Ich habe „Never Not Changing“ wirklich sehr gemocht. Das Buch fühlt sich an wie ein ehrliches Gespräch mit guten Freund*innen– offen, verletzlich und total nahbar. Es ist so schön, wie persönlich alles geschrieben ist. Es ist kein typischer Ratgeber, sondern eher eine Sammlung von Gedanken und Erfahrungen, die einen zum Nachdenken bringen. Lesenswert für alle: egal ob Du selbst ein Teil der LGBTQIA+ Community bist oder einfach ein Ally.
Never Not Changing ist ein tolles Buch, das viele wichtige Themen anspricht, die in unserer Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit verdienen. Besonders die Aufklärung über Transidentität und nicht-binäre Geschlechtsidentitäten kommt oft zu kurz - umso wertvoller ist dieses Buch.
Die persönlichen Geschichten von Gazelle und Gialu fand ich besonders spannend. Es war faszinierend zu sehen, wie sie mit bestimmten Herausforderungen umgehen und welche Erfahrungen sie gemacht haben. Der Schreibstil macht das Buch sehr nahbar, sodass die Themen eindringlich und verständlich vermittelt werden. Zudem regt das Buch zum Nachdenken an, da den Leser*innen immer wieder Fragen gestellt werden, die zur Selbstreflexion anregen.
Besonders schön fand ich auch die Darstellung der Beziehung zwischen Gialu und Gazelle. Sie zeigt, wie eine gesunde Partnerschaft aussehen kann, und vermittelt wichtige Impulse für den Umgang mit sich selbst und anderen in einer liebevollen Beziehung.
Ich halte Never Not Changing für äußerst wertvoll. Besonders Jugendlichen oder Menschen, die sich mit ihrem eigenen Coming-out oder ihrer Geschlechtsidentität unsicher fühlen, kann dieses Buch viel Unterstützung bieten. Eine klare Leseempfehlung!
Das Buch ist ehrlich, verletzlich und zugleich empowernd. Gazelle & Gialu schreiben mit einer Intensität, die direkt unter die Haut geht. Es geht um Veränderung, Identität und das ständige Wachsen. Themen, mit denen man sich sofort verbunden fühlt. Besonders beeindruckend fand ich, wie persönliche Erfahrungen so poetisch und doch klar auf den Punkt gebracht wurden. Es ist kein Buch, das man einfach nur liest, man fühlt es. Absolute Empfehlung für alle, die sich selbst besser verstehen wollen oder sich gerade im Wandel befinden.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ | Never Not Changing von Gialu und Gazelle
Ich folge den beiden schon länger und habe deshalb sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet. Darin erzählen sie von 25 sehr persönlichen Momenten – vom Coming-out über das erste Kennenlernen bis hin zu Gialus Liebe zu Hunden.
Mir hat das Buch einfach gefallen. Ich habe zwar nichts „Tiefgründiges“ daraus mitgenommen, aber das muss man auch gar nicht. Es ist ein schöner, leichter Read für zwischendurch, der vor allem dazu einlädt, die beiden Autor*innen besser kennenzulernen.
Fazit:
Ein ehrliches, sympathisches Buch, das viel Persönlichkeit ausstrahlt. Für Fans von Gialu und Gazelle sowieso ein Muss.
Empfehlung:
✅ Empfehlung für alle, die die beiden mögen oder persönliche Einblicke in Lebensgeschichten lieben.
❌ Keine Empfehlung, wenn man nach tiefgreifenden Analysen oder „großer Literatur“ sucht – das ist nicht der Anspruch des Buches.
Juhu, endlich habe ich dieses tolle Buch gefunden und ich freue mich erst zu lesen. Es wird bestimmt schön. Ich freue mich wirklich wirklich wirklich drauf das
Dieses Buch war einfach sehr erfrischend an sich und gleichzeitig hat es mir geholfen mehr auf meine trans* Freunde zuzugehen und sie etwas mehr zu verstehen. Ich selbst bin eine Bisexuelle Cis-Frau aber bin in letzter Zeit viel dabei mich selbst zu hinterfragen. Dieses Buch kurbelt meinen Gedankengang noch weiter an.
