Selten ein Buch gelesen, dass mich so überzeugt hat. Von Anfang bis Ende jede Seite verschlungen.
Horrorszenario für jede weiblich gelesene Person, aber dennoch witzig, spannend und bewegend geschrieben.
Perfektes Ende; ich liebe es!
Oh wow - was hab ich da bitte gelesen?
Ich hab mir das Buch gekauft, da mich der Klappentext schon so aufgeregt hatte.
Ich stand im Thalia und dachte mir „ohhhh neeee, bei dem Buch bekommst du wieder nen halben Schlaganfall vor Wut - aber irgendwie geil, muss ich kaufen!“
Das Buch ist definitiv ein absoluter feministischer Banger!
Der Protagonist ist der Inbegriff von einem narzistischen Alptraum, der meint, er hätte das Recht auf eine gehörige Frau.
Das Buch ist (zumindest als Frau) echt schwierig zu lesen und bringt den Blutdruck aufjedenfall gut in Schwung 😂
Die Erzählweise ist definitiv anders als gewohnt, da man zwischen Chatnachrichten, Werbepausen, Gesprächen, Gedankenfetzen, etc. Hin und her switcht, was die Story aber mega interessant und anders macht.
Die Idee für dieses Buch war mehr als genial und die Umsetzung mit viel Humor und gleichzeitig ernsten Hintergründen super gelungen.
Am besten war das mehr als überraschende und mein Frauenherz zufriedenstellendes Ende 🫶🏼
Bitterböse, schonungslos und dabei extrem unterhaltsam.
In „Hotel Love“ tauchen wir in eine düstere Zukunft ein, in der Beziehungen, Nähe und sogar Gefühle zunehmend kontrolliert, inszeniert und kommerzialisiert werden. Das titelgebende „Hotel Love“ wird dabei zum zentralen Schauplatz – ein Ort, an dem menschliche Sehnsüchte auf verstörende Weise bedient und zugleich entlarvt werden. Die Geschichte hält uns einen Spiegel vor und zeigt, wohin unsere Gesellschaft driften könnte. ⚡️
Dieses Buch hat mich komplett aufgewühlt – und ehrlich gesagt auch ziemlich wütend gemacht. Wie krank ist bitte diese Story?! 😳 Und gleichzeitig: wie unfassbar genial ist sie geschrieben. 🙌🏻
„Hotel Love“ ist bitterböse, schonungslos und dabei extrem unterhaltsam. Es trifft genau ins Mark und lässt einen nicht mehr los. Die Themen sind erschreckend aktuell, obwohl die Handlung in der Zukunft spielt – und genau das macht das Ganze so intensiv und beunruhigend. 🤯
Ein Buch, das man nicht einfach weglegt und vergisst, sondern eines, das nachhallt und zum Nachdenken zwingt. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung! 💥
Vielen Dank an den @leykamverlag für dieses beeindruckende Rezensionsexemplar! 🙏🏻
*Das ist kein Science Fiction Roman, sondern ein Liebesroman*💕🤖
*Ein Zeitalter in dem Tradition & Technik in Harmonie vereint sind*
Wo soll ich hier anfangen..puuh.. Erstens: Ich sah dieses Cover & den Farbschnitt war sofort geflasht.
Dann las ich den Klappentext, dachte Mir so mhmm 🤖KI, Liebe💕, ..
Da ich kein grosser Fan von solchen KI Büchern bin, gab ich dem ganzen trotzdem eine Chance und was soll ich sagen..
Es war verdammt GUT. 👍🏼
OKOK auf seine schräge,kranke Art & Weise, was ganz neues.
Der Protagonist hat mich gefühlt auf jeder Seite einmal innerlich aufschreien lassen aber der Plottwist am Ende grandios.
Der Schreibstyle fließend, kurz und knackig wie wenn man einen Film in schnelldurchlauf sehen würde, auch sehr kurze Kapitel die es immer wieder ermöglicht haben sofort weiter zu lesen.
Im Hotel Love (2031) geht es um eine Zukunft in der Männerdominierte Politik die Frauenrechte sehr einschränken bis hin zu einem erstellen ihrer Traumfrau ´Fembot´. Sogenannte Androidinnen, nach Qual der Wahl in alllllen Hinsichten.
