Ein Krimi zwischen Vergangenheit und Gegenwart
1967 treibt die tote Mary Billbro im Fluss Svartån. Jahrzehnte später sucht ihre Enkelin Eva nach Antworten – und gerät dabei selbst in Gefahr. Kristoffer Bark und sein Team ermitteln. Der Kriminalfall war spannend aufgebaut und über weite Strecken schlüssig. Besonders die Einblicke in die Nervenheilanstalt Västra Mark und den historischen Umgang mit Frauen, die nicht in die gesellschaftliche Norm passten, fand ich zugleich packend und bedrückend. Einige der späteren Verbindungen zwischen den Figuren wirkten für mich jedoch wieder etwas unglaubwürdig. Wie in den vorherigen Teilen nimmt das Privatleben der Ermittelnden viel Raum ein. Mir fehlt da inzwischen eine echte Weiterentwicklung. Insgesamt ist „Puppenblut“ ein solider Krimi, der sich als Hörbuch super für lange Pendelstrecken eignet. 🎧🚙💨 Eine neue Lieblingsreihe wird das hier aber nicht mehr.





