20. Mai
Rating:4

Gute Jugenddistopie "Haben in einer perfekten Welt nicht alle das Recht, das zu lieben, was wir tun?" 💔🪓💊

Der erste Teil der Scythe Reihe führt uns in das dystopische Amerika (nach Midmerika 🤭), in eine Welt, die von einer KI überwacht wird und in der jeglichen Krankheiten sowie der Tod besiegt wurden. Doch Wie heißt es so schön? "Die größte Errungenschaft der Menschheit war nicht das Besiegen des Todes. Es war die Beerdigung von Regierungen". 🫣⚖️ Die einzige nicht von der KI regulierte Gruppe sind die Scythe, die Hüter des Todes oder besser die Bestimmer über Leben und Tod. Springt ein gelangweilter Adrenalin JunKie beim "Platschen" mal wieder von einem Hochhaus oder Wird ein Fußgänger versehentlich von einem selbstfahrenden Auto überrollt, sorgen ihre Heilungsgene (Naniten) und Schmerzresistenz dafür, dass sie in wenigen Tagen wieder wie neu sind. Wird jemand zu alt, geht er "über den Berg" und resettet sich zu einem gewünschten Alter zurück. Wählt ein Scythe jedoch jemanden zur Nachlese aus, ist der Tod endgültig. Nur so reguliert sich die Gesellschaft. Die Scythe haben dafür gewisse Quoten zu erfüllen (prozentuale Werte zum Alter, Geschlecht, Abstimmung,...) und beendet ein Scythe selbst sein Leben, rückt ein neuer nach Bereinigung einer einjährige Ausbildung nach um die Quoten zu halten. So erhalten Citra und Rowen, zwei Teenager, die Chance, zum Scythe ausgebildet zu werden und wir dürfen sie in ihrem ersten Lehrjahr verfolgen ☺️ Wir bekommen Einblick in die Stärken und Emotionen eines Scythe und den Aufbau der Welt. Aber auch in die dunklen Seiten des Tötens. Denn nicht die Krankheiten oder der Tod sind die größte Gefahr, sondern die menschliche Natur 🤔🤓 es beginnt ein rasanter Kampf um Intrigen, Machtgehabe, Freundschaft und Loyalität. Diese völlig neue Welt und das schnelle Tempo konnten nich begeistern. Ich war sehr schnell in der Welt drin und habe mich oft gefragt, wie man auf so etwas kommt 🤭 die Charaktere waren gut greifbar und übersichtlich. Allerdings durch die Erzählerperspektive nicht so sehr mit Emotionen und Tiefe gefüllt. Leider musste wohl auch ein unnötiger Romance Subplot in das Buch gesteckt werden, der für mich sehr unpassend und unvorbereitet kommt, da wir vorher keine Einsicht in doe Gefühle der Protagonisten bekommen. Freundschaft hätte hier einfach besser gepasst 🫂 Die Wendungen sind teils vorhersehbar aber sehr gut und auflockernd. Das Ende leitet gut in Folgebände ein, ist nur etwas zugespitzt (übertrieben starke Kräfte?!). Ich werde gerne demnächst weiterlesen und denke im Alltag oft an diese Welt zurück (mit der Frage ,wie es wohl wäre so zu leben?)☺️ Empfehlung an Distopien Fans für eine Welt, die ohne Magie ein fantastisches Szenario aufbaut, wenn man nichts gegen junge Protagonisten und Kampfszenarien hat.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
17. Mai
Rating:5

Ich beendete die letzte Seite und schloss das Buch, indem ich laut "Grandios" sagte.

Dieses Buch hat mich dazu veranlasst hier den ersten Beitrag zu schreiben. Diese Geschichte hat für mich eine komplett neue Welt eröffnet. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, diese Welt, die Idee oder den Verlauf der Story schon zu kennen. Absolute Empfehlung.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
15. Mai
Rating:5

Also wowi das war wirklich gut

Ich habe tatsächlich nicht gedacht, dass mich die Story so abholt aber ich fands richtig richtig gut! Wirklich coole dystopische Welt. Tolle Charaktere. Schwere moralische Fragen. Alles was ein gutes Buch braucht. Gut das ich Band 2 und 3 schon hier hab 😄 Das Hörbuch dazu ist auch absolut zu empfehle, meeega gute Sprecher!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
12. Mai
Rating:4

"Only the pain of empathy will keep us human."

Scythe beschreibt das Jahr im Leben von Citra und Rowan, das sie als Lehrlinge von Scythes verbringen: Menschen, die in einer Welt ohne natürlichen Tod dafür sorgen, dass Überbevölkerung nicht das Ende der Menschheit ist. Der Roman wirft Fragen zur Ethik des Tötens auf und wie wichtig es ist, Empathy zu empfinden, um seine Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
11. Mai
Rating:4

„Was passiert mit einer Welt, wenn niemand mehr sterben muss?“ Genau diese Frage macht „Scythe“ so faszinierend.

