2. Juni
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Mit „Home Before Dark“ liefert Eva Björg Ægisdóttir einen düsteren und atmosphärischen Thriller ab, der mich von der ersten Seite an vollkommen gefesselt hat. Die Geschichte rund um das rätselhafte Verschwinden von Stína und die Schuldgefühle ihrer Schwester Marsí entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Psychospiel zwischen Erinnerung, Wahrheit und Wahn. Besonders beeindruckend ist die bedrückende Stimmung, die sich durch den gesamten Roman zieht. Das raue, ländliche Island bildet die perfekte Kulisse für diese geheimnisvolle Geschichte voller Familiengeheimnisse, verdrängter Erinnerungen und unausgesprochener Schuld. Durch die wechselnden Zeitebenen setzt sich die Wahrheit Stück für Stück zusammen, wodurch die Spannung konstant hoch bleibt. Eva Björg Ægisdóttir versteht es meisterhaft, mit den Erwartungen ihrer Leser*innen zu spielen. Immer wieder gibt es Wendungen, die alles in ein neues Licht rücken und dafür sorgen, dass man ständig miträtselt. Gerade das Spiel zwischen Traum und Realität macht den Thriller besonders intensiv und beklemmend. Marsí als Hauptfigur wirkt dabei unglaublich greifbar: verletzlich, verunsichert und gleichzeitig mutig genug, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Auch die anderen Figuren sind vielschichtig und authentisch gezeichnet. Niemand wirkt vollkommen unschuldig, jede Person trägt ihre eigenen Geheimnisse mit sich herum. Dadurch entsteht eine unterschwellige Spannung, die bis zum überraschenden Finale anhält. „Home Before Dark“ ist kein blutiger Thriller, sondern lebt von seiner psychologischen Tiefe, der düsteren Atmosphäre und den schockierenden Enthüllungen. Wer Nordic Noir mit starken Charakteren, geheimnisvollen Familiengeschichten und unvorhersehbaren Wendungen liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Aus dem Isländischen von Freyja Melsted.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
2. Juni
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Rating:5

Da ich Eva Björg Ægisdóttirs Island Reihe sehr gerne lese, war ich sehr neugierig, als ich gesehen habe, dass nun ein Psychothriller von ihr erscheint. Nach der Beendigung habe ich einmal mehr die Bestätigung, dass ich zu den Büchern der Autorin blind greifen kann und dass eine spannende Lektüre garantiert ist. Zunächst einmal hat mir gut gefallen, dass die Geschichte 1967 und 1977 spielt, da so sämtliche Erkundigungen und Ermittlungen ohne moderne Technik stattfinden müssen. 10 Jahre nachdem Marsibils Schwester Stina spurlos verschwunden ist, trägt sie noch immer Schuldgefühle mit sich herum, da sie glaubt, ihr damaliger Brieffreund habe ihre Schwester entführt. Nach Jahren der Stille meldet sich der Brieffreund plötzlich wieder und Marisbil startet einen letzten Versuch, um endlich Licht ins Dunkle zu bringen. Dabei stößt sie immer wieder auf Merkwürdigkeiten in den Ermittlungen und Aussagen ihrer Eltern und ein schrecklicher Verdacht breitet sich in ihr aus. Wer Thriller mit subtiler Spannung mag, ist hier genau richtig. Der Erzählstil von „Home before dark“ ist zwar nicht sonderlich rasant, aber zwischen den Zeilen schwingt eine kontinuierlich mysteriöse Stimmung mit. Über die Hälfte des Buches führte die Autorin mich gedanklich in die falsche Richtung um dann mit kurz aufeinanderfolgenden Plottwists, das Ruder mehrmals in die andere Richtung herumzureißen. „Home before dark“ beginnt gradlinig und entwickelt sich zu einem überraschenden und bewegenden Thriller. Sowohl Marsibil als auch Stina sind sympathische junge Frauen. Je länger man liest, desto tiefer taucht man in die dunklen Geheimnisse dieser Familie ein, die es wirklich in sich haben. Für mich war „Home before dark“ ein sehr gelungener, tragischer Thriller. Einzig die isländischen Namen fand ich etwas schwierig und teilweise ähnlich, so dass ich manches Mal zurückblättern musste um mich zu vergewissern, um wen es sich handelt. Der Spannung tat dies aber keinen Abbruch und ich vergebe gerne 5 Sterne.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
1. Juni
Rating:5

Richtig toller Thriller

Im November 1967 lebt die junge Marsibil mit ihrer Familie in einer kleinen isländischen Stadt. Heimlich schreibt sie seit Monaten Briefe mit einem Jungen, den sie noch nie getroffen hat. Das Problem ist allerdings, dass sie sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben hat. Als schließlich ein Treffen vereinbart wird, bekommt Marsibil kalte Füße und erscheint nicht. Stattdessen verschwindet in genau dieser Nacht ihre Schwester spurlos. Zurück bleibt nur ihre blutverschmierte Jacke. Zehn Jahre später ist Stinas Verschwinden noch immer ungeklärt. Marsibil hat nie erzählt, welche Rolle der geheimnisvolle Brieffreund damals gespielt hat. Doch als plötzlich erneut ein Brief auftaucht, wird sie gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen… „Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir kam für mich genau zur richtigen Zeit. Ich muss sagen, ich habe nicht immer Lust auf Nordic Noir mit seiner oft sehr eigenwilligen, düsteren Stimmung, die in skandinavischen Thrillern vorherrscht. Dafür muss ich wirklich in der richtigen Stimmung sein. Aber hier hat einfach alles gepasst. Und obwohl ich die Autorin bisher noch nicht kannte, habe ich mich extrem auf diese Neuerscheinung gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht. Was ich an diesem Thriller besonders mochte, war der Aufbau der Geschichte. Wir verfolgen hier zwei Zeitlinien, die sich immer abwechseln. Einmal begleiten wir Stina im Jahr 1967 und erleben die Ereignisse unmittelbar mit, während wir zehn Jahre später Marsibil folgen, die noch immer versucht zu begreifen, was damals passiert ist. Diese beiden Stränge haben sich fast wie zwei eigenständige Geschichten angefühlt, die sich nach und nach immer stärker miteinander verweben. Besonders spannend fand ich dabei auch das Verhältnis der beiden Schwestern. Durch die wechselnden Perspektiven lernen wir beide sehr intensiv kennen. Wir wissen, wie sie denken und fühlen und gleichzeitig merkt man in der Vergangenheitsebene immer stärker, wie entfremdet die beiden eigentlich bereits voneinander sind. Auch das Setting war einfach große Klasse. Dieses kleine isländische Städtchen, die düstere Atmosphäre, die verschlossenen Menschen und dieses ständige Gefühl, dass hier jeder irgendetwas verbirgt. So funktioniert Nordic Noir für mich gut. Obwohl ich selbst noch nie auf Island war, konnte ich mir alles unglaublich gut vorstellen. Ich liebe Kleinstadt Settings sowieso sehr und hier hat das einfach perfekt funktioniert. Vor allem, weil auch die Nebencharaktere richtig stark ausgearbeitet waren und niemand wie ein bloßer Statist wirkte. Jede Figur hatte ihren Platz in der Geschichte und hat wirklich etwas zur Handlung beigetragen. Was mich zusätzlich überrascht hat, war wie zugänglich der Schreibstil war. Gerade bei Nordic Noir habe ich persönlich oft das Problem, dass die Bücher sprachlich etwas sperrig oder distanziert wirken. Das war hier überhaupt nicht der Fall. Eva Björg Ægisdóttir schreibt unglaublich flüssig und atmosphärisch. Diese Kombination aus düsterem Island Thriller und gleichzeitig sehr leichtem Lesefluss habe ich tatsächlich bisher eher selten gefunden. Das Einzige, worüber ich zwischendurch ein bisschen gestolpert bin, waren die isländischen Namen. Spätestens als ich parallel kurz ins Hörbuch reingehört habe, musste ich feststellen, dass ich in meinem Kopf wirklich fast alles komplett falsch betont hatte. Das war irgendwie gleichzeitig verwirrend und ziemlich interessant. Und dann natürlich das Ende. Die Geschichte baut sich eher ruhig auf und nimmt sich Zeit, die Figuren und die Atmosphäre wirken zu lassen. Aber genau dadurch funktionieren die späteren Enthüllungen umso besser. Ich habe mit mehreren Entwicklungen wirklich überhaupt nicht gerechnet und einige Wendungen haben nochmal einiges komplett auf den Kopf gestellt. Für mich war das ein richtig starker Psychothriller mit tollem Setting, starken Figuren und einer Geschichte, die einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
1. Juni
Rating:4

