Ich fand das Buch richtig traurig, hoffnungslos, hoffnungsvoll und süß gleichzeitig! Man merkt zwar, dass es eher für jüngere (ich bin 23) geschrieben ist, aber trotzdem war es wirklich gut! Meine Kritik ist, dass es viele Stellen gab, wo ich nicht viel fühlen konnte. Ich weiß nicht, woran es liegt, vielleicht der Schreibstil, der mich emotional nicht so mitnimmt, aber ich hätte gedacht, dass ich viel mehr fühlen würde. Zum Schluss wurde aber Alles emotionaler, nur war es mir leider etwas zu spät! Auch anders vorgestellt, hatte ich mir die Tagebucheinträge von Ingrid, ich dachte auch, es wären mehr. Vielleicht hatte ich einfach „falsche“ Erwartungen an das Buch! Dieses Buch behandelt den Suizid bei Jugendlichen, was wirklich ein super wichtiges Thema ist und wirklich ernst genommen werden sollte! Alleine deswegen würde ich das Buch schon weiterempfehlen! Es hat Seiten aufgezeigt, die von Erwachsenen manchmal vielleicht vergessen werden. Caitlin als Figur war richtig toll und ihre Freundschaft zu Dylan mochte ich wirklich sehr. Insgesamt hat mir das Buch also trotz der Kritik gefallen!!
Joa
Ich hatte mir vom Klappentext echt viel versprochen und mich richtig auf das Buch gefreut aber irgendwie hat es mich gelangweilt. Die einzigen Stellen die ich spannend fand waren die Tagebucheinträge der rest war etwas platt. Es war sehr schwierig in die Geschichte einzutauchen und erst ab Seite 250 wurde es spannend.

2,75 sterne
Ich weiss nicht der schreibstil war leicht mann kam schnell durch trotzdem spürte mann in jede seite die trauer von caitlinn, trotzdem hatte ich mir mehr tiefgang gehofft auf manchen themen/seiten
3.5 💫 "Hold Still" hat mir gut gefallen. Wir begleiten die junge Caitlin, deren beste Freundin Ingrid sich das Leben genommen hat. Caitlin bleibt zurück - mit Trauer, Wut und vielen offenen Fragen. Dann entdeckt Sie das Tagebuch von Ingrid und kann immer mehr hinter die Fassade blicken. Gut gefallen hat mir vorallem die Verbindung zur Fotografie und zu dem alten Kino, welche sich durch das ganze Buch gezogen haben. Alles in allem ein solides Werk, welches ich auch weiterempfehlen würde - auch wenn es für mich kein 5 Sterne Buch war.
Sehr berührende Geschichte mit sympathischen Charakteren.
Dieses Buch hat mich einige Tränen gekostet. Das Thema Trauer bzw Trauerbewältigung wurde gut aufgegriffen, mit allen Facetten. Ich mag, wie man übers Jahr hinweg die Entwicklung der Protagonistin verfolgen darf, alle Höhen und Tiefen. Und langsam aber sicher mit ihr gemeinsam den Weg zurück ins Leben findet. Nirgendwo empfand ich die Emotionen als zu überzogen oder unrealistisch. Der Lesefluss war sehr angenehm, wirklich ein tolles Buch. Danke dafür.
Schwierig zu bewerten
Bei diesem Buch weiß ich partout nicht, wie ich es bewerten soll. Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich weinen wollte. Das hat auch geklappt, aber erst spät im Buch. Die Geschichte entwickelt sich recht langsam und die im Klappentext erwähnten Dinge passieren erst nach über 100 Seiten. Wenn man so lange durchhält, wird das Buch ziemlich traurig. Ich schätze besonders die realistische Darstellung von Trauer und ihrer Bewältigung. Ich würde es an sich auch nicht empfehlen, da es sensible Themen anspricht, doch es hat mir im Grunde gut gefallen.
Tolles Buch, um nach einer Leseflaute wieder mit dem Lesen zu beginnen. Einfacher Schreibstil mit nicht ganz einfachem Thema: Trauer!

Traurige, emotionale und Tiefgründige Story mit dem Ausblick auf Hoffnung in dunklen Zeiten 🤯
Das Cover und den Klappentext fand ich sehr ansprechend. Der schreibstil war gewöhnungsbedürftig und ich musste wirklich erst einmal rein kommen. Die unterschiedlichen Aufteilungen der Jahreszeiten um so einen Überblick zu haben fande ich ganz gut. Caitlin kann man sehr gut verstehen und ich konnte mich gut in Sie hineinversetzen und fühlen was sie gefühlt hat. Der Verlust eines geliebten Menschens ist immer schwierig aber wenn du dazu auch noch jung bist und es ist deine beste freundin ist es einfach umso tragischer. Die Story rund um Ingrid und ihren Tod waren wirklich traurig. Das mit dem Tagebuch war gut umgesetzt und ich fande es interessant die Einträge zu sehen/lesen. Grundlegend fande ich dir storyline ziemlich Sprunghaft. Was aber durchaus passend zum Gefühlszustand von Caitlin gepasst hat. Der Lichtblick auf Hpffnung und das doch alles mit der Zeit besser werden kann waren gut umgesetzt weil man auch gemerkt hat das man diesen, nur weil man ihn sehen kann, manchmal weniger schnell erreicht als wie es einem vielleicht lieb wäre. Alles in allem eine schöne Story die mich zumindest tief berührt hat. 🥰

Ich habe diesen Verlust leider selber erlebt und kann mich deshalb sehr gut in die Hauptpersonen reinfüllen. Dieses Buch erinnert mich an mein Lieblingsbuch "Nicht weg und nicht da" und ist jetzt auch ein Lieblingsbuch von mir. "Ich werde immer da sein, wo du auch bist" beinhaltet alles: Trauer, Freundschaft, Glück, Liebe, Sehnsucht, Hoffnung... Es zeigt mir, dass man lernen kann, mit so einem schlimmen Verlust zu leben, auch wenn es sehr schwer ist, und Narben immer bleiben werden.

Ein stilles, wunderschönes Jugendbuch über Verlust, Liebe und das Wiederfinden von Licht
„Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ von Nina LaCour aus dem Jahr 2009 hat mich tief berührt. Lange lag es auf meinem SUB und ich wollte es vor Jahren schon einmal lesen. Das Buch lebt von den leisen Tönen, von Gefühlen, die zwischen den Zeilen mitschwingen, und von einer berührenden, authentischen Ich-Erzählerin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Nina LaCour schreibt mit einer klaren, poetischen Sprache, die oft mehr andeutet als ausspricht. Gerade dadurch wirkt das Buch so intensiv und ehrlich. Es geht um Trauer, wie jeder für sich mit Verlust umgeht, aber auch um die Kraft von Nähe und echter Freundschaft. Auch die zarte Liebesgeschichte die sich nebenbei entspinnt passt wundervoll ins Setting und in die zerbrechliche Gefühlswelt der Protagonistin. Besonders schön fand ich, wie das Buch Hoffnung vermittelt, ohne kitschig zu werden. Es zeigt Trauer als Prozess und das Auf- und Ab der eigenen Identitätsfindung und ich finde alles daran rundum gelungen. Diese Geschichte werde ich wohl noch eine Weile im Kopf haben.