„Scythe“ spielt in einer Zukunft, in der Krankheiten, Alter und sogar der Tod besiegt wurden. Die Menschheit lebt praktisch ewig doch genau deshalb gibt es die sogenannten Scythe. Ihre Aufgabe ist es, Menschen auszuwählen und zu töten, um die Bevölkerung zu kontrollieren. Citra und Rowan werden unerwartet als Lehrlinge eines Scythe ausgewählt und geraten dadurch immer tiefer in eine Welt voller Macht, Moral und gefährlicher Entscheidungen. Die Idee hinter dem Buch fand ich wirklich unglaublich spannend und auch richtig gut umgesetzt. Diese Welt, in der der natürliche Tod nicht mehr existiert, hebt sich total von vielen anderen Geschichten ab und hat mich direkt neugierig gemacht. Besonders die moralischen Fragen und das System der Scythe fand ich sehr interessant. Teilweise hat sich die Geschichte für mich aber etwas gezogen, obwohl ich grundsätzlich wissen wollte, wie alles weitergeht. Trotzdem mochte ich die Atmosphäre, die Charaktere und die gesamte Idee dahinter wirklich gerne. Ich fand es gut und definitiv lesenswert, bin aber ehrlich gesagt noch unsicher, ob ich den zweiten Teil lesen werde. Ich kann gar nicht genau sagen warum ,irgendwie hat mir am Ende noch dieses Gefühl gefehlt, sofort weiterlesen zu müssen.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
8. Mai
Rating:5

Ein sehr gutes Buch über eine Geschichte die irgendwo zwischen Dystopie und Utopie rangiert. Das natürliche Sterben wurde abgeschafft, aber der Tod lebt weiter und wird von ausgewählten Hüter*innen - den Sycthe - unter die Menschen gebracht. Ich habe mich schon öfters gefragt ob ewiges Leben den Menschen korrumpieren würde. Ob wir am Ende alle abgestumpft und grausam wären. Das Buch schafft es auf spannende Weise die moralischen Fragen nach der Macht über Leben und Tod aufzugreifen und in eine aufregende Geschichte zu verweben. Hat damit meinen Geschmack total getroffen. Klare Empfehlung von mir.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
8. Mai
Rating:5

Bin durchgeflogen

Flüssig geschriebene Science Fiction, welche mich von der ersten Seite gekriegt hat. Auf der Suche nach Fiction/Fantasy ohne Spice bin ich immerwieder auf diese Reihe als Empfehlung gestoßen. Also angefangen und nach kurzer Zeit erstes Buch durch gesuchtet. Die Vorstellung von dieser Welt war einfach gut. Wie Beide Aspekte des Todes erzählt werden. Auf der einen Seite eine Menschheit, welche nicht mehr stirbt. Hier verliert sie eigentlich alle Unannehmlichkeiten, also Schmerz, Alter und sogar Weltschmerz, da die KI alles regelt. Auf der anderen Seite der künstliche Tod als Scythe. Menschen bringen künstlich den Tod um eine Überbevölkerung zu verhindern. Was macht es mit Ihnen und genießen sie evtl sogar das Töten? Einfach richtig gut und klare Empfehlung

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
3. Mai
Interessante Sichtweise auf eine mögliche Zukunft mit ordentlichen Gefühlschaos 🤘🏼✨
Rating:5

Interessante Sichtweise auf eine mögliche Zukunft mit ordentlichen Gefühlschaos 🤘🏼✨

Was soll ich sagen? - Ich habe dieses Buch verschlungen! Wahrscheinlich wäre es ohne Leseclub auf meiner Leseliste verstaubt, aber ich bin so froh es gelesen zu haben! 😍 Scythe zeigt eine futuristische Version der Menschheit, insbesondere im Hinblick auf den Tod und das Machtgefüge. Die Wissenschaft ist in diesem Fall soweit, dass die Menschen kein natürlicher Tod mehr ereilt und damit es nicht zu einer Überbevölkerung kommt gibt es die sogenannten Scythe ☝🏼 Es ist eine angenehme Abwechslung zum typischen Fanatsy was ich immer lese undiszipliniert unglaublich toll geschrieben! ✨ Man hat eine gute Vorstellung von den Szenen und fühlt mitten Charakteren unheimlich mit 🥺 Wie in jedem Buch gibt es Vorhersehbares aber auch einiges was mich kalt erwischt hat oder kleine Hoffnungen/Vermutungen wurden gepflanzt, wodurch man unglaublich mitgefiebert hat 🥰 Die Hauptcharaktere sind meines Erachtens toll ausgearbeitet und für mich als Leserin greifbar gewesen 🤍 Ich bin direkt in Buch 2 gestartet und kann Scythe nur jedem empfehlen!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
3. Mai
Rating:5

