Schnell gelesen, viel gelacht
Es wäre ein riesen Spaß, wenn nicht so viel Wahres dran wäre. Viel häufiger sollten wir die gängigen Rollen der Frau hinterfragen!!!
Schnell gelesen, viel gelacht
Es wäre ein riesen Spaß, wenn nicht so viel Wahres dran wäre. Viel häufiger sollten wir die gängigen Rollen der Frau hinterfragen!!!

Zusammenhalt leicht gemacht
Die Kurzgeschichten in diesem Buch haben sich so einfach weg gelassen, wie ein Snack zwischendurch. Innerhalb eines Tages war ich durch und ich war wirklich überrascht. Jedes Kapitel umfasst nur ca 10 Seiten, snacktauglich. Der Clue der Geschichte(n): alle hängen zusammen, jede Protagonistin taucht zwischendurch noch einmal auf. Das ist so schön. Wir sind alle miteinander verbunden. Ein (Frauen-)Netzwerk, das wir uns zunutze machen sollen. Auch wenn es leicht (weg) zu lesen ist, so schwerwiegend sind die übergreifenden Themen: Patriarchat, Frauenrollen, Gesellschaftsnormen, eigene Werte und Freiheit. Komplex und vielseitig betrachten wir all das, aus den unterschiedlichsten Lebensentwürfen. Sympathische Frauenfiguren nehmen uns mit. Und am Ende habe ich mir gewünscht mit ihnen da zu sitzen und gemeinsam alle Desserts auf der Karte zu bestellen, dabei zu lachen, zu quatschen und Pläne zu schmieden. Wir müssen alle zusammen halten!
Feministisch, witzig und unterhaltsam.
Das Buch Das Penis-Museum von Mareike Fallwickl und anderen Autorinnen fand ich richtig amüsant. Es lässt sich super leicht lesen, sodass ich es innerhalb eines Tages komplett weggelesen habe. Ich musste wirklich oft laut lachen, einfach die Art, wie das Buch geschrieben ist, macht total Spaß. Gleichzeitig spricht es alltägliche und feministische Themen an, die in unserer Gesellschaft eigentlich ganz normal sind, und verpackt sie in lustige Geschichten. Besonders die Geschichte im Altenheim fand ich extrem unterhaltsam.
Feministische Texte von tollen Autorinnen
Eva und Mareike zusammen in einem Buch sind der Hammer. Die Texte harmonieren und ergänzen sich absolut wunderbar. Das Restaurantkapitel hat mich laut lachen lassen, die Chatverläufe der beiden Freundinnen teilweise auch. Dieses Buch hat nicht so eine Schwere wie die anderen Bücher von Mareike Fallwickl und ist eine super Lektüre zum verschenken und mal eben weg lesen. Ich hab es an einem Tag durchgelesen und mich super unterhalten gefühlt. Ich hoffe dass die beiden nochmal ein Buch zusammen schreiben, dieses hier ist wirklich grandios.
Der böse Feminismus 😈
Ein Buch das nicht um den heißen Brei herumredet, also tu ich es auch nicht. Es fühlte sich für mich an, wie Feminismus in der Pubertät. Laut, vulgär, fies und irgendwie (boss) bitchy 😜 In die Tiefe geht es eher nicht. Es handelt sich einfach um provokante Kurzgeschichten in denen Männer eher schlecht wegkommen - aber meistens zurecht. Wird das Buch die Welt verändern? Vermutlich nicht! Muss es das? Nein! Kann mans lesen? Kann man. Hat's Spaß gemacht? Am Anfang... Provozierende Provokation? Yep Nachhaltig? Probably not ... aber why not...Female Rage darf das. Viel mitzunehmen gibt es zwar nicht aber gab ja auch keinen Bildungsauftrag, oder? Männers macht einfach selbst eure Hausaufgaben😉 Kurzgesagt: Ich glaub viele Frauen hätten Spaß am Buch, mir persönlich wars zu flach 🙊

Ich muss ehrlich sagen, ich war leider nicht darauf vorbereitet, dass „Das Penismuseum“ eher aus Kurzgeschichten besteht als aus einer durchgehenden Handlung. Zwar tauchen einige Charaktere immer wieder auf und sind lose miteinander verbunden, aber ein roter Faden hat mir persönlich gefehlt. Der Humor konnte mich insgesamt leider gar nicht abholen. Nur die Geschichte „Was machst du schon wieder für ein Theater“ hat mir ein kleines Schmunzeln entlockt, der Rest blieb für mich eher flach. Was ich aber wirklich hervorheben muss, das Buch ist optisch ein echtes Highlight! Die Gestaltung ist wunderschön und die Illustrationen sind super kreativ und witzig - definitiv ein Hingucker im Regal. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
Sehr unbequem, sehr humorvoll, sehr böse, sehr befreiend, sehr lesenswert.