Ein tolles Buch für den Pride Month, nur zu empfehlen^^
Ich folge den Autor*innen schon länger auf diversen Social Media Plattformen und war nun sehr gespannt auf ihr gemeinsames Buch. Ich glaube, dass besonders jüngere trans* non-binäre Menschen von den Erzählungen von Gialu und Gazelle profitieren können. In diesem Buch steckt ihr ganz persönliche Geschichte, die mir so allumfassend auch noch nicht bekannt war. ❤️🩹
Mir hat der Aufbau mit den Fragen sehr gut gefallen. Auch wenn ich persönlich vorher schon sehr tief im Thema drin war, habe ich auch noch hier und da etwas lernen und mitnehmen können.
Ich finde es einen guten Einstieg für Menschen, welche sich noch nicht viel mit der Thematik beschäftigt haben.
Für mich war nicht viel Neues dabei, war aber trotzdem recht erfrischend und ganz gut für zwischendurch. Zudem fand ich es ein wenig zu utopisch geschrieben und die verschiedenen Seiten der Diskriminierung wurden zu wenig aufgefasst, es war für mich schwierig eine Balance zwischen den Leben der beiden Autor*innen zu finden und gleichermaßen breit aufzuklären.
Wunderschön.
Einziger Kritikpunkt: warum die Textboxen mit Quotes, die gerade sowieso im Text geschrieben wurden? Haben mich öfters aus dem Lesefluss rausgerissen, weil ich Angst hatte jedes mal was Wichtiges zu verpassen, nur um herauszufinden, dass ich genau den Quote schon gelesen habe oder gleich noch kommt.
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich folge den beiden schon eine Weile auf Social Media und habe mir das Buch direkt gekauft, weil ich nicht viele Bücher kenne, in denen es auch um eine Nicht Binäre Identität geht.
Eigentlich brauche ich für diese Art von Büchern etwas mehr Zeit zum lesen, aber es war einfach super angenehm und leicht zu lesen, dass ich es auch gar nicht mehr zur Seite legen wollte. Mir hat der Aufbau und das Design sehr gefallen. Durch die Messenger Nachrichten und die Tipps war es außerdem der Abwechslungsreich. 🏳️🌈🏳️⚧️
Als langjährige Followerin von Gazelle und Gialu auf TikTok habe ich mich unglaublich auf Never not changing gefreut. Die beiden schaffen es immer wieder, komplexe Themen rund um Queerness verständlich, authentisch und nahbar zu vermitteln. Ihr Content hat mir in den letzten Jahren viel beigebracht – sei es über Pronomen, Deadnames oder darüber, wie ich als privilegierte cis Person queere Menschen besser unterstützen und verstehen kann.
Das Buch selbst ist wunderschön gestaltet, und besonders das Detail mit der Pride-Flagge als Edge finde ich großartig. Inhaltlich ist es genauso offen, ehrlich und berührend geschrieben, wie ich es erwartet habe. Allerdings muss ich sagen, dass ich kaum Neues erfahren habe. Fast alle Themen und Erlebnisse waren mir bereits aus ihren TikToks bekannt, wenn auch einige hier ausführlicher und tiefgehender geschildert werden.
Ich würde Never not changing besonders Menschen empfehlen, die sich neu mit Queerness auseinandersetzen oder die beiden Autor:innen noch nicht kennen. Es ist ein großartiges Einsteigerbuch, um Verständnis und Offenheit zu fördern. Wer Gazelle und Gialu bereits intensiv verfolgt, wird vermutlich nicht viele neue Erkenntnisse gewinnen – aber dennoch ein Buch in den Händen halten, das wichtige Themen mit viel Herz und Persönlichkeit vermittelt.
✨ Fazit: Ein wichtiges, wunderschön gestaltetes Buch, das besonders für Neulinge in der Thematik ein echter Gewinn ist!
