54 Minuten hat mich total gefesselt und konnte es schwer aus der Hand legen. Es ist nur ein Buch, aber leider passiert dies auch zu oft in der Realität.
Dieses Buch wird mich die nächsten Tage noch beschäftigen.
Für Leute, die anfangen Romane zu lesen, sehr gut 👍
Das Buch hat alles was man braucht. Eine spannende Story, verschiedene Charaktere und viele zwischenmenschliche Themen.
Allerdings sind die Charaktere zu ähnlich geschrieben und uch musste öfter nachsehen, wer denn da jetzt gerade spricht, obwohl dies am Ende des Buches ja eigentlich klar sein sollte.
Ansonsten ein durchaus lesenswertes Buch.
>>Peng, Peng. Du bist tot<<, sagt Tyler. Dann drückt er ab.
Ich habe das Buch gerade beendet und weiß nicht, was ich sagen soll. Es lässt mich wirklich erschüttert zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut zu verfolgen. Die vier Erzählperspektiven ausreichend und gut angelegt, sodass man einen Rundum Blick bekommt. Obwohl es eine Fiktion ist, finde ich es gut beschrieben und es passieren Dinge, die man eben nicht schön reden kann, bzw sterben Menschen, die in anderen Romanen, in einem Happy end vielleicht gerettet werden würden.
Allerdings finde ich dennoch, dass ein, zwei Dinge ziemlich weit hergeholt sind, was aber auch okay ist, da es ja eine Fiktion ist.
Schade, dass man nicht noch mehr aus Tylers Sicht erfahren hat. Ich fand sein Motiv, da es zu wenig Infos gab, etwas fadenscheinig.
Aber vielleicht war das genau so gewollt. Denn wie auch in der Realität wissen wir nicht, was in solchen Menschen vor sich geht.
„54 Minuten“ von Marieke Nijkamp ist eine sehr emotionale Geschichte und definitiv keine leichte Kost. Die verschiedenen Perspektiven und Figuren sind grundsätzlich gut gelungen und machen das Ausmaß spürbar. Allerdings wirkten die einzelnen Sichtweisen für mich manchmal zu kurz, und die schnellen Sprünge zwischen den Personen haben es erschwert, noch tiefer die Emotionen nachzuempfinden.
Ich hatte außerdem den Eindruck, dass der Schreibstil an einigen Stellen nicht das Thema deutlich hervorbringt.
Besonders die fehlende Sicht des Täters empfinde ich als wichtig, welche der Geschichte mehr Tiefe gegeben hätte.
Viel zu spannend dafür das es so ein schockierendes und tragisches Thema ist, trotzdem fehlte es an einigen Stellen an Tiefe
Als ich das Buch anfing, hatte ich nicht wirklich eine Idee, was mich erwarten würde.
Die Kapitelaufteilung und damit der Stil der Erzählung fand ich super interessant. Beinahe das Gesamte Buch spielt sich tatsächlich in den 54 Minuten ab und das so mitzuerleben war schon Wahnsinn.
Es fühlt sich beinahe falsch an, zu sagen dass das Buch von Seite zu Seite, von Minute zu Minute spannender wurde. Einfach, weil es auch unfassbar schockierend war und von der Thematik wirklich sehr schlimm war. Aber ich konnte das Buch am Ende wirklich nur noch schwer aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil nicht sehr anspruchsvoll, was das lesen nur noch leichter machte und mich noch schneller durchbrachte.
Je weiter ich mich dem Ende des Buches näherten, desto tragischer und trauriger wurde das Ganze und doch hatte ich irgendwie das Gefühl, das nur an der Oberfläche gekratzt wurde und die wirklich tiefen Elemente verborgen blieben. Verborgen hinter zu wenig Zeit um zu erzählen und zu wenig Rückblicken, für Erklärungen.
Das Buch geht schnell und konzentriert sich vor allem auf das Geschehen an sich, was durchaus intensiv genug ist. Aber die Charaktere blieben dabei leider etwas auf der Strecke, obwohl sie Interessantes zu erzählen und vertiefen gehabt hätten.
