Ich habe mich ein wenig gefragt am Anfang, wie man dieses Buch füllen soll. Es ist dem Autoren aber wirklich gut gelungen, die Szenen entsprechend zu schneiden und zusammenzustellen, sodass es immer sehr kurzweilig war.
Die Charaktere entwickeln sich weiter und einige bekommen ihren eigenen, sehr nötigen, character Arc, worauf ich im nächsten Buch sehr gespannt bin!
So langsam habe ich auch wirklich das Gefühl, mich in der Welt zurecht zu finden und finde es übersichtlicher als am Anfang.
Der Stil ist recht einfach, aber es ließt sich gewöhnlich sehr flüssig und macht Spaß.
Erleichtert, dem einstürzenden Turm entkommen zu sein, macht sich die Truppe auf den Heimweg, doch die Grolim denken nicht daran, die Gefährten entkommen zu lassen. Und da Belgarath sich beim Kampf gegen Chtuchik völlig verausgabt hat, bleibt ihre Verteidigung an Polgara und Garion hängen. Garion, der mittlerweile zu einem großartigen jungen Mann herangereift ist, führt die Gruppe zielsicher nach Algarien und von da aus über Prolgu und Sendarien nach Riva. Unterwegs sammeln sie noch ihre zurückgelassenen Gefährten wieder ein und machen auch einen Abstecher zu Faldors Farm, wo vor langer Zeit alles begann.
In Riva angekommen, erwartet Garion dann die nächste Überraschung, denn er ist der lange vermisste, Rivanische König, Kaiser des Westens und Träger des Auges.
Alles könnte jetzt endlich gut werden, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die Übergabe des Auges an Garion, den bösartigen Drachengott Torak geweckt hätte und dieser nach Tausenden von Jahren im Tiefschlaf auf Rache sinnt. Doch so weit will Garion es gar nicht kommen lassen. Nachdem alle die Überraschung halbwegs verdaut haben, schnappt er sich Belgarath und Silk und die drei machen sich auf den Weg nach Cthol Mishrak in Mallorea, dem Wohnsitz von Torak um ihn im Zweikampf zu stellen und hoffentlich zu besiegen.
Währenddessen schmiedet die kleine und listige kaiserliche Prinzessin Ce'Nedra, die Verlobte König Garions, mit Hilfe von Polgara und den alornischen Königen, einen Schlachtplan, um den gesamten Westen, inklusive Arendien und Tolnedra zu mobilisieren und gegen die Angarakaner in die Schlacht zu führen.
David Eddings hat es wieder geschafft, wortgewaltige Bilder zu erschaffen und uns gewaltige Szenarien zu präsentieren, ohne dass es langatmig und eintönig wird. Actionreiche Handlungen wechseln sich mit ruhigen Passagen ab, so das es uns beim Lesen, auch beim Hundertsten Mal, nicht langweilig wird. Ohne Druck treibt er die Handlung voran und auch im vierten Band stürzen wir uns wieder mit Garion und seinen Gefährten wieder in eine neue Reihe von gefährlichen und aufregenden Abenteuern.
Großartiges Werk!
Ich mag diese Fantasy Reihe sehr und auch dieser Teil hat mich wieder begeistert wenn er auch die ein oder andere Länge hatte. Ich freue mich jetzt aufs Finale