Before You Go ist ein ruhiger, emotionaler Roman über Liebe, Verlust und all die Dinge, die man viel zu oft nicht ausspricht. Die Geschichte handelt von einer Frau, die ihren Mann bei einem Unfall verliert – zu einem Zeitpunkt, an dem sich die beiden bereits stark entfremdet hatten. Nach seinem Tod bekommt sie noch einmal die Chance, es ihm zu sagen und das Leben von beiden bis zu dem Unfalltag anders zu gestalten.
Das Buch setzt weniger auf Drama als auf Gefühle und Nachdenklichkeit. Es zeigt sehr realistisch, wie Beziehungen im Alltag leiser werden können und wie wichtig es ist, seinem geliebten Menschen zu sagen, dass man ihn liebt – solange es noch geht.
Kein überwältigendes Meisterwerk, aber ein warmherziger, ehrlicher Roman mit einer schönen Botschaft. Perfekt für zwischendurch und für alle, die leise, emotionale Geschichten mögen.
An sich ein wirklich tolles Buch. Leider war mir die komplette Geschichte zu langatmig erzählt. Nichtsdestotrotz hat mich die Story zwischen Ed und Zoe tief berührt.
Ein ganz wunderbares Buch. Das einem bewusst macht, wie viele Tage es gibt, die man einfach nur lebt. Anstatt sie zu genießen. Wie verbittert man werden kann. Wie sehr man sich lieben kann und es doch nicht zeigt. Und erst wenn es zu spät ist, bereut man zu tiefst. Und dann? Dann bekommt man eine neue Chance etwas zu ändern.
Ich kann es wirklich nur empfehlen. Man bangt, man hofft, man leidet und liebt mit den beiden Protas.
Das Buch an sich war super flüssig zu lesen. Schreibstil war echt super.
Leider fand ich die Geschichte der beiden absolut nicht romantisch sondern furchtbar "toxisch".
Und das Ende war irgendwie total platt.
Ich weiß nicht wie realistisch es ist, dass nach diesem Ereigniss dann "alles wieder gut ist".
Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen.
Hab das Buch abgebrochen, weil es immer nur ein Hin und Her ohne Entwicklung in Handlung und Charakteren war, und mir der Schreibstil auch nicht zugesagt hat.
Die Geschichte um Zoe und Ed, die wir Leser aus Zoes Perspektive erzählt bekommen, hat mich heute die halbe Nacht wachgehalten. Sie ist so traurig und wunderschön zugleich, dass ich das letzte Drittel über beinahe durchgehend geweint habe.
Die Story basiert darauf, dass Zoe etwas übernatürliches bzw mysteriöses erlebt, wovon ich grundsätzlich kein großer Fan bin, daher der halbe Stern Abzug, insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und war für mich als Thriller-Junkie auf jeden Fall eine schöne Abwechslung.
Achtung: Als Frau mit unerfülltem Kinderwunsch fand ich es stellenweise schwer verdaulich, da die physische und psychische Belastung während einer Kinderwunschbehandlung thematisiert wird.
"Before you go" ist eine wunderschöne Geschichte, die sich nur schwer beschreiben oder in ein Genre drängen lässt. Sie ist viel mehr als eine einfache Liebesgeschichte oder ein trauriges Drama. Denn es geht dabei um Zoe und Ed, die sich in College-Zeiten kennenlernen, sich immer wieder zueinander hingezogen fühlen und schließlich heiraten. Doch dann stirbt Ed und lässt – trotz sehr schwieriger Zeiten und enormen Eheproblemen – eine am Boden zerstörte Zoe zurück. Schließlich geht sie unfreiwillig auf die Reise durch ihre alten Erinnerungen, durchläuft bereits erlebte Tage noch einmal neu und stellt sich unweigerlich die Frage, ob sie den Lauf der Geschichte – und damit Eds Tod – irgendwie ändern bzw. verhindern kann.
