Vorhersehbar aber trotzdem ein toller Wohlfühlroman!
Vor 16 Jahren wurde Antonia schwanger. Dem Vater ihres Sohnes hat sie nie davon erzählt, denn er hat ihre Heimat, die Insel Nordsand, verlassen, um eine Karriere als Sänger zu starten. Heute ist das Geld bei Antonia knapp. Sie verdient einfach nicht genug um ihrem - an Epilepsie erkrankten - Sohn den Assistenzhund zu bezahlen, den er dringend braucht und auch sonst muss sie jeden Cent umdrehen. Eigentlich sollte ihr Sohn nie erfahren, wer sein leiblicher Vater ist, doch dann kommt der mittlerweile berühmte Sänger Nick unerwartet nach Nordsand und bringt alles durcheinander - nicht zuletzt Antonia‘s Freundschaft mit Tristan, der ihr seit ihrer Kindheit immer treu zur Seite gestanden ist… Die Romane von Silvia Konnerth mag ich immer total gerne und so habe ich mir natürlich auch „Dünenküsse“ gekauft. Ja, der Klappentext las sich irgendwie kitschig und ehrlich gesagt ist die Geschichte das auch - aber ich habe genau das sehr gemocht. Eine Nordseeinsel, die erste Liebe, der erste große Herzschmerz, alleinerziehend mit Hilfe des eigenen Vaters und des besten Freundes, der Zusammenhalt auf der Insel und gekonnt eingestreutes Drama - einfach gut! Ich tauche gerne mal in solche Geschichten ab, weil sie mich alles andere vergessen lassen und leider vergeht die Lesezeit dabei immer viel zu schnell. Für mich war der Roman eine willkommene Abwechslung und er hat mich wunderbar unterhalten. Ein wenig vorhersehbar ist die Geschichte schon, aber sie macht trotzdem gute Laune und ist was zum Wohlfühlen. Mir hat Nordsand mit seinen Bewohnern richtig gut gefallen und ich muss schon sagen, dass gerade der Zusammenhalt ein echter Pluspunkt beim Lesen ist. Auch das Dasein als Mutter hat eine wichtige Rolle gespielt und Teenager sind doch immer eine spannende Wundertüte, die jeden Roman bereichern! 😁 Es gibt 4 von 5 Sternen von mir. ⭐️⭐️⭐️⭐️




