Ich breche wirklich nur sehr sehr selten ein Buch ab .. hier habe ich oft drüber nachgedacht
Ich fand die Übersetzung schwierig , zu viele Französische Namen und Straßen
Das Buch selber war iwie nicht so geil
Eine unfassbar lange Vorgeschichte
Kaum Plot Twists die Propagandistin eher Mittelmaß
Um dann auf der vorletzten Seite einen eine Schuss abzugeben , Buch vorbei echt nicht mein Buch
Wer einen hochspannenden Pageturner für das Wochenende sucht, ist hier genau richtig. Jean-Christophe Grangé liefert keinen feingeistigen Krimi, sondern einen rasanten, düsteren Höllentrip.
Der Vibe: Extrem düster, blutig und packend von der ersten Seite an.
Der Unterhaltungsfaktor: Die Story ist wie eine Achterbahnfahrt – man fliegt förmlich durch die Kapitel, weil der Mix aus rituellen Morden und internationaler Flucht einen konstanten Sog entwickelt.
Das Urteil: Perfekte Lektüre für zwischendurch, wenn man auf schonungslose Action und Gänsehaut steht. Zwar ist die Auflösung etwas überdreht, aber der Weg dorthin bietet erstklassiges Entertainment mit ordentlich Adrenalin.
Im Wald der stummen Schreie - Ein Wald als Spiegel gesellschaftlicher Abgründe
Im Wald der stummen Schreie ist ein düsterer, anspruchsvoller Thriller, der weniger auf schnelle Effekte setzt als auf eine beklemmende Grundstimmung. Der Autor entfaltet eine Geschichte, die sich langsam, aber konsequent verdichtet und den Leser tief in eine Welt aus Schweigen, Macht und ideologischer Verblendung führt. Der Wald wird dabei nicht nur zum Schauplatz, sondern zum Sinnbild einer Gesellschaft, die Verbrechen lieber verbirgt, als sie aufzudecken.
Mit Jeanne Korowa steht eine ungewöhnliche Protagonistin im Zentrum, deren juristischer Blickwinkel dem Roman eine eigene Note verleiht. Ihre Nachforschungen wirken glaubwürdig und bodenständig, auch wenn die Handlung stellenweise komplex und fordernd wird. Gerade im Mittelteil verlangt das Buch Geduld, belohnt diese jedoch mit einer zunehmend intensiven Atmosphäre.
Nicht alle erzählerischen Entscheidungen überzeugen gleichermaßen, und manche Elemente wirken bewusst überzeichnet. Dennoch bleibt der Roman durchgehend fesselnd und hinterlässt ein nachhaltiges Gefühl von Unruhe. Im Wald der stummen Schreie ist kein leichter Thriller, sondern ein dunkles, sperriges Werk – aber eines, das lange nachhallt. Von mir 7 von 10 P.
Das meiner Meinung nach bisher schwächste Buch von Grangé (mal abgesehen von der Totalkatastrophe Der steinerne Kreis). Die Handlung ist an sich spannend und nimmt auch im Laufe des Buchs gut an Fahrt auf. Aber dann kommt die Auflösung ganz unvermittelt und bekommt nur auf ein paar Seiten Raum. Da hätte ich mir mehr erhofft. Außerdem bleibt die Hauptfigur ziemlich blass, obwohl auch bei ihrer Geschichte mehr Potential gewesen wäre. Daher nur 3,5 Sterne.
Ein tolles Buch, dass mich trotz mancher etwas langatmigeren Passagen sehr gefesselt hat.
Es ist spannend, detailreich und geschichtlich gut erzählt.
Das Ende habe ich persönlich so nicht kommen sehen, was ich wiederum gut finde, da es nicht dieselbe Geschichte zum x-ten mal nur anders erzählt war.
Wer mit detaillierten Beschreibungen von Gewalt oder Todesopfern Probleme hat, sollte dieses Buch vielleicht eher nicht lesen.
Hart gesottenen Krimi oder Thriller Fans, die mal eine etwas andere Story wollen, denen kann ich es nur wärmstens empfehlen.
Ein sehr spannendes. Buch.
Aufwühlend , wahnsinnig grausam, also nichts für schwache Nerven.
Der Autor erzählt eine tolle Story mit geschichtlichem Hintergründen und Gräueltaten aus der Vergangenheit von Argentinien.
Sehr zu empfehlen. Wer Spannung und Geschichte liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Das Buch war ein Geschenk und daher war ich sehr gespannt, weil der Autor mir zudem empfohlen wurde.
Leider bin ich kein Fan von explizit dargestellter oder beschriebener Gewalt, da ich mir alles was ich lese oder höre bildlich vorstelle und das wurde bei diesem Buch ziemlich schnell ekelig. Daher habe ich nach dem ersten Tatort die Abschnitte über die Zustände der Leichen übersprungen.
Das würde ich dem Buch aber gar nicht negativ ankreiden, die Gewalt passt zur Geschichte, es soll schockieren.
Was ich aber wirklich nicht gut fand, waren die Charaktere. Bei der Hauptprotagonistin dachte ich sehr schnell "japp, die hat sich ein Mann ausgedacht, der denkt er wüsste wie Frauen ticken... und der offentsichtlich keine Ahnung hat." Es gab einige Passagen, wo ich aus dem Augenrollen gar nicht mehr raus kam. Das wurde im Laufe der Geschichte besser, wirklich sympathisch oder real wurden die Charaktere jedoch nicht mehr. Auch die Darstellung von Südamerika fand ich zwar zum einen spannend, zum anderen aber auch sehr klischeebeladen. Ich war selbst noch nie in den Ländern in Süd- und Mittelamerika in denen das Buch spielt. Deswegen kann ich natürlich auch nicht beurteilen, wie realistisch das ganze dargestellt ist. Es wurden aber schon deutlich die rückschrittlichen Bereiche der Länder betont (schlechte Infrastruktur, keine Professionalität der Polizei, Gangs, etc).
Alles in allem war die Geschichte mal was anderes und durchaus interessant, der Stil hat mir aber aus den oben aufgezählten Gründen nicht so gut gefallen.