Der Auftakt der ,,Scythe“ Trilogie der mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen hat. Die Geschichte spielte in der Zukunft und einer perfekten Welt, die mich gleichzeitig fasziniert und verstört hat. Da waren die Unsterblichkeit der Menschen, Revival-Zentren für die Wiederbelebung und der Begriff über den Berg gekommen für die Wiedergeburt, Wohlstand in Form von Publicars und Hyper-Trains, genug Nahrungsmittel und Jobs sowie unendliches Wissen, die Cloud die zu Thunderhead wurde. Und dann waren da die Scythe, diejenigen die darüber entschieden wer starb, die töteten, genant nachlesen, öffentliche Figuren die zugleich Berühmtheit und Anonymität ausstrahlten, die einen Scythe-Ring besaßen mit dem sie Immunität verleihen konnten sowie bunte Roben trugen. Die Auszüge aus den Nachlese-Tagebüchern berühmter Scythe zwischen den Kapiteln waren spannend, genauso wie die Geschichte dazwischen, über Citra und Rowan, zwei Jugendliche die beide unfreiwillig die Lehrlinge von Scythe Faraday wurden. Es ging um die Aufgabe der Scythe die Weltbevölkerung auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren und das Paradoxon der Profession: Nicht die, die den Job haben wollen sollten ihn bekommen, sondern die, die sich am vehementesten weigerten zu töten sowie darum, die Berufung als Last und höchste Ehre zugleich zu sehen. Die Einblicke in die Ausbildung der beiden waren besonders, da waren ein Lehrlingsarmband und ihr altes Leben als Teil ihrer Vergangenheit, ein bescheidenes Haus und eine riesengroße Waffenkammer, Unterricht in Kampfkünsten und Toxikologie, mentale Stärke und Geschichte. Gerade die moralischen Fragen der beiden und ihre Gefühle, die Schockmomente und emotionalen Ereignisse haben mich tief getroffen. Es ging um die Isolation und dass in jeder Nachlese eine Lektion steckte, die Zehn Gebote der Scythe und das Scythetum, ein sich selbst regierendes Körpertum der Welt und die Versammlungen, Konklaven, den Austragungsort dieser, das midMerikanisches Kapitol und das Oberhaupt den High Blade. Als dieser das Schicksal von Rowan und Citra entschied, dass nur einer am Ende auserwählt wurde und den anderen nachlesen sollte, änderte sich alles. Ab da wurde die Geschichte immer spannender rasanter und zudem grausamer und dunkler. Es ging um Schmerz und Massaker, Lügen und Erpressung, Anklage und Verfolgung, die Dunkelheit der man nicht entkommen konnte und Monster. Es ging aber auch um Vertrauen und Liebe, das Studium und die Wahrheit, Moral und Ideale und die Alte Garde sowie die Art von Scythe, die die Welt brauchte. Scythe, die Hüter des Todes.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
23. Apr.
Puh, nein danke, abgebrochen

Puh, nein danke, abgebrochen

Allgemeine Bewertung (nach 30% gelesen): 2,5⭐️ ~~~~~ Cover: 4/5 Schreibstil: 3,5/5 Handlung: 2/5 Charaktere: 3/5 Konzept: 2/5 ~~~~~ Meine Meinung: (Achtung Spoiler, ich denke auch, dass man die Rezi nur komplett verstehen wird, wenn man das Buch gelesen hat) Diese Reihe wird teilweise in den Himmel gelobt, soll verfilmt werden und ich hatte so große Erwartungen. Daher habe ich doch leider schon tatsächlich die ganze Reihe gekauft und im Regal stehen. Großer Fehler! Ich finde das Konzept hinter dem Buch absolut grauenhaft. Eine Welt, in der Menschen theoretisch nicht mehr sterben können bzw. wiederbelebt werden, doch um das auszugleichen guckt man sich prozentual an, wie viel Menschen z.B bei einem Rettungsversuch in einem Hausbrand sterben und dann bringt man eine Person um, die bei einem Hausbrand einen Menschen gerettet und dabei selbst überlebt hat. Wie dumm ist das denn. Dafür sind die Scythe da, dafür werden in dem Buch die beiden Hauptprotagonisten Rowen und Citra ausgebildet. Und die finden dieses wahrlose umbringen am Ende gar nicht so schlecht. Ein ganzes voll besetztes Flugzeug wird umgebracht, denn es gibt ja generell die Chance, dass das Flugzeug abstürzen könnte und die Menschen dann auch sterben. Dann bringt man sie natürlich lieber schon vorher um, macht ja auch total Sinn. Hier beginnen auch in meinen Augen die Logikfehler, warum sagt man dann überhaupt, dass jeder Mensch unsterblich ist? Wofür dann die Scythe? Man hätte das mit der Unsterblichkeit auch einfach lassen können und zack wären sie unnötig. Und wenn Menschen nicht sterben können, wie können die Scythe sie dann umbringen und sich sicher sein, dass sie nicht vielleicht doch irgendwie wiederbelebt werden? Auch dieses Konzept, dass die Mörder noch alle erdenklichen Privilegien haben, die man sich nur vorstellen kann, einfach absolut grotesk. Hätte das Buch mir das jetzt als etwas schlechtes verkauft und etwas, das man bekämpfen muss, dann wäre ich wieder dabei gewesen. Aber so... Nächstes Beispiel: diese Idee, die komplette Familie einer Person umzubringen, weil diese natürlich nicht sterben will und ihr erster Instinkt es ist, zu fliehen, ist ja richtig klasse. Ich würde natürlich auch gerne noch gute Dinge über das Buch sagen, aber ich bin ehrlich, ich fand die Geschichte ziemlich abstoßend, es ist absolut nicht mein Fall. Vielleicht noch der Schreibstil, aber auch der war sehr eintönig und wiederholend. Insgesamt also ein teurer Reinfall.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
22. Apr.
Rating:5

Absolut genialer Reihenauftakt. Mega geniale Welt, absolut fesselnd und spannend. Absolute Empfehlung, ich habs geliebt.