Alle Protagonisten haben eine Verbindung zu Tyler, aus allen Sichten bekommen wir verschiedene Eindrücke von ihm und trotzdem bleibt er ein Rätsel. Ein Mensch, mit vielen Facetten, nicht richtig greifbar. Für die einen ein Monster für die anderen unbegreiflich. Aber vielleicht wurde er genauso geschrieben und sollte genauso wirken. Was bewegt einen Menschen zu so einer Tat?
Es hätte noch mehr zu erzählen gegeben, es hätte noch mehr Tiefe haben können, trotzdem ist es so schon ein sehr eindrucksvolles Buch, bei dem man den Atem anhält während des Lesen, aus Angst, was als Nächstes geschieht. Eine sehr ernste und grauenvolle Situation durch die die 4 Protagonisten dieses Buches durchmüssen und ein tragisches und trauriges Ende.
Autorin: Marieke Nijkamp
Buch: 54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe
Gelesen als Taschenbuch
Genre: Roman
⭐⭐⭐⭐
Klappentext
10.00 Uhr
Die Direktorin spricht den letzten Satz ihrer Begrüßungsrede zum neuen Schuljahr.
10.02 Uhr
Die Schüler stehen auf und machen sich auf den Weg in die Klassenräume.
10.03 Uhr
Die Türen der Aula sind blockiert, Unruhe bricht aus.
10.05 Uhr
Eine Tür geht auf. Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe.
»Peng, peng, du bist tot«, sagt Tyler, dann drückt er ab.
54 Minuten. So lange dauert der Amoklauf an der örtlichen Highschool einer fiktiven Kleinstadt in den USA. Ein exakt durchkomponierter Racheakt – erzählt aus vier Perspektiven. Erschreckend, atemlos und emotionsgeladen. Dieser Roman lässt seine Leser mit gebrochenem Herzen zurück.
In den USA stand der Roman wochenlang auf der Bestsellerliste.
⭐⭐⭐⭐
Meine Meinung :
Man sollte nicht vergessen das es ein Buch ist, welches für Jugendliche gemacht ist. Dafür ist es gut geschrieben, interessant. Die verschiedenen Sichtweisen sind klar gegliedert, gut beschrieben und absolut nachvollziehbar.
Auch die Tatsache das es auf wahren Begebenheiten beruht , es ein Jugendlicher war und was ihn bewegt hat ist ausgearbeitet und leicht detailliert beschrieben. Die Sache mit den Nachrichten lockerte die Geschichte auf.
Ich bin froh das die Schulen nachgerüstet haben, es mehr Sicherheit gibt. Natürlich aufgrund solcher traurigen Vorfälle .
Mir als Erwachsener fehlen ein paar Details, z. B. die Einfluss, die Interaktion der Polizei,.. alles in allem ein tolles Buch, liest sich schnell und ist spannend. Ich vergebe 4 Sterne.
⭐⭐⭐⭐
Fazit:
Dieses Buch hat mich bewegt
54 Minuten – so lange dauert der Albtraum an einer Highschool. Angst, Trauer, Wut, Enttäuschung – das Buch lässt dich all das spüren. Man denkt immer, so etwas passiert woanders… bis es plötzlich den eigenen Ort oder sogar die eigene Schule betrifft. Ein erschütterndes, emotionales Buch, das lange nachwirkt.
Dieses Buch hat mir jedesmal nachdem ich es geschlossen habe einen leichten Druck auf der brust hinterlassen,
Spannend ,romantisch und aufwühlend zugleich.
Eine sehr traurige aber trotzdem Herz wärmende storry.
Dieses Buch war mal ein etwas kürzeres das mich aus meiner Leseflaute gebracht hat.
Ich kann es nur entfehlen.
Die Geschichte an sich war wirklich spannend und fesselnd. Gleichzeitig kamen bei mir keine größeren Emotionen auf, weil ich die Charaktere sehr flach und klischeehaft empfand.
Durch den Aufbau kurzer prägnanter Kapitel ließ sich die Geschichte aber schnell und flüssig lesen.
54 Minuten - ein erschütterndes, wichtiges Jugendbuch
54 Minuten von Marieke Nijkamp hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Zwar war ich zu Beginn durch die vielen verschiedenen Personen und ihre individuellen Hintergründe etwas verwirrt, doch schon nach kurzer Zeit habe ich mich gut in die Perspektiven eingefunden. Gerade diese unterschiedlichen Stimmen machen das Buch so intensiv – jede Figur trägt ihre eigene Geschichte, ihre Ängste und Hoffnungen mit hinein.
