
Ein autistisches Kind in einem Tiroler Bergbauerndorf und eine Gesellschaft, die nicht einmal probiert, die Andersartigkeit zu verstehen und Jakob dadurch zum Aussteiger macht, der in der Abgeschiedenheit seine für ihn notwendigen, eigenen Strukturen erstellt und lebt.😳 Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Autorin die Geschichte von Jakob. Sie tut dies vorwiegend aus seiner eigenen Sichtweise und gerade das ist wohl das Besondere an dem Buch ... die Erzähl- und Denkweise eines Autisten. Für mich war es stellenweise doch sehr schwer zu lesen bzw das Gelesene schwer zu fassen. Die Kapitel sind jedoch kurz und mit 160 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass autistische Menschen so denken, wie im Buch wiedergegeben.... sicher können wir uns allerdings nicht sein. Ich hoffe aber, dass es mittlerweile im heiligen Land Tirol mittlerweile mehr Verständnis gibt. 🤗