Was für eine geniale Geschichte. Die Welt ist sowohl absolut genial und faszinierend, wie auch erschreckend - vor allem weil sie nicht komplett unvorstellbar ist. Ich fand es richtig genial wie die Welt ausgearbeitet wurde. Man konnte sich alles richtig gut vorstellen und verstehen warum die Welt so funktioniert wie sie ist. Ein geniales Worldbuilding. Die Geschichte war auch sehr spannend und ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es gab viel zu lernen, Prüfungen zu bestehen und natürlich auch einiges aufzudecken. Es war zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, weil immer wieder was neues passiert ist. Und das Ende war dann wirklich nochmal anders als gedacht. Wir begleiten Citra und Rowan bei ihrer Ausbildung zum Scythe und lernen mit ihnen zusammen das ganze Ausmaß des Scythetums kennen. Ich fand die beiden als Protagonisten absolut genial und hab beide wirklich ins Herz geschlossen. Ihre Dynamik fand ich sehr toll und auch ihre Werte. Sie mussten beide einiges durchmachen, aber sind während der Geschichte wirklich über sich hinaus gewachsen. Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich fand es super, dass wir die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven lesen. Es waren wirklich viele Perspektiven, aber das war überhaupt nicht überfordernd oder unangenehm, ich fand es wirklich sehr gut.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
13. Apr.
Rating:5

Reread 😍 "Sollte in einer perfekten Welt nicht jeder das tun dürfen was er liebt? Auch wenn es das Töten ist?" Btw. Glaubt ihr, wir schaffen diese Woche die 50 Abonnenten? Habt ihr vielleicht Tipps? Bitte?

@Neal Shusterman: ICH HABE REDEBEDARF. BITTE! JETZT! SOFORT! Aber auch für alle anderen. Toll das ihr wieder hier seid. Ich freue mich 💐☺️😘. Inhalt🌸 : Scythe ist eine dystopische Erzählung voller Zweifel und Abenteuer😜. Die Menschen haben alles erreicht: Sie kennen die komplette Geschichte der Menschheit, haben jedes Rätsel und jedes Geheimnis gelöst und eine KI entwickelt, die den Planeten🌍 regiert. Ach ja, den Tod haben sie natürlich auch besiegt. Doch wie verhindert man eine Überbevölkerung der Erde ohne einen Tod durch Alter oder Krankheit? Durch die sogenannten Scythe, Menschen deren Job es ist, andere Menschen umzubringen☠️💀. Citra und Rowan, die beiden Protagonisten des Buches beginnen nun ihre Ausbildung als Scythe. Figuren🌼: Können wir mal bitte darüber reden, dass diese Figuren nicht real sind? Ich meine, wie kann man Figuren erschaffen, die so real wirken? Nicht nach dem klassischen Gut/Böse Schema sonder real. Schreibstil: Den Schreibstil fand ich erst recht ungewohnt, woran das liegt weiß ich nicht einmal genau. Aber nach einigen Seiten habe ich mich daran gewöhnt und den Schreibstil einfach nur geliebt. Fazit🌹 : Lest dieses Buch. Lest es einfach

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
10. Apr.
Rating:4.5

Philosophie des Todes ☠️

In einer Welt ohne natürlichen Tod, Krankheiten oder final-tödliche Unfälle, kommt es den Scythe zu, Menschen zu wählen, deren Leben unwiderruflich zu Ende sein soll. Doch wie trifft man diese Entscheidung? Und wie steht man hinter dem, was sie für Gewählten, sein Umfeld und den Scythe bedeutet? Bedeutung vs. Berufung. Gewissen vs. Willkür. Achtung trotz unbegrenztem Leben vs. tödliche Tyrannei. Dieses Buch und das Thema haben mich schwer beeindruckt. In leisen Tönen findet mit vielen Perspektiven die Auseinandersetzung mit dem Tod, dem Töten als Teil einer sonst unsterblichen Gesellschaft und dessen Bedeutung statt. Ein Buch das wirklich jeder mal lesen sollte!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
4. Apr.
Ein überaschend gutes Buch und das alles ganz ohne Spice.
Rating:5

Ein überaschend gutes Buch und das alles ganz ohne Spice.

Das Buch Scythe - die Hüter des Todes ist für mich ein Überraschungshit und es wurde mir wärmstens empfohlen. Ich habe schon ein paar Dystopien gelesen, aber das Buch ist wirklich komplett anders. Um in die Handlung rein zufinden, war gar nicht so schwer. Die beiden Protagonisten, Citra und Rowan, werden vorgestellt und das Worldbuilding entsteht. Beide leben in einer weit entfernten Zukunft, wo es die Menschheit erreicht hat eine perfekte Welt zu erschaffen. Wo Menschen werder krank werden, noch Schmerzen oder Hunger erleiden müssen. Kriege gibt es nicht mehr und sie haben die Unsterblichkeit erreicht. Und das alles dank dem Thunderhead. Er kontrolliert alles, außer wer sterben muss. Damit die Erde aber nicht überbevölkert ist, müssen Menschen sterben und dafür sind die Scythe zuständig. Sie bestimmen wer stirbt und wer nicht. Citra und Rowan haben die große Ehre und werden von einem Scythe auserwählt, um bei ihm die Lehre zum Scythe zu absolvieren. Um die Ausbildung zu absolvieren und die wichtigen Prüfungen zu bestehen, müssen sie nicht nur lernen was es heißt ein guter Scythe zu sein, sondern müssen sich auch jede Menge Herausforderungen stellen. Ein guter Auftakt für eine tolle Trilogie, die sich mit einem eher nicht so tollen Thema beschäftigt: dem Tod und wie schwierig es ist sich zwischen richtig und falsch zu entscheiden..

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
2. Apr.
Rating:4

Es hat 10 Jahre gedauert, bis ich es endlich mal aus meinen Schrank gekramt habe um es zu lesen. Ich frage mich ernsthaft wie das passieren konnte??? Krass Prämisse mit interessantem world building. Dafür gar nicht zu komplex gedacht und schnellem pacing. Hier und da haben mich die beiden Hauptcharaktere schon etwas genervt, aber das war alles in allem zu verzeihen. Bei dem Ende frage ich mich nur was dann noch kommen soll?