Ich musste sehr oft den Kopfschütteln & grinsen aber leider macht es andererseits auch Angst solche formen von Fembot Erstellung zu lesen. u.a wie Männer dies Handhaben…
Zitat:
*Dank der unglaublichen Fortschritte in der Robotik & KI sind wir dabeim eine Gesellschaft zu erschaffen, die von Liebe & Harmonie geprägt ist*
Ein Ort, an dem du dir die „perfekte Frau“ einfach erschaffen lassen kannst – nach deinen Vorstellungen, deinen Bedürfnissen, deinem Ideal. Klingt wie Science-Fiction? Fühlt sich beim Lesen erschreckend nah an.
„Hotel Love“ von Petra Piuk entwirft eine dystopische Welt, in der Frauen aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt wurden – ersetzt durch programmierbare Androidinnen, die darauf ausgelegt sind, Erwartungen zu erfüllen, Bedürfnisse zu bedienen und niemals zu widersprechen. Möglich wird das durch ein politisches System, in dem eine Männerpartei an der Macht ist und Frauenrechte längst abgeschafft wurden.
Im Hotel Love wird genau das zur Dienstleistung:
Ein Männerparadies, in dem man sich seine Partnerin nach Wunsch konfigurieren kann. Aussehen, Verhalten, Charakter – alles formbar. Die Angebote wirken dabei oft bizarr, überzogen, fast absurd – und sind genau deshalb so entlarvend.
Im Zentrum steht Roman, der seine Ex-Freundin Julia nicht loslassen kann – und sich eine Version, eine Androidin, von ihr erschafft, so wie er sie in Erinnerung behalten hat.
Parallel dazu wird ihre frühere Beziehung erzählt, wir springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
Und genau darin liegt die Stärke des Romans:
Wir sehen nicht nur das Konstrukt, sondern auch das, was einmal real war – und beginnen zu begreifen, woran er festhält. Roman ist dabei ein zutiefst narzisstischer Charakter, geprägt von Fixierung und Kontrolle.
Sein Blick auf Liebe ist besitzergreifend, verzerrt – toxic pur.
Und genau darüber öffnet der Roman seine größeren Themen.
Denn dieses Buch geht weit über seine dystopische Oberfläche hinaus: Es stellt Fragen nach dem Frauenbild, nach der Sexualisierung und Objektifizierung von Frauenkörpern, nach dem Ideal von „perfekter“ Weiblichkeit – und zeigt gleichzeitig ein toxisches, krankhaftes Besitzdenken, das sich durch Roman immer weiter zuspitzt.
Der Schreibstil ist dabei ebenso besonders wie die Geschichte selbst: fragmentarisch, schnell, teilweise wie ein Wechsel zwischen Formaten – Werbesprache, Erinnerungen, Gedankenströme.
Anfangs ungewohnt, aber genau dadurch entsteht ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Ein radikaler, wirkungsvoller und bizarrer Roman! Großes Kino!
Eine dystopische und bitterböse satirische Geschichte, die mich super unterhalten hat. Auch die Art, wie die Geschichte erzählt wurde, hat mir gut gefallen. Das Buch war zudem sehr kurzweilig und ich hab's an einem Tag weggesnackt🍪 für mich definitiv eine Empfehlung!
Gesellschaftsdystopie in außergewöhnlichem Format.
Wir befinden uns in einer nicht sehr fernen Zukunft, wo die Männerpartei regiert, Frauen komplett entrechtet sind und wie Großwild gejagt werden. Die perfekte Frau der Zukunft ist eine täuschend echte Roboterfrau, einzig geschaffen um ihren misogynen Ehemann glücklich zu machen. Willkommen in der Welt von Andrew Tate & Co.
Ich brauchte ein bisschen um in den Stil des Romans zu kommen, der eher ein Drehbuch mit eingestreuten Kommentaren ist. Das Buch ist spannend, schnell zu lesen und allein schon wegen dem Plot-Twist am Ende hat es sich gelohnt. Das Buch hallt noch länger nach und ist eine klare Leseempfehlung.
Super kreative Umsetzung, optisch und inhaltlich sehr einzigartig!
Besonders und für mich ein tolles Beispiel für Gegenwarliteratur.
Wichtige Themen werden behandelt auf eine ganz spezielle und lustig tragische Art und Weise.
Cover und Buchgestaltung 10/10.
Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Zum einen wegen der Optik, zum anderen wegen des Themas.
Die Geschichte spielt in einer Welt, in der eine Männerpartei an der Macht ist und Frauen über Nacht ihre Rechte verlieren.
Das Ideal soll nun Mann, Roboterfrau und Kind sein.