Mir hat die Geschichte rund um Zoe und Ed sehr gut gefallen. Sie ist definitiv nicht neu, aber ich fand sie schön und ansprechend umgesetzt. Nicht nur, dass Zoe schreckliches erlebt und den ganzen Plot über die Hoffnung verbreitet, dass sie Ed retten kann. Sondern auch, dass Zoes Zeitreise immer wieder an den Punkten in ihrem Leben ansetzt, die wichtig und entscheidend waren und die dem Leser die vollkommene Tragweite der Eheprobleme, der Streitereien und der Entfremdung der beiden erklären. Auch wenn sich dies weitestgehend um dieselben Probleme dreht, ist es trotzdem abwechslungsreich geschildert. Weil man automatisch als Leser mitfiebert, an welcher Stelle Zoe ansetzen muss, um die Geschehnisse und somit den Lauf der Dinge zu verändern.
Zoe mochte ich von Anfang an. Sie ist eine sehr sympathische Frau, die anfangs ein wenig distanziert und befremdlich wirkt, aber durch die Schilderungen des Plots Ecken und Kanten erhält. Dadurch, dass sie diejenige ist, die durch die Geschichte führt, konnte ich vollkommen mühelos eine Verbindung zu ihr aufbauen und habe sie in mancher Situation besser verstehen können als Ed – auch wenn sie überzogen oder übertrieben reagiert hat. Trotzdem kämpft sie mit jedem neu erlebten Tag um sein Überleben und gerade die Kapitel, in denen die beiden glücklich miteinander sind, merkt man die Liebe der beiden zueinander. Aber auch Ed mochte ich sehr, obwohl man nicht besonders viel von ihm erfährt oder er in den Diskussionen keine besonders gute Figur macht (in den meisten habe ich doch mehr zu Zoe gehalten). Insgesamt mochte ich die Figuren in diesem Buch sehr gerne: sowohl die Haupt-, als auch die Nebenfiguren. Zoes Freundin Jane beispielsweise kommt des Öfteren vor und unterstützt Zoe nach Eds Tod. Sie ist eine Stütze in den schweren Zeiten und ein Ankerpunkt, der sich durch das komplette Buch zieht.
Einzig und alleine gestört hat mich das Ende des Plots und die Auflösung. Ich fand es leider wenig kreativ, vermutlich weil ich es auch genau in dieser Ausführung erwartet hatte. Vorhersehbare Enden mag ich eigentlich überhaupt nicht und erscheinen mir leider auch immer als langweiliger Abschluss. Ich hätte mir für dieses tolle Buch und diese traurige Geschichte einen besseren und überzeugenderen Schluss gewünscht. Einen, der mich überrascht, schockt oder zumindest mit einem zufriedenen Gefühl aus der Geschichte entlässt. Auch wenn das Buch relativ hoffnungsvoll endet, hat die Autorin das leider meiner Meinung nach nicht überzeugend umsetzen können und mich auch nicht damit abgeholt.
Trotzdem mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Ich finde, sie führt perfekt durch die Geschichte, schweift nicht zu sehr von den Geschehnissen ab und macht die Gefühle der Protagonisten deutlich. Wie oben schon erwähnt, konnte ich gerade mit der Hauptprotagonistin mitfiebern, mitleiden und „mithoffen“, weswegen ich mich von vorne bis hinten sehr wohl in diesem Buch gefühlt habe. Dazu kommt noch die lockere, angenehme Sprache, die mich vollkommen angesprochen hat und meiner Meinung nach perfekt zu einem solchen Buch passt. Dafür, dass es der Debütroman von Clare Swatman ist, hat sie definitiv ein sehr starkes Werk geschaffen.