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
29. März
Rating:4.5

Überraschend grandioses Buch

Ich habs an dem selben Tag als ich es bei Insta gescreenshotet hab aus dem Bücherschrank gezogen. Krasse Thematik. Sehr spannend, man fliegt nur so durch die Seiten. Beide Protagonisten sehr sympatisch. Bin gespannt ob Band zwei die hohe Messlatte halten kann. Lediglich das Ende.... wenn ein/eine Schüler/in nach weniger als ein Jahr Ausbildung schon stärker und waffengeübter ist als Jahrhunderte alte Scythe deren Aufgabe es ist fast täglich zu töten. lächerlich. Halber Stern Abzug.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
28. März
Rating:4

Das Buch habe ich im vorletzten Jahr abgebrochen, da ich einige Dinge unlogisch fand...nun habe ich der Geschichte noch eine Chance gegeben und war positiv überrascht, ich hoffe und denke meine Fragen lösen sich im Laufe der Reihe auf. Hat mir nun im zweiten Anlauf sehr gut gefallen, ich werde auf jeden Fall weiterlesen!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
28. März
Rating:4.5

Ich kann eine Welt ohne mich akzeptieren…was ich nicht ertragen kann, ist der Gedanke, dass andere Scythe in meiner Abwesenheit nachlesen.

Scythe spielt in einer weit entfernten Zukunft, in der die Menschheit mit Hilfe einer selbst denkenden KI alle Probleme wie Hunger, Krankheiten und selbst den Tod beseitigt hat. Jedoch wurden die sogenannten Scythe auserwählt die natürliche Sterblichkeit nachzubilden und selbst festzulegen, wer sterben muss. In dieser Welt begleitet man die Jugendlichen Citra und Rowan, wie so zu eben solchen Scythe ausgebildet werden sollen. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es kommen immer wieder Entwicklungen auf, die ich so oft nicht erwartet habe. Auch hat mich die Grundprämisse begeistert, dass Menschen in einer Welt der Unsterblichkeit über den Tod entscheiden müssen und wie verschiedene Charaktere mit dieser Verantwortung umgehen. Die Einträge der Nachlese-Tagebücher zeigen dabei nochmal stark diese Gedankengänge und tragen für mich in besonderem Maße zum Worldbuilding bei. Ich bin definitiv schon gespannt auf die anderen Teile der Reihe!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
24. März
Rating:4.5

Endlich mal wieder!

Ich habe in letzter Zeit so viele mittelmäßige Bücher gelesen und endlich gab’s mal ein richtig gutes! Abgesehen von einigen Logik Lücken (ich meine die rechnen aus wie wahrscheinlich es ist das jemand stirbt und killen den dann, aber es gibt 300 jährige?) war es echt nice. Da ich, durch einen unglücklichen Zwischenfall, eine Englische und eine deutsche Version hatte, sind mir ein paar Übersetzungsbedingte Mängel aufgefallen. Ein paar Übersetzungen von Eigennamen, fand ich nicht so gut und auch das Wort für töten in dieser Welt, was auf Englisch gleanen heißt, wurde mit Nachlesen übersetzt, was ich jetzt mal so überhaupt nicht verstanden habe. Sonst war es super! Bye 😘

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
24. März
Rating:5

Die story ist für mich bislang gänzlich neu und einzigartig, ich mag die Protagonisten und finde es auch mal erfrischend unromantisch. D.h. es gibt zwar eine männliche und eine weibliche Protagonistin aber es ist definitiv keine Romantasy und die dystopische Handlung steht klar im Vordergrund, was mir sehr sehr gut gefällt. Hab das Buch in kürzester Zeit weg gehört und direkt Bd. zwei begonnen. Große Empfehlung. Toll auch, dass einige Wendungen dabei waren die für mich sehr überraschend aber furchtbar erfreulich waren.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
18. März
Rating:4

Der Anfang hat sich für mich etwas gezogen und meine Kopf wusste noch nicht, wo ich die ganzen nachdenklichen Thematiken der Welt einordnen sollte. Aber ab einem bestimmten Punkt, wo viele Lügen, Geheimnisse und Intrigen aufgedeckt werden mussten, war das Buch schneller zuende als ich lesen konnte. Das schreit nach einem zweiten Band 🙈

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
12. März
Wow
Rating:5

Wow

Ich hatte hohe Erwartungen und alle wurden sogar noch übertroffen. Neal Shusterman hat eine komplett neue Realität erschaffen und diese wirklich bis ins kleinste ausgeschmückt. Gefühlt hat er an einfach an alles gedacht. Jedes Kapitel hat für mich neue Überraschungen beinhaltet. Besonders der „Wortwitz“ oder besser die Neubedeutung für uns bekannter Worte haben das ganze noch Nahbarer gemacht. Menschen „gehen über den Berg“ - kommen aber zurück, doch wenn sie nachgelesen werden war es das. Der Storyaufbau ist super und die Entwicklung der Charaktere nachvollziehbar. Ich freu mich riesig auf den zweiten Band.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
12. März
Eine solide Dystopie mit philosophischen Tiefen
Rating:4