Ich dachte das Buch wird eine Mischung aus Ratgeber und Biografie, was jedoch nicht der Fall war. Gazelle und Gialu kenne ich beide seit einer Weile durch Social Media, sodass man im Allgemeinen schon ein bisschen was weiß. Es war aber toll einen Einblick in ihre Gefühlswelt zu bekommen, egal ob vor, während oder nach der Transition. Auch die Dialoge zwischendrin waren wirklich toll. Obwohl ich schon des öfteren Kontakt zu Trans Menschen hatte, ist es nochmal hilfreich zu lesen was man tatsächlich tun kann, im dafür zu Sorgen, dass diese sich mit einem wohl fühlen.
Ein wirklich gelungenes Buch!
Ein Buch, das mein Verständnis für trans und nonbinäre Menschen erweitert hat und aus dem ich für einen wertschätzenden Umgang miteinander viel mitnehme.
Gazelle und Gialu erzählen ehrlich und offen von ihren Erfahrungen und ich glaube, es braucht diese Menschen, die sich trauen, offen zu sich zu stehen und sichtbar für andere zu sein.
Wir können viel lernen über Selbstliebe, Umgang mit Zweifel und die Bewältigung von Konflikten.
In ihrem ersten Buch nehmen uns die beiden Content Creator Gialu und Gazelle mit auf eine Reise durch 25 prägende erste Male in ihrem Leben – Momente voller Herausforderungen, Entwicklung und Selbstfindung. Gialu, geboren 1998, ist Musiker, Model und Social-Media-Creator mit Schwerpunkt auf Transition, Nicht-Binarität und mentale Gesundheit. Gazelle, Jahrgang 1988, war lange im Personalwesen tätig, bevor sie sich als Content Creatorin mit Fokus auf Gender-Themen, Trans-Repräsentation und Gesellschaftskritik etablierte. Gemeinsam haben sie eine große Reichweite auf TikTok und Instagram und teilen in diesem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben.
Worum geht’s genau?
Das Buch erzählt von prägenden „ersten Malen“ der Autor:innen – vom ersten Coming-Out bis zum ersten Mal eine Bohrmaschine benutzen. Es ist eine Mischung aus persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Beobachtungen und Reflexionen zu queeren Themen. Dabei wechseln sich persönliche Geschichten mit Interviewpassagen ab, in denen Gazelle und Gialu Fragen beantworten, bei denen aber nicht klar ist, ob sie aus ihrer Community stammen oder als reflektierende Ergänzung zur jeweiligen Erzählung dienen. Begleitet wird das Buch von farbenfrohen Illustrationen, die die einzelnen Kapitel visuell unterstreichen. Auch gesellschaftlich relevante Themen wie Geschlechterrollen, Diskriminierung oder psychische Gesundheit werden angesprochen – mal humorvoll, mal nachdenklich, aber immer sehr persönlich.
Meine Meinung
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich Gazelle bereits länger auf Instagram folge und ihre humorvollen Beiträge zur deutschen Kultur liebe. Die Printausgabe wäre rückblickend wohl die bessere Wahl gewesen, denn im eBook-Format wirkte die Struktur teilweise chaotisch, und die Gestaltung mit den Illustrationen kam nicht richtig zur Geltung. Besonders irritierend fand ich einige Fragen innerhalb der Interviewabschnitte, die sich direkt an die Lesenden richteten, ohne dass vorher klar erklärt wurde, warum diese dort stehen.
Obwohl das Buch laut Autor:innen weder Biografie noch Ratgeber sein soll, hatte es für mich oft genau diesen Charakter. Durch die persönliche Erzählweise erinnert es stark an eine Autobiografie, während viele der Interviews wie klassische Ratgeberinhalte wirken – inklusive konkreter Tipps, etwa zur Verbesserung der Arbeitsumgebung für queere Menschen. Besonders gelungen fand ich dabei die Liste mit Maßnahmen für Unternehmen, die mich inspiriert hat, einige Punkte auch in meinem eigenen Arbeitsumfeld umzusetzen.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Ich habe viel Neues erfahren und die große Offenheit der Autor:innen sehr geschätzt. Gleichzeitig werden gesellschaftliche Probleme, wie der Mangel an Therapieplätzen für Trans*-Personen, thematisiert, was das Buch auch über persönliche Erlebnisse hinaus relevant macht.
