Dies ist der sechste und abschließende Band der Reihe. Wie gewohnt führt Kristina Ohlsson mit vielen verschiedenen Personen und in kurzen Kapiteln durch das Geschehen um am Ende die Ereignisse verständlich, logisch und erhellend aufzulösen. Anfangs empfindet man die verschiedenen Schnipsel als verwirrend, aber diese fügen sich dann rasch in das spannende Gesamtgeschehen. Wieder erschüttert Schweden eine Mordserie. Es hat den Anschein, dass jemand Vergeltung übt. Und so beginnt ein Verwirrspiel, das zum Rätseln einlädt, die Spannung steigen lässt und am Ende die Fäden entwirft. Anschaulich, spannend und gut lesbar lässt Kristina Ohlsson ihre Charaktere agieren. Interessant, wie sich Charaktere weiter entwickeln und wie frühere Personen und Ereignisse eingewoben werden. Man kann den Krimi gut allein lesen, aber besser ist, die gesamte Reihe zu kennen. Das erhöht die Wertigkeit des Buches erheblich. Und die Reihe fühlt sich abgeschlossen an - naja: fast..... Falls Kristina Ohlsson doch nochmal diese Reihe aufleben lässt, bin ich auf jeden Fall dabei.
Am Anfang etwas sehr verworren. Nachdem ich das Wirrwarr aber entknotet hatte, nahm der Fall Fahrt auf und entwickelte sich zu einer spannenden Abschlussermittlung des Duos Recht und Bergmann.
Es wird wieder Zeit für einen Abbruch 😎. Da ich immer “strenger” werde mit dem Abbrechen von Büchern, steigt meine Abbruchquote. Sobald ich merke, dass sich das Lesen wie Kaugummi zieht, ich andauernd parallel etwas anderes mache, weil ich mich nicht ausreichend unterhalten fühle, lege ich das Buch zur Seite - dann aber dauerhaft. So erging es mir auch bei diesem Krimi. Es handelt sich um den sechsten und letzten (?) Band einer Reihe um die Polizistin Fredrika Bergmann. Wahrscheinlich war dies das erste Problem, nämlich dass ich direkt eingestiegen bin und die Vorgeschichte nicht kannte. Dann hätte ich zumindest einen engeren Bezug zu den Charakteren gehabt, was definitiv von Vorteil gewesen wäre. So aber hatte ich den Eindruck, dass es vor allem geballt um private Katastrophen bei den Figuren ging, die (angedeuteten) Verbrechen jedoch eher dem Standard glichen. Leider reizte mich der Krimi auch nicht sprachlich, sodass ich vor allem die düsteren Gedanken/Schicksale der Charaktere ertrugen musste, mich die Handlung allerdings an sich nicht weiter mitriss. Das lag vielleicht auch daran, dass die Personen auf mich nicht sonderlich komplex konstruiert wirkten. Es war zwar alles ein wenig verschachtelt von der Handlung her, doch das reichte mir nicht, um bei der Stange zu bleiben. Ich mag skandinavische Krimis mit ihrer häufig düsteren Stimmung sehr gerne, doch dies war mir ein bisschen zu düster und es fehlte mir das gewisse Etwas.
Ganz spannend
Das Buch war ganz spannend. Teilweise etwas verwirrend, da es viele "Namen" und Protagonisten gibt. Am Schluss führt alles zusammen :-)
Spannend bis zum Schluss
Teil 6 der Reihe. Für mich der spannendste Teil, da hier eine besonders persönliche Geschichte der Hauptermittlerin mit einfließt. Ich finde es interessant, wie über 6 Bände die Mitglieder der Kerngruppe (Ermittler Team und Nebenfiguren) ständig neue Rollen einnehmen und in die Fälle verwirklicht werden. Diesmal auch wieder wunderbar spannend und bewegend geschrieben. Leider der letzte Teil der Reihe, soweit ich weiß.
„Sündengräber“ ist der sechste Band der Thriller-Reihe mit Alex Recht und Frederika Bergman aus der Feder von Kristina Ohlsson und hat mir in dreifacher Hinsicht mein Leserherz gebrochen. Zum einen natürlich weil wir uns hier von einem tollen, vor allem sehr menschlichen Ermittlerteam verabschieden müssen – denn nach aktuellem Stand der Dinge ist kein weiterer Band in der Reihe geplant, auch wenn die Autorin eine Fortsetzung in ihrem Nachwort nicht kategorisch ausschließt. Zum zweiten setzen mir die persönlichen Sorgen, die Frederika Bergmann umtreiben, ziemlich zu, ohne mich persönlich zu triggern. Aber ich mag unsere beiden Ermittler wie auch das ehemalige Team-Mitglied Peder Rhyd einfach extrem gern und die Schicksalsschläge, mit denen sich alle drei Ermittler im Laufe der Reihe auseinander zu setzen haben, finde ich wirklich schwer zu ertragen. Warum mir mein Leserherz ein drittes Mal gebrochen wurde, kann ich ohne zu spoilern nicht verraten, aber da hat mich die Autorin wirklich komplett auf dem falschen Fuß erwischt und ich weiß noch nicht wirklich, ob ich ihr das verzeihen kann. Auch wenn ich selbst die Reihe ursprünglich mit Band 5 (Papierjunge) für mich entdeckt habe und erst im Anschluss alle vorherigen Bände gelesen habe, kann ich nur empfehlen, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, gerade weil sich die Figuren des Ermittlerteams wunderbar weiterentwickeln und Fäden aus den Vorgängerbänden hier wieder aufgenommen werden. Ja, man kann es unabhängig von den anderen Bänden lesen, aber für mich ergibt sich der wahre Reiz der Reihe aus den Ermittlern, die für mich fast schon Freunde geworden sind. Wie schon in den Vorgängerbänden haben wir es auch hier mit einem vielschichtigen Thriller, mit viele Personen und Handlungsstränge, zu tun. Wenn man die Autorin kennt, ist klar, dass die Handlungsstränge alle irgendwie zusammenhängen und den Fall sehr komplex machen werden. Ich hatte zunächst ganz leichte Schwierigkeiten, alle Fäden aufzunehmen ohne dass sie sich zu einem gordischen Knoten verwickeln, aber ohne Mist, gerade der Handlungsstrang um Malin und ihre Familie, die entführt und in einem Haus gefangen sind, ist echt mega gelungen. Was diese Situation mit der Familie macht war sehr beklemmend und für mich auch das wahre Thrill-Element des Buches. Denn ansonsten sind die Bücher für mich eher Krimis als Thriller. Was aber egal ist, denn sie lesen sich gut und sind spannend, aber eben nicht bluttriefend. Eine tolle Reihe geht mit „Sündengräber“ zu Ende. Ich werde unsere Ermittler sehr vermissen, aber ich bin sicher, dass Kristina Ohlsson noch genug andere spannende Geschichten in Petto hat und mir auch ihre neue Krimi-Reihe mit August Strindberg als Ermittler wieder gut gefallen wird.
Trauriger Abschluss der Serie um Fredrika. Der Fall spannend komponiert und gut geschrieben.