In der Story geht es um Roman, der seiner Exfreundin Julia immer noch hinterhertrauert, weil er sie „so sehr liebt“. Also geht er kurzerhand ins Hotel Love und bestellt sich einfach Julia 2.0. Aber macht sie ihn glücklicher als die echte Julia? Nun ja.
Die Story ist wirklich crazy. Gleichzeitig steckt unglaublich viel Gesellschaftskritik in dem Buch.
Roman ist die ganze Zeit ein richtiger Vollidiot. Aber genau das macht vieles so treffend und teilweise auch richtig wütend.
Das Buch liest sich super schnell. Der Schreibstil ist wirklich einzigartig. Auch bei Dialogen gibt es im Grunde keine Anführungszeichen. Man findet im Buch außerdem kurze Chats und kleine Werbeblöcke. Auch die Aufmachung des Buches fand ich richtig besonders.
Insgesamt eine ziemlich ungewöhnliche, gesellschaftskritische Dystopie, die mich total in ihren Bann gezogen hat und auch wütend macht. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich würde sagen, es war für mich bisher das beste Buch des Jahres. Klare Empfehlung.
Diese Buch ist aussergewöhnlich. Nicht nur das Cover und der Schreibstil oder der einzigartige beängstigende Plot, nein auch das Innenleben des Buches. Total aussergewöhnlich. Also wenn du das besondere suchst, lese dieses Buch!!! Alles weitere würde zu viel verraten…
Wir schreiben das Jahr 2031. In den Jahren bis dahin ist viel passiert: Frauenrechte wurden abgeschafft. Wir sprechen von einer gescheiterten Frauenbewegung. Die Männerpartei ist an der Macht. Die Grenzen wurden geschlossen. Frauen dürfen gejagt und getötet werden. Eine Flucht ist nicht erlaubt. Die Widerständigen werden in Käfigen gehalten. Propagiert wird die „neue Familie“: Mann, Roboterfrau, Kind. Wenn dir deine neue Roboterfrau nicht gefällt, kannst du sie verschrotten lassen.
Roman ist besessen von seiner Exfreundin Julia und erschafft sich eine Androidin nach ihrem Vorbild - perfekt aussehend, gehorsam, dazu programmiert, Roman glücklich zu machen. Aber wird Roman jemals glücklich sein?
Ein absolut gruseliges Zukunftsszenario. Spannende sowie erschreckende Einblicke. Zugleich unterhaltsam umgesetzt. Die Story rund um Roman und Julia hat mir gut gefallen!
In Hotel Love geht es um eine Zukunft, in der eine männerdominierte Politik Frauenrechte stark eingeschränkt hat und Männer sich sogenannte „Fembots“ erschaffen lassen können – Roboterfrauen, die perfekt auf ihre Wünsche abgestimmt sind. Im Zentrum steht Roman, der sich im titelgebenden Hotel eine Androidin nach dem Vorbild seiner Ex-Freundin programmieren lässt, um endlich die „perfekte“ Beziehung zu führen.
Ich fand die Idee gleichzeitig absurd und erschreckend realistisch. Beim Lesen war ich oft hin- und hergerissen zwischen Lachen über die Satire und Unbehagen darüber, wie nah manche Gedanken an unserer Gegenwart sind. Gerade diese Mischung aus schwarzem Humor und ernster Gesellschaftskritik hat mich total gepackt.
Ich hab’s wirklich geliebt, weil es provokant, klug und anders ist als vieles, was ich sonst lese. 4,5 von 5 Sternen ⭐️
Nach dem Buch kann man nur Angst vor der Zukunft haben
Ich liebe den Schreibstil , den Aufbau des Buches und einfach alles. Es ist perfekt.
Das Buch hat einmal jede Emotion bedient und alles aus mir herausgeholt. Ich wusste gar nicht, dass das ein Buch kann. Ich muss glaube jede 5 Sterne Bewertung überdenken.
Wer eine gute Gesellschaftskritische , realistische Dystopie sucht, wird auf seine Kosten kommen!
Ich hoffe das Buch bekommt noch die Aufmerksamkeit, die es wirklich verdient !
Hotel Love ist ein dystopischer und satirischer Roman, aber doch mit so viel Wahrheit dahinter.
Die Geschichte spielt in der Zukunft (2031), in der eine autoritäre Männerpartei an der Macht ist und Frauenrechte abgeschafft wurden. Frauen werden weitgehend durch gefügige KI-Androidinnen ersetzt, die den Männern als „perfekte Partnerinnen“ dienen sollen.