Das Verschwinden ihrer Schwester lässt unserer Hauptperson keine Ruhe. Denn tief in sich gibt sie sich ja selbst die Schuld daran. Wir verfolgen nun also als Leserschaft, wie sie versucht, nach und nach herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Aber dabei deckt sie nur umso mehr Dinge auf, von denen sie gar nicht sicher ist, ob sie diese wissen wollte. Ein sehr spannendes Buch, durch das ich gerade so geflogen bin. Besonders toll fand ich, dass man eben so viele kleine Andeutungen bekommen hat, die am Ende dann sehr relevant waren und es wirklich überraschende Plottwists gab. Die Stimmung war teilweise sehr düster oder auch bedrohlich und man fieberte richtig mit, herauszufinden, was nun vor so langer Zeit passiert ist. Die Autorin landet nun auf jeden Fall mal auf meiner Favoritenliste und ich werde nach weiteren Büchern von ihr Ausschau halten!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
31. Mai
Rating:5

Wow, was für Twists Ich hab hier sehr gerne gelauscht und kann es nur wärmstens empfehlen. Die ganze Dynamik der Handlung und auch der Charaktere ist sehr gelungen. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer wieder hat sie Mühe, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Und sie hat Angst, dass sie die Nächste sein könnte. November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte. Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
31. Mai
⭐️⭐️⭐️
Rating:3

⭐️⭐️⭐️

Meine Meinung Es war das erste Buch dieser Autorin für mich, ihr Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Die Story wird aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Das hat mir gut gefallen, allerdings passiert circa im ersten Drittel des Buches kaum etwas. Die Spannung bleibt hier leider eher auf der Strecke. Zudem war der große Freundeskreis ein wenig anstrengend, da es mir schwer fiel, alle auseinander zu halten. Im letzten Drittel nahm die Geschichte dann endlich Fahrt auf und man erfährt was mit Stina wirklich passiert ist. Das Ende hatte gute Wendungen und auch die ganze Atmosphäre, die mir einen kalten Schauer die Wirbelsäule runtergejagt hat, hat mir sehr gut gefallen. Fazit Ein Thriller der eher lange braucht um Spannung aufzubauen.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
31. Mai
HOME BEVOR DARK
Rating:3.5

HOME BEVOR DARK

Wenn die Lüge erwacht, wird dein Albtraum Wirklichkeit. Vor zehn Jahren verschwand Marsibils Schwester Kristin spurlos. Niemand hat seither irgendwas von ihr gehört, der Fall wurde nie aufgeklärt. // der erste isländische Thriller den ich bisher gelesen habe. Es geht um Eifersucht, Mord, schlafwandeln und Schwesternliebe. Ich muss sagen, dass mir zeitweise sehr die Spannung gefehlt hat. Und ich war oft am überlegen, wie ich das Buch am Ende bewerten soll. Aber ich muss sagen, dass das Ende mich ziemlich überwältigt hat. Auch wenn ich am Anfang sehr lange gebraucht habe um reinzukommen, gerade wegen der vielen Namen und Orte, lohnt es sich doch zu lesen! Das Buch hat gerade gegen Ende richtig an Fahrt genommen! Ein gutes Buch für zwischendurch. Leider bleiben bei mir trotzdem einige Lücken und Fragen offen.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
30. Mai
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Rating:4

Ich mag die Bücher der Autorin immer sehr sehr gerne. Ihre Island Krimi Reihe liebe ich, und kann sie allen nur wärmstens empfehlen. Als ich gesehen habe, dass ein Thriller von ihr erscheinen wird, war mir auch hier wieder klar, dass ich ihn lesen möchte. In der Geschichte geht es um Marsibil und ihre Schwester Kristina, Stina genannt. Im Winter 1967 ist Stina verschwunden. Marsibil hatte zu dieser Zeit eine Brieffreundschaft mit einem Jungen, sie gab sich aber als ihre ältere Schwester Stina bei ihm aus. Denn Stina ist in ihren Augen die aufregendere. An dem Abend als sie verschwand, hatte Marsibil ein Treffen mit ihrem Brieffreund vorgeschlagen. Sie selbst ist nicht hingegangen, aber Stina ist genau an dieser Stelle verschwunden, nur ihre rote Jacke konnte noch gefunden werden. Zehn Jahre später kehrt Marsibil zu ihren Eltern nach Hause zurück, immer am Jahrestag von Stinas Verschwinden. Aber nun recherchiert sie und möchte unbedingt herausfinden, was mit ihrer Schwester wirklich passiert ist und ob sie vielleicht sogar noch lebt. Ich mochte die Sprünge zwischen den Kapiteln in die Köpfe von Stina 1967 und Marsibil 1977. So haben wir uns dem wahren Ereignis immer weiter angenähert. Der Autorin gelingt es wunderbar Fährten zu legen und nahezu jeden Charakter verdächtig erscheinen zu lassen. Auf der Hälfte ist es für mein Empfinden etwas langatmig geworden, jedoch war dies auch nur von kurzer Dauer. Gleich danach wurde es wieder spannend und es kamen neue Erkenntnisse ans Licht, die mir kalt den Rücken runter liefen. Das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen, und war für mich eine Überraschung. Glücklich bin ich mit dem zwar nicht, aber trotzdem hat mir die Story insgesamt sehr gut gefallen.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
28. Mai
Rating:4

Spannend

Das Buch ist 2 Teile geteilt. Der Erste geht eigentlich 95% des Buches und der zweite der wenige Rest. Es wird die meiste Zeit abwechselnd aus der Sicht von Marsi in Mitte der 70er Jahre und aus Stinas Sicht 10 Jahre eher, berichtet. Somit sind diese beiden unsere beiden Hauptcharaktere. Marsi ist eine recht sympathische und hartnäckige Protagonistin. Ich mochte ihre Art wie sie mit Dingen umgeht und wie stur sie bleibt, wenn ihr Dinge am Herzen liegen. Eben wie das Verschwinden ihrer Schwester vor 10 Jahren. Auch Stina fande ich sehr sympathisch. Ich mochte auch sehr ihre Rolle als große Schwester. Generell mochte ich sehr die Charakterausgestalltung im Buch. Es gab zwar einige, aber dennoch fiel es mir leicht die Charaktere auseinander zu halten und zueinander zu bestimmen. Der Schreibstil in der Geschichte ist angenehm und fließend. Ich kam beim Lesen wirklich gut voran. Mir persönlich ist es zwischendrin auch nicht aufgefallen, dass die Geschichte 1977 spielt. Mich konnte diese Story hier in seiner Einfachheit überzeugen. Ohne viel Ermittlungskram, Handys oder Technik. Auch die Spannung hinkte nicht hinter her. Im Gegenteil. Die Bezeichnung Psychothriller war hier absolut passend. Das Ende war einfach der Knaller! Voller Überraschungen und Kopf schütteln. Wirklich klasse! Nur fande ich persönlich, dass einige offene Fragen zurück blieben. Das tut dem ganzen allerdings keinen Abbruch. Das Cover war ein wirklicher Blickfang! Es wirkt spannend und geheimnisvoll. Wirklich absolut passend zum Buch. . 📚 Fazit: Ein toller einfacher Thriller, der sich aufs Wesentliche konzentriert! Ich vergebe 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐️

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
26. Mai
"Mit Häusern war es wie mit Menschen, das Äußere erzählte nur die halbe Wahrheit."
Rating:4.5

"Mit Häusern war es wie mit Menschen, das Äußere erzählte nur die halbe Wahrheit."

