
Der Titel und das wunderschön, detailverliebt gestaltete Cover versprachen eine gemütliche Weihnachtsromanze. Dabei war es weniger Romanze, als vielmehr eine wunderschöne, aber auch sehr emotionale Familiengeschichte über zwei Zeitebenen. Einmal geht es um die junge Marianne, die zum Ende des zweiten Weltkrieges (1944-45) von ihrem Vater im bayerischen Osterhofen als Goldschmiedin ausgebildet wird. Katja lebt in der heutigen Zeit, lernt in Brasilien denselben Beruf und kehrt nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters nach Osterhofen zurück. Ich muss gestehen, Weihnachten kommt in dieser Geschichte für meinen Geschmack etwas zu kurz. Das habe ich aber überhaupt nicht als negativ empfunden, da man das Fest für diese wundervolle Geschichte eigentlich nicht benötigt. Wobei ich mit Katja tatsächlich nicht wirklich warm geworden bin. Sie ist mir etwas zu Ich-bezogen. Auch die Romanze in der heutigen Zeit hätte es nicht gebraucht. Und trotz dieser kleinen Einwände, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe jede Seite genossen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle, die Geschichten über Familiengeheimnisse mögen.