Damals wie heute ein unglaublich herzzerreißendes, wunderschönes Buch 🥺❤️🩹
Für mich war’s ein Reread, da ich es bereits unter dem alten Namen „Ich werde immer da sein, wo du auch bist“ (find ich tatsächlich auch schöner) gelesen & geliebt habe. Daher wusste ich noch ganz grob, was auf mich zukommt, habs aber trotzdem wieder unheimlich geliebt, auch wenn es mich emotional beim 1. Lesen noch mehr umgehauen hat. Aber wow, mich hats dann auf den letzten Seiten doch wieder noch ganz schön emotional auseinandergenommen. Liebe das Buch. Sehr, sehr doll. Die Meinungen gingen zu dem Buch damals schon total auseinander, daran erinnere ich mich noch. Hier habe ich gerad auch wieder sehr durchwachsene Rezis gesehen. Ich glaube, entweder man fühlts oder nicht. Es ist eine sehr ehrliche, rohe Darstellung von Trauer und Verlust, aber auch von Neuanfängen und Hoffnung. Ich finde und fand es wunderschön, herzzerreißend & eindrucksvoll. Ähnlich wie Musik: Es tut weh, aber es heilt. ❤️🩹 Ein zwei Dinge hätte man in der Neuauflage sprachlich anpassen können, aber es ist wirklich ein so berührendes sowie beeindruckendes Buch für mich. Damals wie heute 🥺❤️🩹
Eine sehr ehrliche Darstellung von Trauer
Das Buch war so ehrlich und hat ungeschönt die Gefühle von Verlust und Trauer dargestellt, aber auch, wie aus all dem wieder neues entsteht. Wahnsinnig berührend und inspirierend.

Wenn ein junges Leben endet
"Wie wunderbar es ist, wenn man jemanden hat, der alles hören will, was einem so im Kopf herumspukt. Man denkt einfach, dass das immer so bleiben wird. Nie hält man in einem dieser Augenblicke inne und denkt: Bald ist das vorbei..." ----------------------------------------------------- Darum geht's: Am Abend hatte Ingrid noch gesagt: »Ich werde immer da sein, wo du auch bist, Caitlin.« Am nächsten Morgen war sie fort. Für immer. Ihre beste und einzige Freundin hat sich umgebracht. Caitlins Welt bricht auseinander und ihr Herz gleich mit. Warum hat sie nicht gemerkt, dass es Ingrid so schlecht geht? Warum hat Ingrid nicht mit ihr geredet? Dafür sind Freunde doch da: Sie verstehen, was Eltern nicht verstehen. Doch dann macht Caitlin eine Entdeckung und erfährt Dinge über ihre Freundin, von denen sie nicht einmal geahnt hat. Fast mehr, als sie ertragen kann. Endlich kann sie Abschied nehmen. ----------------------------------------------------- Meine Meinung: Eine Geschichte die sich den Abschieden und Veränderungen im jungen Leben widmet. Denn wir erleben hier ein junges Mädchen die keinen anderen Ausweg gesehen hat,als Selbstmord zu begehen. Die Familie und Freunde hinterlässt,die versuchen zu verstehen warum es geschehen ist und versuchen einen Weg aus der Trauer zu finden. Caitlin,war die beste Freundin von Ingrid. Nie hat sie sich was bei gedacht,wenn Ingrid mal keinen guten Tag hatte oder Gedanken an den Tag gelegt hat die sehr traurig waren. Caitlin und Ingrid waren beide unzertrennlich. Bis zu den Tag als Ingrid aus dem Leben scheidet. Und Caitlin versucht weiterzuleben. Einen Sinn im Alltag zu finden um weiterzumachen. Wir sind dabei als sie neue Freunde findet,als sie wieder eine Bestimmung im Alltag findet und neue Hoffnung schöpft. Und wir sind auch dabei als sie versucht einen Abschluss zu finden. Für sich. Für Ingrid. Die Geschichte hat mir sehr oft Tränen in die Augen gejagt. Sie geht wirklich ans Herz. Auch wenn es hier mehr um den Schmerz von Caitlin als von Ingrid geht,haben wir einen Einblick in das Leben von Ingrid erhaschen können. Man hat den Schmerz durch die Kapitel durch spüren können. Von beiden Parteien aus. Sowie von all den anderen Charakteren die ein Teil der Geschichte waren. Es war natürlich Young Adult und dementsprechend waren mir die Protagonisten doch ein wenig sehr jung. Aber das hat der Wichtigkeit des Themas keinen Abbruch getan. Denn es geht hier um ein wirklich wichtiges Thema: Selbstmord. Die Autorin hat die Gefühle auf eine sehr realistische Art übermittelt. So wie es sich im wahren Leben anfühlt,wenn man einfach weiter machen muss. Ohne zu wissen wie. Jeder dürfte zu der Geschichte eine persönliche Verbindung finden. Denn es prägt uns alle. Zuletzt muss ich noch das Coverdesign loben. Es zeigt die beiden Freundinnen und den Ort der die beiden verbunden hat. Das alte Kino wo sie viel Zeit miteinander verbracht haben.
Der Grund, warum ich lesen liebe
Tja, was soll ich zu diesem Buch sagen. Dieses Buch tut unfassbar weh und ist gleichzeitig so heilsam ❤️🩹 Ich habe schon mehrere vergleichbare Bücher gelesen im Bezug auf Coming of Age und Mental Health bzw. Schicksalsschläge. Die Bücher, so wie auch dieses, holten mich bis jetzt immer komplett ab. Ich habe das Buch über einen sehr langen Zeitraum gelesen in verschiedenen Stimmungszuständen. Manchmal musste ich eine Pause einlegen, weil es doch sehr heftig war. Dieses Buch zeigt so schonungslos und ehrlich das Leben mit allen Facetten und für diese Offenheit bin ich sehr dankbar.
Ich hatte irgendwie mehr von dem Buch erwartet. Das Thema ist für mich super emotional, da ich selber in einem ähnlichen Alter wie die Protagonistin eine Freundin verloren habe (allerdings durch natürliche Umstände und nicht Suizid wie hier). Und trotzdem habe ich hier beim Lesen kaum was gespürt. Während das Buch echt liebevoll gestaltet ist, bleibt für mich vieles blass und ich glaube, mehr Tiefgang (und mehr Seiten) hätten der Story gutgetan.

& der Schmerz bleibt ..