Der Hauptprotagonist Roman ist besessen von seiner Ex-Freundin Julia und erschafft sich Hotel Love eine künstliche Version seiner Ex-Freundin – in der Hoffnung auf die perfekte Liebe. Doch schon bald zeigt sich, dass weder Robotik noch Kontrolle echtes Glück bringen können.
Die Erzählweise ist ungewöhnlich, was mir aber sehr viel Spaß gemacht hat: kurze Kapitel, wechselnde Textformate (Werbeblöcke, Chatverläufe, ironische Einschübe). Das Buch ist von außen und von innen sehr aufwendig gestaltet worden - ein echter Hingucker!
Eine sehr originelle Idee mit einer wichtigen Message!
4⭐️⭐️⭐️⭐️
Interessante Buchidee.
Ebenfalls anders geschrieben als andere Bücher, son Buch habe ich definitiv noch nicht gelesen.
Ich habe die Story interessant gefunden und wollte wissen wie das im Buch umgesetzt wird.
Das Buch wurde anders geschrieben als es üblich ist. Ich würde nicht jedes Buch so lesen wollen, aber hier hat es sehr gut gepasst, war genau richtig.
Es folgen Spoiler:
Roman der Mann in dem Roman, der sich eine Androidin im Love Hotel zusammenstellt ist ein Arschloch. Es wird das jetzt beschrieben und eine frühere Beziehung von ihm.
Er ist soooooo toxisch: gaslighting, psychische Gewalt, freiheitsentzug, er manipuliert, ist misogyn und hat sich in seinem Gesamten Leben 0,00000000% mit seinen eigenen Gefühlen auseinander gesetzt.
Mit der Androidin will er seine perfekte Julia haben. Tja, auch mit Androidinnen läuft nicht alles so wie erhofft.
Der Roman ist definitiv nicht leicht zu lesen, so erging es mir jedenfalls stückweise. Frauen haben keine Rechte mehr, und dementsprechend wird mit ihnen umgegangen. Die Misogynie, die Sexualisierung und ja auch Vergewaltigung von Frauen und Frauenkörpern ist ein Thema. Ich habe des öfteren gestoppt beim Lesen mit einem "What The Fuck".
Die Androidinnen sind darauf programmiert ihre Männer glücklich zu machen, das ist ihr primärziel und auch ein wichtiger Bestandteil in dem Roman.
Ich fand es cool wie diese Thematik verfolgt, wie sie umgesetzt wurde und vor allem welches Resultat am Ende für das Glück von Roman un den anderen Männern gefunden wurde.
Zum Ende hin hat der Roman auf jeden Fall nochmal Fahrt aufgenommen. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet gehabt.
Ich würde sagen man kann den Roman gut lesen. Er ist out of the Box, weird, teilweise verstörend zeigt aber leider auch vor allem sehr gut auf wie einige Männer mit ihren Partnerinnen umgehen, wie ein Spielzeug das ihnen gehört und so sein soll wie sie es möchten.
Eine komplexe und toxische Liebesgeschichte mit Humor und geschrieben wie eine Reality TV Show! Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen! Und ich verstehe auch irgendwie nicht warum dieses Buch relativ unbekannt zu sein scheint… mir ist natürlich zuerst die optisch wunderschöne Aufmachung dieses Buches ins Auge gestochen, aber die Story hat überzeugt! Sehr gelungen, kann ich nur empfehlen! 💛
unerwartetes Highlight 😄💪🏻
Herausragend, Außergewöhnlich und Provokant
Männer beschränken die Rechte der Frauen, weil sie denken, das würde alles einfacher machen.
Am Ende des Romans erkannte ich ganz klar, was das Problem ist 🤭
Der Schreibstil ist außergewöhnlich, die Sätze sind so kurz und ich hatte des Gefühl den Roman in Schnelldurchlauf zu lesen oder einen Film zu sehen.
Der Hauptprotagonist ist schwer auszuhalten, ich wurde innerlich schon richtig zornig.
Aber der Schluss hat’s dann wieder gut gemacht 😄
Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, zumindest wenn man eine Frau ist. Der Protagonist ist der Inbegriff eines INCELS, ein höchst gestörter Mann, der meint, ein Recht auf eine gehörige Frau an seiner Seite zu haben. Allgemein ist in dieser futuristischen Welt alles auf das Glück der Männer ausgerichtet. Die Frauen sind mit Glück noch am Leben und gehören einem Mann, aber Rechte haben sie nicht mehr. Diese Dystopie zeigt auf, wie sich unsere Gesellschaft zurück entwickeln könnte, wenn der Kampf um Gleichberechtigung weiterhin so rückschrittig läuft wie momentan. Die Geschichte macht wütend und ist einfach grausam und gruselig. Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Plotttwist, bei dem der Spieß etwas umgedreht wird.
