18. Juli
Herzzereißend!
Rating:5

Herzzereißend!

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt… und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Was wir nicht sagen ist keine leichte Geschichte. Aber sie ist wichtig. So unfassbar wichtig. Es behandelt ein Thema, über das viel zu wenig gesprochen wird ,und Ronja schafft es, das mit so viel Feingefühl und Respekt umzusetzen, dass man einfach nur dankbar sein kann. Dieses Buch ist voller Emotionen. Es tut weh. Es macht nachdenklich. Und es bleibt. Es ist eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest und weglegt. Sie begleitet dich. Sie bringt dich zum Nachdenken. Und vielleicht auch dazu, offener hinzusehen. Ein Buch, das berührt. Ein Buch, das wichtig ist. Und eine Autorin, die meinen höchsten Respekt verdient.

US - Wie Worte so laut
US - Wie Worte so lautby Ronja DelahayeBoD – Books on Demand
29. Mai
Rating:5

Die Story wurde in der Ich-Perspektive geschrieben und somit aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten Reyes und Fynn. Der Schreibstil der Autorin ist von Beginn an sehr flüssig sowie fesselnd, sodass ich schnell in die Geschichte hinein gefunden habe. Das Setting ist ebenfalls sehr gut gewählt: Kettle Bay, eine alte Kleinstadt in England, direkt am Meer und vielen Straßen mit Kopfsteinpflaster. Die Hauptprotagonistin Reyes ist kein normales Mädchen, denn sie will in der Öffentlichkeit nicht reden, obwohl sie es eigentlich kann. Aus bestimmten Gründen spricht sie daher nur mit ihren engsten Vertrauten. Alle Anderen müssen sich höchstens mit Zeichensprache zufrieden geben. Der andere Hauptprotagonist Fynn ist durch einen Unfall taub und wirkt an sich sehr selbstbewusst. Allerdings hat er ebenfalls schon vieles durchgemacht. Die Protagonisten waren alle sehr authentisch und lebendig beschrieben. Dadurch dass sie mit Fynns Taubheit konfrontiert wurden und sie diese akzeptiert haben, nehmen sie auch Reyes schnell in ihren Freundeskreis auf und lassen sich nicht von ihren Macken stören. Im Gegenteil, sie akzeptieren sie so wie sie ist und nehmen ihr Fehltritte auch nicht übel. Fazit: Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Fehler und Akzeptanz. Ich liebe es und gehört zu meinen Highlights 2020. Ich freue mich tierisch auf Band 2.

US - Wie Worte so laut
US - Wie Worte so lautby Ronja DelahayeBoD – Books on Demand
27. Feb.
Rating:3

3,2 Sterne - An sich hebt sich das Buch im Genre New Adult wirklich mal richtig gut ab und ich mag es, dass weniger Detail auf die Liebesgeschichte gesetzt wurde, sondern mehr auf den Willen von Fynn, der Reyes einfach nur helfen möchte. Noch dazu mochte ich es sehr, dass das Thema Mutismus wieder einmal in Verbindung mit Taubheit stand. So viel man über Taubheit im Allgemeinen weiß, so wenig weiß man leider über Mutismus. Viel zu oft wird dieser nämlich mit einfacher Schüchternheit oder Trotzverhalten gleichgesetzt, dabei ist Mutismus psychisch bedingt eine Krankheit, auch wenn ich es nur sehr ungern so nenne. Doch auch wenn ich es gut fand, dass sie doch sehr gut in Szene gesetzt wurde, hat mich die Geschichte an sich nicht sonderlich fesseln können, was ich traurig fand, weil mich solche Geschichten sonst fast immer fesseln können. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte trotzdem sehr empfehlenswert, alleine deshalb, weil die Autorin wirklich weiß, wovon sie da schreibt, auch wenn sie selbst keine Betroffene ist, sondern nur Angehörige, merkt man, dass ihr das Thema nahe ist.