Ein Buch, was mich anders abgeholt hat. Ein Thema, bei dem man sich wuenscht niemals selbst betroffen zu sein.. wenn sich ein nahestehender Mensch das Leben nimmt und der Schmerz das ist, was bleibt. Caitlin und Ingrid waren Freundinnen, teilten alle Gefuehle, alle Erinnerungen und Wuensche.. bis Ingrid sich das Leben nimmt und Caitlin zurueckbleibt. Mit ihr Leere und Dunkelheit und mit Ingrid‘s Tagebuch. Es hilft ihr zurueckzufinden ins Leben, zu ihrer Leidenschaft und zu ihrer Familie. Eine herzzerreißende Geschichte ueber die Tiefe von Freundschaft und den Kampf nicht auch verloren zu gehen … Der Schreibstil war etwas herausfordernd fuer mich & die Kuerze der Kapitel haben mir manchmal das „Eintauchen“ schwer gemacht, aber ich bin froh, dass ich es lesen durfte. ♥️🤝🏼
Sehr bewegend📚✨️
Dieses Buch handelt von einem Mädchen, das ihre beste Freundin durch Suizid verloren hat und erzählt davon, wie sie mit der Trauer umgeht. Ich fand das Buch so schön und zugleich natürlich traurig und trotzdem auch stellenweise witzig. Aber das doch so schwierige Thema wurde hier sehr gut verpackt und man konnte gut über die Seiten fliegen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Indeed: "Hold still"
This one was different, but good. The book portrays the different stages of grief, which Caitlin is going through because of loosing her best friend Ingrid. The story is parted into the seasons and with that it almost feels like Caitlin is having memory lapses while a whole year passes. Nina LaCour did a great job of portraying the difficult, complex and mixed feelings grief comes with. As a reader you also get to see the process she makes, and her own personal struggle with that. You are confronted about how important it is to not be alone in your grief and also the fact that it gets easier with time. It was a bit like „13 Reasons Why“, but I liked the partificial „dullness“ here, less drama, which just felt more real. - Might spoiler - I saw the treehouse which she is building as a metaphor of how far she has come in her healing process, which I thought was beautifully described.
Traurig und schön zugleich
"ich werde immer da sein, wo du auch bist" Der Satz hat mich getroffen. Das ganze Buch hat mich getroffen, ich weiß selber wie es ist geliebte Menschen zu verlieren und kann viele Gefühle und Gedanken, die Caitlin (die Hauptprotagonistin) in diesem Buch äußert unfassbar Doll nachempfinden💓 Ihr seid mit euren Gefühlen nicht alleine, wenn es euch nicht gut geht, sprecht mit einer vertrauten Person über eure Gefühle 💓 Das Buch kann ich sehr empfehlen!!
Als sich Caitlins beste Freundin Ingrid das Leben nimmt, ändert sich ihr Leben von jetzt auf gleich. Sie macht sich selbst Vorwürfe. Hätte sie nicht etwas merken sollen oder hätte sie mehr tun sollen? So geht es ihr jeden Tag. Bis zu dem Tag, an dem sie eine Entdeckung macht. Unter ihrem Bett liegt das Tagebuch von Ingrid. Caitlin ist hin und hergerissen und weiß nicht was sie tun soll. Darf sie es lesen, ohne sich dabei schuldig zu fühlen? Möchte sie überhaupt wissen, was wirklich passiert ist? Dieses Buch lag jetzt schon eine Weile bei mir im Regal. Ich weiß gar nicht wieso, denn die Geschichte, die mich dort erwartet hat, hat mich total begeistern können. In dem Buch steht leider keine Trigger Warnung, daher würde ich euch jetzt eine aussprechen. Bitte achtet auf euch, hier werden sensible Themen behandelt. In der Geschichte werden Themen wie Suizid, Verlust, Schmerz und Verzweiflung behandelt. Nina LaCour hat es geschafft, diese Themen mit viel Vorsicht zu bearbeiten und diese ihren Lesern näher zu bringen. Aber auch Heilung und Aufarbeitung sind wichtige Themen in dem Buch und zeigen einem, dass es auch bergauf gehen wird. Dies ist kein Buch, was man so zwischendurch lesen kann, denn dieses wird dir ans Herz gehen. Natürlich ist die Idee mit dem Tagebuch und den Briefen, die darin enthalten sind, nichts neues, aber dennoch wurde sie hier gut umgesetzt. Durch diese Briefe von Ingrid, erhalten wir einen guten Einblick in ihre Welt und ihr Gefühlsleben. Gut finde ich auch, dass nicht alles verraten wird und man automatisch darüber nachdenkt. Als Leser erhalten wir ebenfalls einen guten Einblick in Caitlins Leben, ihre Gedanken und ihre Gefühle. Das finde ich äußerst hilfreich für diejenige, die keine Ahnung haben, wie sich so etwas anfühlt. Nina LaCour hat Caitlin sehr authentisch und glaubwürdig dargestellt, das hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte immer das Bedürfnis ihre Helfen zu wollen und ihr Ratschläge anzubieten. Caitlin ist eine Protagonistin, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Nina LaCour hat Caitlins Gefühle sehr gut und authentisch dargestellt, sodass jeder sich mit ihr identifizieren kann. Caitlin ist traurig, wütend und unglücklich. Sie weiß nicht wohin mit ihrem Schmerz und deshalb glaube ich, dass jeder schon einmal in einer ähnlichen Situation war, um diese Gefühle nachvollziehen zu können. Der Schreibstil von Nina LaCour ist sehr einfühlsam und berührend. Sie ist mit viel Fingerspitzengefühl an die Themen heran gegangen und zeigt einem deutlich, wie es den Hinterbliebenen Menschen geht. Nina LaCour weiß genau, wie sie ihre Leser an die Seiten fesseln kann. ,,Ich werde immer da sein, wo du auch bist‘‘ ist eine Geschichte, die einem mitten ins Herz geht. Nina LaCour hat sensible Themen in einer wichtigen Geschichte verarbeitet. Diese Geschichte konnte mich total überzeugen und ich werde definitiv noch mehr Bücher der Autorin lesen.

„Ein tiefgreifendes Gefühl, dass etwas fehlt. Dunkelheit. Leere“.
Ingrid nimmt sich das Leben und hinterlässt ihrer besten Freundin Caitlin einen Berg aus Fragen. Warum hat sie es getan? Was habe ich übersehen? Hätte ich etwas merken oder tun können? Caitlin versucht, zurück in den Alltag zu finden und den Verlust zu verarbeiten, als sie Ingrids Tagebuch unter ihrem Bett entdeckt. Es beginnt eine Reise in die Gedanken von Ingrid und die Dinge, die sie verschwiegen hat. Die Geschichte startete für mich etwas zäh, doch ich finde es durchaus realistisch, dass nach so einer Tragödie nicht alles nur im Drama versinkt. Meistens ist der Tod ganz still. An manchen Stellen hab ich ein bisschen die Vibes bekommen „Du-hast-dich-umgebracht-und-das-ist-total-verwerflich-und-ich-bin-jetzt-das-Opfer“, was ich für sehr schwierig halte. Ich persönlich kann es nicht leiden, wenn Suizid als selbstsüchtig, Überreaktion, oder gar Trotz dargestellt wird. Aber meistens hat das Buch da noch die Kurve bekommen und auch viele schöne Gedanken angestoßen. Denn es ist auch wichtig, die Sicht der Hinterbliebenen zu sehen. Auch am Ende fand ich ein, zwei Handlungen ein bisschen fragwürdig, aber ich glaube, das hat viel mit Persönlichkeit zu tun und den Ansichten zu dem ganzen Thema. Den Aspekt der Fotografie habe ich sehr genossen, denn ich liebe es selbst, zu fotografieren. Und auch die Entwicklung zwischen Caitlin und der Lehrerin fand ich interessant. Ich fand es ein bisschen schade, dass es keine TW im Buch gab, denn neben den offensichtlichen Themen gab es für mich persönlich eine kleine Falle, die mich gezwungen hat, das Buch kurz zu schließen. Das Buch hat mich nicht komplett für sich gewonnen, aber alles in allem hat es mir gefallen. Die Visualisierungen zwischendurch fand ich auch schön.
