Titelgebend war nur die erste Kurzgeschichte, sonst hatte es nichts mit Dracula zu tun.
Die Geschichten waren gut, aber alles andere als wahnsinnig schaurig.
Hatten eher was von low Lovecraft Geschichten und sehr moralisch belehrend.
Gut, aber muss nicht sein.
Auch gut, dass es nur ein Geschenk war ...
Nicht umsonst so beliebt! Ein tolles, schauriges Werk. 🦇
Die Erzählweise durch verschiedene Tagebucheinträge oder Briefe finde ich interessant und passend, nur zu Beginn war ich etwas verwirrt, wer zu wem gehört.
9 schaurige und mysteriöse Kurzgeschichten aus der Feder des Urvaters des Horrorgenres. Mysteriös und spannend.
Ich hab gar nicht so auf den Klappentext geachtet aber nachdem mir Dracula so gut gefallen hat, wollte ich auch Draculas Gast lesen.
Ich dachte irgendwie es ist die Vorgeschichte zu Dracula aber da hab ich mich leider getäuscht. Denn wir haben hier nur das inoffizielle erste Kapitel zu Dracula. Der Rest des Buches besteht aus 8 weiteren schaurigen Kurzgeschichten.
Das Kapitel hat mir aber wieder sehr gut gefallen auch wenn es nicht sehr lang war aber war trotzdem nochmal schön, in die Welt einzutauchen.
Ansonsten haben wir sehr mysteriöse Kurzgeschichten, die gar nicht mal so brutal und blutig waren wie man es sonst von Bram Stoker, dem Urvater des Horrorgenres, kennt. Aber man ist in jede Geschichte eingetaucht und fieberte mit, was wohl am Ende passieren wird.
Toll fand ich auch, dass eine Geschichte in Nürnberg spielt. Mit dem Schauplatz der Burg hab ich mich gleich heimelig gefühlt, denn es ist meine Heimatstadt. Somit hab ich dies nochmal intensiver gefühlt.
Ja alles in allem kann man das Buch ruhig mal lesen. Es war spannend und hat mich gut unterhalten. Und auch die Geisterfans kommen hier nicht zu kurz. Es war eher leichter und seichter Grusel als man es von Dracula her kennt.
Ein guter Auftakt meines Oktober-Leseurlaubs: Draculas Gast von Bram Stoker. Diese Ausgabe vom Anacondaverlag ist optisch echt ein Highlight. Und auch inhaltlich hat mich die Sammlung der neun Kurzgeschichten überzeugt. Der Horror ist nicht sonderlich blutig, sondern eher mysteriös, zum Teil bizarr. Wer eher auf Geistergrusel als auf Splatter steht, wird das Buch mögen. Richtig furchteinflößend fand ich es nicht. Gut unterhalten hat es mich auf jeden Fall. Bis auf eine Geschichte fand ich alle richtig gut und spannend.
Ich habe Dracula sehr geliebt und mich umso mehr auf draculas Gast gefreut, aber leider hat es mich etwas enttäuscht. Es ist ein Zusammenschluss aus mehreren kleinen mehr oder weniger spannenden Geschichten die eher aus dem Kontext gerissen waren. So für kleine „schaurige“ Momente zwischen aber ganz in Ordnung.
Der Titel klang eigentlich gut und die Bezeichnung "ein Schauerroman" tat den Rest.
Aber es war kein Roman, sondern einige Kurzgeschichten, die teilweise nicht mal schaurig waren. Alles in allem bin ich froh, dass es nur ein kurzes Buch war.