Es ist furchtbar zu lesen, wie die einzelnen fühlen, wie alle um ihre Liebsten bangen, und dennoch auf eine perfide Art auch schön, den Mut einiger Figuren zu erleben, die bereit sind, für andere einzustehen und sie zu schützen. Nijkamp schafft es, die Grausamkeit und Willkür dieser Situation greifbar zu machen, ohne je sensationsheischend zu wirken.
Die letzten fünfzig Seiten haben mich tief bewegt – auch mir kamen die Tränen angesichts dieser unglaublich unfairen, tragischen Geschichte. Genau darin liegt die Stärke des Romans: er bricht einem das Herz, aber er öffnet auch die Augen.
Ich verstehe sehr gut, warum dieses Werk als Jugendbuch veröffentlicht wurde. Es sensibilisiert auf verschiedene Arten: es zeigt, wie Worte und Handlungen andere Menschen prägen können, und wie wichtig es ist, Empathie und Verantwortung füreinander zu übernehmen. Ein schmerzhaftes, aber notwendiges Buch – und für mich ein klares 5-Sterne-Highlight.
Das ist jetzt das zweite Buch mit dem Hintergrund Schoolshooting, welches in kurz hintereinander gelesen habe.
Es ist ebenfalls sehr bedrückend, die Stimmung in dem Buch ist angespannt und man fiebert mit den Protagonisten durchgehend mit.
Ich muss allerdings sagen, dass ich die Protagonisten aus "19 Minuten" zugänglich fand und ich konnte mich mehr in die hineinversetzen und der Geschichte besser folgen. Daher gibt es einen Stern weniger.
Dennoch ist es nach wie vor ein wichtiges Thema, welches immer aktuell sein wird.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung!!
Es gibt keine Worte mit denen ich das, was in dem Buch passiert ist und wie ich mich nach dem lesen fühle, korrekt beschreiben. Das Buch ist gut, sehr gut, tolle Story, schön aus den vier verschiedenen Perspektiven geschrieben. Das Buch hat mich ziemlich zerstört. Es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich nach dem Lesen erstmal da sitze und es verarbeiten muss. In manchen Momenten musste ich weinen, manchmal musste ich das Buch sogar mal weglegen. Es ist erschütternd. Trotzdem ein Must read
„54 Minuten“ hat mich unglaublich mitgenommen! Ich habe geweint, musste zwischendurch pausieren und konnte es dennoch kaum aus der Hand legen. Ein emotional sehr intensives Buch, das mich auch im Nachhinein sehr beschäftigt.
Trigger-Warnung: Es geht um ein Amoklauf-Szenario. Wenn man sich gerade psychisch nicht stabil fühlt, sollte man es lieber erst lesen, wenn man sich bereit dafür fühlt.
Die vier verschiedenen Perspektiven haben mich teilweise echt verwirrt, obwohl ich das in anderen Bücher eigentlich sehr mag. Hier war es wahrscheinlich der Aspekt, dass nicht immer ein Kapitel aus einer Sicht geschrieben war, sondern immer mindestens drei Personen ihre Erlebnisse beschrieben haben. Für mich kommt noch hinzu, dass ich z.B. Claire nicht besonders mochte und mich ihre POV etwas genervt hat. Außerdem war der Spannungsbogen für mich etwas verwirrend, denn gefühlt nicht mal nach der Hälfte des Buches war der Amoklauf schon halb vorbei und alle wurden bereits gerettet. Danach war fast klar wer stirbt und was noch passiert. Zwischendurch kam dann aber trotzdem nochmal eine Side- oder Backstory auf, die die Geschichte nicht bereichert und auch nicht weitergebracht hat. Andererseits fand ich Sylv echt toll und deswegen doch noch 2,5⭐️
Habe das Buch jetzt vor kurzem beendet. Der Stil war an sich sehr schön , allerdings fand ich es ein wenig doof das dass Buch sich so „ lang“ gezogen hat , weil am Anfang hat man irgendwie gar nichts richtig verstanden und am Ende kam auf einmal alles auf einen zu . Dieses Personen wechseln fand ich blöd weil ich dann immer verwirrt wurde 🥴😂. Sonst an sich tolles Buch !