Alle Trauerphasen mit erleben
Das erste Buch nach der Leseflaute. Ich wollte wissen was passiert ist ich hab mit gelitten und am Ende auch ein bisschen geweint.

Ein Buch was in mir gemischte Gefühle ausgelöst hat.
In diesem Buch geht es um den Schmerz, dieses Gefühl von Leere, wenn man jemanden plötzlich verloren hat. Caitlin war mir als Person nicht so angenehm. Aber das ist vermutlich ihrer Situation geschuldet. Denn ihre Beste Freundin hat Selbstmord begangen und Caitlin ihr Tagebuch vermacht. Ich dachte die Geschichte wird Spannend und eine Art Krimi etc. aber den war nicht so…leider.

Herzzerreißend
‚Hold Still‘ von Nina LaCour ist eine zutiefst berührende Geschichte, die mich emotional gefesselt hat. Das Buch begleitet die 16-jährige Caitlin auf ihrem schmerzhaften Weg, den Selbstmord ihrer besten Freundin Ingrid zu verarbeiten. Durch die einfühlsame Darstellung von Caitlins Wirren Gefühlen und Gedanken gelingt es der Autorin, die Komplexität der Trauer authentisch und realistisch darzustellen. Man spürt Caitlins Wut, ihr Unverständnis und ihre Hilflosigkeit im Umgang mit dem Verlust. Der Schreibstil von Nina LaCour ist eindringlich und ungeschönt. Besonders faszinierend sind die Lücken im Text, die wie Gedächtnislücken wirken und Caitlins emotionale Ausbrüche und Moment der Leere widerspiegeln. Die Erzählung erstreckt sich über verschiedene Jahreszeiten, was dem Buch eine besondere Dynamik verleiht und den Leserinnen und Lesern ermöglicht, Caitlins Entwicklung und Verarbeitung des Verlusts nachzuvollziehen. Ein weiterer Aspekt, der mich beeindruckt hat, ist der Fokus auf die Hinterbliebenen und ihren Weg des Weiterlebens. ‚Hold Still‘ konzentriert sich nicht nur auf den Selbstmord an sich, sondern zeigt einfühlsam, wie junge Menschen mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen und versuchen, ihr Leben trotz allem weiterzuführen. Das Cover der Neuauflage, das an den Stil der 70er Jahre erinnert, passt wunderbar zur Atmosphäre des Buches und fängt die Stimmung perfekt ein. Insgesamt hat mich ‚Hold Still‘ tief berührt und mich dazu gebracht, über eigene Erfahrungen und emotionale Herausforderungen nachzudenken. Das Buch war für mich sowohl erschreckend als auch tröstlich und hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht allein mit seinem Schmerz zu bleiben. Für mich ist dieses Buch eine klare Empfehlung und deshalb gebe ich ‚Hold Still‘ verdiente 𝟻/𝟻 ⭐️
Hallo Leute. Heut möchte ich euch nochmal eine ganz besondere Geschichte vorstellen, denn ich habe HOLD STILL von Nina LaCour gelesen.... Was soll ich sagen, dieseses Buch konnte mich einfach so sehr berühren. Nicht nur wegen den vielen wichtigen Themen, sondern auch weil mir alles so echt vorkam... Die Fieguren, der Schreibstil, einfach alles hat gepasst. 💛 HOLD STILL ist ein so gutes Jugendbuch was ich euch nur empfehlen kann... Vor dem lesen solltet ihr allerdings wissen das es hier um Selbstmord, Psychische Probleme und andere Themen geht die villeicht triggern könnten.... Ich allerdings konnte es gut lesen, manche Szenen haben mich auch zu Tränen gerührt, und auch mit der ein oder anderen Figur konnte ich mich sehr gut Identifizieren .💝 Wisst ihr, Caitlin hat es echt nicht leicht. Sie findet das Tagebuch ihrer besten Freundin, nur das Problem ist, Ingrid hat sich das Leben genommen... Warum nur? steht die Antwort vielleicht in ihrem Tagebuch?Durch ihre verschiedensten Einträge erhaltet auch ihr Einblicke in Ingrids Leben, begleitet allerdings auch Caitlin durch diese schreckliche Situation... Wird sie jemals wieder Freunde finden? Oder was ist mit dem Führerschein den sie doch unbedingt machen wollte . Sie hat doch ihre beste Freundin verloren, wie soll es da nur weiter gehen? Die Autorin hat wirklich wichtige Themen eingebaut, und natürlich ist die Geschichte nicht nur traurig .. Auch Caitlins Entwicklung im Laufe der Zeit hat mir sehr gut gefallen. Man kann auch wirklich mut fassen, das es nach einer Schweren Zeit auch wieder Licht gibt, aber am besten ihr lest HOLD STILL aus dem Fischer Sauerländer Verlag einfach mal selbst.Ich kann es euch jedenfalls sehr Empfehlen. 💛
Ein berührendes Jugendbuch mit sehr ernster Thematik, das mich jedoch emotional nicht vollständig mitreißen konnte
Ein sehr gutes Buch über Trauer und Verlust.
Ich habe bereits "Alles Okay" von der gleichen Autorin gelesen, und das Buch war grandios, ich musste sehr weinen. Dieses Buch war auch wieder traurig und schön zugleich. Besonders der Schreibstil ist mir aufgefallen, ich mochte ihn sehr. Manchmal war er ziemlich beschreibend und sachlich, was aber die Trauer und die teilweise Gefühlslosigkeit gut zum Ausdruck gebracht hat. Das Buch ging unter die Haut und nimmt auch bei den sensiblen Themen kein Blatt vor den Mund. Besonders toll fand ich auch den Fokus auf Fotografie und die Beschreibung der verschiedenen Kunstwerke. Dadurch hat man nochmal einen ganz anderen Blick auf alles erhalten. Auch das Ende hat mir gefallen, generell war das Buch realitätsnah. Gerne immer wieder!

