Dieses Buch war einfach nur toll! Besonders ĂŒberraschend fand ich auch noch, dass dieses Buch auf einer wahren Begebenheit beruht und ja auch einige der Figuren echt waren. Der Schreibstil der Autorin war wirklich schön und auch die vielen Zitate haben mich wirklich gefreut. Wichtig zu erwĂ€hnen finde ich auĂerdem die tolle Recherchearbeit der Autorin. Ich habe wĂ€hrend dieses Buches viele neue Fakten ĂŒber die Zeit wĂ€hrend des zweiten Weltkriegs, besonders in Paris, aber auch generell gelernt. WĂ€hrend dieses Buches ĂŒberkamen mich wirklich viele Emotionen und ich war berĂŒhrt, gespannt, aber eben auch sehr hĂ€ufig traurig, wegen einigen Plottwists, die mich wirklich sehr ĂŒberrascht haben. Insgesamt gebe ich dem Buch ,,Eine Bibliothek in Paris" 5/5 Sternen, da fĂŒr mich wirklich alles gepasst hat. Das ist wirklich eine Leseempfehlung fĂŒr alle die historische Romane lieben, aber ich finde auch ohne eine besondere Liebe zum Historischen ist dieses Buch wirklich ein einmaliges Erlebnis!
Recht verworrene Lesart, sodass die Orientierung nicht immer leicht fÀllt. Die Perspektive der Geschichte und der Kern dagegen sind sehr tiefsinnig und gut recherchiert.
Trotz zweier ErzÀhlstrÀnge gut zu lesen. Leider zum Schluss hin an einzelnen Stellen unnötig brutal⊠Ansonsten sehr interessant und wohl auf Grundlage wahrer Begebenheiten
Die Geschichte um Odile und die ALPs Bibliothek in der Zeit des 2.Weltkriegs wurde sehr gut recherchiert und beschrieben. Der zweite Zeitraum mit Lily und Odile hĂ€tte fĂŒr mich an manchen Stellen ausfĂŒhrlicher sein dĂŒrfen und der Schluss nicht so abrupt enden mĂŒssen .
Ich hatte mir so viel mehr erhofft von diesem Buch. Aber leider wurde es ab ca. der HĂ€lfte etwas zĂ€h und lang. Zumal wurde ich mit Lily, der zweiten Hauptprotagonistin leider nicht warm. DafĂŒr haben mir Odiles Kapitel in der Vergangenheit sehr gefallen.
So ganz meins war es leider nicht.
Ich habe mir mehr geschichtlichen Hintergrund gewĂŒnscht. Tiefer in die Zeit einzutauchen und mehr ĂŒber das Leben in einer besetzten Stadt zu erfahren.
Leider blieb die sehr gut recherchierte Geschichte nur an OberflĂ€che und genauso erging es mir auch mit den Protagonisten. Mir hat das Herzblut gefehlt das aufzeigt warum es so wichtig war, die BĂŒcher in der schwierigen Zeit auch an Menschen auszuleihen die verfolgt wurden.
Auch im zweiten Zeitstrang war mir alles zu oberflÀchlich.
Habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt. Einerseits hat mir das Buch gut gefallen, Schreibstil, Inhaltlicher Aufbau, Recherche - alles nett. Aber: Zu viele HandlungsstrĂ€nge bleiben offen. ZunĂ€chst einmal bleibt der gesamte Hauptstrang mitten in der Luft hĂ€ngen. Und zwar mit so vielen deutlich sichtbaren AnknĂŒpfungspunkten, da hĂ€tte man auf das Buch auch gleich "Band 1" drucken können. Okay, ist eben so. Nerviger finde ich, dass kleinere HandlungsstrĂ€nge auch innerhalb der Geschichte einfach nicht wieder auftauchen. Beispiel: Nach fast 40 Jahren und entsprechend langem Ăberlegen fĂ€hrt die Hauptfigur endlich nach Chicago, um eine uralte Freundin zu treffen - voller Zweifel, ob man sich wieder/noch verstehen wird - und dann? Nix. Sie kommt zurĂŒck und mit keiner Silbe wird erzĂ€hlt, was bei diesem ach so historischen Treffen passiert ist.
"Eine Bibliothek in Paris" ist nach wahren Begebenheiten inspiriert worden und beginnt 1983 in Montana als die junge Lily bei ihrer Nachbarin Odile klingelt. Die Ă€ltere Dame lebt sehr zurĂŒckgezogen, aber zwischen den beiden entwickelt sich eine einzigartige Freundschaft. Lily erfĂ€hrt von Odile viel ĂŒber ihr Leben im besetzten Paris wĂ€hrend des 2. Weltkrieges und auch ĂŒber das tragische Ende...
