Verzwicktes „Wer ist wer?“-Spiel
„Giftgrab“ von Anna Jansson war für mich eines der stärkeren Bücher der Reihe um Kristoffer Bark. Diesmal beginnt der Fall mit einem toten Baby im Tyskmossen, einem Moorgebiet bei Hällefors, und kurz darauf bedroht ein 90-Jähriger die Gruppe in einer Kita. Natürlich hängt das wieder mal miteinander zusammen und entwickelt sich zu einem verzwickten „Wer ist wer?“-Spiel. Ich mochte, wie sich die Puzzleteile nach und nach zusammensetzen. Spannend, aber nicht übertrieben blutig – perfekt für alle, die klassische Krimis mögen. Die Dynamik der Figuren kann aber nicht mehr so ganz mithalten, es dreht sich langsam im Kreis. So ein richtiges Feuer entfacht die Serie deshalb bei mir (immer noch) nicht, aber ein leichter Zeitvertreib mit Schweden-Flair ist garantiert.