"Naja, aber man kann halt auch als Feministin nicht alles richtig machen. Ist das wirklich so, denkt Sophia, oder sind alle nur zu feige?" Die Frauen in dem Buch verhalten sich anders, als die Welt es von ihnen erwartet und das, ohne sich dafür zu rechtfertigen oder zu schämen. Die Kurzgeschichten greifen nach und nach ineinander und verweben sich zu einem Gesamtbild. Female rage vom feinsten, große Empfehlung.
ich liebe, wie all diese frauen und ihr erlebtes miteinander verwoben sind. es schafft ein gemeinschaftsgefühl!
provokant, laut und oft ziemlich lustig, gleichzeitig aber unbequem und stellenweise richtig schmerzhaft. es spielt mit tabus und dreht machtverhältnisse um, es zeigt frauen, die sich nicht erklären, entschuldigen oder anpassen. die geschichten ergeben am ende ein großes ganzes. sie beginnen oft harmlos und dann eskalieren sie auf eine weise, die mich gleichzeitig hat schmunzeln und irgendwie auch etwas innerlich zusammenzucken lassen. die mischung macht es besonders! hier trifft humor auf wut und leichtigkeit auf harte realitäten. ein paar passagen waren wirklich herausfordernd, weil sie so radikal mit gesellschaftlichen normen brechen – ich fand’s grandios. das buch zwingt, hinzuschauen! trotz aller zuspitzungen bleiben viele themen natürlich erschreckend real, besonders wenn es um gewalt, ungleichheit und doppelmoral geht.. das holt einen beim lesen auch immer wieder auf den boden der tatsachen zurück.
Wohlfühllektüre ist es keine. Aber so wichtig, sich der Tatsachen hinter den Kurzgeschichten bewusst zu werden.
Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es wird seinem Titel gerecht, regt auf, lässt schmunzeln, laut auflachen
Das war so provokant, smart und lustig. Die Kurzgeschichten hingen alle miteinander zusammen, wodurch es sich für mich wie eine große Geschichte angefühlt hat, nur aus unterschiedlichen POVs.

Fallwickl & Reisinger live mit „Penismuseum “
Feministische Kurzgeschichten, die es in sich haben durch ihre Provokation und die teilweise absurde Umkehrung der männlich-weiblichen Verhaltensweisen. Manches ist so überzogen, dass man hell auflachen muss, manches macht wütend, manches fassungslos, manches empfand ich als over the top, aber immer ist es frech und schonungslos, teils bitterbös und trotzdem witzig. Am 16. April konnte ich sie live auf ihrer Lesereise erleben im ausverkauften „Tollhaus“ in Karlsruhe, das war einerseits unterhaltsam und andererseits erhellend zu hören, wie bewusst Stilmittel der Umkehr eingesetzt werden. Und warum das eventuell Shitstorms auslöst, kann man sich mühelos vorstellen. Eine lesenswerte provokative Streitschrift, die sich flüssig liest und teilweise nicht nur bildlich gesprochen den Finger in die Wunde legt, wenn Übergriffe eines Mannes erbarmungslos gerächt werden.  
Empfehlung geht raus ☺️
Sehr unterhaltsam. Sehr klar. Ich hatte es mir geliehen und nun auch selbst gekauft. Die ein oder andere Geschichte werde ich auf alle Fälle nochmal lesen, vorlesen und mich amüsieren, nachdenken und zum Vorbild nehmen. 😉
Eine amüsante Ansammlung, überrraschenderweise zusammenhängender, Kurzgeschichten, die sich alle feministischen Themen annehmen und in denen Frauen selbst zu Täterinnen werden (aber in lustig, I swear).