Eine solide Dystopie mit philosophischen Tiefen

Ich bin super schnell in die Geschichte reingekommen u war nach 30 Seiten schon so richtig süchtig! Das Worldbuilding ist schon sehr cool. Wir sind in der Zukunft, eine KI regiert die Welt, Menschen sind dank neuester Technologie unsterblich und alles, was einer Überbevölkerung entgegen wirkt ist eine Vereinigung von professionellen Mördern (Scythe). Die KI hat Korruption, Kriminalität und Patriarchat eigentlich besiegt, aber hey- da geht noch was. Professionell morden, kaum Aufsicht und Kontrolle- da finden sich doch ein paar machtgeile Menschen (Männer), die das Patriarchat wieder errichten 😒 Dem entgegen stellen sich unsere beiden Protagonist:innen, die sehr jung, aber auch wirklich sympathisch sind. Das Buch behandelt das Thema Sterblichkeit auf sehr philosophische Weise, was mir unheimlich gut gefallen hat. Was mir gefehlt hat, war emotionale Tiefe der Figuren und genauere Beschreibungen der Personen. Ich mag es, wenn der oder die Autorin genau beschreibt, wie eine Person aussieht. Momentan hab ich nicht so Lust, die weiteren Bände zu lesen, obwohl es wirklich spannend u interessant war. Aber ich brauch mehr Gefühl 😇

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
11. März
Rating:4

Dieses Buch lag schon sehr lange auf meinem sub und ist fast in Vergessenheit geraten, als ich spontan Lust darauf hatte. Das war eine bomben Entscheidung, denn das Buch hat mich fast schon hypnotisiert; ich konnte es kaum noch aus der Hand legen und habe es in 3 Tagen durchgelesen. Die Thematik ist interessant und die Charaktere mit der Story und dem Plot sind fesselnd. Diese spannenden Intrigen und Wendungen, wie geht es wohl weiter?? Freue mich riesig auf die nächsten Teile. Zum Glück liegt der 2. Band schon griffbereit 🤩

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
4. März
Rating:4.5

Der Tod macht die ganze Welt zur Familie. Es gibt niemanden, der keinen Verlust kennt, und das ist unsere gemeinsame Verbindung.

Ich wusste nicht so recht, was mich erwartet. Bis auf Tribute von Panem habe ich noch keine Dystopie gelesen und auch nie die Lust verspürt eine zu lesen. Dystopien sind ja auch schon abschreckend, zugleich fand ich das Buch sehr interessant und es hat mich gefesselt. Ich wollte ständig wissen wie es weitergeht und wer am Ende, von Citra und Rowan, Scythe wird und ich fand das Ende sehr gut. Ich empfand das Buch nicht als übermäßig spannend, aber trotzdem hatte es genau die richtige Menge davon und ich bin so durch die Seiten geflogen, der Schreibstil hat auch viel dazu beigetragen.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
3. März
Rating:4

Unsterblichkeit und künstliche Intelligenz

Wenn die Menscheit unsterblich ist und von einem Supercomputer mit Bewusstsein geleitet wird ist der endliche Tod das letzte was reglementiert werden muss. Und ausgerechnet das überlässt der Thunderhead den Menschen. So entstand das Scythtum und ihr wirken um den yplaneten vor überbevölkerung zu schützen. Doch so viel Macht konnten die Menschen noch nie gut Händel. Das stellen auch Citra und Rowan als neue Scythlehrlinge fest und geben ihr Bestes um in dieser korrupten Welt zu überleben. Wer die Tribute von Panem mochte, wir dieses Buch lieben

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
25. Feb.
Wir haben es geliebt!
Rating:5

Wir haben es geliebt!

Ich war so kurz 🤏🏼 davor in einen Lese Slump zu kommen und dieses Buch hat mich davor bewahrt! Das war mein erstes dystopian/sci-fi Buch (abgesehen von Hunger Games) und ich glaube, ich habe ein neues Genre für mich entdeckt. Das System der Welt ist optimierter, Sterblichkeit ist kein Thema mehr und Krankheiten sind ausgelöscht. Dadurch benötigt es welche, die diese umbringen. Für diesen Job ist aber nicht jeder gemacht. Dies wird auch hier sehr deutlich. Was unterscheidet einen Killer von einem beruflichem Henker? Die Gesellschaftskritik gefällt mir gut, die Parallelen zu mächtigen Menschen in unserer Welt sind nicht zu übersehen!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
24. Feb.
Scythe ist für mich eine sehr gelungene Dystopie: gut durchdacht, philosophisch interessant, logisch erzählt und hervorragend als Hörbuch umgesetzt. Es hat mich durchgehend gut unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht.
Rating:5

Scythe ist für mich eine sehr gelungene Dystopie: gut durchdacht, philosophisch interessant, logisch erzählt und hervorragend als Hörbuch umgesetzt. Es hat mich durchgehend gut unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht.