„Home Before Dark“ war für mich ein echter Überraschungstreffer. Die Autorin Eva Björg Ægisdóttir schafft es von der ersten Seite an, eine unglaublich düstere und beklemmende Atmosphäre aufzubauen, die einen sofort in ihren Bann zieht. Gerade das raue, eisige Setting Islands verleiht der Geschichte eine ganz besondere Stimmung, die sich konstant durch das gesamte Buch zieht und beim Lesen förmlich spürbar wird. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Er ist intensiv, atmosphärisch und gleichzeitig unglaublich angenehm zu lesen. Mit einer unterschwelligen Spannung, die permanent im Hintergrund mitschwingt, entsteht rund um die Geheimnisse, Lügen und menschlichen Abgründe eine Sogwirkung, durch die ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich wurde nur immer mal durch die ganzen isländischen Namen und Orte rausgerissen, deren Aussprache für mich kryptisch war. Ehrlich gesagt hätte ich es nicht nichtmal gemerkt, wenn unter den Ortschaften ein 50 Seelendorf aus Mittelerde gewesen wäre. Die Charaktere sind psychologisch tiefgründig ausgearbeitet und wirken durchweg authentisch. Gerade die Andeutungen verschiedener psychischer Erkrankungen fand ich besonders spannend. Die einzelnen Handlungsstränge greifen dabei perfekt ineinander und sorgen dafür, dass man bis zum Schluss miträtselt. Ich hatte wirklich keine Ahnung, worauf alles hinausläuft. Das Finale hat mich dann eiskalt erwischt und die Geschichte für mich super abgerundet. Insgesamt ein atmosphärisch unglaublich starker Island-Thriller mit düsterer Stimmung, tiefgründigen Figuren und einer konstanten Spannung, die einen nicht mehr loslässt. Für mich definitiv ein echtes Highlight und eine ganz klare Leseempfehlung!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
25. Mai
Rating:5

Alles ist anders

Marsibil kann noch immer nicht glauben, dass ihre Schwester Kristin vor 10 Jahren einfach so verschwunden ist, ohne großartig Spuren zu hinterlassen. Durch verschiedene Umstände plagt sie ein enorm schlechtes Gewissen. Als sie eines Tages zurück in ihr Elternhaus kommt, beschließt sie, sich noch einmal auf die Suche nach ihrer verschollenen Schwester zu machen. Dabei tauchen Wahrheiten auf, die niemand für möglich gehalten hätte... Eva Björg Ægisdóttir gehört zu einer von vielen hochkarätigen Schriftsteller*innen aus Island, die sich dem Nordic Noir verschrieben haben. Die Geschichte beginnt typisch langsam, ruhig und sphärisch, ist aber sogleich einnehmend und fesselnd. Die Story spielt abwechselnd im Jahre des Verschwindens von Kristin, 1966 und der erzählerischen Gegenwart, dem Jahr 1977. Besonders spannend sind die unterschiedlichen Erzählperspektiven - wir lesen abwechselnd aus der Sicht von Marsibil in den unterschiedlichen Erzählzeiten, als auch aus jener der verschwundenen Kristin. Von Beginn an rätselt man, was mit Kristin passiert sein könnte. Die Autorin legt zahlreiche Fährten und so ergeben sich umfassende Möglichkeiten, was mit Kristin passiert sein könnte. Bis zum Schluss bleibt die Wahrheit offen und überrascht einen schlussendlich dann mit einem unerwartetem Ausgang. Zahlreiche Charaktere beleben den Thriller, allesamt auf ihre eigene Art verdächtig - jede*r ist gebeutelt von dem eigenen Schicksal. Keine*r scheint mit dem Verschwinden angemessen umgegangen zu sein, außerdem gibt es Figuren, die man lange Zeit gar nicht am Schirm hat. Peu á peu spitzt sich das Geschehen zusammen, um in einem überraschenden Finale zu gipfeln. Die Atmosphäre des Buches ist düster, wobei die isländische Landschaft diesmal keine spezielle Rolle einnimmt. Vielmehr ist die tückische Psyche der Protagonistinnen Hauptschauplatz der Geschichte. Gekonnt spielt die Autorin mit Fakten, Wahrnehmungen und Empfindungen und führt so die Lesenden oftmals in die Irre. Mein Fazit: "Home before dark" ist ein fesselnder und einnehmender Nordic Noir-Thriller, der mit vielen unerwarteten Wendungen daherkommt und deswegen auch keine Sekunde langweilig wird. Das Buch ist genau das, was ich mir von einem spannenden Thriller aus nordischen Gefilden erwarte, weshalb ich ihn uneingeschränkt für alle Liebhaber*innen dieses Genres empfehlen kann!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
23. Mai
Rating:5

Beklemmend, düster und absolut packend: Ein genialer Island-Thriller Ich bin absolut begeistert! Eva Björg Ægisdóttir hat mich mit „Home Before Dark“ von der ersten bis zur letzten Seite komplett in ihren Bann gezogen. ​Ich liebe Geschichten, die in der rauen, eisigen Landschaft Islands spielen, und die Autorin fängt diese düstere, melancholische Stimmung perfekt ein. Die Handlung zieht einen sofort in ein tiefes Netz aus Geheimnissen, Lügen und menschlichen Abgründen innerhalb einer scheinbar ruhigen Gemeinschaft. Man spürt beim Lesen förmlich die Kälte und eine unterschwellige Bedrohung, die sich durch das gesamte Buch zieht. ​Die Charaktere sind psychologisch tiefgründig gezeichnet und die verschiedenen Fäden werden so geschickt miteinander verwoben, dass ich bis zum Schluss absolut keine Ahnung hatte, wie das Ganze aufgelöst wird. Das Finale war für mich ein echter Schockmoment, hat mich eiskalt erwischt und das Buch perfekt abgerundet. ​Fazit: Ein absolutes Must-Read für alle, die psychologisch tiefgründige und atmosphärisch starke Thriller lieben. Eva Björg Ægisdóttir hat mich komplett gefesselt – eine ganz klare Leseempfehlung und ein echtes Highlight!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
23. Mai
Ein starker, wendungsreicher Island-Thriller mit kleineren Kritikpunkten
Rating:4

Ein starker, wendungsreicher Island-Thriller mit kleineren Kritikpunkten

„Mit Häusern war es wie mit Menschen, das Äußere erzählte nur die halbe Geschichte (…)“ Hattet ihr schonmal eine Brieffreundschaft? Marsibil hatte mit 14 Jahren einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen wollte. Am besagten Abend schafft Marsi es jedoch nicht zum Treffen, was vielleicht auch besser ist, da sich Marsi als ihre ältere Schwester Kristin ausgegeben hat. Es ist genau der Abend, an dem Kristin spurlos verschwindet… Jetzt zehn Jahre später, erhält Marsi auf einmal wieder seltsame Briefe, die sie sofort an ihren Brieffreund von damals denken lassen. Und auch das plötzliche Verschwinden ihrer Schwester lässt ihr einfach keine Ruhe. Mein Fazit: Das Setting dieses Psychothrillers im absoluten Nordic Noir Stil ist herrlich düster und verdammt spannend. Wir springen zurück in den November 1967, als Kristin spurlos verschwand. Marsi macht sich seitdem schwere Vorwürfe und bezichtigt ihren damaligen Brieffreund der Tat. Das Problem: Der halbe Ort scheint ein düsteres Geheimnis um das Verschwinden zu machen - irgendwann vertraut Marsi nicht einmal mehr ihren eigenen Eltern. Der Psychothriller von Eva Björg Ægisdóttir war für mich durch und durch packend. Immer, wenn ich dachte, ich hätte endlich eine Ahnung, was damals passiert ist und wer dahintersteckt, lag ich komplett falsch! Der Schreibstil ist atmosphärisch düster und perfekt an das isländische Setting angepasst. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen🦅 Ein kleiner Kritikpunkt: Etwas störend fand ich den extremen Alkoholkonsum im Buch. Mir kam es teilweise so vor, als wäre das gesamte Dorf von Alkoholikern, was für meinen Geschmack etwas zu sehr verharmlost wurde. Auch gab es zwischendurch viele Nebenkriegsschauplätze, die etwas vom Hauptplot abgelenkt haben. Am Ende wurde zwar alles restlos aufgeklärt, aber zwischenzeitlich war ich mir nicht ganz sicher, wo die Autorin mit der Story hinwollte. Insgesamt aber ein wirklich starker, wendungsreicher Island- Thriller! Bewertung: 4 von 5 geheimnisvollen Briefen ✉️

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
21. Mai
Rating:4

ES HAT IN MEINEM KOPF GERATTERT

Die Autorin hat in meinem Kopf richtige Arbeit geleistet, sie hat es sogar soweit geschaft, dass ich bei einem Psychothriller fast angefangen hab zu weinen, denn die Geschichte von Marsi ging mir sehr nahe. Marsi möchte doch nur rausfinden, was mit ihrer Schwester genau passiert ist an dem Abend, an dem sie-Marsi eigentlich ihren Brieffreund kennenlernen sollte. Zudem stellt sie sich die Frage, warum wollten die Eltern nicht weiter Forschen, warum wurde alles unter denn Teppich gekehrt? Ist Marsi doch viel mehr in den Fall verwickelt? Marsi muss auch Feststellen, dass die Problematik Schlafwandeln nicht nur ihre Mutter betrifft. Die Frage stellt sich, ist alles nur ein Traum, können Träume war werden und beeinflussen sie unser Leben viel mehr als wir denken?