Mareike Fallwickl und Eva Reisinger ist es gelungen, kurze empowernde (teils böse, aber lustige) Geschichten zu schreiben aus und zu Situationen, die vermutlich jeder von uns aus dem eigenen (Leidens-)Alltag bekannt sind: Die Bilder des Pen!s eines fremdgehenden Mannes landen in einem Museum. Eine Frau, die nachts im Dunkeln verfolgt wird von einem Mann (Achtung, Spoiler), verwandelt sich in einen Bären und kämpft zurück. Eine andere betäubt ihre One-Night-Stands (die "guten Jungs", die ja ganz anders sind, aber trotzdem die vermeintlich Trunkenheit einer Frau ausnutzen) und nutzt ihr angezaptfes Blut für ein Portät von Gisele Pelicot. Da ich ganz ohne Erwartungen an das Buch heranging, war ich erstmal irritiert - war aber ab dem zweiten Kapitel dann amüsiert. Ich kann "Das Pen!smuseum" auf jeden Fall weiterempfehlen (aber Achtung: wer intersektional-feministische Themen erwartet, wird hier enttäuscht werden - es sind überwiegend eher weiß-feministische Thematiken, die illustriert werden).
Die Illustration in diesem Buch haben mich absolut gekillt 😂👏🏻
Was für ein geiles Buch – kurz, witzig, aber trotzdem ernst, böse und vor allem eines: feministisch! Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und musste einige Male wirklich schmunzeln, weil es einfach so wunderbar sarkastisch geschrieben ist – vor allem das Penismuseum hat mich wirklich umgehauen (ich meine, wer kommt auf so eine geile Idee?!) 🥴 Der Humor in diesem Buch in Kombination mit den ernsten Themen war wirklich erfrischend! Ich fand‘s toll, dass alle Geschichten irgendwie verknüpft waren und vor allem die Geschichte mit den Rentnerinnen am Schluss fand ich absolut genial! Der Schreibstil war manchmal nicht ganz so meins, aber das hat mich nicht wirklich gestört! Die Frauen in diesem Buch sind so ganz anders, wie es die Gesellschaft (und vor allem Männer) von ihnen erwarten und dies ist wirklich schön mitanzusehen! Definitiv eine große Empfehlung meinerseits! 🙂↕️
Leseempfehlung- feministische Literatur
Das Buch wird von verschiedenen Autorinnen in Form von Kurzgeschichten erzählt. Immer drehen sich die Themen um Frauen. Manche machen einen wütend, lassen eine den Kopf schütteln. Aber es gibt eben auch Geschichten, die mich nachdenklich gestimmt haben. So hatte ich das nie gesehen, aber es stimmt. Alles in allem eine Bereicherung für alle, die sich mit ihrer Rolle als Frau auseinandersetzen möchten. Lesenswert!

Female Rage at it's best
Als ich über dieses Buch mit einer Freundin sprach mussten wir sehr viel lachen! Ich erzählte von den unfreiwilligen Dickpics und ein Freund der zuhörte meinte später: "Ja aber findet ihr nicht, dass ihr da ein wenig radikal seid? So ein Fehlverhalten dann umzudrehen ist ja auch nicht richtig!" Ach was? Merken wir da nicht den Unterschied? Frauen schreiben nur darüber. Frauen verarbeiten das was ihnen seit Menschengedenken angetan wird einfach nur in Büchern... wie ist das denn mit Männer? Achso, stimmt! Die leben das aus! Na wenn das bedeutet, radikal zu sein. Ja dann bin ichs gern und bin froh, dass Mareike, Eva, Jovana, Andrea und Sophia es auch sind! Und das so stark! Witzig, abwechslungsreich und bestimmt ein Wiederholungslesen wert!
Ein Gesamtkunstwerk! Jede Seite war mir eine Freude - hat mich erinnert, meinen Blick geschärft, ermuntert, wütend gemacht und zum Lachen gebracht. Ein Buch, das auf Wahrheiten basiert und sogleich manche Fantasien belebt, ausspricht, durchs Lesen lebendig werden lässt. Eigentlich ist es auch nicht nur ein Buch, sondern eine Erfahrung - eine Zumutung im besten Sinne!
„Das getrocknete Blut auf der Leinwand ist dunkel, mehr braun als rot, und riecht nach Malz. Ich streiche mit dem Zeigefinger über das, was ich schon gemalt habe. Neben mir auf dem Schreibtisch breite ich die Bilder von Giséle Pélicot aus, die ich an der Uni ausgedruckt habe. Mit demselben Finger streiche ich sanft über ihr Gesicht. Zuerst habe ich gedacht, ich male die Männer, beobachte sie beim Schlafen, bilde sie ab. Aber dann als der Erste betäubt vor mir lag, damals noch auf dem Teppichboden, weil ich nicht gewusst hatte, dass das Zeug so schnell wirkt, wollte ich ihn nicht verewigen, nicht zu einem Kunstwerk machen. Sein Gesicht und der Körper bedeuteten mir nichts. Aber das Gesicht und der Körper von Giséle Pélicot bedeuten mir viel. Denn ihr Gesicht ist das von uns allen, und ihr Körper ist der von uns allen.“
Überspitzt, aber genau deshalb so grandios!