Was mir weniger gefallen hat, war die teils nicht ganz nachvollziehbare Struktur. Einige Begriffe, die vermutlich für viele Lesende neu sind, wurden nicht erklärt, während andere aufgenommen wurden. Begriffe wie „positive Diskriminierung“ (ein Konzept, das ich kritisch sehe weil Diskriminierung nie positiv sein kann), „Misogynie“ oder „Intersektionalität“ hätten definitiv einen Platz verdient. Zudem gab es einige Wiederholungen, die den Lesefluss etwas gestört haben.
Die Darstellung mancher Themen war für mich gewöhnungsbedürftig – zum Beispiel die „Check-Ins“ in der Beziehung der Autor:innen. Die Idee, regelmäßig Fragen wie „Liebst du mich?“ oder „Findest du mich attraktiv?“ zu stellen, ist für sie hilfreich, aber für mich persönlich wäre das eher anstrengend, wenn ich mich immer bei meinem/meiner Partner:in rückversichern müsste. Auch bei der Beschreibung einer belastenden Phase hätte ich mich vermutlich überfordert gefühlt, wenn ich gefragt worden wäre, ob ich „jetzt schon Lösungen oder lieber Bestätigung oder Check-In Fragen“ brauche. Aber natürlich muss nicht jede Methode für alle passen.
Sehr positiv hervorheben möchte ich die wunderbaren Illustrationen, die das Buch visuell bereichern, sowie die Triggerwarnungen an sensiblen Stellen. Einige Kapitel, besonders die über Schönheitsideale und Körperbehaarung, haben mich emotional sehr betroffen gemacht. Auch habe ich viele inspirierende Zitate für mich mitgenommen, gerade im Hinblick auf geschlechtssensible Arbeit. Gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass manche Themen, wie die stärkere Diskriminierung von trans* und nicht-binären Personen of Color, nicht nur in einem Nebensatz erwähnt, sondern ausführlicher behandelt werden.
Trotz einiger Kritikpunkte fand ich das Buch insgesamt unterhaltsam und informativ. Es bietet ehrliche und sehr persönliche Einblicke und zeigt, wie unterschiedlich individuelle Erfahrungen sein können.
Fazit
„NEVER NOT CHANGING“ ist ein authentisches, gut lesbares Buch, das vor allem durch seine Offenheit überzeugt. Wer die Autor:innen bereits aus den sozialen Medien kennt, wird viele ihrer Geschichten wiedererkennen und neue Einblicke erhalten. Einige strukturelle Schwächen und die teils unklare Abgrenzung zwischen persönlicher Erzählung und Ratgeber-Elementen trüben jedoch das Gesamtbild ein wenig. Insgesamt eine lesenswerte Mischung aus Unterhaltung, Aufklärung und persönlicher Reflexion – von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
-Meinung-
Die Internetpersönlichkeiten bzw. Content Creator*innen Gazelle und Gialu sind mir durch Social Media schon eine ganze Weile bekannt und auch sympathisch, deshalb habe ich dieses Buch direkt durch gelesen.
Die Beiden schreiben sehr verständlich und mit viel Herz über ihre ersten Male im Leben und geben dabei ehrliche Einblicke in ihre Empfindungen. Das macht nicht nur Mut, sondern inspiriert auch und zeigt uns Hilfestellungen auf und wie gewisse Situationen besser gemeistert werden können.
Die verschiedenen Kapitel sind aufgeteilt in eine Art Interview, welches jeweils abwechselnd zwischen Gazelle‘s und Gialu‘s Sichtweise eingebettet ist und auf lockere Art einige Fragen zu Themen wie Genderidentität, Deadnames oder den ersten Malen beantwortet.
Zwischendurch gibt es außerdem einige wunderbare Illustrationen von Patu, welche den einzelnen Szenen noch mehr Leben einhauchen.
Dabei gibt es viele interessante Themen, die angesprochen werden. Zum Beispiel, dass Kleidung und Interessen nicht nur einem Geschlecht zugewiesen werden sollten. Das Bedienen eines Staubsaugers oder einer Bohrmaschine macht aus einer Person nicht weniger Mann oder Frau. Oder wie schwierig es sein kann, sein Weltbild zu ändern, wenn einem schon als Kind falsche Normen beigebracht werden.