US - Wie Worte so laut
US - Wie Worte so lautby Ronja DelahayeBoD – Books on Demand
23. Sept.
Rating:5

Handlung/Klappentext "Die Abwesenheit von Worten hat in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Nein, eigentlich ist es nicht die Abwesenheit von Worten - sondern viel mehr die Anwesenheit von Stille. Sie umgibt mich wie ein willkommener Kokon. Bis ich jemandem begegne, bei dem ich das Bedürfnis habe, mich daraus zu befreien." Seit Jahren spricht Reyes nur noch mit ihren engsten Vertrauten, in der Öffentlichkeit hüllt sie sich in Schweigen. Sie hat Angst. Angst davor, dass fremde Menschen ihre Stimme hören könnten. Doch dann trifft sie auf den tauben Fynn, bei dem sie sagen kann, was immer sie will. Der junge Musiker führt ihr vor Augen, wie wundervoll es sein kann, aus ihrem gewohnten Leben auszubrechen. Reyes' Umfeld beobachtet die Entwicklung misstrauisch. Dabei wird der jungen Frau eines klar: Viele könnten ihr zuhören, aber es gibt nur einen, der sie wirklich versteht. Aus ihrer Stille werde Worte, aus Worten eine gemeinsame Sprache. Schon bald entwickelt Fynn Gefühle für die stille junge Frau, schwört sich aber, diese ihretwillen hintenanzustellen. Doch ist das wirklich die richtige Entscheidung für ihn - und für Reyes? Schreibstil/Storyverlauf Das Buch hat sich richtig gut gelesen. Ich habe angefangen und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich habe oft gelacht und war manchmal schockiert. Ronja hat mit ihrem Schreibstil alles richtig gemacht. Neben der Story habe ich einfach die Figuren in diesem Buch geliebt. Die Nebencharaktere manchmal sogar mehr als die Hauptprotagonistin. Das Buch wird abwechselnd auf der Sicht von Fynn und Reyes erzählt. Die Story fängt langsam an und baut sich nach und nach auf. Es gab viele schöne Momente zwischen den Figuren, aber auch traurige. Besonders gut gefallen hat mir, dass man auf unnötige seitenlange Sexszenen verzichtet hat. Das Buch konzentriert sich wirklich auf die Entwicklung der Figuren und wie sie mit ihrem Schicksal klarkommen. Charaktere Im ersten Moment wurde nicht ganz warm mit Reyes, weil mir nicht ganz klar war, warum sie nicht sprechen will. Ich kann verstehen, dass man manchmal lieber unsichbar sein will, aber bei ihr war es sehr extrem. Erst als man sie und ihr Umfeld besser kennenlernt, wurde sie mir sympathischer. Mir gefiel ihre Entwicklung im Buch sehr gut und an einer Stelle hat sich echte Charakterstärke bewiesen. Fynn hingegen, habe ich direkt von der ersten Seite an geliebt. Er ist so toller Kerl. Es fällt wirklich schwer ihn nicht zu mögen, weil er trotz seines Handicaps, das ganze Leben genießt. Er macht das Beste aus seiner Situation. Ich fand es toll, wie er mit Reyes umgegangen ist und dass er sie zu keiner Sekunde lang gedrängt hat. Aber meine wahren Favoriten in dem Buch waren die Freunde von Fynn. Ich habe selten so tolle Nebenfiguren in diesem Genre gesehen. Meist haben die Hauptfiguren einen Freundeskreis, doch dieser wird meist nur nebenbei erwähnt. Doch hier sind sie so lebendig und sympathisch wie lange nicht. Wie schon gesagt, manchmal mochte ich die Freunde von Fynn lieber als Reyes. Sie waren einfach wie eine Familie, die man gerne hätte. Meine Meinung Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es war wirklich eines den besten Büchern in dem Genre, welches ich gelesen habe. Es war halt abseits der üblichen Norm. Badboy trifft Goodgirl. Ich finde es richtig gut und wichtig, dass Menschen mit einem körperlichen Handicap in Büchern vorkommen. Oder auch Menschen mit psychischen Problemen. Auch fand ich es toll, dass die Nebencharaktere Tiefe und Persönlichkeit hatten. Ich werde auf jeden Fall Band 2 lesen.

US - Wie Worte so laut
US - Wie Worte so lautby Ronja DelahayeBoD – Books on Demand