Das ist mein erstes Buch von Mareike Fallwickl und definitiv auch nicht mein letztes! Das Penismuseum hat mich auf jeden Fall eiskalt erwischt. Es handelt von verschiedenen Frauen, die Dinge tun, die nicht in das gesellschaftliche Bild einer Frau passen. Dabei sind manche Handlungen so überzogen und teilweise auch sehr brutal, dass man kurz schlucken muss. Dennoch haben mir diese überspitzten Darstellungen genau deshalb so gut gefallen. Manchmal ertappt man sich auch selbst dabei, dass man selber noch ziemlich fest in der patriarchalischen Denkweise feststeckt. Alles in allem ein sehr gutes, gelungenes Buch, das den ein oder anderen vielleicht provozieren könnte und das auch sollte 😉
Auf jeden Fall dein nächster 5-Star-Read!!! Scharfzüngig, Schwarzhumorig, On-Point und voller (trauriger) Wahrheiten. Sehr viel mehr möchte ich gar nicht sagen, da ihr dieses Buch einfach selbst erleben müsst! Wir wissen ja, dass Mareike Fallwickl und Eva Reisinger schreiben können, aber was hier geschaffen wurde, war so nicht vorauszusehen – ich finde es grandios. Bitte RENNT zur Buchhandlung und kauft euch dieses Buch.
super buch für zwischendurch, geht schnell zu lesen und schmunzeln musste ich auch ein paar mal!
Hat mir sehr gut gefallen. Teils Lust teils harte Themen. Sehr gut umgesetzt. Regt auch stark zum Nachdenken an.
Fantastisches Buch - Feminismus pur!
Ich habe mich heute spontan entschlossen das Buch anzufangen und schwups hab ich es durchgelesen. Es ist ein absolut geniales Buch, welches uns durch verschiedene Perspektiven/Geschichten mitnimmt in das Leben wundervoller Frauen, die auf ihre eigene bezaubernde Weise mit den weiblichen Missständen umgehen. Absolut lesenswert, witzig, ernst, krass und doch wirklich ein Atemzug für uns Frauen. Absolutes Highlight
Wieder einmal ein Meisterwerk. Hab es in die Hand genommen und war nach gefühlten 10 Minuten durch. Flüssiger Schreibstil für angenehmes Lesen. Es passiert so viel. Ich musste mehrere Male laut lachen und war zwischendurch richtig wütend (auf nur knapp 200 Seiten!!!). Ich kann auch dieses Feministische Meisterwerk an alle empfehlen, die mit Provokation umgehen können und sich nicht direkt angegriffen fühlen, wenn sich eine Frau mal so verhält wie Männer es jeden Tag tun. Obwohl, vielleicht sollten gerade diese Menschen es lesen? „Wenn ihr ein Mann ein einzelnes geschissenes Fragezeichen schickt, will sie ihm das Handy so in den Arsch schieben, dass er mit den Eiern Candy Crush spielen kann" (S. 161)
Skurriler feministischer Roman mit schwarzem Humor öffnet einem die Augen
In dem Roman erzählen die verschiedenen Autor*innen auf skurrile Weise und mit schwarzem Humor, was Frauen alles in der männerdominierten Welt ertragen müssen. Doch in diesen Geschichten sind die Frauen stark und setzen sich zur Wehr, auf mutige bis böse Weise und mit viel Selbstbewusstsein. Einerseits hat es mich wütend gemacht, dieses Buch zu lesen und die Ungerechtigkeiten vor Augen geführt zu bekommen, doch gleichzeitig ist der Schreib- und Erzählstil so skurril, dass es den Themen etwas die Schwere nimmt und einen auch Schmunzeln oder den Kopf schütteln lässt. Anfangs bin ich mit dem Stil nicht so warm geworden, er ist nüchtern, unkonventionell und voller österreichischer Sprechweise, die den Lesefluss für mich als Nicht-Österreicherin oft unterbrochen hat. Außerdem wechseln die Kapitel zwischen Erzählungen, Dialogen und Chat-Verläufen und man muss die Fäden der Kapitel selbst nach und nach im Kopf miteinander verbinden. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich mich auf die Inhalte konzentrieren und die wichtigen Themen auf mich wirken lassen. Dieses Buch ist für mich auf jeden Fall eine neue Art von feministischer Lektüre. Wer offen für experimentelle, andersartige feministische Romane ist, der sollte zu diesem Buch greifen.

