16. Mai
Rating:3

Hot Dead Summer

Quentin Peck schickt uns diesmal nicht in die eisige Kälte, sondern mitten in einen drückend heißen Sommer. Mich hat er damit aber nicht ins schwitzen gebracht. Eine Frau, ein weißes Kleid, ein falsches Lächeln – Zahlen auf der Haut. Die erste Szene hat mich gepackt, dann hat mich Quentin Peck leider stellenweise verloren. Die Spannung kommt und geht in Wellen, und zwischen den Hochpunkten gibt es Durststrecken, die sich ziehen. Das gesamte Narrativ: Übermensch tötet mehr oder minder wehrlose Frauen war mir etwas zu abgeschmackt und psychologisch überhaupt nicht Deep. Was mich im ersten Band besonders mitgerissen hatte: Das Wetter als Hauptprotagonist, der Fall ohne „ Tatorteske“ Polizeiarbeit und Johannsen der kein unfehlbarer Supercop ist. Er macht Fehler, er ist angreifbar, und genau das macht ihn so nahbar und normal. Die Komposition war in Teil 1 einfach perfekt, auch wenn Teil 1 für mich trotzdem Schwächen hatte. Der Schreibstil allerdings ist kinoreif. Keine langen Schachtelsätze, kein Drumherumreden – jede Szene glasklar. Man spürt die Augusthitze, aber leider längst nicht so intensiv wie die Kälte in Minus 22 Grad. 39 Grad fühlt sich an manchen Stellen eher konstruiert als organisch an – als wäre der Thriller um seine eigenen Twists herum gebaut, statt umgekehrt. Schade, aber definitiv kein totalausfall. Kleiner Hinweis: Wer Band 1 noch nicht gelesen hat, kann hier einsteigen – aber ihr werdet danach sofort „Minus 22 Grad” wollen.

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet
8. Mai
Rating:5

Dieses Buch lässt mich sprachlos zurück.

Quentin Peck transportiert in diesem Psychothriller unfassbar viele Emotionen- manchmal war ich den Tränen nahe, oft geschockt, verängstig und überrascht. Das Ende kam für mich sehr unerwartet und wiegt schwer auf meinem Gemüt, doch genau das macht dieses Buch zu einem wahren Erlebnis.

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet
8. Mai
Ein Psychothriller, der unter die Haut geht.  (4,75/5⭐️)
Rating:5

Ein Psychothriller, der unter die Haut geht. (4,75/5⭐️)

„39 Grad“ ist der zweite Band der Johannsen-Reihe 📚🔥 und auch diesmal begleiten wir den Kriminalkommissar Johannsen bei einem neuen, brutalen Fall, der mit jeder Seite immer verworrener, grausamer und durchtriebener wird. Ohne zu viel zu verraten, werden auch einige Ereignisse aus dem ersten Band wieder aufgegriffen, was ich unglaublich spannend fand. 👀✨ Ab der ersten Seite war ich komplett in der Geschichte gefangen. Der Autor fackelt nicht lange und startet direkt rasant, genau dieses Tempo zieht sich auch konsequent bis zum Schluss durch.🚨📖 Besonders begeistert hat mich erneut der bildgewaltige Schreibstil des Autors. Gerade bei Thrillern habe ich das eher selten, aber hier hatte ich wirklich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Was dieses Buch für mich zusätzlich so besonders gemacht hat, waren die vielen POV Wechsel sowie die Zeitsprünge.⏳🖤 Dadurch bekommt man nicht nur unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschehnisse, sondern liest stellenweise sogar aus der Sicht des Mörders. Genau das hat die Spannung für mich extrem verstärkt, weil man dadurch teilweise Einblicke in den verstörenden Verstand des Täters bekommt.😳🔪 Endlich war das für mich auch mal wieder ein Psychothriller, der diesen Namen wirklich verdient. Manche Szenen haben mich regelrecht schockiert und gingen mir unglaublich nahe. Vor allem zwischenmenschlich passiert hier wahnsinnig viel und einige Momente haben mich emotional wirklich getroffen.💔😭 Gegen Ende musste ich sogar mit den Tränen kämpfen und das hatte ich bei einem Thriller bisher noch nie. Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht zu viel sagen, aber ich würde dieses Buch wirklich jedem Psychothriller Fan empfehlen.🖤 Wenn ihr düstere, intensive und psychologisch starke Thriller liebt, bekommt ihr hier definitiv etwas Besonderes geboten. Der Schreibstil des Autors hat mich hier sogar noch mehr begeistert als im ersten Band und insgesamt hat mir der zweite Teil auch noch ein kleines Stück besser gefallen. 🙌🏼✨ Eine volle 5 Sterne Bewertung kann ich allerdings nicht vergeben, da ich das Ende teilweise erahnen konnte ⭐ Trotzdem ist „39 Grad“ ein wahnsinnig starkes Buch, das man so schnell definitiv nicht vergisst.📚🔥