Fazit
"Before you go – Jeder letzte Tag" mit dir ist ein schönes und gleichzeitig trauriges Buch. Obwohl ich mir für den Plot ein besseres und überzeugenderes Ende gewünscht hätte, schafft die Autorin es meiner Meinung nach sehr gut, die glücklichen und kummervollen Tage in Zoes Leben zu erzählen und somit eine unterhaltsame, ansprechende Geschichte zu liefern. Clare Swatman hat mich fast vollkommen mit dem Plot verzaubert und mir ein Buch geschenkt, was mich noch eine Weile beschäftigen wird. Denn wer hat sich noch nie gewünscht, die Vergangenheit nochmal zu erleben, nur um den Lauf der Dinge ändern zu können?
Eine Geschichte über eine 2te Chance mit einem geliebten verstorbenen Menschen. Trotz trauriger umstände erlebt die Prota wieder ihr Glück. Eine love story wo viele reale beziehungs Probleme dargestellt werden.
Before you go von Clare Swatman.
Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut und war gespannt, was die Protagonistin jeden Tag an neuen Chancen hat.
Jedoch hat sich jeder neue Tag nur um ein und dasselbe Thema gedreht, was in meinen Augen irgendwann nervig wurde und ich das Buch nur noch mehr oder weniger quer gelesen habe.
Schade, die Idee war gut, darum ⭐ Stern.
Die Idee einer Zeitreise ist sicher nicht sehr originell, aber das hätte mich absolut nicht gestört, wenn die Geschichte denn mitreißend und stimmig gewesen wäre. Der Schreibtstil an sich ist sehr flüssig, Christiane Marx hat das Beste aus dem Hörbuch herausgeholt und doch konnte mich die Geschichte nicht richtig packen.
Zoe bekommt die Gelegenheit, wichtige Ereignisse in ihrem Leben mit Ed noch einmal zu durchleben. Diese Rückblenden zeigen, dass sie keine perfekte Ehe führen, kein Traumpaar sind, wie der Klappentext zunächst denken lässt. Zoe und Ed sind sich in vielen wichtigen Punkten uneinig, was unablässig zu Streit führt. Anstatt nun etwas Grundlegendes zu verändern, um endlich eine glückliche, gesunde Ehe mit Ed zu führen, lässt Zoe ihre Chance, die Vergangenheit zu ändern, mehr oder weniger verstreichen.
Dass die Ehe in dieser Geschichte nicht romantisiert wird, ist auf der einen Seite erfrischend ernüchternd, auf der anderen Seite hätte ich mir doch ein wenig mehr Emotionen beim Lesen erhofft.
Fürchterliche Auseinandersetzungen werden durch eher unglaubwürdige Liebesbezeugungen beiseite getan. Man hatte nie das Vergnügen, Zoe und Ed in einer glücklichen Zeit zu begleiten. Dadurch schien diese Ehe für mich sehr schnell sehr trist und zum Scheitern verurteilt, ich konnte kaum auf ein gutes Ende hoffen.
Die Charaktere blieben außerdem sehr ungreifbar für mich – sie hatten nichts „besonderes“, schlugen sich mit den selben Alltagsproblemen herum, wie jedes andere Paar auch. Noch dazu schienen sie keine Charakterzüge zu haben, die mich besonders beeindruckt hätten. Ed blieb durchweg so distanziert, dass er wie eine Randfigur schien, mit der ich einfach nicht mitfiebern konnte.
Nachdem das gesamte Buch eher vorhersehbar war, hielt das Ende dann doch eine zumindest kleine Überraschung bereit.
Leider reicht das für meine Bewertung trotzdem nicht für mehr als 2 von 5 Sternen.
Das Buch war in Ordnung. Den Schreibstil kann man definitiv hervorheben, ich bin sehr gut durch die Geschichte gekommen und die Message wie ich sie verstanden habe gefällt mir gut. Allerdings habe ich erst zum Ende hin mitgefiebert, vorher konnte mich das Buch emotional nicht packen und die "Auflösung" am Schluss fand ich nicht so gut gemacht, ich hätte mir etwas anderes gewünscht.