Dieses Buch ist provokant, oft sehr lustig, manchmal unbequem und bricht Tabus. 🚨📖 Typisch für feministische Bücher, gab es auch hier immer wieder Situationen, die mich beim Lesen richtig provoziert und wütend gemacht haben. 💣 Die vertraute Mischung aus Augenrollen, innerem Schreien und Kopfschütteln war definitiv da. Umso mehr habe ich geliebt, dass die Autorinnen diese Momente auflösen indem sie Rollen umdrehen, Machtverhältnisse verschieben und Frauen zeigen, die laut sind, kompromisslos handeln und bewusst Tabus brechen. Frauen, die sich nicht erklären, nicht entschuldigen und einfach leben, wie sie es wollen ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Vorgaben. 👊🖤 Trotz all des Humors sind die Geschichten aber oft auch emotional. Zum Beispiel die Referenzen zu Gisèle Pelicot sind schmerzhaft und traurig und holen einen brutal auf den Boden der Realität zurück. 💔 Obwohl ich mich selbst als offen und sensibilisiert für feministische Themen sehe, hat mich manches im Buch trotzdem überwältigt. 💥 Die Frauen tun Dinge, die so radikal aus den gesellschaftlichen Normen ausbrechen, dass ich plötzlich gemerkt habe, wie sehr auch ich noch in den bekannten Strukturen denke und wie sehr ich selbst abwäge, was „erlaubt“ oder „normal“ ist. 🪞💭 Auch optisch ist das Buch ein echtes Highlight 📖✨. Die Illustrationen sind liebevoll, witzig und oft genauso provokant wie die Texte selbst. Besonders das kleine Daumenkino habe ich sehr gemocht. 🎨🔥
Die schönsten, talentiertesten, lustigsten Frauen, sie sind verunsichert und hassen ihren Körper, ihr Gesicht, sie zweifeln an ihren Fähigkeiten und an ihrem Selbst, alles ob der Macht des Mettwurstigels.
Bin irgendwie nicht so happy mit dem Buch, hab mir mehr erwartet und bin irgendwie enttäuscht. Viele der Texte wirkten auf mich sehr eindimensional und stark aus einer privilegierten Perspektive erzählt. Der Feminismus, der hier verhandelt wird, bleibt oft auf der Ebene individueller Provokationen hängen, irgendwie laut, aber ehrlich unkonkret. Was mir gefehlt hat, ist diese Form von weiblicher Wut, die politisch wird, die Strukturen sichtbar macht und über das eigene Erleben hinausgeht. Das habe ich hier kaum gefunden. Stattdessen drehen sich viele Geschichten letztlich doch wieder um Männer: als Bezugspunkt, als Gegenüber, als Reaktion, i mean selbst dort, wo es um Befreiung gehen soll, definieren sich die Figuren oft über das, wovon sie sich abgrenzen. Und dann diese sehr biologische, binäre Vorstellung von Geschlecht, die für mich vieles verkürzt. Probleme mit Männlichkeit werden am Körper festgemacht, Machtverhältnisse über Rollentausch erzählt, war für mich analytisch dünn. Einige Dialoge sind pointiert und gut zu lesen, einzelne Ideen hätten Potenzial gehabt. Sad… Danke an die Wolkenlos Agentur für das Reziexemplar!

Feministisch, bittersüß, wahr, provokativ, GROSSARTIG!
In „Das PEN!smuseum“ finden sich Kurzgeschichten, die alle Themen beinhalten, die Flinta* in patriarchalischen Strukturen und System betreffen, beeinflussen, bedrängen und einengen. Ich liebe die Form und den Schreibstil der Geschichten, die zwar humorvoll provokant formuliert sind, aber nichts anderes als die Wahrheit darstellen. Unbedingt lesen! Mareike Fallwickl findet einfach in jedem ihrer Bücher die richtigen Themen und Worte, um patriarchale Strukuren aufzuzeigen. Große Empfehlung!
