In diesem Band geht es in erster Linie um Elsa, die Tochter von Lotte und Jakob. Mit Elsa tu ich mir schwer. Einerseits möchte sie soziale Ungerechtigkeiten beseitigen, andererseits weiß sie nicht was sie will und ist irgendwie auch ziemlich verwöhnt. Man erfährt aber auch sehr viel über das Wien in den Zeiten nach dem ersten Weltkrieg. Das fand ich super interessant und spannend. Und am Ende bleiben wieder so viele offene Fragen übrig und ich bin mir nicht sicher, ob die jemals aufgelöst werden, da es sich anscheinend um eine Dilogie handelt.
Auch der zweite Band hat mir wieder sehr gut gefallen, noch besser als der erste. Die Geschichte spielt zwischen den beiden Weltkriegen im Jahr 1928. Man bekommt einen Einblick in die politischen Umwälzungen, den stärker werdenden Antisemitismus, sowie den Umgang mit Behinderungen in dieser Zeit. Vor allem aber das Thema Reformpädagogik in den Erziehungsanstalten fand ich interessant. Elsa ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Es ist eine gelungene Fortsetzung, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. Schade dass es keinen weiteren Band gibt.
Ich mochte das Buch sehr gerne, auch wenn ich Teil 1 lieber mochte. Ich mochte Elsa als Protagonistin sehr, sehr gerne und der Plottwist am Ende und das Geheimnis fand ich auch sehr gut. Jedoch fand ich einige Sprachen hierin abwertend, auch wenn man es damals wahrscheinlich so gesagt hat. Dennoch haben mich so, so viele Figuren darin auch aufgeregt, wie Otto, die Großmutter, der Lehrer und man ist richtig wütend geworden. Man hat wieder sehr Mitgefühlt, auch wenn das bei Band 1 noch mehr war. Dennoch mochte ich sie Muss Kommunikation zwischen Moritz und Elsa nicht. Aber das mit dem Ski und den Kindetheimen und dem Unterricht hab ich sehr gemocht. Also viele coole Themen in dem Buch, die ich mochte, auch wenn ich eine Weile gebraucht habe, um hineinzufinden.
Ein Buch über eine starke junge Frau in den 1920er Jahren im Wien. Leseempfehlung geht raus ❤️
Frauenpower auch im 2.Teil
Elsa, die Tochter von Lotte, der Hauptprotagonistin des ersten Teils, studiert Psychologie und Pädagogik im Jahr 1928 in Wien. Jedoch ist für sie noch nicht klar, ob sie einmal unterrichten wird. Sie wuchs privilegiert auf, weiss aber, dass dies nichts selbstverständlich ist. Mit ihrem starken Willen probiert sie einiges zu ändern. Und da gibt auch noch Moritz.

Ein toller zweiter Roman
Inhalt: Elsa studiert Pädagogik und Psychologie um 1920. Das rote Wien wird gerade aufgebaut, doch es gibt noch immer Anhänger des Kaisertums. Elsas Familie ist zwiegespalten. Elsa lernt durch ihren Studiengang viele neue Leute kenne und sie sieht die ganzen Neuerung der Pädagogik. Mit einigen kann sie sich anfreunden, mit anderen jedoch nicht. Auch kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur. Wie Elsa ihre Weg findet und was sie alles erlebt könnt ihr in dem Buch lesen. Schreibstil: Ich liebe einfach den Schreibstil von Beate Maly. Ich flog nur durch die Geschichte. Es wurde von Kapitel zu Kapitel spannender. Auch die Charaktere von dem vorherigen Band kamen wieder vor und man will dass die Familie ihr Glück findet. Protagonistin: Elsa ist sehr unentschlossen, von ihrer Berufswahl sowie mit Sachen Liebe. Doch nach und nach, lernt sie dass sie Entscheidungen treffen muss. Sie ist aber so eine toller Charakter den man einfach lieben muss. Die Beziehung zu ihrer Mutter (Lotte aus dem 1 Band) ist mega schön. Die Entwicklung und der Charakter von Elsa macht sie sehr sympatisch. Fazit: Ein großartiger Roman der 20iger Jahre. Man lernt viel wie es in Wien war nachdem 1 Weltkrieg. Ich kann das Buch jedem empfehlen.