Eine emotionale Reise
Jeder kennt vermutlich das Gefühl tiefer Trauer und musste schonmal einen Verlust verarbeiten. Diese Aufgabe bewältigt auch die Protagonistin in diesem Buch. Caitlins beste Freundin hat Suizid begangen und ihr Tagebuch hinterlassen. Der Leser begleitet sie ein Jahr lang nach dem Verlust. Die Autorin verpackt Themen wie Depression und Suizid, Trauer und Verlust, Abschied nehmen und neu anfangen in eine wundervolle emotionale Geschichte. Mir kamen mehrmals die Tränen beim Lesen, Caitlin und ihr Erleben waren sehr authentisch und nah. Ich habe die Entwicklung gerne verfolgt und kann daher jedem das Buch nur empfehlen, wenn er sich mit den genannten Themen auseinandersetzen kann und mag.
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen und den Klappentext gelesen habe, hatte ich direkt so ein gutes Gefühl, dass dieses Buch ein ganz tolles sein könnte. Mein Gefühl hat mich nicht im Stich gelassen. Nachdem ich es in den Händen gehalten habe, habe ich auch sofort mit dem Lesen begonnen und was soll ich sagen?! Es ist bisher das beste Buch, was ich in diesem Jahr gelesen habe. Dieses Buch hat mich so mitgerissen und emotional fertig gemacht. Ich habe gelacht, geweint, gezittert, getobt, gehofft, verstanden, gefühlt. Ich habe noch immer keine passenden Worte dafür, wie viel mir dieses Buch bedeutet hat. “ In diesem Moment wurde mir klar, was Musik mit Menschen machen kann: Sie kann gleichzeitig weh tun und glücklich machen. Ich stand mit geschlossenen Augen da, fühlte die Bewegungen der Tänzer um mich herum, das Vibrieren der Bässe vom Fußboden bis zu meiner Kehle während etwas in mir zerbrach und gleich wieer heilte. “ S. 67/68 In diesem Buch geht es um ein junges Mädchen namens Caitlin. Wir werden direkt in die Geschichte hineingeworfen und bekommen von Anfang an mit, wie Caitlins Leben aus den Fugen gerät. Ihre beste Freundin Ingrid, hat sich das Leben genommen. Caitlin beginnt damit, den Verlust zu verstehen und quält sich immer wieder mit einer Frage: Warum? Als die Schule nach dem Sommer wieder beginnt, hat sich die Welt ihrer Mitschüler bereits weiter gedreht, während ihre eigene noch immer still zu stehen scheint. Dann, eines Abends macht sie eine Entdeckung unter ihrem Bett. Ingrids Tagebuch. Sie muss es an ihrem letzten Abend in Caitlins Zimmer versteckt haben. Sie muss also gewollt haben, dass Caitlin es findet und liest. Also tut sie dies & sie erfährt auf einmal so viele Dinge über ihre beste Freundin, die sie nie gewusst hat. “ ‚Du suchst vielleicht nach Gründen. Aber es gibt keine Gründe. Die Sonne scheint nicht mehr für mich, das ist alles. Ich bin traurig. Ich bin immer, immer traurig, und diese Traurigkeit lastet so schwer auf mir, dass ich ihr nicht entkommen kann. Niemals.‘ “ S. 253 Caitlin durchläuft die einzelnen Phasen der Trauer und verarbeitet dabei den Verlust. Dabei lernt sie neue Freunde kennen und das Leben wieder zu schätzen. Sie begreift, dass ein Mensch einen anderen nicht ersetzen kann und dies auch nie tun sollte, aber das es okay ist los zu lassen. Nach & nach liest sie das komplette Tagebuch ihrer Freundin und kann endlich Abschied von ihr nehmen. “ ‚Ich habe nie mit jemandem so schallend gelacht wie mit dir, aber jetzt fühlt sich nicht mal mehr das Lachen gut an.‘ “ S. 253 Ich bin immer noch am überlegen, mit welchen Worten ich diese Geschichte beschreiben könnte, denn es ist einfach so schwer, die passenden Worte zu finden, für das, was ich beim lesen gefühlt habe. Ich habe dieses Buch nicht einfach nur gelesen, ich habe es verschlungen, aufgesogen und ich habe jedes einzelne Wort geliebt und gehasst. Ich habe diese Worte nicht einfach nur gelesen, ich habe sie gefühlt. Gefühlt, wie ich es lange bei keinem Buch mehr getan habe. Diese Geschichte ist einfach etwas besonderes. “ Wind kommt auf, die Blätter rauschen. So klingt also Verlust. Oder Neuanfang. “ S. 252 Caitlin ist ein sehr tapferes Mädchen. Sie ist ein starker Charakter und ich habe so mit ihr gelitten. Der Verlust ihrer Freundin hat ihr tief zugesetzt und jede einzelne Gefühlsregung habe ich nachvollziehen können. Ich glaube, ich habe noch nie bei einem Buch schon nach so wenigen Seiten geweint, wie bei diesem hier. “ Für sie ist es so leicht, überhaupt nichts mehr zu fühlen, einfach verschwunden zu sein, so kann sie nicht mehr sehen, was sie mir angetan hat. Sie konnte einfach verschwinden, und mir ist, als müsste ich gleich in Flammen aufgehen. “ S. 161 Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes. Ehrlich und direkt, aber trotzdem einfühlsam und einfach wunderschön. Dieses Buch hat mich emotional zerstört, aber auf eine positive Weise. Es war ein positiver Schmerz, den ich beim Lesen verspürt habe. Als wenn alles schlechte aus meiner Seele herausgespült wird, durch jede Träne, die ich beim Lesen vergossen habe. “ Während ich auf ihre Antwort wartete, sah ich sie an. Falls es einen Zweifel in ihrem Gesicht gab, sah ich ihn nicht. Schließlich sagte sie: ‚Ich werde immer da sein, wo du auch bist.‘ “ S. 310 Ich habe ein paar meiner Lieblingszitate aus diesem Buch herausgeschrieben, um euch einen kleinen Einblick zu geben, wie perfekt dieses Buch ist, mit was für einer Wortgewalt die Autorin um sich schlägt. Ich hoffe, es ist mir geglückt. Abschließend möchte ich euch noch eine Bitte mit auf den Weg geben: Lest. Dieses. Buch! Ich verstehe nicht, wie es sein kann, dass dieses Buch schon einige Jahre existiert hat, ohne dass ich es jemals irgendwo einmal gesehen oder davon gehört hätte. Denn das Taschenbuch ist zwar gerade erst erschienen, aber die Hardcover-Ausgabe gibt es schon länger und ich verstehe nicht, warum dieses Buch dafür so unbekannt ist. Es ist einfach so unglaublich toll. Ich würde sagen, es kommt unter die Top 3 der besten Bücher, die ich in meinem ganzen Leben je gelesen habe. Also Leute: lest dieses Buch! Kauft es euch, kauft es euren Freunden, Geschwistern, Eltern, Tanten, Onkel und allen Menschen, die ihr kennt. Dieses Buch verdient so viel mehr Aufmerksamkeit. Einfach eine unglaublich tolle aber traurige Geschichte. Mit Worten, die so schön sind, dass du erst merkst wie traurig ihre Bedeutung ist, wenn du sie schon in dein Herz gelassen hast. “ Ich schreibe den ersten Satz und erkenne, dass das alles ist, was ich noch sagen will. DU FEHLST MIR. “ S. 303