Großartig!!! Es werden alle Themen aufgegriffen, mit denen Frauen sich im patriarchalischen System tagtäglich auseinandersetzen müssen. Ungleichheit, Erwartungen, Körperpolitik, Machtstrukturen; nichts wird ausgelassen. Es ist klug, gefühlvoll, amüsant, eindringlich und literarisch stark verarbeitet. Und vor allem Dingen ist es so verdammt wahr!! Ein wichtiges, wütendes und zugleich empowerndes Buch, das lange nachhallt. Ich bin absolut begeistert!
Kurzgeschichten mit wiederkehrenden Charakterinnen.

Die Auflehnung gegen das Patriarchat. Dunkler Humor, bitterböse und absolut wütend. Die Rachegelüste von Frauen überspitzt dargestellt.
Ein Buch das noch lange nachwirken wird. Anfangs dachte ich was soll das jetzt sein?! Wir haben 20 Kurzgeschichten, die alle miteinander verbunden sind. Ich habe etwas gebraucht um rein zukommen bzw. um alles zu verstehen. Denn ich wusste nicht ganz was mich erwartet. Die ersten beiden Geschichten waren für mich total drüber, erst so nach und nach kam ich hinter die Message. Und mit jeder Geschichte hab ich mehr Gefallen dran gefunden. Wir haben hier eine provokante und bitterböse Auflehnung verschiedener wütender Frauen gegen das Patriarchat. Rachegelüste gegenüber Männern, die ihre Frauen nicht gut behandeln. Ein dunkler Humor, absolut drüber aber immer mit dem Hauch von wichtigen Themen. So behandeln die Autor*innen Themen wie die typischen Rollenbilder, Gewalt gegen Frauen, Körperideale und Bodyshaming aber auch Care Arbeit, Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche. Zu tief will ich hier nicht vordringen, denn man muss es gelesen und selbst erleben haben. Die Autor*innen haben hier bewusst überzogen und genau das ist das humorvolle an dem Buch. Für mich manchmal aber auch sehr grenzwertig und ein bisschen zu wütend. Die Message hinter dem Ganzen ging aber nicht verloren. Deshalb kann ich es Jedem nur ans Herz legen.
Wütend, unberechenbar und ungezähmt
Die 3 Schlagwörter am Buchrücken beschreiben es perfekt. Ein wahnsinnig tolles Buch aus vielen Kurzgeschichten welche aber zusammenhängen Es macht wütend, die Geschichten zu lesen, die einfach Teil der Realität/des Patriarchats sind. Sehr empfehlenswert!
20 feministische Kurzgeschichten, die mich dazu bewegen, mich mehr mit Feminismus zu beschäftigen. ⚡🚺🙎♀️💥💪
Eines meiner Leseziele für 2026 lautet: Lies ein feministisches Buch". Davon habe ich einige auf dem Stapel ungelesener Bücher und so entschied ich mich als Erstes für DAS PEN!SMUSEUM von Mareike Fallwickl und Eva Reisinger. 🍆🏛 Das Buch beinhaltet 20 feministische Kurzgeschichten - frech, provokativ, schonungslos offen und direkt. Erzählt wird von Frauen, die sich am Patriarchat rächen und es anklagen. Dabei gehen sie mitunter rabiat vor. Die Direktheit und Kompromisslosigkeit im Handeln der Personen fühlt sich ungewohnt an. Wir sind als Frauen so sozialisiert, stets sanft, zurückhaltend und harmonisch zu sein. In diesem Buch drehen die Frauen den Spieß um und handeln so, wie sonst nur Männer es tun. Zwar eignet es sich meiner Meinung nach nicht, um über patriarchalische Strukturen oder intersektionalen Feminismus aufzuklären, zumal hier gar nicht alle Aspekte abgebildet werden. Aber es macht durch seine Rollenumkehr auf das Thema aufmerksam. Deshalb freue ich mich über tiefergehende Lektüre, die auch schon in meinem Regal bereit steht.