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet
4. Mai
🔪 Die Hitze flimmert und irgendwo wartet der Tod…
Rating:5

🔪 Die Hitze flimmert und irgendwo wartet der Tod…

Eine Frau im weißen Kleid. Ein unnatürliches Lächeln auf ihrem Gesicht. Zurückgelassen in einem Abrisshaus und auf ihrer Haut drei Zahlen, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben. Für Kommissar Lukas Johannsen und Profilerin Berit Pernstein beginnt damit ein perfides Spiel, denn der Täter hinterlässt nicht nur Spuren… sondern richtet seine Botschaften direkt an sie. Nach der eisigen Kälte aus Minus 22 Grad schlägt die Geschichte diesmal eine völlig andere Richtung ein, hinein in eine drückende, fast unerträgliche Sommerhitze. Und genau das macht die Atmosphäre so intensiv. Man spürt beim Lesen förmlich, wie die Hitze auf der Haut liegt und die Situation immer weiter eskaliert. Das Ermittler-Duo hat mir hier besonders gut gefallen. Lukas und Berit wirken noch eingespielter, gleichzeitig aber auch nahbarer, was ihre Zusammenarbeit für mich noch spannender gemacht hat. Der Täter selbst sorgt für eine konstant unterschwellige Anspannung. Dieses Katz-und-Maus-Spiel zieht sich durch die gesamte Handlung und lässt einen kaum zur Ruhe kommen. Durch die wechselnden Perspektiven und gezielten Rückblicke wird man immer wieder auf neue Fährten gelockt und liegt am Ende doch daneben. Die Story ist straff erzählt, die Wendungen sitzen genau dort, wo sie sollen, und sorgen dafür, dass die Spannung bis zum Schluss nicht abfällt. Fazit: Ein mitreißender Thriller, der mich komplett abgeholt hat und für mich sogar noch stärker ist als der erste Band. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet
30. Apr.
Rating:5

Brutal, fesselnd und ein psychologisches Verwirrspiel der Extraklasse

Ehrlich gesagt bin ich immer noch völlig sprachlos. Quentin Peck schafft es durch seinen einzigartigen Schreibstil, einen sofort ab der ersten Seite in den Bann zu ziehen. Sein Stil ist grandios – erfrischend, direkt und so unverblümt, dass sofort ein intensives Kopfkino einsetzt. Jede Szene erwacht ganz ohne lange Beschreibungen zum Leben und sorgte somit für einen absolut fesselnden Thriller. Meine Nächte wurden wahrlich zum Tag, da ich dieses Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Was mich wirklich wahnsinnig gemacht hat, war das stetige Verwirrspiel. Durch die vielen Zahlen und Hinweise wurde ich beim Lesen regelrecht paranoid. Ständig ertappte ich mich dabei, wie ich neue Thesen aufstellte, nur um dann zu merken, dass ich dem Autor abermals wieder komplett in die Falle gegangen bin. Quentin Peck führt einen so geschickt in Sackgassen, dass man irgendwann niemandem mehr trauen will. Man wird förmlich an der Nase herumgeführt, was die Spannung ins Unermessliche treibt. Besonders packend ist es, den Fall mit dem Ermittler-Duo auf Augenhöhe zu erleben – fast so, als würde man selbst mitarbeiten. Was mich schon zu meinem nächsten Highlight führt: Lukas und Berit. Ihre Dialoge sowie ihr Verhalten sind so greifbar, dass man nicht anders kann, als jede Sekunde mit ihnen mitzufiebern. Lukas’ pragmatische Art ergänzt sich perfekt mit Berits Gabe, die zahlreichen Puzzleteile zusammenzufügen. Ihre Dynamik lässt sich kaum in Worte fassen, man muss sie einfach in Aktion erleben. Auch die Rückblicke in die Vergangenheit waren meisterhaft eingestreut. Es ist diese Mischung aus „Oha“ und dem verzweifelten Versuch, darin neue Hinweise zu finden. Jedes noch so kleine Detail erschuf erneut Verwirrung, sodass ich bis zum Schluss keine Lösung ableiten konnte. Von geschockt bis traurig war emotional alles dabei und das Ende war einfach nur ganz großes Kino. 💭 Fazit: Ein grandioses Leseerlebnis, das von Anfang bis Ende immer spannender wird und vor frischen Ideen nur so trieft. Durch die falschen Fährten wird man wahrlich paranoid – wer genug von 08/15-Thrillern hat, kommt an diesem unvorhersehbaren Psychoduell einfach nicht vorbei. Das Ende war ganz großes Kino und lässt einen völlig geschockt zurück. Hut ab, Quentin Peck hat mich definitiv als neuen Fan gewonnen!

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet
26. Apr.
Rating:5

Die Fortsetzung zu „Minus 22 Grad“ ist ein fiebrig-pulsierender Ausnahme-Psychothriller, der sich Seite für Seite steigert, bis man selbst das Gefühl hat, die 39-Grad-Marke längst überschritten zu haben und bildet insgesamt einen absolut stimmigen Abschluss der Dilogie!