-Fazit-
Für mich ein sehr wertvolles Buch, dass uns wichtige Werte vermittelt und uns aufzeigt, wie man als Person zu sich selbst finden kann und wie man andere dabei unterstützen kann.
Ich vergebe 5/5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Herzlichen Dank an NetGalley für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Mit „Never Not Changing“ präsentieren die Content Creator*innen Gazelle (she/her) und Gialu (they/he), bekannt durch ihre unterhaltsamen und tiefgründigen Inhalte auf TikTok und Instagram, ein inspirierendes Buch, das weit über eine klassische Autobiografie hinausgeht. Es ist eine persönliche und zugleich universelle Reise durch die Herausforderungen und Erkenntnisse des Lebens, gespickt mit vielen ersten Malen, authentischen Erzählungen und tiefgehenden Reflexionen. Offen, charmant und reflektiert teilen sie eine Sammlung von persönlichen Erlebnissen, die ihren Weg zur Selbstfindung geprägt haben und die vielen „ersten Male“ in ihrem Leben.
Das Buch ist mehr als eine klassische Autobiografie – es ist ein Einblick in die Emotionen, Unsicherheiten und Triumphe, die mit Veränderung und Selbstakzeptanz einhergehen. Besonders berührend sind die Abschnitte, in denen Gazelle und Gialu von Momenten erzählen, in denen sie sich selbst behaupten mussten – sei es in persönlichen Beziehungen oder in einer Gesellschaft, die oft klare Erwartungen an Geschlechterrollen stellt.
Der Schreibstil ist leicht und zugänglich, voller Humor, aber auch mit Tiefgang. Man spürt die Authentizität der beiden, ihre Verletzlichkeit, aber auch ihre Stärke. Das Buch liest sich wie ein Gespräch mit guten Freund*innen, die Mut machen, selbst über den eigenen Schatten zu springen und Neues zu wagen. Ein besonderes Stilmittel sind die zwischen den Kapiteln eingefügten Interview-Passagen. Sie lockern den Erzählfluss auf und vermitteln das Gefühl eines direkten Dialogs mit den Autor*innen. So entsteht eine Nähe, die das Lesen zu einer sehr persönlichen Erfahrung macht. Die Illustrationen von Patu ergänzen die Geschichten auf eine intime und emotionale Weise, die den Inhalt noch eindringlicher wirken lässt.
Zentrales Thema des Buches ist die Bedeutung von Mut, Unterstützung und Offenheit. Gialu und Gazelle sprechen über die Herausforderungen des ersten Mals – sei es beim Schreiben dieses Buches oder in anderen Lebensbereichen – und zeigen, wie wichtig es ist, Menschen um sich zu haben, die einen bestärken. Besonders hervorzuheben ist ihr Plädoyer für eine geschlechterunabhängige Erziehung und die freie Entfaltung von Interessen. Hobbys, Fähigkeiten und Kleidungsstile sollten nicht in geschlechtsspezifische Schubladen gesteckt werden. Ein Statement, das nicht nur für Kinder, sondern für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung ist.
Ein großes Plus ist die Vielfalt der Themen: Es geht nicht nur um Transition und Identität, sondern auch um alltägliche Herausforderungen, die jede*r kennt. Dadurch wird das Buch für ein breites Publikum relevant – egal, ob man sich selbst gerade auf einer Reise der Selbstfindung befindet oder einfach inspirierende Lebensgeschichten lesen möchte.
„Never Not Changing“ ist eine wunderbare Mischung aus persönlichen Anekdoten, gesellschaftlicher Reflexion und ermutigender Botschaft: Veränderung ist nicht nur unvermeidlich, sondern auch eine Chance, über sich hinauszuwachsen. Es ermutigt dazu, offen zu bleiben, Neues auszuprobieren und einander mit Empathie zu begegnen. Eine Lektüre voller Wärme, kluger Gedanken und wichtiger Botschaften – absolut lesenswert und eine klare Empfehlung für alle, die sich mit persönlichem Wachstum, Identität und gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzen möchten.