Derb und witzig zeigt es gesellschaftskritische Themen auf
Erstmal ist das Buch teilweise sehr witzig und teilweise sehr derb geschrieben - aber genau das braucht es manchmal, um Menschen wachzurütteln und zum Umdenken zu animieren! Es werden sehr viele gesellschaftskritische Themen im Bereich „Frau“ an Fallbeispielen, teils echt, teils fiktiv (?) aufgezeigt und sind dabei lustig verpackt geschrieben. Mein Partner und ich haben nach dem Buch lange eine Diskussion (im positiven Sinne) geführt und es hat uns beide zum Nachdenken angeregt. Ich kann es jedem (egal ob Mann oder Frau) nur wärmstens empfehlen! Das wäre tatsächlich etwas für den Unterricht in der Schule. 😅
Witzige Charakter & starke Themen.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch gelesen. Die Charaktere waren sehr unterhaltsam und auch die feministischen Themen waren gut verpackt. Ich bin begeistert!
Nicht immer ganz ohne, aber die Realität für Frauen ist es auch nicht. Fand es persönlich lesenswert.
Eine Genugtuung für alle wütenden Frauen
Wer "Die Wut die bleibt" oder "Männer töten" mochte, wird das Pen!smuseum lieben! 20 Kurzgeschichten, deren starke Protas alle in irgendeiner Art und Weise miteinander in Verbindung stehen und dir mit ihren kleineren und größeren feministischen Aktionen den Alltag versüßen oder zum Nachdenken anregen ❤️
Jede einzelne Story strotzt vor Stärke, Empowerment, Fantasien, Humor und Schlagfertigkeit. Und allein wegen Sätzen wie „Vielleicht ist es schön, dick zu sein. Vielleicht ist es stark, einen Körper zu haben, der viel Platz einnimmt.“ möchte ich es allen ans Herz legen.
Hab ich Tränen gelacht!
Feministischer Humor die der Fantasie freien Lauf lässt. Dieses Buch gibt mir was - was ein Urteil gegen Straftäter niemals hätte geben können, und zwar: Genugtuung. Diese kleinen Geschichten mit einem klaren roten Faden haben meinen tiefsten Innersten Wünschen und Fantasien Halt geboten. Irgendwie gibt mir das Buch Macht. Ein Meisterwerk in der Umsetzung - so kreativ! Klare Empfehlung!
Provokative Kurzgeschichten über Frauen, die alle miteinander verwoben sind. Traurig und wahr, teilweise aggressiv und absurd werden hier nahezu alle Bereiche weiblicher Gleichberechtigung und toxischer Männlichkeit thematisiert und auf die Spitze getrieben. Wichtig und richtig. Gute Denkanstöße, dennoch für mich persönlich an einigen Stellen zu derb.

Feministische Kurzgeschichten oder wenn Realität auf Wunschtraum triff
Die Autorinnen beschreiben in einzelnen, lose zusammenhängenden, Kurzgeschichten den Alltag und das Erleben von Frauen in unserer Gesellschaft und überall auf der Welt. Schonungslos ehrlich beschreiben sie dabei ziemlich treffsicher, wie es sich anfühlt, in einer patriarchalen Welt als weiblich gelesenes Geschöpf zu existieren und es zu überleben. Sie behandeln aktuelle Themen wie die Mann-Bär-Debatte, nationale Abtreibungsverbote, den Fall Gisèle Pélicot sowie Cat-Calling und alle anderen Sorten (sexueller) Belästigung. Mit scharfsinnigem Humor, Witz und einem zwinkernden Auge lassen die Autorinnen mich als Leserin mit einem Lächeln und einem Hoffnungsschimmer zurück. Geschichten über mutige, intelligente, starke, selbstbestimmte aber auch gepeinigte, gefangene, gezeichnete Frauen, die die Schwerer unserer Zeit erfassen und sie gleichzeitig ertragbarer machen.

Geschichten von, mit und gegen Pen!sse
Das Pen!smuseum versammelt eine Reihe kurzweiliger, radikaler Geschichten, in denen Frauen sichtbar machen, wie sehr sie genug haben — genug von Rollen, Erwartungen und unsichtbaren Zwängen. Die Figuren brechen aus dem gesellschaftlichen Funktionieren aus und leben, lieben, hassen oder rächen auf ihre Weise, oft bitterböse, kompromisslos und zugleich mörderisch ehrlich. Man begegnet Frauen, die sich nehmen, was ihnen zusteht: Sie hinterfragen Normen, sie erzählen von Gewalt, Machtmissbrauch und unsichtbaren Strukturen und sie drehen die Machtverhältnisse um. Immer wieder zeigt das Buch, wie sehr patriarchale Macht, soziale Kontrolle und Machthierarchien unser Leben beeinflussen und wie befreiend es sein kann, dagegen aufzubegehren. Manche Geschichten sind provokant, radikal und unbequem. Sie setzen ein Zeichen dafür, dass Schmerz, Wut und Widerstand real sind und oft kein leises Flüstern, sondern ein lautes Aufbegehren brauchen. Mal sarkastisch, mal direkt, aber immer deutlich. Ein Buch voll feministischer Kurzgeschichten, bei denen die Figuren in den einzelnen Stories immer wieder auftauchen. Die meisten feministischen Bücher machen sauer, dieses wirkt wie eine Kanalisation für die bekannte Wut auf zu bekannte Situationen. Hab das Buch als langsame Leserin in 3 Stunden ausgelesen, fand manche Gedankengänge sehr kreativ und befreiend, andere leider etwas plakativ — daher quasi 7/10.

