Gemischte Meinung
Als das Buch, als das es geschrieben wurde: Was funktioniert man erkennt die Scheinheiligkeit der Führung. Ja man erkennt was er darstellen will… für mich wirkt orwell hier aber wie jemand der zwar beschreiben kann was er sieht, der es aber durch eine angelaufene Brille der eigenen Wahrnehmung, der zwar beschreiben kann was er sieht, jedoch nicht ausreichend versteht wie es funktioniert um es funktional zu vereinfachen. Orwill möchte hier ganz klar Stalin als den Bösen darstellen (Stalin ist nicht der Gute - keine Sorge darauf möchte ich nicht hinaus!) Das Problem ist jedoch dass er Macht und Verantwortung nicht gänzlich versteht. Zudem finde ich es es kommt sehr stark so rüber, als wäre Orwell nie in Führungsverantwortung gewesen und versteht nicht wie Führung funktioniert. Er möchte uns von Verrat von Idealen erzählen, was er eigentlich erzählt ist dass, es es nie ideale gab sondern nur den Wunsch weniger zu leisten und mehr zu bekommen. Für mich ist Orwell, ein sehr guter Zeichner, der eine Uhr /Uhrwerk zeichnet und da er nicht versteht wie es funktioniert zeichnet er unwichtigere Teile besonders deutlich & vergisst zu zeigen dass die Zahnräder ineinander greifen. Er sagt die Uhr läuft und deswegen müssen sie ja ineinander greifen, dabei vergisst er die entscheidenden Fragen zu stellen die für eine Systemkritik notwendig wäre. Leider bleibt am Schluss für mich nur das Gefühl nach der Rede eines Wutbürgers, der sich überhaupt nicht dafür interessiert wieso etwas so ist sondern sich nur darüber beschwert wie er glaubt das es sei. Als was es extrem gut funktioniert ist, als karikaturhafte Darstellung des Gedankenguts einiger Rechtsextremen oder linksextremen.
























































