,,Das Bildnis des Dorian Gray“ ist durch seine altertümliche Schreibweise auf jeden Fall eine Herausforderung zu lesen.
Gerade am Anfang musste ich mich wirklich durchkämpfen, aber sobald man einmal drin ist, wird die Geschichte unglaublich spannend und faszinierend. Ich muss ehrlich zugeben, dass ungefähr 80 % der tieferen Bedeutung wahrscheinlich komplett über meinen Kopf hinweggegangen sind. Trotzdem haben mich die anderen 20 %, die ich verstanden habe, vollkommen von diesem Klassiker überzeugt. Es ist definitiv kein Buch, das man einfach mal nebenbei liest – aber genau das macht für mich auch den Reiz aus. In der Geschichte geht es um Dorian Gray, einen außergewöhnlich schönen und zugleich sehr naiven jungen Mann. Als er für seinen Freund Basil Modell steht, begegnet er dem zynischen Lord Henry, der beginnt, in Dorian unbekannte Wünsche und Sehnsüchte hervorzurufen. Besessen von der Angst zu altern, wünscht sich Dorian ewige Jugend. Dieser Wunsch wird ihm tatsächlich gewährt – doch alles hat seinen Preis. Das Buch ist düster, philosophisch und teilweise verwirrend, aber genau dadurch bleibt es im Kopf. Auch wenn ich längst nicht alles verstanden habe, hat mich die Atmosphäre und die Grundidee komplett abgeholt.
























