Wow, was bitte war das denn?! Dieses Buch ist eine absolute Abrissparty in Papierform - und ich habe wirklich jede Seite davon geliebt. 😍 Was Mareike Fallwickl und Eva Reisinger mit 'Das Pen!smuseum' auf die Beine gestellt haben, hat mich so gut unterhalten wie schon lange nichts mehr. Erwähnen werden müssen unbedingt auch die großartigen Special Guests Jovana Reisinger und Sophia Süssmilch sowie die wunderbaren Illustrationen von Andrea Z. Scharf, die das ganze perfekt abrunden. Schon das Daumenkino unten rechts, wo sonst die Seitenzahl steht, ist ein Highlight für sich. 😂 Die Texte bestehen aus kurzen Geschichten oder Dialogen, die scheinbar unabhängig voneinander stehen und sich dann doch immer wieder miteinander verweben. Frauen feiern das zügellose Schlemmen, kämpfen für Selbstbestimmung über ihren Körper, holen sich, was sie brauchen, fordern einen Heimweg ohne Angst - und zeigen dem Patriarchat dabei genussvoll den Mittelfinger. Natürlich ist manches bewusst überzeichnet, aber genau das hat mich beim Lesen ständig nicken, lachen, wütend werden oder den Protagonistinnen innerlich ein High Five geben lassen. Ein Buch, das wirklich viele Lesen sollten - und außerdem ein großartiges Geschenk, zum Beispiel zu Weihnachten, für all eure Freundinnen. Von mir gibt's eine dicke fette Leseempfehlung.
Wenn dich mal wieder die Schwere packt und du dich im Alltag als Frau wiederfindest …
… hol dir das Penismuseum und lies‘ eine Kurzgeschichte. Entweder lachst du Tränen, schmunzelst über die Parallelen zu deinen Lebenserfahrungen oder dir wird warm vom Mut der Protagonistinen. Ein kurzweiliger Pageturner mit einer Sammlung von Geschichten, von schwarzem Humor, Satire, Drama bis zur (Krimi-)Komödie ist alles dabei. Ich hab mir jeden Tag eine Geschichte gegönnt und ich sag‘ nur eins: nach Daily Issues in meinem Frauenleben die mich ganz schön auf die Palme gebracht haben, haben die Stories mich wieder gechillt 😊. Den 1/2-Stern-Abzug gibts, weil mir die Geschichten die am Schluss kommen irgendwie reingedrückt und etwas aus der Reihe erschienen. Hier wärs flüssiger & stimmiger gegangen! Lesen, Lachen, Geniessen (auch für die Männer ;-))
Perfekt geschrieben!
Ein Must-Read für jede Frau. Der humorvolle und überspitzte Schreibstil hat mich voll und ganz gepackt und jedes Mal wenn man denkt „das ist doch übertrieben“ wird einem bewusst, dass das schon teilweise Realität ist, nur halt eben in getauschten Rollen. Wichtige Themen werden wahnsinnig gut aufgearbeitet und jede Frau sollte dieses Buch gelesen haben
Das Buch besteht aus einzelnen Kurzgeschichten von ganz besonderen und starken Frauen. Ich habe so viele gefühlt in diesen wenigen Seiten und gerade die schonungslose Art und die wenngleich ruhige Erzählweise haben mich gefesselt. Themen wie Verkehr in der Schwangerschaft und die Tabuisierung von Abbrüchen werden thematisiert und realistisch dargestellt Besonders hervorragend ist auch das Hörbuch, das von den Autorinnen abwechselnd gelesen wird. Ganz große Klasse.