Wow. Was für ein Feuerwerk, was für eine Abwechslung, und das alles in 24 Stunden. Mord im Museum und wer war es? War es die Mumie, der Geld affine Museumsdirektor oder doch das verwöhnte it Girl? Auf jeden Fall ein Kurz Genuss. Habe mich köstlich unterhalten gefühlt.
Was soll ich sagen, ich habe einfach mehr erwartet.
Es war ganz unterhaltsam, aber tatsächlich hat mich das Buch nirgends richtig abgeholt. Ich habe ständig auf mehr Spannung oder eine Überraschung gehofft, aber vergeblich.
🧟♂️🏛️🧟 „Mumien morden Mittwochs nie“ von Tatjana Kruse 🧟🏛️🧟♂️
Ich bin eigentlich ein großer Fan von Tatjana Kruse. Ihre anderen Bücher, besonders „Die K&K-Schwestern ermitteln“, „Es gibt ein Sterben nach dem Tod“ und all ihre skurril-witzigen Krimis, habe ich immer verschlungen. Ihr Humor, ihr Wortwitz, ihr locker-flockiger Stil – einfach großartig! Umso größer war meine Freude, als ich „Mumien morden mittwochs nie“ begonnen habe.
Tja … und dann kam die Ernüchterung. 😅😑
Die Hauptfiguren konnten mich leider überhaupt nicht überzeugen. Weder sympathisch noch besonders interessant – sie wirkten blass, teilweise sogar seltsam. Ich hatte wirklich Mühe, irgendeine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Auch der typische Tatjana-Kruse-Humor, den ich so liebe, war kaum zu finden. Ein paar Szenen haben mich schmunzeln lassen, aber das war’s dann auch schon.
Was mich wirklich überrascht hat: Für ein Buch, das als „Krimödie“ beworben wird, gab es hier eine Leichenquote, bei der selbst mancher Psychothriller neidisch geworden wäre. 😅 Ich mag ja schwarzhumorige Krimis und auch Thriller, aber hier war’s einfach zu viel des Guten – das passte für mich weder zur Tonalität noch zum Genre.
Auch die Auflösung am Ende war, nun ja … eigenwillig. Nicht völlig unlogisch, aber irgendwie seltsam. Ich kann’s gar nicht genau beschreiben.
Ich habe das Ganze als Hörbuch gehört, und auch da: schwieriger Start. Die Sprecherin hat anfangs derart falsch betont, dass ich mich mehrmals gefragt habe, ob das ernst gemeint ist. 🙈 Die Stimme an sich ist angenehm, aber die Betonung war einfach oft daneben. Mit der Zeit wurde es besser, man merkt, dass sie Potenzial hat. Ich würde ihr dafür aber leider nur 1,5 Sterne geben.
Was mich am meisten gestört hat: Der Schreibstil selbst fühlte sich ganz anders an als gewohnt. Dieses typische, spritzige Kruse-Gefühl war kaum da. Ich wollte die ganze Zeit diesen altbekannten Witz spüren, dieses ironische Augenzwinkern – aber es blieb aus.
Fazit: Leider einer der schwächeren Krimis der Autorin. Ich hoffe sehr, dass das nächste Buch wieder mehr in Richtung ihrer früheren, genialen Werke geht. Denn ich weiß, wie großartig Tatjana Kruse eigentlich schreiben kann. 💗
3 von 5 Sternen – und das auch eher aus Loyalität zur Autorin als aus echter Begeisterung.
⭐️⭐️⭐️
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Humorvolle und makabre Geschichte mit Anlaufschwierigkeiten
"Mumien morden mittwochs nie" ist eine Krimödie von Tatjana Kruse, die eine schaurig-rasante Verfolgungsjagd mit Komik und Horror verbindet. Die Geschichte spielt in einem Museum mit einer neuen ägyptischen Sammlung und dreht sich um eine mörderische Jagd, bei der es nicht nur um Artefakte, sondern auch um Menschen geht. Das Buch ist eine Mischung aus Krimi, Komödie und Horror. Das Buch liest sich angenehm flott und hat was von einer etwas düsteren Version der drei ???.
. Alle reden über den Donnerstagsmordclub, aber wir müssen auch mal über den Mittwoch sprechen. Ich weiß nicht ob ihr es gehört habt… aber angeblich morden Mumien nie an einem Mittwoch oder tun sie das doch?
Wenn du herausfinden möchtest,
was ich genau meine und viel gute Laune beim rätseln haben magst… dann solltest du „Mumien morden Mittwochs nie“ auf jeden Fall lesen!
Für alle Liebhaber von Krimis und Komödien! 4/5 ⭐️
. Worum geht es genau…
Dr. Apollonia Obermoser hat einen sagenhaften Fund aus der siebten Dynastie rund um den Pharao Teti III. in einer Privatsammlung gemacht und möchten diesen nun in einer Museumsausstellung präsentieren. Doch noch während der ersten öffentlichen Pressekonferenz zur Eröffnung kommt es im Museum zu einem tödlichen Unfall. Oder war es doch kein Unfall?
