Es war sehr interessant die Geschichten der verschiedenen Menschen zu lesen und zu sehen mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben
Sehr wichtiges und bemüht diverses Buch zu Lebensrealität von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen - must read!
Sollte Pflichtlektüre für jede Person sein!
Angry Cripples: Stimmen Behinderter Menschen Gegen Ableismus von Alina Buschmann, Luisa L’Audace und weiteren Autor*innen eine kraftvolle und vielschichtige Anthologie, die der wachsenden Bewegung gegen Ableismus in Deutschland eine Stimme verleiht. Der provokative Titel reclaimt den Begriff "Angry Cripples," der oft verwendet wird, um Menschen mit Behinderungen abwertend darzustellen, wenn sie ihre Wut über Diskriminierung ausdrücken. Hier wird diese Wut jedoch als berechtigter und notwendiger Protest gegen die systematische Benachteiligung und Ignoranz gegenüber behinderten Menschen neu besetzt. Das Buch vereint 15 Stimmen aus der Behinderten-Community, die verschiedene Formen der Diskriminierung und Marginalisierung beleuchten. Ein zentraler Aspekt der Essays und Geschichten ist die Intersektionalität – viele Autor*innen sprechen nicht nur über Ableismus, sondern auch über die Überschneidung mit anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Sexismus. Besonders eindrucksvoll ist der Beitrag von Kübra Sekin, die als migrantische Frau mit Behinderung die vielfältigen Kämpfe und Barrieren in ihrem Leben schildert. Die formale Gestaltung des Buches ist ebenso vielfältig wie die Geschichten, die es erzählt: von Essays über Interviews bis hin zu künstlerischen Darstellungen. Dies gibt der Anthologie eine besondere Lebendigkeit und eröffnet verschiedene Zugänge sowohl für behinderte als auch für nicht-behinderte Leser*innen. Das Buch zeigt auch, dass die Wut der behinderten Menschen oft als "unangebracht" abgetan wird, obwohl sie in einer Gesellschaft, die weiterhin auf Exklusion und Ableismus basiert, gerechtfertigt ist. Diese Wut wird als Antrieb für Veränderung dargestellt, um nicht nur individuelle Schicksale zu verbessern, sondern auch die gesellschaftlichen Strukturen infrage zu stellen, die Behinderungen marginalisieren. Zusammengefasst ist Angry Cripples ein eindrucksvolles Plädoyer für mehr Sichtbarkeit, Gerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Es fordert Leser*innen auf, über ihre eigenen Vorurteile nachzudenken und sich aktiv gegen Ableismus einzusetzen.
Ein sehr wichtiges Buch, das einen guten und vielfältigen Einblick in das Leben von behinderten Menschen gibt, Ableismus anschaulich erklärt und sich durch die verschiedenen kurzen Texte sehr flüssig lesen lässt.
Ein Buch, das gelesen gehört. An Schulen, an Unis, zu Hause. Einfach lesen, weil es so wichtig ist.
"Wir sind schon laut. Ihr müsst nur anfangen, uns endlich zuzuhören." 15 richtig tolle Essays, Kunstwerke und Anderes von Behinderten über Behinderung. Von ADHS im Uni-Alltag bis zum Trisomie-Test, wodurch mehr Menschen mit Behinderung abgetrieben werden. Nur zu empfehlen!
Tolles Buch! Die Texte sind sehr vielseitig und geben nicht behinderten Menschen einen guten Einblick in die Lebenswirklichkeit behinderter Menschen. Einige Konzepte in Bezug auf Diskriminierung werden thematisiert und erklärt. Ein Buch, bei dem man viel lernt. Vor allem hoffentlich: zuzuhören. Denn die Menschen, die hier geschrieben haben, haben unglaublich viel und wichtiges zu erzählen!
Vielfältige Ansichten, tolles Layout und schöne Grafiken. Ein wirklich hochwertiges Buch, von dessen Inhalt man definitiv etwas lernen kann.
SOOOOOO WICHTIG BITTE ALLE LESEN!!! Das Buch spricht mir aus der Seele. Danke an alle Autor*innen & Künstler*innen für ihre Beiträge & Perspektiven!!!