Dieses Buch ist eine LiebeserklĂ€rung an BĂŒcher, Buchliebhaber und Bibliotheken. Es ist sehr ansteckend beschrieben und der Leser wird in die Welt der American Library in Paris entfĂŒhrt, lernt dabei neue Ordnungssysteme kennen und Menschen, die fĂŒr ihren Beruf leben und dies auch auf ihre Besucher transferieren. Gleichzeitig wird die Macht der BĂŒcher, in Form der Heilung, wunderbar verkörpert und man kann sich lebhaft hineinversetzen.
Aber auch der Widerstand und das KĂ€mpfen fĂŒr ein Ziel steht im Vordergrund. Hier hat die Autorin den Zusammenhalt zwischen den Mitarbeitern in der Library sehr schön dargestellt und der Leser kĂ€mpft förmlich mit. Aber auch Freundschaft und Fehler werden in den Fokus genommen und sorgen fĂŒr Wendungen.
"Eine Bibliothek in Paris" spielt in zwei Zeitbenen. Einmal aus der Sicht der jungen Odile von 1939-1944 in Paris und aus der Sicht von Lily von 1983-1989. Dabei beginnt die Geschichte eher ruhig, sodass man die Charaktere kennenlernen kann. Gleichzeitig erleben beide einschneidene Ereignisse, die sie kĂ€mpfen lassen mĂŒssen, um so ihre Familie aber auch sich selbst zu finden.
Vorallem Odiles Leben ist von Spannung geprĂ€gt, da in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden Ergeinisse eintreten, welche einen zwischen traurig und wĂŒtend alles fĂŒhlen lassen. Besonders das Geheimnis ist unerwartet, aber auch schrecklich traurig. Hier war ich ziemlich entsetzt und mitgenommen. In einigen ZwischenfĂ€llen hĂ€tte ich mir mehr Tiefe gewĂŒnscht, um so noch mehr fĂŒhlen zu können.
Obwohl Odile und Lily 1983 zwei unterschiedliche Generationen sind, entwickeln sie eine tiefe Freundschaft. In der die junge Lily viel Geborgenheit und RĂŒckhalt findet. Gleichzeitig lernt sie von Odile neben Französisch und den Erinnerungen aus dem 2. Weltkrieg, aber auch einiges fĂŒrs Leben. Lily macht dabei eine schöne Entwicklung zu einer selbstbestimmten jungen Frau.
Odile hingegen lernt man als junge unbeschwerte Frau kennen, welche sehr eigensinnig ist aber eine groĂe Liebe zu BĂŒchern hat. In ihrere Entwicklung sind auch Fehler miteingearbeitet, was sie nicht perfekt wirken lĂ€sst, sondern einfach menschlich. Aber gleichzeitig lernt auch der Leser, dass Kommunikation wichtig ist.
Der Schreibstil ist bildhaft und sehr liebevoll. Es wird eine schöne AtmosphÀre aufgebaut und man trÀumt beim Lesen.
Fazit:
Ein Buch ĂŒber die Liebe zu BĂŒchern und die Fehler im Leben.
Diese Geschichte wurde mir von einer lieben Freundin empfohlen und ich habe es wirklich sehr genossen, ins alte Paris einzutauchen und die American Library kennen zu lernen. Diese Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, einige Personen existierten wirklich, einiges wurde hinzugefĂŒgt und ausgedacht. In Odile haben wir eine starke, rebellische und bĂŒcherverrĂŒckte Französin. Immer mal wieder wird auf Französisch gesprochen und das hat mir unglaublich gut gefallen. Man erlebt Paris wĂ€hrend des zweiten Weltkriegs und ich muss gestehen, es war nicht immer einfach, da Krieg einfach nie ein schönes Thema ist.
Im Gegensatz dazu lernt mal Lily in Montana kennen, en MĂ€dchen, dass durch die Geschichte Odil's ihr junges Leben neu sortiert und ihre Liebe zu BĂŒcher entdeckt. Fokus in dieser Geschichte liegt ganz klar auf der Bibliothek und der Liebe zum geschriebenen Wort. Ich mochte die diversen Themen sehr gerne und es war ein eintauchen in eine andere Welt, in eine vergessene Zeit. Der Schreibstil sowie die ErzĂ€hlung beider Perspektiven ist sehr gut gelungen. FĂŒr mich war es ein bisschen in die LĂ€nge gezogen bzw. die Auflösung der Geschichte kam fĂŒr mich reichlich spĂ€t. Dennoch ein lesenswertes Buch fĂŒr alle BuchverrĂŒckten da draussen.
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