Zumindest die Tochter der millionenschweren Museumseignerin ist der Meinung der Unfall könnte die Rache der Mumie sein, weil ihre letzte Ruhestätte gestört worden ist.
. In „Mumien morden Mittwochs nie“ begleiten wir Dr. Apollonia Obermoser (für ihre Freunde: Polly) als Erzählerin durch den Krimi. Doch wer hier einen steifen düsteren Krimi, wie bei Agatha Christie erwartet liegt falsch. „Mumien morden Mittwochs nie“ kommt voller schwarzem Humor um die Ecke und ich garantiere einige Lachanfälle! Kruse schafft eine perfekte Kombi aus spannenden „Locked in“- Krimi und einer Komödie! Ich kannte bis dato das Genre der Krimöde nicht wirklich, aber ich bin sehr froh, es kennengelernt zu haben. Dieses Buch macht einfach Spaß! Kruse schafft eine tolle Atmosphäre mit übertriebenen Charakteren, die trotz aller Eigenheiten sehr liebenswert sind.
Der Krimi ist geprägt von vielen Wendungen und hat mich persönlich oft in eine falsche Richtung gelockt, was die Lösung des Falls angeht und ich fand es super.
Ein schräger Krimi in einem ausgefallenem Setting, der extrem zum mitraten animiert… sehr empfehlenswert!
Die Mumie war‘s nicht!
… sagt Polly (Dr. Appolonia Obermoser) wie ein Mantra immer wieder immer lauter, wenn die Sprache auf den Toten kommt, der bei der Pressekonferenz zur ersten von ihr kuratierten Ausstellung aufsehenerregend gestorben ist. Aber langsam fällt es ihr selber schwer, daran zu glauben. Dabei hatte das der Anfang ihrer steilen Karriere werden sollen, schließlich hatte sie wichtige archäologische Artefakte zu Pharao Teti III. und den Sarkophag der geheimnisvollen Seschepset entdeckt. Aber erst hat Museumsdirektor Pucci ihre Präsentation in eine multimediale Peep-Show verwandelt, dann passiert der „Unfall“ und kurz darauf aktiviert jemand den Lockdown-Modus und riegelt das Museum von der Außenwelt ab. Eigentlich hätten die Polizei und die Sicherheitsfirma automatisch informiert werden sollen, aber niemand kommt zu ihrer Rettung. Dafür passieren weitere Morde – aber wie gesagt: Die Mumie war´s nicht! Auf keinen Fall! Weil der ausgestellte Sarkophag nämlich leer ist! Wenn das Daphne, die überdrehte High-Society-Tochter der Museumsbesitzerin nur endlich einsehen würde! Aber die ist überzeugt: „Es war der Geist der Mumie, der in jemanden von uns gefahren ist. Und er wird weiter morden!“ (S. 47)
Polly hatte es nie leicht. Im Gegensatz zu Daphne ist sie kein dürres It-Girl und Barbie-Imitat in Designerkleidung, sondern hat Kurven an den richtigen Stellen und trägt selbstgeschneiderte Kostüme von ihrer Tante. Ihre Eltern und Brüder sind Fleischer, aber sie hat sich schon immer für Ägypten interessiert und eine akademische Laufbahn angestrebt. Mit der Ausstellung hätte sie es endlich allen beweisen können, und jetzt dieses Desaster. Museumsmitarbeiter werden ermordet (ok, um einige ist es in Pollys Augen nicht sooo schade), Daphne steigert sich in den Mumienfluch und selbst Polly fängt an, wandelnde Mumien, lebende Pharaonen und exotische tödliche Tiere zu sehen. Außerdem taucht ein alarmgesichertes Ausstellungsstück an immer neuen Stellen auf – was technisch eigentlich unmöglich ist! Ein Wettlauf mit dem Mörder beginnt. Kann Polly ihn stellen, bevor sie alle tot sind?!
Tatjana Kruse ist für mich ein Garant für beste, unterhaltsamste Krimödien. „Mumien morden mittwochs nie“ ist zusätzlich mit einer ordentlichen Portion Horror gewürzt. Ich liebe die skurrile Protagonisten und ungewöhnlichen Schauplätze. Und da ich von ihr einiges gewöhnt bin, habe ich zwischendurch spekuliert, dass Polly irgendwann einfach aufwacht und alles nur ein ganz schlechter Alptraum war, so abgedreht wird die Handlung. Die „Krimikruse“ hat es wieder geschafft, mich zu überraschen und begeistern.
Ich muss euch unbedingt die Lektüre vom letzten Wochenende vorstellen.
Es geht um eine Ausstellung, sechs Tote, eine handvoll Überlebende und ne nackte Person im Baum.
Das neuste Buch von Tatjana Kruse , die unglaublich humorvolle Bücher schreibt, hat mich bestens unterhalten. Ein Krimi der Extraklasse begleitet, mit Highheels und Filzpantoffeln, den Leser durch eine Austellung der siebten Dynastie Ägyptens.
Ich danke Tatjana Kruse für die vielen lustigen Momente, die mir dieses Buch bereitet hat.
Absolute Leseempfehlung!