das Buch auch mit 200 Seiten weniger auskommen können.
Mir hat das Buch leider nicht ganz so gut gefallen. Es war wirklich nur okay. Der Anfang ist sehr langatmig, es tauchen zu viele Charaktere auf einmal auf und diese sind auch noch an verschiedenen Orten verstreut, sodass man wirklich Schwierigkeiten hat, der Geschichte zu folgen. Zudem sind die Kapitel für mich persönlich viel zu lang. Und die Welt an sich ist sehr komplex geschrieben. ZU komplex für mich.
Der Schreibstil gefiel mir gut: er ist einfach gehalten und ich mochte die Art und Weise, wie die Charaktere miteinander sprachen. Leider hat das aber nicht gereicht, um mich davon zu überzeugen, den zweiten Teil zu lesen.
📚 Inhalt
Wenn die Königin Sabran von Inys kinderlos stirbt, werden die Drachen zurückkehren. Denn ihre Familie ist das einzige Hindernis, das die Drachen abhalten kann. Aber Sabran hat viele Feinde und Auftragsmörder kommen immer näher an sie heran. Zu ihrem Glück wird sie von ihrer Zofe Ead beschützt. Ead ist keine gewöhnliche Zofe, sie ist eigentlich eine Magierin vom Orden des geheimen Baumes.
Zur gleichen Zeit im Osten, Seiiki: Hier werden Drachen wie Götter verehrt. Eine junge Drachenreiterin rettet einem Schiffbrüchigen das Leben. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit selbst verdammt.
📖 Meinung
Ich war so hin und her gerissen, ob ich dieses Buch überhaupt lesen soll oder nicht. Bisher haben mich TikTok-Bücher meist enttäuscht, insbesondere im Fantasybereich. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht los gelassen. Und ich bereue es nicht!
Zugegeben, ich brauchte mehr als die Hälfte der Geschichte, bis ich reingekommen bin. Aber sind wir mal ehrlich, ist das nicht häufig so bei komplexen Fantasywelten? Die Autorin muss zuerst die Charaktere, die Schauplätze, Religionen und Bräuche vorstellen können. Daher ist es für mich vollkommen in Ordnung, wenn sich der erste Teil einer Reihe etwas zieht.
Wie bereits angedeutet, ist die Welt komplex. Die Autorin hat ein durchdachtes, in sich schlüssiges Universum erschaffen. Die Charaktere haben Tiefe und Mehrschichtigkeit.
Was mir sehr gefallen hat, ist, dass sich die Geschichte anders entwickelt hat, als ich es angenommen habe. Und die Geschichte macht neugierig, auf den zweiten Teil!
Für Fantasyanfänger:innen wie auch für Actionliebhaber:innen eignet sich die Geschichte meiner Meinung nach nicht. Auch wer auf eine intensive Drachengeschichte hofft, wird wohl enttäuscht. Die Drachen haben kleine Auftritte, aber sie werden vermehrt nur genannt. Vielleicht ändert es sich ja im nächsten Teil.
Am Anfang ganz schön verwirrend, aber die Geschichte nimmt Fahrt auf!
Ich hatte arge Probleme mir am Anfang Namen und Städte zu merken und auch in das Ganze reinzukommen. Am Ende ist die Geschichte doch recht spannend geworden, so dass ich auch wissen möchte wie es weitergeht. Ein bisschen knackiger hätte das Ganze allerdings sein können.
Es gab sehr vieles was mich an diesem Buch gestört hat und ich vermute das liegt vor allem an der Übersetzung. Es ist einfach geschrieben als wüsste jemand nicht genau was er tut. Es wird seitenlang eine Szene beschrieben und dann erfährt man plötzlich, dass es die ganze Zeit geregnet hat. Erst im letzten Viertel wird erwähnt, dass es in der Welt Schusswaffen gibt. Es gibt Hofdamen, Kammerzofen, Kammerfrauen und Bettgenossinnen und ich habe bis zum Schluss noch nicht ganz den Unterschied verstanden. Ein Basilisk fliegt mit gebrochenem Flügel. Dann gibt es Sätze, die einfach nur sehr ungeschickt geschrieben sind mit doppelter Verneinung, fehlenden Worten, Kommas, die nicht grammatikalisch falsch sind, aber dem Satz einen anderen Sinn geben, einfach Sachen, die den Lektor*innen eigentlich hätten auffallen müssen. Insgesamt ist das Buch in normalem Hochdeutsch geschrieben, mit random viel zu hochgestochenen Worten eingeschoben, als hätte der Übersetzer sie in einem Wörterbuch nachgeschlagen und dann das obskurste Deutsche Wort genommen, das er finden konnte. Ein paar Beispiele:
"Sabran hatte jeden Heiratsantrag abschlägig beschieden."
"Es gab am Hafen Werber, die sie als Piraten shanghaien sollten."