Am Anfang hat es sich etwas gezogen, aber ab Seite 200 hat man mitgefiebert und für jeden einzelnen mit gehofft. Ich fand dieses Buch echt super gut geschrieben.
Wahnsinnig gutes Buch aber es schockiert und lässt einen zerstört zurück.
Ich hab das Buch innerhalb von 25 Stunden durchgelesen.
Ich könnte es nicht aus den Händen legen.
Ganz ganz klare Leseempfehlung aber nichts für Zartbeseitigte.
Aufgrund der häufigen Amokläufe in amerikanischen Schulen, ist es absolut erschütternd dies zu lesen. Die Beweggründe, Hintergründe und Lebensumstände des Attentäters, aber auch der Opfer, sind wirklich gut beschrieben. Und auch die Liebe, die die Angehörigen und Freunde, dem Täter entgegenbringen, trotz allem, was gerade geschieht, hat die Autorin sehr packend umgesetzt. Leider nahmen die vielen Rückblenden etwas die Spannung, ansonsten wäre es für mich ein Top-Buch.
Das Buch ist schwer mit Worten zu bewerten…
Mir hat das Buch gefallen - auch wenn die Story als Tatsache nicht gefällt. Interressant waren die verschiedenen Perspektiven der Opfer des Amoklaufs. Ich denke es war gut es gelesen zu haben. Das Buch hat mich beschäftigt, aber keine großen Gefühlsausbrüche ausgelöst…
Ich habe es innerhalb 2 Tage durch gehabt weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen. Es ist super geschrieben und aus verschiedenen Perspektiven. An manchen Stellen langatmig geschrieben, aber alles im ganzen sehr bewegend. Das Ende hat es sehr in sich seit bereit.
Ein erschütternder Jugendroman über einen Amoklauf an einer amerikanischen Highschool – ein Thema, das erschreckend und realitätsnah dargestellt wird.
Die Geschichte ist emotional aufwühlend und gleichzeitig fesselnd. Obwohl ich wusste, worauf ich mich einlasse, hatte ich während des Lesens immer wieder die Hoffnung, dass sich das Geschehen vielleicht doch noch in eine andere Richtung wendet. Gerade das macht den Roman so intensiv: Man liest mit einem Kloß im Hals weiter, hofft, bangt – und wird trotzdem getroffen.
Die Handlung wird aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Das hat mir den Einstieg zwar ein wenig erschwert, doch der klare, einfühlsame Schreibstil der Autorin macht das Lesen insgesamt leicht zugänglich. Jede Figur bringt ihre eigene Sichtweise und Tiefe mit – was das Geschehen noch greifbarer und vielschichtiger macht.
Ich hätte gerne auch einen Einblick in die Gedankenwelt von Tyler bekommen.
„54 Minuten“ ist ein sehr trauriges, aber wichtiges Buch, das lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt – über Gewalt, Angst, Mut und Menschlichkeit.
Ich fand das Buch einfach gut. Es hat mich einfach aufgeweckt und mir gezeigt wie krank manche Menschen sind. Ich fand es auch schön mal ein Buch zu haben das kein Happy End hat .
Auf jeden Fall 5 Sterne
In dem beeindruckenden Roman geht es um Tyler, der eines morgens beschließt sich an all jenen zu rächen, die ihm Leid angetan haben oder sich ihm in den Weg stellen.
Erzählt aus verschiedenen Perspektiven bekommt der Leser einen sehr emotionsgeladenen Eindruck von den fiktiven Geschehnissen um den Tathergang.
Die Autorin bringt die Ereignisse sehr gut auf den Punkt: Aufgrund von Demütigung, schwierigen Verhältnissen und Tragödien reagiert jeder Mensch etwas anders darauf. Manche ziehen sich zurück, andere schöpfen daraus ihre Stärke. Es gibt Personen, die ein unstetiges Leben führen, weil sie keine Ruhe mehr finden und dann gibt es noch die, die sich nach Rache sehnen und ihren Peinigern das gleiche Leid antun möchten.