Geschrieben ist das Buch in Form eines Fernseh-Trash-Formats, was mich beim Lesen etwas gestört hat, da innerhalb eines Satzes ohne erkennbare Trennung die Perspektiven wechseln und gleichzeitig alles sehr stakkato artig geschrieben ist. Dieser Roman ist auf jeden Fall mal etwas anderes.
Absolut abgefahren und überragend. Bitterböse und humorvoll aber regt auch zum nachdenken an. Highlight!!
„Es gibt sie, die Glücksmomente. Aber es sind eben nur Glücksmomente, und selbst in den glücklichsten Momenten wurden die angestrebten 100 Prozent nicht erreicht.“
Die Männerpartei ist an der Macht. Frauenrechte wurden über Nacht abgeschafft. Propagiert wird die neue Familie: Mann, Roboterfrau, Kind.
Der Realitystar Roman ist besessen von seiner Ex-Freundin Julia und erschafft sich eine Androidin nach ihrem Vorbild. Darauf ausgelegt ihn glücklich zu machen. Doch wird er jemals glücklich sein?
Was war das bitte für ein überragendes und abgefahrenes Buch. Wir haben hier eine sehr bildhafte dystopische Zukunftsversion in der Männer die Macht haben. Roman ist ein absolut narzistischer Charakter und wir springen immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit zu seiner Beziehung zu Julia. Wir lernen diese sehr intensiv kennen und wissen genau, wer der Bösewicht ist. Julia 2.0 will in der Gegenwart nur eins, Roman glücklich zu machen. Doch egal was sie tut, er ist es nicht.
Mich hat die Geschichte von Anfang an in ihren Bann gezogen. Ist der Schreibstil anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fliegen wir am Ende nur so durch das Buch. Es war bitterböse, humorvoll aber regt auch sehr zum nachdenken an. Ich musste lachen aber auch mal schreien. Das Ende ist einfach nur Wow und so passend.
Absolute Empfehlung!
In „Hotel Love“ steht Roman im Mittelpunkt, der sich mithilfe moderner Technologie eine künstliche Frau (Julia — ja, Roman & Julia) erschaffen lässt, eine perfekt programmierte Partnerin, die genau seinen Vorstellungen von Liebe, Nähe und Verfügbarkeit entspricht. Die KI ist darauf ausgelegt, ihn zu bewundern, zu verstehen und emotional zu bestätigen, ohne eigene Bedürfnisse oder Widerstand zu entwickeln. Der Roman begleitet diesen Versuch, Beziehung vollständig kontrollierbar zu machen, und zeigt, wie sehr darin traditionelle Machtfantasien und patriarchale Wunschbilder stecken. Liebe wird zur Dienstleistung, Intimität zur Simulation und Nähe zu etwas, das sich nach Belieben ein und ausschalten lässt.
Mir persönlich hat der Schreibstil nicht so gut gefallen. Außerdem waren für meinen Geschmack die Themen Lovebombing, emotionale Manipulation und subtile Abwertung von Frauen sehr plakativ dargestellt. Gleichzeitig hat mir aber das Ende sehr gut gefallen und mich positiv überrascht, weil der Roman dort eine unerwartete Brechung vornimmt. Dadurch gewinnt die Geschichte rückblickend an Tiefe und bleibt trotz meiner Kritik hängen.
„Männer töten seit jeher Frauen (…) jetzt ist es legal.“
Es gibt Bücher, die liest man nicht einfach, man durchlebt sie. Hotel Love war für mich genau so eines. Ein absolutes Highlight, ein Text, der unterhält und gleichzeitig weh tut, der schockiert, amüsiert und lange nachhallt.
„Hotel Love“ von Petra Piuk zeigt eine nahe Zukunft, in der Frauenrechte abgeschafft sind und Frauen durch programmierte Androidinnen ersetzt werden. Der Protagonist Roman lässt sich im „Hotel Love“ eine angepasste Version seiner Ex erschaffen. Mit bitterbösem Humor legt der Roman offen, was passiert, wenn Liebe mit Kontrolle und Besitz verwechselt wird.
