Wunderschön Schmerzhaft!
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll man Kann es nicht beschreiben es war schockierend Aber toll . Lest es!
Wunderschön Schmerzhaft!
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll man Kann es nicht beschreiben es war schockierend Aber toll . Lest es!
Einfach nur "Wow" Als ich in das Buch reinlesen wollte, hatte ich eigentlich nicht den Plan es zu beenden, aber dann wurde ich schon nach ein paar Seiten gepackt.
Von Suizid oder Suizidgedanken hat vermutlich jeder schon mal gehört. Doch wie viele Leute kennt man, die wirklich betroffen sind? Und zwar nicht nur die Person, die Suizid begeht, sondern auch die Familie, die Freunde, die Bekannten. Viele Dinge verändern unser Leben doch nur wenige tun dies so einschneidend wie jemandes Tod, besonders wenn sich jemand dafür entschieden hat. Das Buch vermittelt in Rückblicken von Paul und Momentaufnahmen von Familien und Freunden, was es bedeutet, wenn sich jemand das Leben nimmt. Ich finde das Buch gut geschrieben, mit Einblicken wie Paul die Welt sieht, aber den Abstand bewahrend.
Super wichtiges Thema
Ich fand das Buch sehr gut, es behandelt wirklich wichtige Themen in der heutigen Gesellschaft. Leider fand ich es etwas schwierig zu lesen, da man immer den Zeitplan im Kopf haben musste und es sehr viele Perspektivwechsel gab. Trotzdem super Buch!!
Bewegende und einfühlsame Aufarbeitung des Themas Suizid im Jugendalter.
Ich hatte vom Klappentext her etwas anderes erwartet, bin aber sehr positiv überrascht worden.
Paul ist sechzehn als er Suizid begeht. Martin Schäuble zeichnet das kurze Leben und den Leidensweg von Paul sehr authentisch und lebensnahe nach. Paul ist eben mehr als ein Junge, der sich das Leben nimmt. Er ist fasziniert von Japan, loyal, hat ein Faible für Katzen und bleibt sich treu. Paul ist Autist und dies bleibt lange unentdeckt. Während er immer wieder in der Welt der neurotypischen Menschen aneckt, entwickelt er eine Depression, die ihm an Ende das Leben kostet. Die Geschichte von Paul ist fiktionalisiert, allerdings beruht sie auf wahren Begebenheiten. Irgendwie dachte ich erst, dass es mehr eine Geschichte ist und weniger das Leben von Paul erzählt aus den verschiedenen Perspektiven, die Paul kannten. Aber erst im Lesen habe ich gemerkt, dass dieser Stil Paul nicht gerecht geworden wäre. Mir haben die Zeitsprünge gut gefallen, dass immer wieder aus der Perspektive von Paul geschrieben wurden, allerdings diese immer wieder unterbrochen wurden von den Perspektiven der Hinterbliebenen, die nach Pauls Suizid erzählen, aber auch eben über Paul. Passt bitte auf euch auf beim Lesen, viele Stellen werden doch sehr lebensnah beschrieben, egal ob es um Suizidgedanken oder Selbstverletzung geht. Ich kann das Buch aber nur weiterempfehlen, weil es viel mehr Pauls gibt, die niemand sieht.

"Ein eingebildeter Paul ist besser als kein Paul" 🥺
Eine herzzereißende Geschichte, die tief unter die Haut geht – noch eindringlicher, weil sie auf einer wahren Begebenheit beruht. Das Buch besticht nicht nur durch die Intensität des Inhalts, sondern auch durch seine besondere Erzählweise: verschiedene Perspektiven und Stile verweben sich zu einem lebendigen, fesselnden Gesamtbild. Man spürt beim Lesen jede Emotion, jedes Ringen, jedes Hoffen. Doch am Ende bleibt ein schweres Gefühl zurück – eine Traurigkeit, die nachhallt und die Geschichte noch lange im Herzen verankert.

Das Buch hat mir ein Stück weit die Augen geöffnet, wie es sich anfühlt mich Depressionen zu leben und den Verlust den andere Menschen verspüren wenn man endlich frei ist
Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Es war super interessant zu lesen und ich konnte garnicht aufhören. Es war sehr interessant und emotional geschrieben. An einigen Stellen musste ich einmal kurz durchatmen und das Gelesene verdauen aber ich habe mich jedesmal auf das Weiterlesen gefreut.