Dieses Buch hat mich emotional einfach völlig zerstört. Es handelt von Caitlin, die vom Suizid ihrer Freundin Ingrid komplett aus der Bahn geworfen wird. Sie versucht einen Weg zu finden, trotz dieses Ereignisses weiterzuleben, was natürlich nicht einfach ist. Ich habe ab der 1. Seite mit Caitlin mitgefühlt und hatte sehr oft Tränen in den Augen, weil die Gefühle und Gedanken so treffend beschrieben sind und mitreißen. Der Schreibstil ist sehr ruhig und nicht über-dramatisiert. Und trotz ihrer Abwesenheit hätte Ingrid nicht anwesender sein können. Ich hatte das Gefühl, sie wäre die ganze Zeit dabei. Und trotz aller Trauer lässt die Autorin den Leser am Ende nicht hoffnungslos und verzweifelt zurück. Großartiges Buch, absolute Leseempfehlung

Ich habe dieses Buch gewählt und war echt am kämpfen mit mir.🙈 Einmal weil ich es lesen wollte, da es am längsten auf meinem SuB liegt und andererseits weil es kein angenehmes Thema beinhaltet... Es geht darum, dass Caitlin und Ingrid beste Freundinnen sind und nicht zu trennen sind, doch plötzlich begeht Ingrid Suizid und übrig bleibt Caitlin und das Tagebuch von Ingrid. Meine Meinung: Das Buch hatte einen sehr leichten Schreibstil und ich spürte die Trauer auf jeder Seite. Im Buch begleiten wir Caitlin, die sich für die anderen zwingt zu funktionieren, damit es den Anschein eregt, dass es doch für sie weiter geht... Jedoch erinnert sie alles an Ingrid. Eines Tages findet sie das Tagebuch, dass Ingrid zum Abschied hinterlassen hat und entscheidet sich dafür es zu lesen... Sie erfährt Einzelheiten, die nicht schön sind und hinterfragt sich oft selbst: ● Hätte sie mehr auf die Warnsignale achten sollen? ● Hätte sie mehr für Ingrid da sein sollen? ● Hätte sie ihr helfen können? Mein Fazit: Wer dieses Buch wählt sollte nicht erwarten ein Happy End vorzufinden. Nein, es zeigt die raue Wahrheit, wie ein Teenager versucht mit den Verlust fertig zu werden. Depressionen und der Tod sind hier im Vordergrund und es ist definitiv nicht für jeden gemacht. Das Buch ist gut geschrieben und fängt vieles auf. Jedoch hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr Tiefgang gewünscht.
Fesselnd, dennoch Gewöhnungsbedürftig
Eine realistische und verständliche Geschichte über Trauer und Verlust, die den Leser gefangen nimmt. Wer offen gegenüber eines Gewöhnungsbedürftigen Schreibstils und einer anfangs unsympathischen Hauptprotagonist ist, der findet in diesem Roman eine emotionale Geschichte über den Weg zurück ins Leben.
This is an incredibly impactful story about dealing with loss and grief. I‘ve seen several people compare it to Thirteen Reasons Why and can only agree that this is the better book. The portrayal of Ingrid‘s struggle with mental illness feels realistic and believable. It‘s by no means a happy book, but definitely worth a read.

Wunderschön, tragisch und herzzerreißend. Zur Geschichte: Nina LaCour behandelt in diesem Buch ein sehr ernstes und sensibles Thema, welches sie nicht nur in seiner Komplexität erfasst, sondern noch dazu sehr authentisch und greifbar aufbereitet. Ihre Inszenierung ist einerseits sehr feinfühlig, andererseits aber auch schonungslos ehrlich, direkt und unbeschönigt. Für dieses Buch muss man definitiv bereit sein, denn es zu lesen ist hart. Es bricht einem das Herz in tausend Teile und kann zu schweren Reaktionen führen, weswegen ich mir für die nachfolgenden Auflagen der Geschichte auch eine Triggerwarnung wünschen würde. In diesem Buch geht es um Freundschaft, die erste Liebe, Träume und das Erwachsenwerden, aber auch um Trauer, Verlust, Angst, Schuld, Reue, Vergebung, Verzweiflung und Hoffnung. Die Umsetzung ist lebensnah, aber natürlich auch sehr traurig, emotional und aufwühlend. Die Geschichte von Ingrid und Caitlin ging mir unter die Haut und hat gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Die Atmosphäre dieses Buches ist greifbar, aber vor allem sehr beklemmend. Die Tragik der Geschichte wurde beim Lesen real, was natürlich gut so ist, aber das Lesen auch echt schwer macht. "Hold Still" ist keine Geschichte, die man mal schnell so nebenbei lesen kann. Es ist ein Buch das nachhallt und einen verändert. Aber so traurig und tragisch es auch sein mag, es spendet auch Hoffnung. Eigentlich passiert in dieser Geschichte gar nicht allzu viel, aber das macht nichts. Dieses Buch braucht keine Handlung oder Spannung, um zu fesseln, denn darum geht es hier überhaupt nicht. Vielmehr geht es um Caitlin's persönliche Entwicklung, ihre Trauerbewältigung und ihren Weg heraus aus dem dunklen Loch des Verlustes. Es geht um den Mut weiterzuleben, neue Freundschaften zu schließen, seinen Weg zu finden und loszulassen. In diesem Buch geht es um alles. Obwohl es für mich ein Reread war und ich dementsprechend schon wusste, was passieren wurde, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es hat mich in seinen Bann gezogen und mitgerissen. Ingrid's und Caitlin's Gefühle waren für mich greifbar und ließen mich ihre Geschichte auf intensivste Art und Weise miterleben und mitfühlen. Ich war hautnah mit dabei, habe gelitten und geliebt, konnte diese schmerzhaft schöne Achterbahnfahrt der Gefühle kaum händeln. In diesem Buch steht nicht alles Schwarz auf Weiß geschrieben, man muss zwischen den Zeilen lesen und eigene Interpretationen anstellen, wodurch man zwangsweise Teile von sich selbst in diese Geschichte legt, was sie bittersüß und noch tausendmal emotionaler macht als sie es ohnehin schon gewesen wäre. Zu den Charakteren: Die Geschichte wird aus Caitlin's Sicht in der ersten Person Singular erzählt. Zusätzlich erhalten wir