Ich habe dieses Buch mit einer Mischung aus Staunen, Unbehagen und echtem Lesevergnügen verschlungen, weil es formal, inhaltlich und thematisch so radikal anders ist als vieles, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Erzählweise ist verspielt mutig: Seminarprotokolle, Werbesprache, Rückblenden, Gedankenströme, fast wie ein literarisches Zappen durch Kanäle, Formate und Bewusstseinsebenen. Man braucht kurz, um reinzukommen, aber dann entfaltet der Text einen unglaublichen Sog.
Es liest sich leicht und gleichzeitig unbequem.
Genussvoll und gnadenlos zugleich.
Wer Dystopien mag, die näher an der Realität liegen, als einem lieb ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Frauen vs. Fembots - wer sind die besseren Glücklichmacher:innen
Wenn man sich erstmal in der Welt, die Petra Piuk erschaffen hat, zurechtgefunden hat, wird man gnadenlos in dieses Buch hineinzezogen. Es ist eine dystopische Achterbahnfahrt in der Männer Frauen nicht mehr brauchen, denn nun gibt es Fembots und den künstlichen "Gebärvater". In dieser Welt regiert die Männerpartei und Frauen sind höchstens noch fürs Reality TV zu gebrauchen.
Unser Protagonist Roman checkt im Love Hotel ein um einen Fembot seiner menschlichen Ex-Freundin Julia nachzuempfinden, sie zu heiraten und sein "sie lebten Glücklich bis ans Ende ihrer Tage" zu beginnen. Die Handlung wechselt immer wieder in die Vergangenheit und offenbart (lückenhaft) wieso die Beziehung in die Brüche ging. Die vorenthaltenen Lücken sind die, die Roman der KI seines neuen Fembots nicht offenbaren will. Er will nämlich eine perfekte Julia erschaffen, die von all den Dingen die ihre Beziehung zerstört haben, nichts weiß. Das stellt Julia 2.0 unglücklicherweise vor das unerreichbare "Lebensziel" Roman zu 100% glücklich zu machen.
Wie schon erwähnt hat das lesen mit all den absurden Ideen von Werbeeinblendungen, zu Ausstellungskatalogen und Reality TV Formaten bis hin zur spannenden Beziehungsgeschichte von Roman und Julia richtig viel Spaß gemacht.
Einzig der etwas zu holprig-wilde Einstieg in den ersten 30 Seiten hat mich erst noch ein wenig am Buch zweifeln lassen. Danach war es wie ein freier Fall in der Achterbahn. Herrlich - oder Fraulich? Naja egal...
Die Lesespaßwahrscheinlichkeit beträgt 97,35 Prozent.
Hotel Love, die Männerpartei regiert, Frauen werden gejagt und dienen als Androidinnen ihren Männern, die sie nach ihren Vorlieben gestaltet haben.
Ein bisschen habe ich mit dem Aufbau der Kapitel gehadert und ich fand den männlichen Hauptcharakter wirklich schwer auszuhalten mit all seiner toxischen Männlichkeit.
Aber das Ende dieser gruselig guten Dsytopie war dann wieder versöhnlich 😉
Was für ein Fiebertraum war das denn bitte??
Eine Welt in der die Männerpartei an der Macht ist und sich jeder Mann im Hotel Love die perfekte Frau erschaffen kann…
Einfach alles war hier mal ganz anders- Schreibstil, Layout ,Story.
Unbedingt lesen!
BANGER!!!
Sooooo ein gutes Buch omg ich hatte so viel Spaß, bin durchgeflogen. auch ein bisschen gruselig, 2031 ist nicht mehr so lang hin, aaaaaaaaaber...
2030er die Männerpartei ist an der Macht, Frauenrechte wurden gänzlich abgeschafft, man grüßt sich mit „love Kanzler“ und wer sich keine echte Frau halten wird, dem wird eine Roboterfrau maßgeschneidert.
Roman, der seine Freundin verloren hat, geht in das Lovehotel um sich seine Julia 2.0 zu erschaffen und zu heiraten. Schnell zeigt sich, dass er nicht der tragische Held eines Liebesromans ist. Denn auch seine neu erschaffene Julia 2.0 triggert ihn, provoziert ihn mit ihrer Art. Er hat das alles nicht gewollt. Wenn er schreit, dann ist das ihre Schuld.
Genau wie es die Schuld der echten Julia war.
In dieser gesellschaftlichen Dystopie, die ad absurdum geführt wurde, hat die Autorin eine Geschichte gewoben, die wir leider zu oft gehört haben. Toxische Beziehungen voller Manipulation, psychischer Gewalt und dem Versuch einer Täter-Opfer-Umkehr. Allerdings mit einem unerwartetem genialen Twist zum Ende.