Ein unglaublich wichtiges Thema, und man spürt mit wieviel Sorgfalt es aufgearbeitet wurde.
„Der konnte alles, nur das Leben fiel im schwer.“ Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost und doch so so wichtig! Es spricht unglaublich wichtige Themen an und rüttelt etwas auf mehr auf mentale Gesundheit und die Menschen um einen rum zu achten.
„Der konnte alles, nur das Leben fiel im schwer.“ Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost und doch so so wichtig! Es spricht unglaublich wichtige Themen an und rüttelt etwas auf mehr auf mentale Gesundheit und die Menschen um einen rum zu achten.
Extrem wichtiges Buch
Dieses Buch hat mich gebrochen und mich gleichzeitig geheilt.

Was für eine ergreifende Geschichte – und noch dazu eine, die auf wahren Begebenheiten beruht. Von Anfang an ist klar: Paul nahm sich mit 16 Jahren das Leben. Doch durch verschiedene Perspektiven erfahren wir mehr über sein Leben – vor und nach Japan. Dort hat er sich verliebt, und von diesem Moment an war sein Leben in ein Davor und Danach geteilt. Was dieses Buch so besonders macht, ist die brillante Erzählweise. So detailreich, so fesselnd, so voller Feingefühl – einfach die Handschrift eines wahren Schriftstellers. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Es war spannend, herzzerreißend und zugleich überwältigend traurig. Zurück bleibt eine tiefe Traurigkeit über das, was war – und das, was nie wieder sein wird. Ein unglaublich bewegendes Buch über ein schweres Thema, das mich mit einer Welle an Emotionen getroffen hat. Danke an die Familie von Paul für diese Geschichte.
Super geschrieben, packend, emotional, ehrlich und traurig
Ein Tabuthema, wie alles was mit Tod und/oder psychischen Krankheiten zu tun hat. Erzählt aus unterschiedlichen Perspektiven, was ein bisschen Distanz zum Geschehen ermöglicht, das nichtsdestotrotz unter die Haut geht.
Eine wahre Geschichte über einen Selbstmord
Ein sehr intelligenter Junge mit zu spät erkannten Krankheiten (Autismus und Depression) nimmt sich das Leben. Ein sehr schön geschriebenes Buch, was mich berührt hat. Die Thematik über den Glauben und Gott wurde humorvoll eingebaut. Die Wahrnehmung bleibt „grau“. Er kann von seinem geplanten Selbstmord nicht abgehalten werden, auch nicht durch Hilfe in einer Klinik.
Sehr berührend, aufklärend und vor allen Dingen extrem nahegehend.
Sehr berührend, aufklärend und vor allen Dingen extrem nahegehend.
Thematik tiefgreifend, sprachlich leicht lesbar, zum verarbeiten harter Tobak
Es geht um einen jungen der mit Autismus und Depressionen lebt und sich schließlich umbringt. Sein Umfeld kommt zu Wort. Es ist eine Mischung aus einer echten Situation und Fiktion. Spannend, gibt es selten aber wie gesagt echt harter Tobak. Sowas zu lesen das muss man aushalten können
TW: Suizid / Selbstverletzung / Psychische Erkrankung / Depression Sprich mit anderen, wenn es dir nicht gut geht und du ähnliche Gedanken hast, wie in der TW. Anonym und kostenlos findest du in Deutschland hier Hilfe: Telefonisch ( 116 111 und 0800-1110-111 oder 0800-1110-222 ) Online Chat und Mail (www.krisenchat.de / www.u25.de / www.nummergegenkummer.de ) [ „Und dann hätte ich gesagt: Paul. Lebe bitte, bitte weiter!“ - Umschlagtext ] Martin Schäuble thematisiert, was nicht erst seit der Corona-Krise viel deutlicher thematisiert gehört: psychische Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Menschen. In seinem Roman „Alle Farben grau“ beleuchtet er anhand der wahren Geschichte von Paul diesen wichtigen Bereich. Der Roman liest sich an vielen Stellen mehr wie ein Bericht, denn ein Roman und das ist so wichtig um zu verstehen und zu spüren. Martin Schäuble bringt auf diesen knapp 270 Seiten so viel zum Vorschein, was seit vielen Jahrzehnten da ist und was oft nicht rechtzeitig oder gar nicht erkannt wird. Ein Buch nicht nur für junge Menschen und Jugendliche, sondern auch für Eltern, Verwandte, Freund:innen.
