Ironisch und Gesellschaftskritisch, genau das was man damals im Sowjet nicht haben wollte. Deswegen auch überraschend gut. Ich hatte aber noch ein bisschen das Gefühl, das man ein kleines bisschen mehr aus der Geschichte machen konnte.

Sehr empfehlenswert vor allem, wenn man erfahren möchte, wie es ist, als Hund in der Sowjetunion zu leben, von einem exzentrischen Professor aufgenommen zu werden und sich schließlich in einen Menschen zu verwandeln.
Ich muss gestehen: Ich habe das Buch wegen des Covers und des Titels gekauft und es war die beste Entscheidung! Ich habe es an einem einzigen Tag verschlungen, so gut war es. Der Autor bringt unglaublich viel Witz und Absurdität in die Geschichte ein. Er nimmt den sowjetischen Kommunismus herrlich aufs Korn, und als Slawin konnte ich darin sogar ein Stück meiner Heimat wiederfinden, obwohl ich selbst nie in dieser Zeit gelebt habe. Die Geschichte ist anspruchsvoll und sehr bildhaft erzählt, bleibt dabei aber stets gut verständlich. Auch die Übersetzung ist ausgezeichnet gelungen.
Das Buch war gut, ziemlich Ironisch für damalige Sowjetunion. Aber gut. Interessante Umsetzung mit dem " Wer ist hier wirklich das Tier?"
Russische Fabel mit unterhaltsamer und nachdenklich machender Gesellschaftskritik im Kontext des Klassenkampfes - zeitlos, lesenswert, kurzweilig und unterhaltsam.