Ich kann diesen satirischen und unterhaltsamen Roman, der trotzdem auf so wichtige und ernste Themen aufmerksam macht nur empfehlen!
Rezension ✨
Hotel Love | Petra Piuk | Leykam | 256 Seiten | ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was kommt dabei raus, wenn man eine Dystopie mit Gesellschaftskritik, Satire, Feminismus und Ironie mischt? Hotel Love von Petra Piuk. Ein grandios absurdes Buch, in dem wir Roman und Julia begleiten.
Die Männerpartei regiert, Frauen sind abgeschafft und Mann baut sich seine ideale Androidenfrau und bestellt sich einen Designer Sohn. Die Androidin (in unserem Fall Julia 2.0) hat dabei nur ein Ziel. Romans Glück. Der Weg dahin ist absurd, erschreckend und kommt mit einem unfassbar gutem Ende! Das habe ich so nicht kommen sehen. Wobei ich gestehen muss, das ich ab Seite eins überhaupt keinen Plan hatte, wohin die Reise geht. Kopfschütteln, lautes Lachen und noch mehr Kopfschütteln waren dabei Programm, genau so wie die allzeit im Buch anwesende KI.
Wer schwarzen Humor und Absurditäten mag, muss dieses Buch lesen! Für mich war es ein absolutes Highlight das im Kopf bleibt. 5 Sterne und eine große Empfehlung!
Ich habe Hotel Love im Rahmen einer Buchladen-Übernachtung an nur einem Abend gelesen und konnte kaum aufhören. Das Buch ist witzig, spannend und steckt voller feiner Andeutungen, die mehr über die Figuren und ihre Beziehungen verraten, als es auf den ersten Blick scheint. Auch wenn das Ende anders ausfiel, als ich erwartet hatte, fand ich es insgesamt sehr gelungen. Besonders interessant ist, dass man die Geschichte auch klar feministisch lesen kann – mit einem toxischen Beigeschmack, der das Ganze noch vielschichtiger und reizvoller macht.
Der Black Mirror Vergleich zieht da sehr gut als Beispiel.
Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen.
Eine Dystopie vom Feinsten.
Es geht noch weiter als der Report der Magd, bei dem die Frauen enteignet wurden und in feste Rollen gepresst wurden. Hier wurden die Frauen entmachtet, verfolgt und durch neuartige KI Android Frauen ersetzt. Es ist eine Ekelprobe, sich mit "normalen" Frauen einzulassen, da diese stinken und Körperflüssigkeiten aussondern.
Roman baut sich seine perfekte Ehefrau nach dem Bild seiner Exfreundin und versucht nun das Glück zu finden.
Die persönliche Ansprachen und die gezielten Auslassungen machen das Buch so unglaublich interessant. Leider auch etwas zu realistisch, aber dennoch unterhaltsam.
Und das Ende fand ich so gut gelungen...
Petra Piuks Roman Hotel Love entwirft ein düster-groteskes Zukunftsszenario, das gleichermaßen fasziniert wie verstört. In einer Welt, in der eine Männerpartei das Sagen hat, sind Frauenrechte abgeschafft – Macht und Kontrolle liegen einzig in männlicher Hand.
Im Zentrum steht das Hotel Love, und die Tatsache, dass die Männer sich nach Belieben ihre perfekte Partnerin zusammenstellen können: eine KI-Frau, maßgeschneidert bis ins kleinste Detail. Alles ist möglich, die Illusion von Liebe programmierbar. Für den Protagonisten Roman, der seine Ex-Frau nicht überwinden kann, bedeutet dies ein vermeintliches Glück: Er erschafft eine täuschend echte Kopie von Julia – der Frau, die ihn verlassen hat. Doch seine Besessenheit kippt bald ins Abgründige, denn auch die künstlich perfekte Julia kann niemals die echte ersetzen.
Piuk zeichnet diese Welt mit einem bitterbösen, schwarzen Humor, der die Lektüre gleichzeitig unterhaltsam und verstörend macht. Manchmal geht dieser Humor bis an die Grenze des Erträglichen – und genau darin liegt seine Wirkung. Der Roman ist grotesk, überdreht, und dennoch so nah an aktuellen Diskursen über KI, Machtverhältnisse und Geschlechterpolitik, dass man sich unwillkürlich fragt: Wie weit sind wir eigentlich noch von diesem Szenario entfernt?