Und um diese letzte Person geht es in diesem Buch. Ebenso wie um die Opfer, die solche Taten offensichtlich fordern und die Nachwirkungen, die sie lebenslang begleiten werden.
Meiner persönlichen Ansicht nach sollte dieses Buch nach Absprache mit den Eltern in den Schulunterricht aufgenommen werden. Dabei geht es nicht darum zu schockieren, sondern eher ein gewisses Gespür zu schaffen. Dass die Menschen schon im jungen Alter lernen, dass alle Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen. Manche Veränderungen oder ‚seltsamen‘ Verhaltensweisen zu beobachten sind und man manches vielleicht frühzeitig verhindern kann.
54 Minuten hat mich gefesselt und gleichzeitig sehr erschreckt. Gerade Lehrkräfte sollten es lesen, sich es vorher aber genau überlegen. Auch die Figurenkonstellationen finde ich spannend.
Anfangs wusste ich nicht so richtig mit den ganzen Namen und Personen umzugehen.
Nach und nach wurden die Zusammenhänge klarer.
Schlimm zu lesen. In so kurzer Zeit werden soviel Leben zerstört.
Das Buch behandelt ein sehr sensibles Thema. Es geht um einen Amoklauf und dieser wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt.
Ich muss sagen, hätte eine Perspektive gerne getauscht, weil ich gerade gewusst hätte, was denn der Täter die ganze Zeit so denkt, hätte ich auch noch super interessant gefunden!
Aber sonst lies es sich sehr gut lesen und man wollte einfach wissen wie es endet.
Ich bin anfangs erschwert in die Story reingekommen.
Den Perspektivwechsel fand ich gut, hatte manchmal aber den Wunsch erstmal zu erfahren, wie es an anderer Stelle weitergeht. Hätte mir noch die Perspektive von Tyler gewünscht.
Ich bin in Büchern oft sehr emotional beteiligt.
In dieser Story war ich oft erschüttert und schockiert, aber dass ich keine Taschentücher brauchte hat mich gewundert. Führe es auf den Schreibstil zurück.
Insgesamt finde ich, behandelt das Buch ein wichtiges Thema, aber die Umsetzung ist meiner Meinung nach nicht tiefgreifend genug gelungen.
Ein ganz normaler erster Schultag nach den Ferien, stellt sich als ein Tag heraus den niemand in Opportunity vergessen wird. Der ehemalige Schüler der Opportunity High, Tyler, führte einen Amoklauf an seiner ehemaligen Schule aus. Dieser tragische Racheakt kostete einigen das Leben. Aus der Perspektive von 4 Schülern wird die fesselnde und emotionale Geschichte erzählt, wie als wenn man selbst dabei wäre.
54 Minuten die für niemanden vergessen bleiben.
Meiner Meinung nach sehr schön und realitätsnah verfasst. Es fesselt einen emotional enorm und man kann voll und ganz in die tragische und spannende Geschichte miteintauchen. Durch die 4 Perspektiven der Schüler kann man die Emotionen aller gut nachvollziehen, fühlt und hofft mit ihnen mit.
54 Minuten - Ein wichtiger Roman über School Shootings in den USA
Dieses Buch empfehle ich ausnahmslos jedem!
„54 Minuten“ erzählt aus 4 unterschiedlichen — und doch miteinander verknüpften —Perspektiven eine dramatische, spannungsgeladene und vor allem traurige Geschichte. Die Schüler gehen in diesen 54 Minuten buchstäblich durch die Hölle.
Der Schreibstil ist spannend, sowie emotional und hat dafür gesorgt, dass ich dieses Buch einfach nicht beiseite legen konnte. Man braucht vermutlich einen kleinen Moment um sich in die Geschichte und die 4 Perspektiven einzufinden, aber nach wenigen Seiten fühlt man mit jeder einzelnen Figur so sehr mit, dass gerade der letzte Part des Buchs nur schwer zu ertragen ist. Ich konnte vor lauter Schluchzen und Tränen kaum die Worte mehr lesen. Aber gerade dieser Schmerz hat mir wieder mal erschreckend vor Augen geführt, dass Amokläufe in Schulen gerade in den USA nicht bloß dramatische Fiktion, sondern die harte Realität sind. Umso wichtiger ist es über derlei Dinge zu sprechen.
