Rating:1★
Zeitverschwendung, kein klar erkennbarer Plot, Charaktere ohne Persönlichkeit
Ich habe mich selbst zwingen müssen diese absolut sinnlose Reihe zu Ende zu lesen. Torsten Fink beherrscht es nicht einen einzigen Spannungsbogen aufzubauen, die ganze Zeit fragt man sich, worum es denn nun geht? Der Titel ist „Die Tochter des Magiers“ und erst im letzten Drittel des dritten Teils erfährt man etwas über Maru Nehis Vater. Erst da passiert mal etwas, entwickelt sie eigene Ideen. Es ist unfassbar anstrengend die ganze Zeit Lesen zu müssen, dass sie die Andeutungen nicht versteht die ihr gegenüber gemacht werden. Tasil wäre ja so schlau und gerissen und wüsste immer alles. Ab und zu lernt sie mal etwas dazu und auf den letzten 5 Seiten entwickelt sie dann Rückgrat und sagt sich von Tasil los. Der Schreiber wird dann vom verplanten Bibliothekar zum abenteuerlustigen Begleiter und gemeinsam wollen sie dann ihren Vater suchen und dafür habe ich mich durch knapp 1.000 Seiten gequält? Come on! Das wäre schneller gegangen, denn man weiß als Leserin leider immer noch nicht, wieso niemand etwas über ihren Vater weiß, warum sie zur Sklavin geworden ist und was das ganze Buch x überhaupt soll.
Die Story ist grauenhaft, langatmig und absolut nicht empfehlenswert. Es bleiben unendlich viele Fragen offen, wofür braucht Tasil das ganze Geld, das er offensichtlich sammelt? Was hat es mit den Maghai auf sich? Was wird aus Maru Nehis? … Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass mich die Antworten auf diese Fragen nicht interessieren, um diese zu beantworten müsste ich mich wahrscheinlich noch einmal durch 50.000 Seiten quälen, da der Autor es offensichtlich nicht schafft genügend Input zur Storyline dem Leser zur Verfügung zu stellen, damit er in die Welt eintauchen kann.
Die Tochter des Magiers - Die komplette Trilogieby Torsten FinkBlanvalet