Anton steht für ein Leben, das andere als unwert bezeichnen – und entlarvt damit die Kälte eines solchen Denkens.
Die Geschichte erzählt von Anton, einem Jungen, dessen Leben von seiner Umwelt als „unwert“ betrachtet wird, weil er nicht den gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit, Leistung oder Normalität entspricht. Anton erlebt Ausgrenzung, Gleichgültigkeit und eine wachsende Entmenschlichung, die sich nicht nur in einzelnen Figuren, sondern im Denken der gesamten Gesellschaft zeigt. Schritt für Schritt wird deutlich, wie gefährlich diese Haltung ist: Menschen werden nicht mehr als Individuen gesehen, sondern nach ihrem Nutzen beurteilt. Antons Schicksal macht sichtbar, wie kalt und zerstörerisch der Gedanke vom „unwerten Leben“ ist und wie leicht Mitgefühl durch Anpassung und Wegsehen ersetzt wird. Die Geschichte kritisiert diese Ideologie deutlich und stellt dem die Würde und den unveräußerlichen Wert jedes menschlichen Lebens entgegen. Das Buch war interessant und es war spannend von einer Person zu lesen die zur damaligen Zeit gelebt hat.






