Auch der vierte Band der Reihe hat mir wieder richtig gut gefallen. Es war teilweise bedrückend, das Ende fand ich sehr traurig, aber es war ein spannender Fall, der mich bis zum Ende hat miträtseln lassen. Ich hätte gerne noch gewusst, was aus Daniel geworden ist. Ich mochte die Protagonisten, die verschiedener nicht sein könnten, was aber auch für die ganz besondere Dynamik im Buch sorgt. In der Reihe werde ich auf jeden Fall weiterlesen.
Vorletzter Abstecher in den schwedischen Norden 🇸🇪
Meine Reise mit Kristoffer Bark geht in die vierte Runde! Diesmal findet seine Schwester Kristina nach dem Besuch bei einem selbsternannten Medium das Skelett eines neunjährigen Mädchens in einer Grotte im Naturschutzgebiet Skärmarboda. Die Ermittlungen führen Kristoffer und sein Team zu einer Pflegefamilie, aus der die kleine Sofia vor mehr als 50 Jahren nach einem Brand spurlos verschwunden ist… Unterhaltsam war das Ganze definitiv, sogar mehr als die ersten drei Bücher. Aber gleichzeitig war der Plot diesmal auch der am wenigsten überzeugende. Vor allem die zeitlichen Zusammenhänge wirkten oft konstruiert, sodass ich mich mehrfach gefragt habe, wie das aufgehen kann. Und diee Figuren rund um den Fall sind zudem ziemlich überzeichnet – besonders Magdalena, Lorenz und Jenny haben mich eher aus der Geschichte herausgerissen als sie voran gebracht. Dass Barks privates und berufliches Umfeld erneut so stark in den Fall verwickelt wird, fühlte sich langsam etwas überstrapaziert an. Und die Nebenhandlung um Sara Bredow empfand ich völlig fehl am Platz. Trotzdem: Als unkompliziertes Hörbuch für unterwegs hat es mich gut unterhalten, auch wenn ich mir inhaltlich mehr Plausibilität gewünscht hätte.
Auch der vierte Fall für Kristoffer Bark ist spannend. Das Skelett eines kleines Mädchen wird gefunden durch die Informationen eines Mediums. Diese kann nicht mehr groß befragt werden, da sie getötet wird. Auch das Team gerät ins Visier des Mörders. Wie hängt das alles zusammen? Mir hat das Buch gut gefallen, wenn auch in der Mitte etwas langatmig.
Solider Krimi mit Cliffhanger

Toller Krimi und der für mich bisher beste Band dieser Reihe
Vorab ist wichtig zu erwähnen, dass „Mädchen Feuer“ unabhängig seiner drei Vorgänger gelesen werden kann. ABER: Wer diesen Teil zuerst liest, der kann sich die Vorgänger sparen. In Kapitel 3 werden quasi kurz die Auflösungen aus den ersten drei Büchern beschrieben als Kommissar Bark’s Ermittler-Team vorgestellt wird sowie Details zu seiner Familie beschrieben werden. Auch im weiteren Verlauf stolpert man immer wieder über Anmerkungen, die das Lesen der ersten Bücher erübrigen. Vielleicht fängt man also doch eher bei Band 1 an😉. Es gibt unterschiedliche Erzählstränge, von denen einer überhaupt nicht nur eigentlichen Story zu passen scheint und auch am langweiligsten erscheint, während die anderen, u.a. ein 50 Jahre alter Rückblick, schnell zu eigenen Spekulationen anregen oder die aktuelle Ermittlung verfolgen. Der Mittelteil war mir etwas zu langatmig, geschickt wurden aber immer wieder Verknüpfungen -und neue Denkansätze geschaffen. Wie gewohnt, finden alle Erzählstränge, teilweise inkl. der erst unwichtig erscheinenden Nebengeschichten, irgendwann zusammen und das gelingt der Autorin hier richtig gut. Für das Ende hätte ich mir vielleicht einen etwas dramatischeren Ablauf gewünscht. Nachdem ich die ersten beiden Fälle nicht so stark fand und der dritte Band mich positiv überrascht hat, hat sich der nun vierte Band glücklicherweise an Band 3 angeschlossen und ebenfalls gut gefallen. Mit andauernden Bekanntschaft zum wirklich sympathischen Ermittler Kristoffer Bark und seinem Team der Abgeschobenen sowie dem Ausblick auf den nächsten Band, war für mich dieser Band der bisher Beste der Reihe.