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
21. Mai
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Rating:4.5

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Zwei Schwestern, von denen eine spurlos verschwindet, ein geheimnisvoller Brieffreund, den eigentlich niemand wirklich kennt, gepaart mit einer düsteren isländischen Atmosphäre was will man mehr? Genau diese Mischung hat mich sofort gefesselt. Besonders spannend fand ich, dass sich eine der Schwestern ihrem geheimnisvollen Brieffreund damals als ihre ältere Schwester ausgegeben hatte. Nach dem Vorfall brach der Kontakt plötzlich ab. Während der Suche nach der Wahrheit kommen nach und nach alte Familiengeheimnisse, Lügen und lange verschwiegene Schuld ans Licht. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, flüssig, atmosphärisch und richtig packend. Die Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet und jede Figur trägt ihren Teil perfekt zur Geschichte bei. Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus der Sicht beider Schwestern, wodurch die Spannung konstant hoch bleibt. Immer wieder gab es unerwartete Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Mit jeder Enthüllung wurde alles noch geheimnisvoller und verdächtiger. Auch die Schauplätze konnte ich mir durch die bildhaften Beschreibungen wunderbar vorstellen. Diese beklemmende, düstere Stimmung hat perfekt zur Geschichte gepasst und dafür gesorgt, dass ich komplett in die Handlung eintauchen konnte. Besonders interessant fand ich außerdem die Erwähnung der Heime, in die um 1943 isländische Frauen gebracht wurden, die Beziehungen zu amerikanischen Soldaten hatten. Dieser historische Aspekt hat die Geschichte zusätzlich noch intensiver und bedrückender gemacht. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und schließlich fügen sich alle Erzählstränge zu einem absolut überraschenden Finale zusammen. Die Auflösung war für mich komplett unvorhersehbar und hat mich emotional wirklich getroffen, weil ich damit niemals gerechnet hätte. Ein atmosphärischer, spannender und unblutiger Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Große Leseempfehlung

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
19. Mai
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Rating:3.5

Der Einstieg viel mir wirklich sehr schwer. Die Protagonistin Marsi bekleckert sich anfänglich nicht mit Sympathie und auch die Eltern sind eher gruselig als normal. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr düster und drückend, das hat mir aber sehr gut gefallen, da es perfekt zur Geschichte gepasst hat. Erzählt wird aus den POV‘s von Marsi aus der Gegenwart und Vergangenheit und die der verschwundenen Schwester aus der Vergangenheit. So hat man ein perfektes Bild bekommen und konnte wunderbar sehen, wie unterschiedlich zwei Menschen die gleiche Situation wahrnehmen können. Die Soannung wurde durchgängig aufgebaut und es wurden sehr viele mögliche Täter und Motive gestreut. An manchen Stellen war es für mich persönlich zu viel, da es aufgezwungen wirkte und nichts wirklich besonderes fortgeführt wurde. Die Hintergründe dieser Familiengeschichte ist tragisch und auch etwas spooky, was aber auch den Reiz der Story ausgemacht hat. Das Ende kam für mich überraschend aber auch etwas abgefrühstückt. Meiner Meinung nach hätte man die ein oder andere Sache noch ausbauen und für den Leser schöner beenden können, so wirkte es etwas abgehakt. „Home before dark“ kann besonders durch die düstere Atmosphäre und anhaltende Spannung Punkten und bekommt von mir 3,5 ⭐️!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
18. Mai
Rating:4

Das Cover hat mich sofort gecasht und ich freute mich auf eine spannende Geschichte, ich wurde auch nicht enttäuscht.Marsibil`s Schwester Kristina kurz Stina genannt verschwindet vor 10 Jahren spurlos. Marsibil macht sich schwere Vorwürfe , weil sie denkt Schuld an das Verschwinden zu sein. vor zehn Jahren gab sie sich als Stina aus , die sich an einem Abend mit einer Briefbekanntschaft treffen wollte, es jedoch nicht zu dem Treffen zeitlich geschafft hat. Kurz darauf verschwand Stina spurlos. Von schweren Vorwürfen gequält macht sich Marsibil auf die Suche nach ihrer Schwester. Der Schreibstil ist sehr spannend und flüssig geschrieben, bis zum Schluss gibt es unerwartete Wendungen. Was mich ein bischen gestört hat waren die Zeitebenen und die vielen verschiedenen Vornamen, da kam ich kaum nach um mir die alle zu merken.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
17. Mai
Rating:3

Starke Atmosphäre, zäher Fall

„Manche Geschichten liegen unter Schnee begraben – nur taut hier leider zu wenig auf.“ Home Before Dark hatte für mich eigentlich vieles, was ich mag: ein nordisches Setting, eine düstere Grundstimmung, familiäre Verstrickungen und diese winterliche Kälte, die sich bei Island-Noir-Geschichten oft wie ein zweiter Erzähler über die Seiten legt. Gerade diese Atmosphäre trägt das Buch für mich auch am stärksten. Die Landschaft, die Dunkelheit, das Gefühl von Abgeschiedenheit – all das funktioniert. Und trotzdem bin ich mit der Geschichte nie wirklich warm geworden. Der Roman wird als Psychothriller angekündigt, fühlte sich für mich aber deutlich mehr wie ein klassischer Krimi an. Genau da lag vermutlich schon mein erstes Problem: Meine Erwartung war eine andere. Ich hatte auf psychologischen Druck, innere Abgründe und eine stärkere Verdichtung gehofft. Stattdessen entwickelte sich die Handlung über weite Strecken eher langsam, stellenweise sogar zäh. Die Story kommt für mein Empfinden lange nicht richtig voran, sondern kreist viel um Verdachtsmomente, Andeutungen und mögliche Spuren. An sich kann das sehr reizvoll sein. Nur wird hier für meinen Geschmack zu stark versucht, wirklich jede Figur irgendwie verdächtig wirken zu lassen. Bei einer kleineren, präziser geführten Figurenkonstellation hätte das spannend und glaubwürdig sein können. So wirkte es auf mich irgendwann eher überzogen. Fast jede Person scheint kurzzeitig Ziel eines Verdachts zu werden – nur die entscheidende Richtung bleibt auffällig ausgespart. Dadurch verpufft ein Teil der Spannung, weil das Misstrauen nicht mehr schärfer wird, sondern beliebiger. Der letzte Abschnitt konnte für mich dann immerhin einiges retten. Dort zieht das Tempo an, es passiert mehr, Zusammenhänge kommen ans Licht, und die Geschichte bekommt endlich jene Bewegung, die ich mir früher gewünscht hätte. Da zeigt sich, dass in diesem Buch durchaus Spannung steckt – nur eben zu spät und nicht durchgehend genug. Was bleibt, ist für mich ein solider, atmosphärischer nordischer Krimi, aber kein Buch, das mich wirklich gepackt hat. Die winterlichen Island-Schilderungen, die düstere Stimmung und einzelne interessante Ansätze haben mir gefallen. Die Dramaturgie, die Verdachtsführung und die falsche Erwartungshaltung durch die Thriller-Einordnung haben mich dagegen eher ausgebremst. Fazit: Home Before Dark ist kein schlechtes Buch – aber für mich war es eher „nett“ als packend. Wer einen ruhigen, atmosphärischen Island-Krimi sucht, kann hier durchaus richtig sein. Wer einen echten Psychothriller erwartet, dürfte eher enttäuscht werden. Für Leser, die… …nordische Krimis mit winterlicher Atmosphäre mögen. …Island-Noir-Stimmung wichtiger finden als hohes Tempo. …ruhige Ermittlungen und viele Verdachtsmomente schätzen. …keinen harten Psychothriller erwarten, sondern eher einen soliden Krimi. Meine Zeile zum Buch „Unter all dem Schnee lag eine Geschichte – nur hat sie sich zu spät wirklich gezeigt.“

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
16. Mai
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Rating:3.5

Die Suche nach der Wahrheit führte mich dieses Mal nach Island. Bekanntlich ist es da ja wie der Schwabe so schön sagt „an Kittl käldr.“ Also wird die Cap durchs Beanie getauscht, nicht dass an den Haaren noch Eiszapfen runterhängen. Gesucht wurde mit „Marsi“. Als Charakter fand ich sie okay, nochmal müsste ich mit ihr nicht auf die Suche gehen. Gleich verhielt es sich mit den anderen die mir auf der Reise begegneten. Mit den Namen hatte ich hier im Allgemeinen keine Probleme, das ist gerade, wenn es nach Island geht, ab und an mal ein Problemchen. Die Story an sich hat mir im Grunde gute gefallen. Starke Atmosphäre, krasses Thema, sehr viel Drama. Aber die ganze Wahrheit ist auch, dass sich dat Ganze auch ganz schön an einigen Stellen zog. So richtig einnehmende Spannung die mich in die Geschichte zieht, kam nur selten auf. Das ganze spielt sich in zwei Zeitebenen ab. Der Gegenwart mit „Marsi“ und in der Vergangenheit mit „Stina“ in der, dass ganze damals von vorn aufgearbeitet wird. Nicht desto trotz bin ich gut durch die vielen kleinen Abschnitte gekommen. Da kann man also mal eben durchrutschen und vor Einbruch der Dunkelheit damit fertig sein. Mal abgesehen, dass das Buch allgemein ein richtiger Hingucker ist. War für mich „Home before Dark“ eine Geschichte, die man durchaus machen kann, aber nicht zwingend muss. Auch wenns für mich nicht das „Woooow“ Buch war, hab ich es nicht definitiv nicht bereut.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
15. Mai
Rating:5

Sacht, jedoch unvorhersehbar und spannend!