Einblicke in Ingrid's Tagebuch, welches sie in Form von Briefen gestaltet hat. Man lernt Ingrid nur auf diese Weise kennen und was soll ich sagen, ihre Tagebucheinträge gingen mir durch Mark und Bein mitten ins Herz. Sie haben mich zerrissen. Nina LaCour hat hier authentische und facettenreiche Charaktere erschaffen, die auf mich sehr lebendig und nahbar wirkten. Die Figuren haben Tiefe und erscheinen so menschlich, dass sie sich für mich realer angefühlt haben als manche Personen, denen ich im wahren Leben persönlich begegnet bin. Gerade Caitlin durchläuft in dieser Geschichte eine tolle Entwicklung, die ich sehr gerne begleitet habe. Zum Schreibstil: Nina LaCour's Schreibstil ist einzigartig und sehr besonders: Er ist poetisch angehaucht, bedeutungsschwer, sehr emotional und intensiv. Ihre Worte gingen mir unter die Haut und haben unheimlich viel in mir ausgelöst - Beim ersten wie beim zweiten Lesen. Ihr Schreibstil ist so nahbar und greifbar, dass ich es kaum ertragen konnte. Nina LaCour (be-)schreibt so einfühlsam und ehrlich, dass sie einem nur das Herz brechen kann. Trotz der Schwere seiner Themen lässt sich dieses Buch angenehm leicht und flüssig lesen. Die Worte der Autorin wirken leicht wie eine Feder, aber wenn sie einen streifen, sind sie plötzlich schwer wie Beton. Sie treffen einen mit voller Wucht und lasten dann so schwer auf Herz und Seele bis sie brechen. Fazit: Ich empfinde so viel Liebe für dieses Buch, dass mir die Worte dafür ausgehen. Die Geschichte von Ingrid und Caitlin ist schmerzhaft, tragisch und todtraurig, aber auch wunderschön und so gefühlvoll und bewegend, dass die Zeit beim Lesen förmlich stehen bleibt. Ich bewundere an der Autorin vor allem ihre ehrliche, authentische und doch poetische Darstellung einer wahr gewordenen Hölle für ihre Charaktere. Dieses Buch wird euer Herz brechen und auch wenn das Lesen schwerfällt, es lohnt sich. Versprochen (♥️). 5/ 5 Sterne ⭐️
Ich kann es kaum in Worte fassen
Ich kann es kaum in Worte fassen, aber ich bin tief berührt von dem Buch. Vielleicht war es ein Fehler, das Buch vor der Arbeit zu beenden, aber ich wollte es unbedingt. Es hat mich so gefesselt, so viele Emotionen in mir ausgelöst. Ich fühle sehr mit Caitlin, aber auch mit Ingrid und vielen anderen. Das Buch werde ich irgendwann nochmal lesen, das weiß ich jetzt schon. 💛
Eine sehr wichtige und berührende Thematik!🤍
-𝚝𝚎𝚒𝚕𝚜 𝚂𝚎𝚑𝚗𝚜𝚞𝚌𝚑𝚝, 𝚝𝚎𝚒𝚕𝚜 𝚃𝚛𝚊𝚞𝚎𝚛, 𝚝𝚎𝚒𝚕𝚜 𝙷𝚘𝚏𝚏𝚗𝚞𝚗𝚐. _______________________________________________ Ich bin ein einziges in Tränen gebadetes Wesen das 120 Seiten gebraucht hat um dieses Buch lieben zu lernen. Vorweg möchte ich sagen es ist kein leichtes Buch und es sollte eine Triggerwarnung drinstehen. In dem Buch geht es um Caitlin die trauert um ihre beste Freundin Ingrid die sich das Leben genommen hat. Und wir begleiten Sie auf dem Weg der Trauer, durch das erste Jahr ohne Ingrid. So viele Fragen bleiben offen, bis Caitlin das Tagebuch ihrer Freundin, welches sie extra unter ihrem Bett platziert hat entdeckt und langsam kann Caitlin Abschied nehmen. Das Buch ist in Jahreszeiten eingeteilt die wunderschön illustriert sind. Ich muss sagen der Anfang des Buches war irgendwie kalt distanziert und es wurde immer Wärmer. Die künstlerischen Aspekte fand ich toll, Caitling fotografiert gerne und schreinert und das wurde schön in das Buch eingebunden. Sie lernt auch nach und nach Personen kennen die ihr helfen. Besonders Dylan und ihre Freundin fand ich toll. Die Geschichte ist aber fast durchgehend beklemmend und traurig durch die Themen Suizid, Verlust, Schmerz, Verzweiflung und Aufarbeitung. Das Buch hat mich sehr berührt und viele Emotionen aufgewirbelt. Die Geschichte ist sehr authentisch und nah am Herzen. Es ist wie gesagt kein leichtes Buch und vielleicht auch für den ein oder anderen triggernd, aber sehr sensibel und einfühlsam erzählt. Es hat mir irgendwie gezeigt das manches im Leben schwer ist, schmerzhaft aber man darf die Hand die einem hingehalten wird annehmen und sich daran Klammern. Manchmal hat die helfende Hand nämlich ihre eigene Geschichte mit der Trauer erlebt. Und zuletzt möchte ich anmerken wie toll ich es finde das die Autorin auch hier lgbtq Charakter eingebaut hat und sie aber eben einfach normal waren. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ 4|5
Einfach ein tolles Buch. Habe es innerhalb einer kurzen Zeit durchgelesen und bin begeistert :)
So sehe ich aus: eine fast Siebzehnjährige [...] Kleiner Mund ohne Lipgloss, ohne Lächeln. Große, ungeschützte, braune Augen, hellwach, trotz einer Reihe von schlaflosen Nächten. Ein Gesichtsausdruck, den man schlecht definieren kann - teils Sehnsucht, teils Trauer, teils Hoffnung. [S. 311 f.] Erster Satz: Ich sehe den Wassertropfen zu, wie sie von meinen Haarspitzen perlen. Inhalt: Caitlin geht durch die Hölle, denn seit dem Selbstmord ihrer besten Freundin ist einfach nichts mehr wie es war. Trauer und Schmerz benebeln ihre Sinne und machen sie taub und blind für das Hier und Jetzt. Caitlin fühlt sich einsam und verlassen. Immer und immer wieder suchen sie Erinnerungen heim. Erinnerungen, an eine ganz besondere Freundschaft. Erinnerungen, an ein Mädchen mit welchem Caitlin alles teilen konnte. Erinnerungen, an eine Zeit die nie wiederkehren wird. Doch im Vordergrund stehen Fragen, zu viele, zu schwere: Hätte Caitlin den Selbstmord ihrer Freundin verhindern können? Warum hat sie nicht eher gemerkt, wie schlecht es ihrer besten Freundin wirklich ging? Als das trauernde Mädchen, durch Zufall, das geheime Tagebuch ihrer Freundin, unter ihrem eigenen Bett findet, scheinen die Antworten zum Geifen nah. Aber ist Caitlin für diesen Schritt bereit? Und darf man das Tagebuch seiner verstorbenen Freundin überhaupt lesen? Idee/ Umsetzung: Ich bin kein großer Fan von traurigen und eher schweren Geschichten. Ab und an mal finde ich sie ganz in Ordnung, aber ansonsten mache ich doch eher einen Bogen um solche Bücher. Dies liegt daran, dass ich mich