Statt Ella & Ash stehen hier Bella und Ben im Fokus – gut erzählt, emotional und gewalttätig, aber deutlich weniger dark als Band 1 🩸. Die Rückblicke und Perspektivwechsel mochte ich sehr, allerdings ist das Buch recht lang und dreht sich stellenweise im Kreis 📖😕. Für mich eher düstere Romance als echte Dark Romance. Jetzt hoffe ich sehr, dass Band 3 wieder zu Ella und Ash zurückkehrt und ihnen das verdiente Happy End schenkt 🖤✨.
Nach Band 1 bin ich ganz ehrlich davon ausgegangen, dass die Geschichte von Ella und Ash direkt weitergeht – umso überraschter war ich, dass Band 2 den Fokus komplett auf Bella und Ben legt 😶. Ben kennt man bereits aus dem ersten Teil, wo er eine wichtige Rolle spielt, während Bella dort nur am Rand erwähnt wurde. Hier stehen nun beide im Mittelpunkt. Die Geschichte von Bella und Ben ist weniger triggerlastig als Band 1, aber definitiv kein Spaziergang 🩸. Themen wie Entführung, Folter und Suizid spielen eine zentrale Rolle und machen auch diesen Band emotional und stellenweise sehr hart. Trotzdem fühlt sich die Atmosphäre insgesamt „sanfter“ an als im ersten Teil – weniger psychischer Horror, mehr Aufarbeitung. Was mir richtig gut gefallen hat: Die vielen Rückblicke und Auszüge aus der Vergangenheit 🕰️. Dadurch wird die Beziehung zwischen Bella und Ben Stück für Stück nachvollziehbar aufgebaut und ihre gemeinsame Geschichte vollständig erzählt. Besonders stark fand ich, dass das Buch aus beiden Perspektiven geschrieben ist – man versteht ihre Entscheidungen, Ängste und inneren Konflikte dadurch deutlich besser 💭🖤. Allerdings hat mich dieser Band auch zwiegespalten zurückgelassen. Für mich kratzt die Story nur am Genre Dark Romance. Sie ist düster und gewalttätig, ja – aber dieses intensive, verstörende Gefühl aus Band 1 hat mir hier gefehlt. Ich würde das Buch eher als düstere Romance mit Gewaltanteilen einordnen als als klassische Dark Romance. Ein weiterer Punkt: Das Buch ist sehr lang 📖 und hatte für mich einige Längen. Stellenweise drehte sich die Handlung im Kreis, ohne wirklich voranzukommen, was den Lesefluss etwas gebremst hat. Auch die Nebenhandlung aus Band 1, rund um den verfeindeten Halbbruder von Ash, wurde mir zu schnell und fast nebenbei abgehandelt 😕. Gerade hier hätte ich mir mehr Tiefe und Spannung gewünscht, da dieser Konflikt im ersten Band stark aufgebaut wurde. Fazit: Captive: Wir auf ewig erzählt eine tragische, gewalttätige und emotionale Geschichte über Bella und Ben, die gut ausgearbeitet ist, sich aber stellenweise zieht. Weniger Trigger, weniger Dark-Romance-Feeling, dafür viel Vergangenheitsbewältigung. Solide, aber nicht ganz das, was ich mir nach Band 1 erhofft hatte. Jetzt bleibt nur die Hoffnung, dass Band 3 uns zurück zu Ella und Ash bringt 🖤✨ – und dass diese beiden kaputten Seelen vielleicht doch noch ihr Happy End bekommen.











