Island, 1967 - Alles was man von Kristin, ihrer großen Schwester fand, war ihre blutige Jacke. Seither sind 10 Jahre vergangen, doch das schlechte Gewissen und ein sorgsam gehütetes Geheimnis nagen immernoch an Marsibil, denn genau an der Stelle und genau zu der Zeit, als Kristin auf dem Heimweg verschwand, wollte sie sich einst heimlich mit ihrem Brieffreund Bergur treffen. Als sie nun, nach all den Jahren, plötzlich wieder einen Brief von ihm erhält, wird sie von der Vergangenheit eingeholt und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ich bin weder eingefleischter Nordic Noir Fan, noch sagte mir der Name der Autorin etwas, vielmehr hatten mich bei „Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir die Jahrzehnte, in denen die Geschichte spielt, gereizt. Erzählt wird in zwei Zeitebenen, einmal zum Zeitpunkt des Verschwindens von Kristin und einmal zehn Jahre später, als Marsibil sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Die Stimmung ist beklemmend, düster, geheimnisvoll und wird von der Autorin perfekt erzeugt, beschrieben und transportiert. Ich habe übrigens das Hörbuch gehört und denke, dass auch Leonie Landa dazu großen Beitrag geleistet hat. Sie hat nicht nur grandios gelesen, sondern auch die Protagonisten absolut glaubwürdig und authentisch verkörpert, wahrend ich beim lesen schon an der innerlichen Aussprache der isländischen Namen gescheitert und der Lesefluss zum Erliegen gekommen wäre. Obwohl es sich definitiv um keinen reißerischen und actiongeladenen Thriller handelt und die Erzählweise eher sacht ist, hat dies dem Nervenkitzel jedoch keinen Abbruch getan. Wenn es auch zwischendurch kleinere Längen gibt, so bleibt es, dank einer Vielzahl geschickter Wendungen, doch bis zum Schluss durchweg spannend und unvorhersehbar, wobei das relativ offene Ende zusätzlich noch Stoff für Spekulationen bietet. Fazit: Wer auf einen blutrünstigen und brutalen Thriller aus ist, ist hier sicherlich falsch. Ich habe mich komplett überraschen lassen und wurde gleich von Beginn an in den Bann gezogen und positiv überrascht. Letztendlich hat mir das Hörbuch sogar so gut gefallen, dass ich es fast in einem Rutsch durchgehört habe und kann es auf jeden Fall empfehlen!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
14. Mai
Wenn die Vergangenheit anklopft, wird es dunkel
Rating:4

Wenn die Vergangenheit anklopft, wird es dunkel

Home Before Dark klingt nach genau diesem Thriller, bei dem man sich beim Lesen irgendwann fragt, ob das Knacken im Haus gerade wirklich da war oder ob das Buch einem einfach nur erfolgreich ins Hirn gekrochen ist. Eva Björg Ægisdóttir setzt nicht auf lautes Blutbad und wildes Herumgeballer, sondern auf diese fiese, kalte Spannung, die langsam unter die Haut wandert. Island, ein verschwundenes Mädchen, eine Schwester voller Schuld und zehn Jahre Schweigen. Ganz ehrlich, das ist schon eine Kombi, bei der mein innerer Ermittler sofort die Kaffeetasse abstellt und sagt: Gut, jetzt wird es unangenehm. Besonders stark wirkt für mich Marsi. Diese Mischung aus Scham, Angst und dem Gefühl, den eigenen Erinnerungen nicht komplett trauen zu können, macht die Geschichte richtig schön ungemütlich. Nicht gemütlich im Sinne von Kuscheldecke, sondern eher im Sinne von: Warum lese ich das eigentlich nachts, ich Trottel? Der Fall rund um Stina hat dieses klassische Nordic Noir Gefühl: düster, ruhig, menschlich kaputt und voller unausgesprochener Dinge. Genau das mag ich. Es muss nicht jede Seite explodieren. Manchmal reicht ein Brief aus der Vergangenheit und plötzlich sitzt man da wie bei einem Familiengeheimnis, das keiner öffnen wollte. Für mich ist Home Before Dark ein atmosphärischer, psychologisch dichter Thriller mit Kälte im Nacken und ordentlich Herzklopfen zwischen den Zeilen. Kein reiner Actionkracher, sondern eher ein langsam brennendes Feuer. Und ja, solche Bücher können gefährlich sein. Plötzlich ist es viel zu spät, der Kaffee kalt und man denkt: Nur noch ein Kapitel. Klassische Lüge.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
14. Mai
Rating:3

Die Geschichte ist auf 2 Zeitebenen erzählt, 1977 von Marsi und rückblickend 1967 von Stina. Jede Erzählerin mit ihren Freunden und Umfeld. Ich musste mich oft Rückversicherung in welcher Zeit ich höre und auch die Personen auseinander zu halten bzw zuzuordnen war manchmal nicht einfach. Da ich es gehört habe, hat es wenigstens den Lesefluss nicht gestört. Das Ende war eben ein Ende. Das war mein 1. Buch der Autorin und insofern für mich keine Empfehlung.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
11. Mai
Rating:4

Fesselnder Psychothriller!

Was, wenn du nicht einmal weißt, ob du deinen eigenen Gedanken trauen kannst? „Home Before Dark“ ist ein Psychothriller der isländischen Bestseller-Autorin Eva Björg Ægisdóttir aus dem Kiepenhauer & Witsch Verlag. Marsibils Schwester Kristín („Stína“) ist seit zehn Jahren verschwunden. Auch wenn Marsí selbst nicht weiß, was mit ihr geschehen ist, gibt sie sich die Schuld an dem Verschwinden ihrer Schwester. Schließlich wollte sie sich an diesem verhängnisvollen Abend im November 1967 mit ihrem Brieffreund Bergur treffen – an genau dem Ort, an dem später Stínas blutiger Anorak gefunden wurde. Marsí bereut bis heute, dass sie das Treffen verschlafen hat. Als nach zehn Jahren Funkstille ein weiterer Brief ihres Brieffreundes auftaucht, ist schnell klar: Marsí könnte die nächste sein… Aufmachung Für mich haben sowohl das Cover als auch Innenklappengestaltung die düstere Atmosphäre des Psychothrillers hervorragend eingefangen. Der Farbschnitt passt zum Cover, konnte aber meinen persönlichen Geschmack nicht treffen. Schreibstil Den Schreibstil der Autorin empfand ich als eher kühl, nüchtern und distanziert, Emotionen wurden eher weniger spürbar. Dadurch konnte mich der Schreibstil nicht zu 100% überzeugen. Ich brauchte daher eine Weile, um in die Geschichte hineinfinden zu können. Erzählt wird mit Zeitsprüngen sowohl aus der Sicht von Marsibil in der Gegenwart der Geschichte (1977) als auch aus Stínas Sicht in der Zeit vor ihrem Verschwinden (1966-1967). Besonders schwierig fand ich anfangs auch den Umgang mit den isländischen Namen der Figuren, an die ich mich letztlich aber gut gewöhnen konnte. Spannungsbogen Dennoch konnte mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite fesseln, sodass ich „Home Before Dark“ kaum aus der Hand legen wollte. Bereits auf den ersten Seiten lässt sich erahnen, dass dieser Psychothriller sehr spannend und mysteriös ist. Doch wie mysteriös und unglaublich es wirklich wird, zeigt sich später. Denn immer, wenn man denkt, diese Figur muss der Täter sein, wird eine neue vorgestellt, die noch viel verdächtiger wird. Immer, wenn ich dachte: Das muss passiert sein, wurde ich von einer neuen Wendung überrascht. Währenddessen wusste man nicht mehr: Wem kann man trauen? Wer lügt? Wer verheimlicht etwas? Ich begann sogar, der Protagonistin zu misstrauen, bei der Erinnerungen, Träume und Gegenwart sich vermischen. Das Ende war dann noch einmal ein echter Kracher. Diese Art von Wendung habe ich definitiv nicht kommen sehen und sie veränderte meine Sichtweise auf die Geschichte grundlegend – schließlich wusste man nun, wem man trauen konnte und wer doch die ganze Zeit etwas vorgespielt hatte. Mir persönlich sagte das Ende jedoch gar nicht zu. Figuren Von echter Sympathien für Figuren kann man in dieser Geschichte wohl kaum sprechen, schließlich ist in irgendeiner Weise wirklich jeder verdächtig. Dadurch konnte ich allerdings weder zur Protagonistin noch zu den anderen Figuren auch nur den Hauch einer Verbindung aufbauen, was die Figuren, sogar die Protagonistin, für mich schwer greifbar machte. Fazit Insgesamt überzeugt „Home Before Dark“ meiner Meinung nach vor allem durch seine Spannung und das Gefühl, niemandem trauen zu können. Mir persönlich haben der Schreibstil und die Gestaltung des Endes nicht ganz zugesagt, was aber natürlich Geschmackssache ist. Ich vergebe 4 Sterne.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
11. Mai
Rating:2