Mit 16 nimmt Paul sich das Leben. "Alle Farben grau" begleitet ihn praktisch dabei. Man lernt Paul als seltsamen, aber doch recht fröhlichen Jungen kennen. Aber das ändert sich. Paul ist Autist und depressiv. Das stelle ich mir nicht nur schwierig für ihn, sondern auch für seine Umgebung vor. Ich bin dankbar, dass hier die Eltern dafür sorgen, dass Pauls Geschichte Leser findet. Die verschiedenen Perspektiven geben interessante und auch emotionale Einblicke. Man sollte sich Zeit für diese Geschichte nehmen und sie auch auf sich wirken lassen. Ich für meinen Teil kann das Buch empfehlen.
Ich finde es gut, dass "schwierige" Themen immer mehr Einzug in die Literatur finden - auch in die Jugendliteratur. Es ist wichtig, dass über psychische Erkrankungen, Gefühle und ja, auch über Suizid gesprochen und geschrieben wird. Damit das Stigma um psychische Erkrankungen endlich aufhört — und dass sich Hinterbliebene nicht mehr allein fühlen, sich nicht mehr für schämen, denn Scham ist nicht nötig. Danke für dieses Buch — und diese Art der Erzählung.
Wichtiges Thema. Authentischer Schreibstil. Zeitsprünge halten Spannung aufrecht. Auf einige Schlüsselmomente hätte genauer eingegangen werden können.
Ein so unglaublich wichtiges Thema, das immer noch viel zu oft abgetan und runtergespielt wird. Die meisten Menschen müssen entweder selbst krank werden oder jemand aus dem nahen Umfeld hat psychische Probleme bevor sie aufwachen und den Ernst der Lage erkennen. Im besten Falle. Viel zu häufig ist es leider immer noch zu spät, wie man hier am Beispiel von Paul sieht. Es wird nochmal deutlich, wie leicht man sein Umfeld als Betroffener täuschen kann, vor allem wenn nicht genau hingesehen wird. Oder weil man nicht gut genug über psychische Krankheiten und deren Symptome aufgeklärt ist. Ich war schon viel zu oft in einer ähnlichen Situation wie Paul und kann viele seiner Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Wenn man selbst betroffen ist, kann man Anzeichen bei anderen deutlich besser wahrnehmen. Deswegen fühlt man sich in der Psychiatrie auch von seinen Mitpatienten verstanden. Ähnlich wie bei Paul und Alina. Da fand ich allerdings, dass der Klappentext ein wenig in die Irre geführt hat. Ich dachte, dass Alina eine viel größere Rolle in seinem Leben gespielt hat. Letztlich wurde sie aber kaum erwähnt. Das die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, zeigt nochmal, wie wichtig solche Romane, Filme o.ä. sind. Die Menschen müssen so viel intensiver über psychische Krankheiten aufgeklärt werden. Nur weil man sie nicht immer sehen kann, heißt es nicht, dass sie nicht da sind. Deswegen müssen die Menschen darüber reden und ihre Geschichten teilen. Niemand sollte sich für so etwas schämen.
5 Sterne einfach dafür, dass es ein wichtiges Thema ist und darüber gesprochen wird! Dieses Buch war sehr interessant. Natürlich weiß man nicht unbedingt was Paul wirklich gedacht hat, aber ich denke alles drum herum, seine Gefühlswelt wurde gut beschrieben. Interessant war auch dass es nicht nur um seinen Suizid ging oder um seine Depression, sondern dass er auch noch eine andere Diagnose bekommen hat. Leider alles zu spät, da hat sich sein Plan im Kopf schon eingenistet.
Lies sich gut lesen auch wenn das Thema Suizid keine leichte Kost ist.
Ein Buch, das über psychische Probleme aufklären soll.
Diese Ziel wird jedoch weniger erreicht. Viel mehr wird eine gestörte Eltern (Mutter)-Kind Beziehung und fehlende Reaktion auf psychische Probleme von Erziehungseinrichtungen und sozialem Umfeld gezeigt. Außerdem wird ein nicht sehr realistisches Bild von Kinder- und Jugendpsychatrischen Einrichtungen und Therapien vermittelt.