"Eine weitaus furchteinflößendere Spielart der Krankheit war aufgetaucht"
"Wer hatte diese Meuchelmörder gedungen?"
"Sein Anblick machte sie gallig"
"Gewürzte Brombeer-Kuchen mit kannelierter Kruste"
Und dann werden immer wieder erfundene Begriffe eingeworfen wie "Bienenmotte", "Strohwein" oder "Kranichbeeren-Glas" und überhaupt nicht erklärt, nicht mal wie es aussieht. Ist Kranichbeeren-Glas grau wie ein Kranich oder rot wie Beeren? We'll never know.
Es gab noch einige andere Dinge, über die ich mich aufregen könnte (ich habe eine Liste), aber belassen wir es dabei DENN die Geschichte an sich ist richtig gut. Die Charaktere haben Tiefe, es gibt politisches Drama, es gibt Worldbuilding. Es werden Themen aufgegriffen wie die weibliche Selbstbestimmung einer Königin, deren einzige Bestimmung es ist eine Tochter zu bekommen, oder wie der sture Glaube an underschiedliche Religionen zwei Länder so auseinandertreiben kann, dass ein Bündnis fast unmöglich erscheint. Es gibt DRACHEN!! Nur liest man dann halt eine spannende Szene und stolpert plötzlich über "Als Tané sich neben die Drachin setzte, bewunderte sie ihre strahlenden Hörner, den Saum aus Stacheln unter ihrem Kiefer und ihre Krone, so blau wie ein frischer blauer Fleck." Aus diesem Grund und auch zu Recherchezwecken, weil ich wissen will ob all diese seltsamen Formulierungen an der Autorin oder dem Übersetzer liegen, werden ich beide Bücher, die im Englischen ein Buch sind, nochmal auf Englisch lesen.
Update: Rezi zum Englischen Buch ist draußen.
Ich habe lange gedacht, dass ich High Fantasy nicht mehr lesen kann. Diese Geschichte hat mir das Gegenteil bewiesen.
Der Schreibstil hat mich wunderbar an die Hand genommen und so konnte ich perfekt in die Geschichte eintauchen. Auch der Anhang, in Form von Personenverzeichnis, Glossar und Zeitstrahl, haben mir sehr geholfen mich im Buch zurechtzufinden.
Ich hatte ziemlich schnell den Überblick, wer wer ist, wo wir uns befinden und wer mit wem zusammenhängt.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht der Geschichte zur folgen und es wurde zunehmend spannender.
Die Geschichte ist jedoch eher schwer und erdrückend und ich hätte mir zwischendurch auch Mal schöne und entspannte Momente gewünscht. Ich bin aufjedenfall gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht.
Es ist etwas Geduld gefragt, um in das Buch einzutauchen. Anfang ist leider unklar worum und um wen es eigentlich geht in diesem Buch. Doch mit den Seiten wird alles immer klarer und spannender.
Anfangs heißt es "durchhalten" und dann in die fantastische Welt dieses Buches eintauchen.
Interessant, aber die Spannung hält sich in Grenzen.
Zunächst einmal lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen, wenn man gar nicht erst versucht die nicht besonders eingängigen und für die Story nicht besonders relevanten Namen zu merken. Die wichtigsten Charaktere lernt man im Laufe der Geschichte kennen. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die meisten Charaktere haben auch im ersten Band keine Berührungspunkte zueinander. Das einzige was sie alle miteinander verbindet, ist ein gemeinsamer Feind.
Die Kapitel sind mir persönlich für die Fülle der Welt viel zu kurz. Man konnte nie zu 100 % in eine Storyline eintauchen und dadurch fiel es mir schwer Sympathie und eine gewisse Verbindung zu den einzelnen Hauptcharakteren zu entwickeln. Erst in den letzten 50 - 80 Seiten haben die Charaktere etwas mehr von sich offenbart, was der Story selbst sehr gut getan hat. Wieso denn bitte nicht gleich so? Man muss nicht viel von der Story preisgeben und kann trotzdem interessante Charaktere zeichnen. Deswegen finde ich den Vergleich mit Größen wie R. R. Martin und Robin Hobb maßlos übertrieben. Eine große Fantasy Story lebt nicht nur von der Größe der Welt. Einzelnen Charaktere haben auf jeden Fall das Leseerlebnis geschmälert. Einzig Ead hat gegen Ende mein Interesse soweit wecken können, dass ich gerne wissen möchte, wie sie sich weiterhin schlägt und was es noch für Geheimnisse zu entdecken gibt.
Was ich zum Schluss noch positiv hervorheben möchte, ist die Stärke der weiblichen Charaktere. Auch wenn die männlichen Charaktere dazu etwas schwächlich und stumpf wirken, aber es kommt nicht oft vor, dass Frauen stark sind und in der Storyline dominieren. Mir gefällt zwar mehr eine Balance, aber da Frauenpower in Fantasybüchern eher nicht so dominiert, möchte ich es trotzdem ansprechen.