Das Cover ist schlicht gehalten, gefällt mir dennoch wahnsinnig gut, weil am Ende des Buches die Bedeutung davon klarer wird und es in Verbindung dazu richtig niedlich ist.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Man findet schnell in die Geschichte rein und es entsteht ein locker-leichter Lesefluss.
Nach dem Tod ihres Mannes stürzt Zoe und erlebt die wichtigen Tage, in den letzten 20 Jahren, mit ihm erneut. In der Hoffnung seinen Tod vermeiden zu können, versucht sie an den Tagen, die sie durchlebt, kleine Dinge zu ändern, damit sich die Beziehung verbessert und sie glücklicher miteinander sind als beim ersten Mal. Die Autorin erzählt dabei in jedem Kapitel einen Tag. Man erfährt wie es an dem eigentlichen Tag zu sich ging und wie es in der neuen Version abläuft. Mir gefiel richtig gut, dass es wirklich ohne Filler geschrieben wurde. Man liest das Wesentliche, ohne viel Schnickschnack drum herum.
Der Fokus liegt auf Zoe und ihre Entscheidungen und diese wurden absolut nachvollziehbar dargestellt. Sie hinterfragt sich selbst, entwickelt sich weiter, findet aus ihrer tiefen Trauer heraus und lernt aus ihren "Fehl"entscheidungen. Das wurde wunderbar dargestellt und insgesamt ist Zoe ein wirklich herzlicher Charakter, den ich sympathisch finde, weil sie sich dennoch treu bleibt und sich zwar verändert, dabei aber trotzdem authentisch bleibt.
Letztendlich muss ich sagen, dass ich doch was anderes erwartet hätte, aber positiv überrascht bin und das Buch sehr mochte.
Am Anfang schon super schön und am Ende das Buch verschlungen. Es war soo traurig, aber auch gleichzeitig so schön.
Die Hauptcharaktete sind so natürlich und echt beschrieben und auch wenn ich mich altersbedingt damit noch gar nicht identifizieren kann, konnte ich mich so gut in die zwei Protagonisten hineinversetzen.
Als ich den Klappentext von Before you Go – Jeder letzte Tag mit dir gelesen habe wusste ich, DIE Geschichte muss ich lesen. Ich war so neugierig, zu erfahren wie Zoe und Ed ihre vielen Meinungsverschiedenheiten in den Griff bekommen. Es ist eine so traurige Geschichte und doch ist sie wunderschön. Die Reise mit Zoe durch ihre Vergangenheit war so aufregend und lustig. Es war wie im Film, man hat viele tolle Einblicke in ihr Leben aber auch in Eds leben bekommen. Man konnte mit erleben wie die Spannungen zwischen den beiden sich aufgebaut haben, Zoe hat sich nach dem Unfall sehr viele Vorwürfe gemacht und sich oft gefragt was sie hätte anders machen können. Durch die neue Version ihres Lebens hat Zoe die Chance etwas zu ändern. Erst weiß sie nicht so recht was genau sie ändern soll oder kann, mit der Zeit findet sie aber die richtigen Worte und versucht so das unausweichliche zu verhindern. Ob sie es schafft und Ed den Unfall überlebt, das müsst ihr selbst lesen. Es wird am Ende auf jeden Fall eine riesen Überraschung geben und wenn ihr das Ende lest, legt euch Taschentücher bereit. Ich finde die Geschichte unfassbar toll und sie hat mir in mancherlei Hinsicht die Augen geöffnet. Ich sehe manche Situationen in meiner Beziehung nun mit ganz anderen Augen, ich war davor schon so das ich mir aus materiellen Dingen oder Jobs etwas gemacht habe. Natürlich ist Arbeit und ein stabiles Leben wichtig aber man sollte niemals die Arbeit oder die Materiellen Dinge über den Partner stellen. Und für alles gibt es eine Lösung man muss sie nur gemeinsam finden.
An sich ein wirklich tolles Buch. Leider war mir die komplette Geschichte zu langatmig erzählt. Nichtsdestotrotz hat mich die Story zwischen Ed und Zoe tief berührt.