Langweilig und super seltsame Vibes 📖

Ich muss leider sagen, dass das Buch absolut gar nichts für mich war. Es hat mir durchgehend eine total beklemmende und irgendwie unangenehme Stimmung gegeben. Es hatte für mich diesen Vibe von einem alten, düsteren Krimi – nur leider nicht auf eine Art, die ich spannend fand. Vor allem die Beschreibungen waren für mich teilweise richtig weird und stellenweise sogar einfach nur eklig. Ich hatte beim Lesen echt oft so ein unangenehmes Gefühl und teilweise sogar richtig Ekel. Besonders die Dinge rund um die Eltern und wie manche Situationen oder Details von ihnen beschrieben beziehungsweise in den Vordergrund gerückt wurden, fand ich teilweise einfach super seltsam und unangenehm. Dazu kam leider, dass ich das Buch auch einfach unglaublich langweilig fand. Selbst bei ungefähr 60 % hatte ich das Gefühl, dass eigentlich immer noch nichts wirklich passiert ist. Die Geschichte hat sich für mich extrem gezogen und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich mal Spannung aufkommt – was leider nie wirklich passiert ist. Teilweise gab es auch Situationen oder Szenen, bei denen ich wirklich absolut nicht verstanden habe, warum sie überhaupt im Buch vorkommen. Manche Dinge haben für mich einfach keinen Sinn ergeben und wirkten eher so, als würden sie nur eingebaut werden, um die Geschichte künstlich in die Länge zu ziehen. Auch mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Besonders die Hauptprotagonistin fand ich irgendwie total merkwürdig und ich konnte keinerlei Verbindung zu ihr aufbauen. Was ich ganz cool fand, waren die Zeitsprünge beziehungsweise die Wechsel zwischen den Perspektiven. Das hat die Geschichte zumindest etwas aufgelockert und war für mich noch der interessanteste Teil am Buch. Aber alles in allem war das Buch für mich leider ein kompletter Flop. Es hat mir einfach super komische Vibes gegeben und war insgesamt überhaupt nicht mein Ding. Auch die Auflösung konnte das am Ende leider nicht mehr retten.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
10. Mai
Rating:2.5

War nicht meins

Leider konnte mich der Psychothriller nicht annähernd so gut unterhalten wie die Island Krimi Reihe. Ich mag den Schreibstil sehr. Aber leider leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht abholen. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt 1966 und 1977 und das von zwei verschiedenen Personen. Marsi möchte jetzt unbedingt das Verschwinden ihrer Schwester aufklären. Sie hat die Vermutung, dass ihr Brieffreund was damit zu tun. Denn sie war mit ihm an dem Abend des Verschwindens ihrer Schwester mit ihm verabredet und ist nicht erschienen. Mit den Namen hatte ich so meine Probleme. Auch kam für mich kaum Spannung auf. Die Handlung ist für mich so dahin geplättschert. Ich konnte auch keine Verbindung zu Marsi aufbauen und auch zu keinem anderen Charakter. Leider hatte ich mir anhand des Klappentextes mehr versprochen. Aber was positives: Das Buch sieht wunderschön aus 😍 Ich bin überzeugt, dass das Buch auch viele Leser begeistern kann. Nur für mich war es leider nichts. Von mir gibt es 2,5 Sterne.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
9. Mai
Ein mysteriöser Brieffreund?
Rating:5

Ein mysteriöser Brieffreund?

Der Psychothriller „Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir hat mir total gut gefallen. Das Buch handelt von einer jungen Frau Stina, die vor 10 Jahren verschwand. Nun kehrt ihre Schwester Marsibil in ihren isländischen Heimatort zurück und möchte das Verschwinden aufklären. Hat Marsis mysteriöser Brieffreund von vor 10 Jahren etwas damit zu tun, denn nach dem Verschwinden ihrer Schwester brach der Kontakt ab. Doch nun meldet er sich nach 10 Jahren aus dem Nichts zurück. Der Schreibstil hat mir total gut gefallen und war sehr flüssig und dynamisch. Es wird wechselnd aus den Sichten der Schwestern und somit aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen, da sich so Stück für Stück alles zusammengesetzt hat und aufgelöst wurde. Die Kapitel hatten auch eine sehr angenehme Länge. Die Charaktere waren gut umgesetzt, jedoch hatte ich anfangs ein wenig Probleme mit den isländischen Namen klar zu kommen ihr sie richtig zuzuordnen. Aber nach kurzer Zeit habe ich mich super zurecht gefunden. Jeder der Charakter hatte seine total eigene Art und Weise und man hat auch gemerkt, jeder hatte seine eigenen Geheimnisse und Dämonen, mit denen sie zu kämpfen hatten. Besonders gut hat mir der Nordic Flair und die isländische Atmosphäre gefallen und ich konnte mich durch die detaillierten Beschreibungen total in den Ort und seine Umgebung hineinversetzen. Das Buch beginnt etwas ruhiger aber nimmt im Verlauf steigend immer mehr an Spannung an und hat mich ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch gefesselt und ich wollte wissen wie es weiter geht. Ich hatte durchgehend eigene Theorien im Kopf, die sich teilweise mit jedem Kapitel wieder geändert haben. Es waren auch einige Plot-Twists eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Der Psycho-Aspekt war hier auf jeden Fall auch vorhanden und hat sehr gut in die ganze Handlung gepasst. Das Ende war für mich sehr gut umgesetzt. Ich hatte es ganz am Ende schon ein wenig erahnen können aber es war super schlüssig und logisch gestaltet und hat mir sehr gut gefallen. Zusammenfassend fand ich das Buch total spannend, fesselnd und hatte unglaublich Spaß beim Lesen!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
8. Mai
So muss ein Psychothriller sein!
Rating:5

So muss ein Psychothriller sein!

. „Home Before Dark“… ein Psychothriller, der seinem Genre alle Ehre macht. Von der ersten Seite an entfaltet sich eine beklemmend düstere Atmosphäre, durchzogen von unterschwelliger Spannung und den Schatten längst verborgener Familiengeheimnisse. Mit jeder Enthüllung zieht dich die Geschichte tiefer hinein, bis unerwartete Wendungen dich treffen wie ein Schlag ins Gesicht. Lies dieses Buch… aber nur, wenn du bereit bist, dich vollkommen darin zu verlieren. 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… November 1967… eine junge Frau verschwindet spurlos. Nur ihre mit Blut durchtränkte Jacke wird noch gefunden. 10 Jahre später fragt sich ihre Schwester immernoch ob ihr Brieffreund von damals mit den sie sich in dieser Nacht treffen wollte, etwas mit dem Verschwinden zu tun hat. Den ihrem Brieffreund gegenüber hat sie sich als ihre Schwester ausgegeben. . In „Home Before Dark“ begleiten wir Marsibel und Stina auf zwei miteinander verwobenen Zeitebenen. Marsibel in der Gegenwart, Stina in der Vergangenheit. So entfalten sich parallel zwei Handlungsstränge, die zunächst unabhängig voneinander wirken und schließlich in einem eindrucksvollen Finale zusammengeführt werden. Stück für Stück eröffnet sich uns das verborgene Leben der beiden Schwestern. Ein Leben voller Schweigen, unausgesprochener Wahrheiten und sorgsam gehüteter Geheimnisse. Uns erscheinen die Mädchen wie offene Bücher, doch füreinander bleiben sie verschlossen. Auch zwischen Eltern und Töchtern existiert eine spürbare Distanz, ein Mangel an ehrlicher Nähe und wirklicher Offenheit. Genau daraus schöpft „Home Before Dark“ seine besondere Intensität! Es erzählt von einer Familie, deren Geheimnisse sich dem Leser nur langsam offenbaren und dabei immer neue, erschütternde Wendungen hervorrufen, bis schließlich alles in einem fulminanten Finale kulminiert. . Die düstere Atmosphäre wird nicht nur von diesen verborgenen Wahrheiten getragen, sondern auch vom Setting selbst… einer kleinen, verschlafenen Stadt, deren stille Fassaden mehr verbergen, als sie preisgeben. Die Bewohner wirken ebenso geheimnisvoll wie der Ort selbst und verleihen der Geschichte eine beklemmende Nordic-Noir-Stimmung. . Besonders gelungen sind die Figurenzeichnungen. Vor allem die Familie steht im Mittelpunkt… düster, vielschichtig und nie ganz zu durchschauen. Gerade die Schwestern wirken bemerkenswert authentisch! Ihre Ecken und Kanten, ihre Fehler und Unsicherheiten machen sie greifbar und menschlich. . Auch der Schreibstil von Ægisdóttir trägt maßgeblich zur Wirkung des Romans bei. Mit großer Präzision versteht sie es, eine beinahe unerträgliche Spannung aufzubauen, ohne sie künstlich in die Länge zu ziehen. Jede Szene wirkt durchdacht, jede Enthüllung sitzt genau dort, wo sie soll. . Zugegeben: Die isländischen Namen mögen anfangs ungewohnt erscheinen, doch schon nach wenigen Seiten findet man sich mühelos in der Geschichte zurecht. . Für mich war „Home Before Dark“ ein echter Pageturner… voller unerwarteter Wendungen, düsterer Geheimnisse und einer atmosphischen Nordic-Noir-Stimmung, wie man sie sich von einem Psychothriller wünscht. Ich hoffe, ich konnte dich mit meinen Worten dazu bewegen, diesem Buch eine Chance zu geben. Für mich war es ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
7. Mai
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Rating:4.5