„Scythe“ spielt in einer Zukunft, in der Krankheit, Hunger und der natürliche Tod überwunden wurden. Die Menschheit wird von einer allwissenden künstlichen Intelligenz gelenkt, doch sterben müssen Menschen weiterhin – kontrolliert und bewusst. Diese Aufgabe übernehmen die sogenannten Scythe, Hüter des Todes, die darüber entscheiden, wessen Leben endet. Zwei Jugendliche werden als Lehrlinge ausgewählt und geraten in ein System, das moralisch weitaus komplexer ist, als es zunächst scheint. Meine Meinung Ich muss wirklich sagen: Es war eine sehr gute Entscheidung, dieses Buch als Hörbuch zu erleben und nicht zu lesen. Besonders gefallen hat mir, dass es unterschiedliche Sprecher:innen gibt. Dadurch blieb das Zuhören durchgehend lebendig und abwechslungsreich – Langeweile kam bei mir zu keiner Zeit auf. Der Stil ist insgesamt sehr plausibel und klar. Das Worldbuilding ist dabei nicht übermäßig komplex oder ausufernd, funktioniert aber trotzdem hervorragend. Inhaltlich hatte ich die Welt komplett vor meinem inneren Auge. Dieses Buch zeigt sehr eindrucksvoll, dass man nicht möglichst viel über eine Welt schreiben muss, sondern gezielt und bildlich beschreiben sollte. Weniger, aber bewusst eingesetzt – das reicht hier völlig aus. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das gesamte Dystopie-Setting. Es funktioniert nicht nur auf der Ebene des Storytellings, sondern ist stark philosophisch angehaucht. Scythe stellt grundlegende Fragen: Was ist ein Leben wert, wenn der Tod seinen Schrecken verloren hat? Welche Bedeutung haben Entscheidungen, wenn Konsequenzen scheinbar abgeschafft wurden? Und wer darf überhaupt darüber bestimmen, wann ein Leben endet? Gerade die Rolle der Scythe zwingt einen immer wieder dazu, über Moral, Verantwortung und Macht nachzudenken. Der Tod wird hier nicht als Strafe oder Schicksal dargestellt, sondern als notwendiger Bestandteil eines künstlich perfektionierten Systems. Das macht die Geschichte so unbequem und gleichzeitig so faszinierend. Es gibt kein klares Schwarz oder Weiß – nur Grauzonen und persönliche Ethik. Besonders stark finde ich, dass diese Fragen nicht belehrend gestellt werden. Das Buch sagt einem nicht, was man denken soll. Stattdessen entwickelt man seine Haltung durch die Entscheidungen der Figuren selbst. Genau das macht diese Dystopie für mich so wirkungsvoll: Sie ist weniger Warnung als vielmehr ein Gedankenexperiment. Auch die Plottwists haben mir sehr gefallen. Sie sind vorhanden, aber nie übertrieben oder effekthascherisch. Alles bleibt in sich logisch und wird dem Hörer nicht plötzlich vor den Kopf geknallt. Die Wendungen fügen sich organisch in die Geschichte ein und verstärken sie, statt sie künstlich aufzublasen. Die Charakterentwicklung ist für die Länge des Buches ebenfalls sehr gelungen. Ich konnte zu vielen Figuren Sympathien aufbauen und ihre inneren Konflikte gut nachvollziehen. Was mir persönlich weniger gefallen hat – auch wenn es inhaltlich absolut Sinn ergibt – ist, dass es sich um Teenager handelt, die diese Ausbildung beginnen. Mit Mitte/Ende 30 merke ich einfach, dass mir Teenie-Phasen teilweise fremd oder sogar leicht unangenehm geworden sind. Das ist kein objektiver Kritikpunkt, sondern eine persönliche Feststellung. Umso stärker empfand ich allerdings die Entwicklung zum Ende hin. Die Reife, die die Figuren durchmachen, ist spürbar, glaubwürdig und relativiert vieles, was mich anfangs gestört hat. Fazit Scythe ist für mich eine sehr gelungene Dystopie: gut durchdacht, philosophisch interessant, logisch erzählt und hervorragend als Hörbuch umgesetzt. Es hat mich durchgehend gut unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Für mich ist völlig klar, dass ich die weiteren Bände ebenfalls hören oder lesen werde.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
11. Feb.
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Rating:5

Was. Für. Eine. Dystopie. Ich habe Scythe – Die Hüter des Todes als Hörbuch beendet und sitze immer noch da und denke mir: Wow. Einfach wow. Neal Shusterman entwirft eine Welt, in der der Tod besiegt wurde. Keine Krankheiten, kein Altern, kein natürliches Sterben mehr. Klingt erst einmal wie eine Utopie – bis man merkt, was das eigentlich bedeutet. Denn wenn niemand mehr stirbt, müssen Menschen den Tod verwalten. Und genau hier beginnt die eigentliche Geschichte. Besonders beeindruckt hat mich die Charakterzeichnung. Citra und Rowan sind keine typischen Held*innen, sondern junge Menschen, die in ein System gezogen werden, das sie moralisch und emotional an ihre Grenzen bringt. Ihre Entwicklung fühlt sich authentisch an, schmerzhaft, nachvollziehbar – und genau das macht es so intensiv. Was mich wirklich beschäftigt hat, ist der Umgang mit Macht. Die verschiedenen Philosophien der Scythe, ihre Rechtfertigungen, ihre Eitelkeiten, ihre Ideale – all das wirkt erschreckend real. Diese Welt ist perfekt organisiert und gerade deshalb so beängstigend. Denn sie zeigt: Selbst in einer scheinbar makellosen Gesellschaft bleibt Moral verhandelbar. Scythe ist spannend, brutal an manchen Stellen, philosophisch und unglaublich klug. Eine Dystopie, die nicht nur unterhält, sondern Fragen stellt, die noch lange nachhallen. Ganz große Empfehlung für alle, die Geschichten lieben, die wehtun, nachdenklich machen und trotzdem unfassbar fesseln.