Eine absolute Lese-Empfehlung!!
(Aber haltet Taschentücher bereit)
Ganz gutes Buch. Spannend aber auch etwas langatmig. Alles in allem gut für Zwischendurch.
Very good book. Exciting but also a bit long-winded. All in all, good for in between.
54 Minuten die das Leben von so vielen Menschen verändern.
Eine fiktive Geschichte über einen Amoklauf an einer Schule.
Die Geschichte wird aus 4 Perspektiven erzählt und wir erfahren sehr viel über Zukunftswünsche und die Angst , ob man überlebt.
Das Buch ist wirklich emotional empathisch geschrieben und an manchen Stellen kamen dann die Tränen.
Man mag sich gar nicht vorstellen , was bei einem Amoklauf mit Menschen passiert und welche Ängste sie ausstehen.
Klare Leseempfehlung.
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Das Buch nimmt einen echt ziemlich mit, da man die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven lesen und fühlen kann.
Ich fühle nach dem Lesen eine kleine innere Leere, frage mich, wie es mir in so einer Situation ergehen würde. Egal in welcher Rolle ich gerade bin. Frage mich, ab wann ein Mensch soweit gehen möchte, einfach alles und jeden umzubringen. Dort in dem Buch ist es Fiktion, aber gerade wenn man sich mit der Thematik von Amokläufern auseinander setzt merkt man erst, dass diese Fiktion auch sehr schnell Realität werden kann. Das Menschen, bei denen man denkt, es geht ihnen gut oder die einen gesunden Eindruck gemacht haben, eventuell die sind, die am meisten ein Gedankenchaos haben.
Kann man zwischendurch gut lesen, hat aber deutliche Schwächen.
Die Art, die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, fand ich super. Es hat dadurch eine gute Spannung aufgebaut. Ebenso, dass es nur einen kurzen Zeitraum abdeckte. Hier steckte aber auch eine der größten Schwächen drin. Es wurde meiner Meinung nach viel zu viel in die Geschichten der einzelnen Personen gepackt… da hätte man deutlich kürzen können. Es wird sehr überladen zum Teil.
Die andere Schwäche ist: Dumme Kinder. Jugendliebe ist was tolles und macht einen dumm, aber in die Hände des Amokläufers zu laufen, statt zu fielen? So dumm?
Ich glaube die Zielgruppe ist auch deutlich jünger :D
Ein Buch, in dem auch jeder kleinen Figur eine große Bedeutung geschenkt wird
Man braucht zwar eventuell ca. 50 Seiten bis man richtig reinkommt und die vielen Namen nicht durcheinander bringt, aber sobald dieser Teil überwunden wird, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Es war spannend, fesselnd und überraschend emotional. Die Autorin ist bewundernd gut darin, allen Figuren in dem Buch eine Bedeutung zu schenken, auch wenn es sich um eine Person handelt, die nur kurz vorkommt und kaum eine bis gar keine Relevanz für den Verlauf der Geschichte hat.
Die Geschichte wird aus 4 Perspektiven erzählt, was wie gesagt am Anfang eventuell leicht verwirrend sein kann, aber sobald ich im Geschehen richtig drinnen war, mochte ich die verschiedenen Perspektiven umso mehr. Es war sehr interessant und spannend zu sehen, welche Verbindung die Schüler je zum Amokläufer hatten. Vor allem aber mochte ich sehr, dass sie den Amoklauf von verschiedenen Orten aus betrachteten. So war eine von den vieren während des Geschehens z.B. gar nicht erst im Schulgebäude, was auch sehr spannend zu beobachten war.
Wie schon angedeutet war es emotionaler als erwartet. Besonders gegen Ende wirds schwer sich mit den Tränen zurückzuhalten . Traurig wirds auf jeden Fall, aber lieben wir das nicht alle?