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet
23. Apr.
Rating:4.5

Erschreckend, brutal, psychologisch raffiniert erzählt.

Eine tote Frau, hergerichtet nur für Lukas. So scheint es zumindest. Lukas, der leitende Kommissar wird vom Mörder persönlich in ein Spiel gezogen, dass er nicht gewinnen kann. Mit äußerster Brutalität bringt er Frauen in seine Gewalt und lässt sie nicht am Leben. Die psychologischen Abgründe sind tief und werden immer tiefer, je mehr Lukas gräbt. Die Mordserie scheint sich nicht aufhalten zu lassen, so lange der entscheidende Hinweis fehlt. Der Mörder treibt sein Spiel auf die Spitze und das grausame Finale nähert sich unaufhaltsam. "39 Grad" war mein erster Thriller von Quentin Peck und er hat mich von Seite eins an gepackt und mitgenommen. Mir war klar, dass mich eine Geschichte voller Schrecken erwartet. Dass mich aber so eine sprachliche Brillanz erwartete und es der Autor schafft mich ein ums andere Mal Hoffnung spüren zu lassen, wo eigentlich keine ist, hatte ich nicht erwartet. Quentin Peck versteht es wie kein zweiter mit den Gefühlen seiner Leser zu spielen, was nicht nur einmal für einen Schockmoment bei mir gesorgt hat. Daneben schafft er es die menschliche Psyche und die Auswirkungen traumatischer Erlebnisse schonungslos und so klar darzustellen, dass mein Herz noch jetzt schmerzt. In dieser Geschichte wird definitiv niemand geschont. Nicht die Leser und auch nicht die Protagonisten. Lukas ist einer davon. Er ist der ermittelnde Kriminalkommissar, der sich gemeinsam mit der Profilerin Berit dieses Falls annimmt. Die beiden verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, kennen sich extrem gut und wissen, was sie aneinander haben. Beides sind sehr starke Persönlichkeiten, die sich beeindruckend schnell in mein Herz geschlichen haben. Besonders schön finde ich, dass beides keine perfekten Protagonisten sind, das beide ihre Geschichten mitbringen. Da wir doch einiges über ihr Privatleben und ihre Vergangenheit erfahren, wird viel Verständnis für ihren Charaktere und ihre Handlungsweisen erzeugt. Ich mochte beide unheimlich gerne und gerade im Team waren sie wirklich stark. Sich aufeinander verlassen können, dafür waren die beiden in dieser Geschichte ein Paradebeispiel. Ein Thriller wäre kein Thriller, wenn die Geschichte nicht spannend wäre. Neben der - oben bereits erwähnten - psychologischen Raffinesse ist das Buch einfach extrem spannend, da ich als Leserin absolut nie wusste, was mich auf der nächsten Seite erwarten würde. In diesem Thriller steht vor allem das "Warum" im Vordergrund. Mit Rückblenden wir dieses Warum im Verlauf der Erzählung immer deutlicher und erschreckend und es kristallisiert sich ein immer klareres Bild heraus. Und trotzdem schaffte es Quentin Peck auch am Ende noch, mich immer wieder zu überraschen. Da die Lösung über eine lange Zeit aufgebaut wird, gab es jetzt nicht DEN Aha-Moment am Ende, viel mehr findet die Auflösung über die Zeit statt. Mein Mund stand am Ende trotzdem offen, aber selbstverständlich lasse ich in dieser Rezension offen, warum das so war. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Es gibt Blut und brutale Szenen, die schonungslos erzählt werden. Da man aber weiß, dass man sich hier auf einen Thriller einlässt und aus dem Klappentext der Plot deutlich hervorgeht, sollte das jetzt nicht sonderlich überraschend sein. Und so wusste auch ich, worauf ich mich einlasse. Da ich über die Jahre einiges an Thrillererfahrung gesammelt habe, war das für mich auch alles gut auszuhalten. Und trotzdem habe ich mitgelitten, mitgefiebert, gehofft und gebangt. Quentin Peck schafft mit seinem Thriller für mich etwas ganz besonderes. Die Nähe zu den Ermittlern hatte ich so noch nicht allzu oft. Natürlich gibt es oft sympathische Ermittler, die man mag. Aber hier hatte ich nochmal eine ganz andere Verbindung zu Lukas und Berit. Die komplette Geschichte ist klug durchdacht, logisch und erschreckend. Und trotz der brutalen und schrecklichen Thematik gibt es immer wieder einen kurzen Lichtblick, der mich kurz hat durchatmen lassen. Ein tolles Buch, dessen Ende mich sehr nachdenklich zurücklässt, worauf ich aber nicht näher eingehen möchte, da jeglicher Kommentar spoilern würde. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.

39 Grad
39 Gradby Quentin PeckBlanvalet