gerne in Geschichten verstecke. Ich will ein Teil der Handlung werden, in fremde Leben und Welten eintauchen und einfach einmal alles aus der Realität vergessen. Wenn Bücher eine gewisse Schwere haben, dann breitet sich in meinem Bauch meistens ein Gefühl der Beklemmung aus. Wahrscheinlich setzte ich mich einfach nicht gerne mit dieser Beklemmung auseinander, weswegen diese Sorte an Büchern dann eher nicht in mein Regal wandern. Trotzdem stelle ich mich "Ich werde immer da sein, wo du auch bist" - denn nach vielen Fantasygeschichten, brauchte ich einfach ein Werk, welches mich auf den Boden der Tatsachen zurückholte. Also begann ich zu lesen, zunächst ohne große Erwatungen. Die ersten Seiten lasen sich gut, obwohl sie sehr traurig und schwer auf mein Gemüt drückten, aber trotzdem fehlte mir lange das gewisse Etwas. Doch nach und nach, entwickelte sich die Geschichte weiter, wurde größer und größer und erstrahlte am Ende, in der vollen Größe ihrer Pracht. Ebenso wie die Protagonistin, wuchs die Handlung, Kapitel um Kapitel. Am Ende war ich sprachlos aber doch voller Glück und Trauer zugleich. Frau LaCour hat ihr ein wunderbares Werk geschaffen, dessen Idee sich tief in das Leserherz schleicht und dann unerbitterlich zuschlägt. Denn die perfekte Ausgewogenheit aus Trauer und Glück, Hoffnungslosigkeit und Mut, Schmerz und Vergebung, machen dieses Werk unvergleichbar und einzigartig. Schreibstil: Die Geschichte wird uns, sehr authentisch, aus der Sicht von Caitlin nahe gebracht und von Tagebucheinträgen ihrer besten Freundin ergänzt. So bekommt man als Leser ein sehr gutes Gefühl für beide Figuren. Caitlin hat einen schweren Verlust zu ertragen, doch nach und nach entwickelt sich ihr Leben weiter, sie lernt mit der Trauer zu leben, den Blick nach Vorne zu richten, auch wenn es ihr nicht immer gelingt, entwickelt sie sich weiter. Dies spiegelt sich auch durch den Schreibstil wieder, denn dieser fängt den Leser ganz klammheimlich ein, nur um ihn am Ende traurig und froh zugleich, vor den Seiten zurückzulassen. Frau LaCour hat demnach eine sehr emotionale und ergreifende Art zu schreiben. Sehr sanft und mit viel Feingefühl, weiß sie genau die richtigen Buchstaben einzufangen, um Leserherzen auf der Gefühlsebene voll und ganz zu berühren. Charaktere: < Caitlin ist eine Buchfigur die droht, mitten im Leben verloren zu gehen - scheint der Verlust ihrer Freundin doch unüberwindbar. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass ich sie nicht ganz verstehen und somit nicht auf einen Nenner mit ihr gelangen könnte, doch diese Zweifel zerstreuten sich schon auf den ersten 50 Seiten. Denn weder das Alter, noch sonstige Faktoren spielen in diesem Buch wirklich eine Rolle. Durch die guten und gelungenen Beschreibungen der Autorin, bekommt man schnell ein Gefühl für Caitlin und ihre innere Welt. Damit verwandelt sich ihre Geschichte schnell in eine Botschaft. Eine Botschaft an die Leser, Verluste zu akzeptieren, aber nie zu vergessen das Leben zu genießen, ohne ein schlechtes Gewissen an die Vergangenheit zu verschwenden, Wahrheiten zu akzeptieren und Schmerzen zulassen. Caitlin wandelt sich demnach zur Identifikationsfigur, frei nach dem Motto: So könnten wir uns alle einmal fühlen, aber das wichtige ist doch, was wir daraus machen. Cover/ Innengestaltung: Das Cover der Buches ist total schön. Nicht nur die Farbgebung, sondern auch das ganze Motiv, fangen die Gesamtsaussage des Werkes optimal ein. Im Gegensatz zu dem englischen Cover, wirkt es viel positiver und gerade jenes mag ich sehr und finde ich auch, um ehrlich zu sein, viel passender für dieses Werk. Die Innenegstaltung ist definitiv ein Leckerbissen, an diesem Werk. Insgesamt ist das Buch in mehrere Teile unterteilt und zwar in Jahreszeiten. Jede Jahreszeit wird also durch ein passendes Bild eingeleitet. Zudem gibt es natürlich auch Tagebbucheinträge vorzufinden. Gesamt also eine echt gelungene Aufmachung. Fazit: Nein, ich lese nicht gerne Geschichten voller Schwermut und Trauer. Doch wenn ich "Ich werde immer da sein, wo du auch bist", verpasst hätte, dann wäre mir etwas sehr Gutes entgangen. Denn dieses Werk, von Nina LaCour, ist nicht nur ein typisches Drama. Es ist viel mehr ein Buch mit Botschaften, voller Gefühl und Mut. Es ist eine Geschichte über Heilung, Trauer und der Hoffnung, niemals aufzuhören. Die Autorin hat hier eine wunderbare Geschichte geschaffen, die viel mehr ist, als bloß eine Geschichte. Aber um herauszufinden, was sie denn nun ist, müsst ihr euch schon selbst auf die Suche begeben. Denn wer nicht mit eigenen Augen verfolgt, was dieses Werk erzählt, der wird wohl nie verstehen, warum gerade diese Lektüre "mehr" ist, als man je erwarten würde. Für mich das ergreifenste und bewegenste Buch seit langem - Lesen, lieben, leidern, leben!
4,5* Für mich was das wirklich ein wunderschönes und einzigartiges Buch, es hat mich nach wenigen Seiten sofort für sich eingenommen. Ich musste hier mehrmals lachen und umso mehr weinen, ich fand diese Geschichte einfach nur bewegend und unglaublich authentisch. Ich mochte Caitlin unheimlich gerne, sie war eine einzigartige Protagonistin und ihre Entwicklung im Buch war wirklich bemerkenswert. Auch Dylan mochte ich sehr gerne und was Nina Lacour hier sehr gut geschafft hat, war dass man auch Ingrid irgendwie nachvollziehen kann und sie nicht verurteilt für das was sie sich angetan hat. Ich finde es sehr gut, dass immer mehr Bücher über die Themen "Suizid" und "Depression" gibt, man sieht hier sehr stark wie sehr Ingrid innerlich gelitten hat und wie leicht man das übersehen kann (und vielleicht auch möchte). Man konnte sehen das ihr ganzes Umfeld sich danach verändert hat und dadurch sollte man sehen wie sehr jeder einzelne Mensch wirklich zählt. Für mich ist das ein einzigartiges Buch, was mich definitiv die nächsten Jahre begleiten wird, daher bin ich unglaublich dankbar das Buch gelesen zu haben.










