„Home Before Dark“ von Eva Björg Aegisdottir ist ein psychologisch sehr tiefgängiger Thriller, der keine klassische Polizeiermittlung beinhaltet, sondern eher ein beklemmendes Familiendrama ist. Im Zentrum stehen die Schwestern Marsibil (Marsi) und Kristin (Stina). Es dreht sich alles um das Verschwinden von Stina im Jahr 1967 in einer kleinen isländischen Stadt. Zehn Jahre später (1977) wird Marsi immer noch von Schuldgefühlen zerfressen, leidet an ihrer Alkoholsucht und an „Blackouts“. Ich liebe das isländische Setting und bin immer wieder fasziniert, mehr über das Land zu erfahren. Was mir beim Lesen immer große Probleme bereitet, sind die Namen und Orte. Die Hörbuchsprecherin Leonie Landa überhaupt nicht. Sie spricht alle Personen und Orte so perfekt (für mich zumindest) als wäre isländisch ihre Muttersprache. Sie liest mit so viel Gefühl in ihrer Stimme – einfach Wahnsinn! Der Wechsel zwischen beiden Mädchen gelingt ihr perfekt. Man weiß anhand ihres Sprechtempos und Nuancierung sofort, aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Auch die männlichen Charaktere Bergur und Gusti sind sehr gut gesprochen. Die Story selbst wird zwischendurch etwas langatmig, da die Autorin viel Augenmerk auf die Charakterisierung und den Alltag lebt. Auch scheinen alle Personen irgendwie einsam, zerrüttet oder traumatisiert zu sein. Das Ende war aus meiner Sicht vorhersehbar. „Home before Dark“ ist kein „blutiger“ Thriller aber ein gut konstruierter psychologischer Roman über das Erwachsenwerden in einer isländischen Kleinstadt in den 70er Jahren, der einige Lügen ans Tageslicht bringt. Gelesen von einer fantastischen Leonie Landa, die mit ganz viel Liebe die Protagonisten lebendig macht. Absolute Hörbuchempfehlung!

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
6. Mai
Nordic Noir Psycho-Drama
Rating:3

Nordic Noir Psycho-Drama

Eva Björg Aegisdottir ist durch ihre Mörderisches Island-Krimis bekannt. Abseits dieser Reihe legt sie mit HOME BEFORE DARK jetzt einen Stand Alone-Psychothriller vor. . Darum geht’s: Marsibil versucht das Verschwinden ihrer Schwester aufzuklären. Stinas blutbefleckte Jacke wurde vor zehn Jahren an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem heimlichen Brieffreund verabredet hatte… . Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen, in den 60er und 70er Jahren sowie aus zwei Perspektiven, aus der Sicht von Stina bzw. Marsi erzählt. Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und entwickelt sich dann subtil. Aegisdottir spielt damit die Stärke aus, die ich bereits in einem Zwischenband ihrer Krmireihe kennengelernt habe. Schreibstil und Story zeichnen sich durch psychologische Intensität und düstere Atmosphäre aus. Das hat mir gut gefallen. . Probleme habe ich in diesem Island-Thriller wieder mit den Namen. Das hat in dieser komplexen Geschichte dafür gesorgt, dass ich ab und zu dann doch etwas den Überblick verloren habe. Ich musste immer wieder überlegen, wer jetzt wer ist und in welcher Verbindung die Personen zueinanderstehen. Das hat mich zwischenzeitlich aus dem Lesefluss gebracht. Hinzu kommt, dass sich im Handlungsverlauf gefühlt außerdem ein paar Längen eingeschlichen haben. Im letzten Abschnitt hat der Psychothriller mit einigen überraschenden Wendungen und der Auflösung aber nochmal Boden gut gemacht. Der etwas zähe Mittelteil konnte damit aber nicht mehr komplett aufgeholt werden. . Fazit: HOME BEFORE DARK ist gut lesbar. Wer ruhige Nordic Noir- und sanfte Psycho-Spannung sowie Familiendramen mag, sollte sich das Buch näher anschauen. Ich fand den Thriller nicht schlecht, bin aber auch nicht richtig überzeugt.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
6. Mai
Rating:2.5

Zehn Jahre nach dem Verschwinden ihrer älteren Schwester kehrt Marsibil Karvelsdottir in das Dorf, in dem sie aufwuchs, zurück. Die junge Frau lebt heute in Reykjavik und hat immer wieder wirre Träume, die mit dem Verschwinden von Stina zusammenhängen könnten. Stina verschwand damals genau an dem Ort, an dem eigentlich Marsi hätte sein sollen. Die damals 15-jährige Marsi hatte an der Brücke mit einem heimlichen Brieffreund abgemacht, das Treffen jedoch aus Nervosität platzen lassen. Und genau dort bei der Brücke wurde Stunden später Stinas blutverschmierte Jacke gefunden. Nun in der Gegenwart bekommt Marsi einen Brief und macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester. Sie will nach all den Jahren endlich wissen, was mit Stina geschah. Das ist das fünfte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und das bisher weitaus schlechteste. Was gleich bleibt, ist die düstere Atmosphäre in diesem Island Krimi. Man spürt die Kälte, die karge Landschaft und vor allem die mystische Stimmung regelrecht. Was neu ist, ist die absolut spannungslose Handlung, die vielen, endlosen Wiederholungen und die Ahnung, worauf es hinauslaufen könnte. Das kenne ich von der Autorin anders. Irgendwie zerredet die Autorin das bisschen Spannung, die zu Beginn mitläuft. So habe ich mich gefragt, ob Stina noch am Leben ist oder tatsächlich ermordet wurde. Um das herauszufinden, dreht Marsi fast jeden Stein um und das wortwörtlich. Viele Figuren mischen mit, immer neue Bekannte tauchen auf und das in grosser Zahl. Da die Geschichte zudem auf zwei Zeitebenen und in zwei Ich Perspektiven geführt wird, wird sie sehr komplex. Eine Komplexität, die zu Lasten der Spannung geht. Denn ständig musste ich überlegen, wer denn nun schon wieder wer ist und wo die Erzählung anknüpft. Da die beiden Ich Perspektiven aus der Sicht einer Jugendlichen (Stina) und einer jungen Erwachsenen (Marsi) sind, wird es oft pubertär. Liebeleien, Flirts, Alkohol und Partys spielen eine Rolle in diesen Perspektiven. Dabei ist der Schreibstil nicht per se schlecht und ich weiss, dass die Autorin schreiben kann. Unglücklich empfand ich den Aufbau und die Realisierung des Plots.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
2. Mai
Rating:4.5