Besonders gelungen ist die satirische Zuspitzung der Thematik.
Hotel Love ist damit mehr als nur eine schräge Zukunftsgeschichte. Es ist ein Spiegel unserer Gegenwart, ein literarisches Experiment voller Groteske, Schärfe und bitterer Satire. Petra Piuk gelingt es meisterhaft, ein erschreckendes, aber hochgradig unterhaltsames Bild einer möglichen Welt zu entwerfen.
Absolute Leseempfehlung für alle, die sich von Literatur nicht nur unterhalten, sondern auch herausfordern lassen wollen.
Eine KI-Love-Dystopie, die sich anfühlt wie eine Folge Black Mirror 🤯
Wir befinden uns in einer von Männern regierten Welt. Frauenrechte? Abgeschafft. Wir begleiten Roman in das „Hotel Love“, ein Resort, in dem man sich seine eigene KI-Frau nach seinen Wünschen kreieren kann: mehrere Köpfe, Zungen mit Geschmack, wählbare Körbchengröße … alles ist möglich. 🤨
Wie die Männer über (KI) Frauen sprechen und mit ihnen umgehen, ist schon echt heavy gewesen.
Es ist ein super schmaler Grad zwischen „WTF, wie abgedreht“ und „OMG, das könnte wirklich so passieren“.
Der Schreibstil war sehr besonders, wie eine geschriebene Reality-Show in einer Art Reporterperspektive. Ich fand’s super! Einfach mal was anderes, mich hat’s total unterhalten.
Für alle Fans und die, die es noch werden wollen, von Black Mirror: ein absolutes Must-Read! 🤗
Ein absolutes Must-Read für jeden Black Mirror Fan!
Es ist teilweise ein wirklich sehr schmaler Grad zwischen „das ist doch total absurd“ und „so unrealistisch ist das gar nicht“. Es zeigt leicht überspitzt die mehr als aktuellere Realität im Patriarchat und dem modernen Zeitalter mit KI‘s und das auf eine total schnelllebige Weise.
Ich wünschte wirklich, dass wäre eine Black Mirror Episode
Petra Piuk entwirft in „Hotel Love“ eine Zukunft, die erschreckend nah und zugleich grotesk überzeichnet wirkt: Eine Welt, in der die „Männerpartei“ regiert, Frauenrechte abgeschafft sind und die staatlich propagierte „neue Familie“ aus einem Mann, einer Roboterfrau und einem künstlich produzierten Kind besteht. In diesem Setting erschafft der Reality-Star Roman eine Androidin nach dem Vorbild seiner Ex-Freundin Julia – perfekt, fügsam, makellos. Doch Perfektion ist trügerisch: Je mehr Roman erkennt, dass seine künstliche Julia niemals die echte sein wird, desto deutlicher kippt die Dynamik.
Piuk schreibt bitterböse und messerscharf, mit einem Humor, der wehtut. Die satirische Überzeichnung trifft präzise ins Mark aktueller Debatten über KI, Geschlechterverhältnisse und die Sehnsucht nach Kontrolle. Romans Beziehung zu seiner Androidin wird zum Spiegel seiner eigenen Eitelkeit, Bedürftigkeit und Unfähigkeit, echte Nähe zuzulassen. Besonders reizvoll ist, wie die künstliche Julia im Laufe der Handlung Romans Verhaltensmuster übernimmt – ein programmierter Spiegel, der ihm gnadenlos vor Augen führt, was er selbst nicht sehen will.
Stilistisch oszilliert „Hotel Love“ zwischen knalligem Entertainment und dystopischer Schärfe. Die Dialoge sind pointiert, das Tempo hoch, und dennoch bleibt Raum für unangenehme Fragen: Was ist Liebe, wenn sie nur simuliert wird? Wer kontrolliert hier eigentlich wen?
Ein schwarzhumoriges, kluges Stück Gegenwartssatire, das sich als Dystopie tarnt – und beim Lesen immer wieder das beunruhigende Gefühl auslöst, dass es gar nicht so weit von unserer Realität entfernt ist. Petra Piuk gelingt ein unterhaltsamer, aber zugleich bitterer Kommentar auf Macht, Technik und menschliche Eitelkeit. Große Leseempfehlung!
Ein sehr origineller Schreibstil, der die KI und Zukunftsthematik optimal unterstützt und zur Geltung bringt. Die Geschichte an sich ist wunderbar skurril, absonderlich und herrlich tragisch-komisch.