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
6. Feb.
Rating:4.5

Hier wurde eine faszinierende Zukunftswelt geschaffen

Sci-Fi und Dystopien faszinieren mich und kriegen mich immer. Dieser Reihenauftakt hat es mir ganz besonders angetan. Das liegt vor allem an den Protagonisten Rowan und Citra; zwei Lehrlinge, die gezwungen sind bei einem Scythe, Vollstrecker, welche die menschliche Population kontrollieren und im Rahmen halten, in die Lehre zu gehen, um selbst zu einem zu werden. Der Twist: das kann nur einem gelingen. Der andere stirbt. Eine sehr originelle Idee, welche viele moralische Fragen aufwirft. Der Kontrast zwischen den beiden Anwärtern ist ebenfalls super umgesetzt und ihre Entwicklung bzw. Wie sie alles hinterfragen, sehr nachvollziehbar. Die Charaktere sind generell ein Highlight des Buchs, sogar die brutalen bzw. Skrupellosen. Sie alle tragen zu der dichten Atmosphäre des Buchs bei. Die Erzählweise ist schön unkompliziert. Man kommt super in das Buch rein und ist direkt mittendrin in der Welt voller unsterblicher Menschen und fortschrittlicher KI. Die Welt, die hier erschaffen wird ist einzigartig und wahnsinnig toll erzählt. Ich kann kaum abwarten, wie es denn nun im nächsten Band weitergeht!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
2. Feb.
Rating:4.5

Großartiges Buch mit genialem moralischem Zwiespalt

Wirklich die Idee hinter dem Buch ist großartig. Ich liebe diese neue Welt, in der die Unsterblichkeit ein so großes Thema ist. Dazu dann die Scythe, die die Aufgaben haben einzelne Personen „nachzulesen“, sprich zu töten, um die Bevölkerungsmasse auszubalancieren. Das Buch ist teils so poetisch und spannend, dass man wirklich nur so durch die Seiten fliegt. Selten, dass sich ein Buch für mich so Butter lesen lässt wie dieses hier. Und doch auch der große moralische Aspekt: die Prinzipien dahinter, darf man das Töten genießen, Spaß daran haben? Schließlich ist es die unendliche Berufung Menschen das Leben zu nehmen. Und wie muss man sich als Scythe generell verhalten? Rücksichtsvoll, mitfühlend oder praktisch veranlagt und schnell? Das Ethische dahinter wurde so gut in diesem Buch dargelegt. Mochte ich sehr. Ich werde definitiv Band 2 lesen 4,5/5 ☆

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
30. Jan.
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Rating:5

Scythe ist für mich ein absolutes Dystopie-Highlight und auch beim Re-Read immernoch spannend. Neal Shusterman erschafft ein faszinierendes Worldbuilding, das weit über typische Jugendliteratur hinausgeht und zum Nachdenken anregt. ​Besonders beeindruckend ist das moralische Konstrukt der Scythe, das ethische Fragen über Leben, Tod und Verantwortung aufwirft. Ein großartig geschriebenes Buch, das trotz seiner Ernsthaftigkeit eine unglaubliche Sogwirkung entfaltet. 5 von 5 Sternen!

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer
26. Jan.
Rating:4.5

4,5 Sterne für eine erschreckend perfekte Welt

Zusammenfassung 📝: "Scythe – Die Hüter des Todes“ spielt in einer futuristischen Welt, in der die Menschheit Krankheit, Krieg und den natürlichen Tod überwunden hat. Ein allwissendes System lenkt die Gesellschaft und sorgt für Ordnung und Wohlstand. Da die Bevölkerung dennoch begrenzt werden muss, gibt es eine besondere Gruppe von Menschen: die Scythes, die allein das Recht haben, Menschen dauerhaft zu töten. Die Geschichte folgt zwei Jugendlichen, die unerwartet als Lehrlinge für dieses Amt ausgewählt werden. Während ihrer Ausbildung lernen sie unterschiedliche Auffassungen darüber kennen, was es bedeutet, Macht über Leben und Tod zu haben. Moralische Fragen, persönliche Werte und innere Konflikte rücken immer stärker in den Mittelpunkt. Meine Meinung: ⭐⭐⭐⭐,5 Ich war vom Anfang an komplett begeistert. Schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass dieses Buch genau mein Ding ist – ich lieb’s. Der Einstieg ist stark, neugierig machend und zieht einen sofort in diese faszinierende Welt hinein. Die Kapitel haben eine wundervolle Länge. Sie sorgt dafür, dass man „nur noch ein Kapitel“ lesen will – und dann plötzlich mehrere Seiten weiter ist. Die Idee hinter dem Buch – eine Gesellschaft ohne natürlichen Tod, in der Scythes über Leben und Tod entscheiden – ist einfach total meins. Unglaublich spannend. Auch emotional hat mich das Buch voll abgeholt. Witz, Ernst und Schwere sind perfekt ausbalanciert. Der Autor schafft es, mit nur einem Satz eine Szene komplett kippen zu lassen – von leicht zu bedrückend. Die Plottwists haben getroffen. Sie waren stark, schockierend und emotional gut umgesetzt – genau die Art Wendung, die eine Geschichte nachhaltig verändert. Der einzige Grund, warum es für mich keine vollen 5 Sterne sind, ist der etwas fehlende Aufbau der Beziehung zwischen Rowan und Citra. Ihre Verbindung ist zwar da, und es wird erwähnt, dass sie sich umeinander sorgen, aber es fühlt sich stellenweise so an, als wäre diese Nähe einfach plötzlich vorhanden, statt sich organisch zu entwickeln. Trotzdem: Scythe ist ein richtig tolles Buch, mit einer großartigen Idee, einer starken Atmosphäre und vielen Denkanstößen. Ich kann es absolut empfehlen und freue mich sehr darauf, die Reihe weiterzulesen. 💀📚

Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Hüter des Todesby Neal ShustermanFischer Sauerländer