Meine liebsten Zitate 📖
»Gemeinsam könnten wir so stark sein, aber die Pistole hat uns zu Einzelkämpfern werden lassen.«
"Vielleicht liegt es am Adrenalin, oder es ist einfach Blödheit, aber das Leben ergibt für mich den meisten Sinn, wenn ich es nicht ernst nehmen muss, wenn ich aus jedem Augenblick das meiste herausholen kann.«
»Mit der Nachricht von jedem Überlebenden geht eine Welle der Erleichterung durch die Menge. Doch Erleichterung und Schmerz folgen dicht aufeinander, denn den Namen der Überlebenden folgt ebenso das Gefühl der Leere angesichts derjenigen, die es nicht geschafft haben. Der Tod bringt das Leben, das Leben den Tod. Es gibt keine Worte für den flüchtigen Moment zwischen Hoffnung und Gewissheit. Es ist unmöglich zu beschreiben, wie ein Herz hüpfen und gleichzeitig brechen kann, wie die Sonne durch die Dunkelheit bricht und zugleich ihre Schatten auf alles wirft.
Was durch diesen Augenblick trägt, sind Hände, die sich halten, solidarisch um Schultern gelegte Arme.
Mit jedem neuen Namen bricht jemand zusammen und steht jemand bereit, um ihn oder sie aufzufangen.«
»In den ersten Wochen nachdem wir hierher gekommen sind, sagte mein Vater zu mir jeden Abend: Du kannst diejenigen, die du liebst, nicht immer mitnehmen und um dich scharen. Du kannst dein gesamtes Leben nicht immer an einem Ort zusammenführen. Die Welt besteht aus Veränderung.
Aber solange du deine Erinnerungen wertschätzt und unterwegs immer wieder neue sammelst, ist es gleich.
Du wirst immer ein Zuhause haben.«
»Was heute geschehen ist, lässt uns mit einer Menge Fragen zurück. Von all denen, die heute gestorben sind, hat irgendwer wirklich den anderen gekannt? Vor was sie sich fürchteten, was sie sich erhofften, wer sie gern gewesen wären?«
Das Buch beschrieb einen Schul-Amoklauf aus der Perspektive von verschiedenen Involvierten.
Der Aufbau des Buches war eine originelle Idee, verschiedene Sichtweisen und Emotionen in die Geschichte einzubinden. Trotzdem hatte das Buch für mich etwas zu viele POV's zwischen denen sehr hektisch hin & her gewechselt wurde.
Auf Claires POV und alle zusätzlichen Informationen über ihre Geschwister, Familie und ihre Freunde hätte ich gerne verzichtet. Stattdessen hätte ich mir mehr Tiefe von den anderen Charakteren gewünscht.
Einige Handlungen waren sehr knapp beschrieben und deshalb für mich schwer nachvollzuziehen.
Trotzdem bin ich schnell in die Geschichte reingekommen und habe mit den Charakteren mitgefiebert und durch das halbe Buch durchgeweint.
Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen und war daher sehr gespannt wie das Buch zu lesen ist.
In dem Buch werden 54 Minuten eines Amoklaufes an einer Schule beschrieben, wobei die Story aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, was die Geschichte noch spannender erscheinen lässt.
Die Story war so gut und so fesselnd geschrieben, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen und ich somit einen Tag damit verbracht habe das ganze Buch von vorne bis hinten zu verschlingen.
Nach jedem Kapitel wollte man erfahren wie die Story weitergeht.
Ich war daher sehr positiv überrascht von der Story und würde es immer weiter empfehlen.
Ich brauche normalerweise lange um ein Buch zuende zu lesen, aber das hat mich doch recht schnell gefesselt. Gegen Ende konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe immer wieder geweint und war verdammt sauer und angespannt. Doch das Ende war vorherzusehen, aber dennoch war es surreal als man genau das gelesen hat.
Es sind " nur" 54 Minuten, die der Amoklauf an der Highschool dauert. 54 Minuten, die über Leben und Tod entscheiden. 54 Minuten, die dass ganze Leben jedes einzelnen verändert.
Aus vier verschiedenen Perspektiven wird der Plot über den Amoklauf erzählt.
Tief emotional, erschütternd, meine Seele ist zerbrochen. Mehrfach habe ich Tränen vergossen.
Ein Roman, der in einer fiktiven Schule in einer fiktiven Stadt der USA spielt und doch hochaktuell.
Ein Thema, das deutlich mehr Aufmerksamkeit braucht. Ein Plot, der lange nachhallt
Für mich eines meiner Lesehighlights dieses Jahr.