„Home Before Dark“ von Eva Björn Aegisdottir ist ein psychologisch sehr tiefgängiger Thriller, der keine klassische Polizeiermittlung beinhaltet, sondern eher ein beklemmendes Familiendrama ist. Im Zentrum stehen die Schwestern Marsibil (Marsi) und Kristin (Stina). Es dreht sich alles um das Verschwinden von Stina im Jahr 1967 in einer kleinen isländischen Stadt. Zehn Jahre später (1977) wird Marsi immer noch von Schuldgefühlen zerfressen, leidet an ihrer Alkoholsucht und an „Blackouts“. Ich liebe das isländische Setting und bin immer wieder fasziniert, mehr über das Land zu erfahren. Was mir beim Lesen immer große Probleme bereitet, sind die Namen und Orte. Die Hörbuchsprecherin Leonie Landa überhaupt nicht. Sie spricht alle Personen und Orte so perfekt (für mich zumindest) als wäre isländisch ihre Muttersprache. Sie liest mit so viel Gefühl in ihrer Stimme – einfach Wahnsinn! Der Wechsel zwischen beiden Mädchen gelingt ihr perfekt. Man weiß anhand ihres Sprechtempos und Nuancierung sofort, aus welcher Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Auch die männlichen Charaktere Bergur und Gusti sind sehr gut gesprochen. Die Story selbst wird zwischendurch etwas langatmig, da die Autorin viel Augenmerk auf die Charakterisierung und den Alltag lebt. Auch scheinen alle Personen irgendwie einsam, zerrüttet oder traumatisiert zu sein. Das Ende war aus meiner Sicht vorhersehbar. „Home before Dark“ ist kein „blutiger“ Thriller aber ein gut konstruierter psychologischer Roman über das Erwachsenwerden in einer isländischen Kleinstadt in den 70er Jahren, der einige Lügen ans Tageslicht bringt. Gelesen von einer fantastischen Leonie Landa, die mit ganz viel Liebe die Protagonisten lebendig macht. Absolute Hörbuchempfehlung! Hörbuch 5 Sterne Geschichte 4 Sterne

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
1. Mai
Post image
Rating:3

𝙍𝙚𝙯𝙚𝙣𝙨𝙞𝙤𝙣 𝙯𝙪 „𝙃𝙤𝙢𝙚 𝘽𝙚𝙛𝙤𝙧𝙚 𝘿𝙖𝙧𝙠“ 𝙫𝙤𝙣 𝙀𝙫𝙖 𝘽𝙟ö𝙧𝙜 Æ𝙜𝙞𝙨𝙙ó𝙩𝙩𝙞𝙧 Island ist eines meiner absoluten Traumländer, deshalb hat mich das Buch sofort angesprochen. Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend und weckte meine Neugier. Vor zehn Jahren verschwand Marsis Schwester Stina spurlos. Es gab keine Zeugen und keine Hinweise, nur ihre Jacke wurde gefunden. Doch Marsi will sich damit nicht abfinden und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter dem Verschwinden ihrer Schwester. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, aus Marsis Sicht im Jahr 1977 und aus Stinas Perspektive im Jahr 1967. Dieser Wechsel hat mir grundsätzlich gut gefallen und sorgt für zusätzliche Spannung. Allerdings fühlte sich die Handlung stellenweise wie ein Stau auf der Autobahn an, ein ständiges Stop and Go. Immer wenn ich dachte, jetzt nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf, wurde das Tempo wieder gedrosselt und die Handlung wirkte etwas langatmig. Die Ermittlungen von Marsi sind gut dargestellt, schweifen aber gelegentlich ab. Zudem hatte ich irgendwann das Gefühl, dass es zu viele Charaktere gibt. In dem kleinen Ort scheint jeder etwas zu verbergen und fast jeder wirkt verdächtig, was es teilweise unübersichtlich macht. Im letzten Drittel löst sich dieser Stau dann endlich auf. Die Spannung zieht deutlich an und es gibt einige interessante Wendungen. Trotzdem fehlten mir persönlich die echten Gänsehautmomente, weshalb ich das Buch weniger als Psychothriller, sondern eher als soliden Spannungsroman einordnen würde. Der Schreibstil von Eva Björg Ægisdóttir hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist dicht und passend, auch wenn die isländischen Namen und Ortsbezeichnungen manchmal echte Zungenbrecher sind 😅 Alles in allem ein solider Thriller, der sich besonders für Einsteiger oder Leser eignet, die es nicht ganz so nervenaufreibend mögen.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
30. Apr.
Rating:2.5

Leider kein Psychothriller, wie deklariert, sondern vielmehr ein flacher Krimi.

Nach vielen Jahren Thrillerpause habe ich beschlossen, dass es mal wieder Zeit ist und mich für Home before Dark entschieden. Leider war das jetzt eine eher enttäuschende Sache, denn was ich bekommen habe, war vielmehr ein seichter Krimi, anstatt eines actionreichen Psychothrillers. Denn ja, der Thrill hat mir hier zu hundertprozent gefehlt. Die Geschichte wartet mit 2 POVs auf, was an sich eine tolle Idee war, da wir einerseits die Protagonistin Marsibil in der Gegenwart, also 1977, begleiten und zusätzlich Einblick in Stinas Leben in dem Jahr vor ihrem Verschwinden bekommen. Nur leider wurde gefühlt alles irgendwie schlecht umgesetzt. Stinas Sicht war einerseits aufschlussreich, größtenteils vieles davon aber einfach überflüssig. Hier sollten lediglich immer noch mehr Verdächtige geliefert werden. Auch das ist ein großer Kritikpunkt von mir. Leielder hat die Autorin auf Biegen und Brechen versucht jede einzelne Person im Umfeld von Kristin aka Stina verdächtig zu machen. Jeder, wirklich jeder im Dorf, sollte ein Motiv bekommen. Das fand ich unglaublich nervig und hat den ganzen Thrill aus der Geschichte genommen und es zu 100% in die Krimi-Schiene geleitet. Hinzu kam für mich, dass die mindestens ersten zwei Drittel einfach nur langatmig waren. Langatmig und langweilig. Ich merke das, wenn ich nebenbei permanent aufs Handy schaue, dass ein Buch meinen Fokus nicht halten kann. Das letzte Drittel bis Viertel waren okay, hier ist viel passiert, allerdings weist die Auflösung dann schon wieder Logikfehler auf, die mich einfach stören, wobei andere Dinge dann einfach auslaufen gelassen wurden, was wiederum nicht zum bisher Geschehenen gepasst hat. Was mich zusätzlich gestört hat, war, dass die Autorin für Marsibils POV die Vergangenheitsform gewählt hat, Stinas POV (wir erinnern uns, das geschah alles 19 Jahre vorher) jedoch in der Gegenwartsform geschrieben wurde. Sowas ist einfach irritierend. Andersherum hätte es ja vielleicht noch Sinn gemacht, aber so? Absolut sinnfrei. Alles in allem war es eine tolle Idee, mit leider nur mäßig starker Umsetzung und einer falschen Genre-Einordnung.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon
25. Apr.
Beklemmend düster
Rating:4

Beklemmend düster

Zwei Schwestern, ein Brieffreund und eine der Schwestern verschwindet genau an dem Tag, als sich die andere Schwester mit dem Brieffreund treffen will. Zufall, oder ein schlimmes Verbrechen? Am 10. Jahrestag nach dem Verschwinden ihrer Schwester Stina, kehrt Marsi in ihr Elternhaus, in einem kleinen Isländischen Dorf, wo jeder jeden kennt zurück. Marsi leidet nach wie vor unter dem Verschwinden ihrer Schwester und als Ihr Brieffreund, nach genau 10 Jahren sich wieder bei ihr meldet, verstärkt sich das Gefühl, verantwortlich zu sein, denn sie hat nie jemandem von den Briefen erzählt..... "Home Before Dark" schafft eine sehr düstere und bedrückende Atmosphäre. Es dauert etwas mit Marsi und den anderen warm zu werden. Jeder scheint irgendwie was zu verbergen zu haben und scheint nie ganz ehrlich zu sein. Es gibt viele Andeutungen und auch oft nie zu ende gesprochenen Gespräche. Niemand scheint so wirklich über Stina reden zu wollen. Auch das Verhalten von Marsi ist nicht immer nachvollziehbar. Das Buch ist aus 2 Sichten geschrieben. Einmal aus der von Marsi, und einmal aus Stinas Sicht 10 Jahre zuvor. Das baut natürlich Spannung auf, vor allem zum Ende hin. Die Erzählweise und die Geschichte ist gut gelungen und ich fand die Atmosphäre die erschaffen wurde sehr gelungen und zum Ende ergaben auch die meisten Fragezeichen einen Sinn. Einzig ein paar Längen im Mittelteil haben mich gestört und die Handlung etwas unnötig in die Länge gezogen. Ein gutes Buch, wenn man Isländische Krimis mag, und einen gewissen Psychoteil bevorzugt.

Home Before Dark
Home Before Darkby Eva Björg Ægisdóttirargon