Viele Schweine, von jung bis alt, mal drin, mal draußen. Dieses Buch ist aus der Sicht der Schweine geschrieben, ganz so wie man die Welt als Leser definitv mal sehen sollte. Der Autor hat hier das Leben der Schweine, wie im wahren Leben umgesetzt, Orte mit voller Grausamkeiten, ein Leben was man sich selbst niemals wünschen würde. In Marcellum herrscht, Gestank, Enge und Angst zu gleich, sie warten auf ihre ersehnte Reise zum Königreich Regnum, nur das dieses niemals so sein wird, wie sie sich das Königreich vorstellen. Unser Verschwörungsschwein in der Runde versucht alle davon zu überzeugen, das sie alle falsch liegen und zu flüchten. Zwischen Verschwörungen und Intrigen, zwischen Menschen, Macht und Tierethik, entsteht hier eine Geschichte die grausamer nicht sein könnte. Regnum selbst lässt dich, die Welt mit anderen Augen sehen. Unbedingt lesen.
Sehr intensives Leseerlebnis, daß definitiv lange im Kopf bleibt
Bei der Novelle Regnum handelt es sich um den zweiten Band der Animals Lane Reihe von Armands A. Asimov.
Es geht um eine Schweinemastanlage in einem sehr schlechten Zustand und ihre Bewohner, die sich nach dem Schweinekönigreich Regnum sehnen. Aber gibt es das wirklich? Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg, der wahrlich kein einfacher ist.
Auch dieser Band ist wieder sehr intensiv geschrieben und hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck. Ich habe das Buch, wie auch den ersten Band, nicht auf einmal durchlesen können, zu verstörend, erschreckend und heftig sind manche Szenen. Jedoch ist es nicht nur die Brutalität, die einen atemlos zurück lässt, es ist viel dem wunderbaren und äußerst bildhaften Schreibstil des Autors geschuldet. Die Geschichte wird wieder aus Sicht eines Tieres erzählt, hier natürlich aus der Sicht eines Schweins, komplett ungeschönt und ehrlich. Man fühlt und leidet mit den Tieren mit.
Fazit: Ein intensives Buch mit Sogwirkung, das einen so schnell nicht wieder los lässt. Eine absolute Leseempfehlung von mir!
Wie schon im ersten Teil stehen wieder Tiere im Fokus, und auch diese Story ist komplett in sich abgeschlossen. Mein Fazit vorab: Das Buch hat mich echt wieder gepackt und richtig gut unterhalten, auch wenn für die kommenden Bände definitiv noch ein bisschen Luft nach oben ist.
Worum geht’s?
Wir landen mitten im Schweinemastbetrieb Macellum und ja, es ist genauso eklig, eng und beklemmend, wie es sich anhört. Der einzige Lichtblick für die Tiere sind die sogenannten „Archen“, die ausgewählte Schweine angeblich ins Paradies (das Königreich Regnum) bringen sollen. Wer das anzweifelt, wird direkt mundtot gemacht. Aber dann bricht ein tödliches Virus aus, und das ganze schöne Lügengebilde fliegt krachend auseinander.
Der Autor hat einen besonderen Schreibstil, worauf man sich einlassen muss, man ist aber schnell in der Geschichte drin, die Atmosphäre ist durchgehend ziemlich düster und bedrückend, und das Finale hat es echt in sich, da wird definitiv nicht mit Samthandschuhen angefasst!
Richtig intensiv fand ich, dass wir alles aus der Ich-Perspektive eines namenlosen Schweins erleben. Man spürt die ständige Angst und die Zweifel an dieser ganzen „Regnum“-Verheißung quasi hautnah. So liefert das Buch nicht nur pure Spannung, sondern verpasst einem ganz nebenbei auch noch eine ordentliche Breitseite an Gesellschaftskritik, was unseren Umgang mit Nutztieren angeht.
Kurz gesagt: Wer auf packende, etwas düstere Tierfabeln steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Ein spannendes Buch, das definitiv noch ein bisschen im Kopf bleibt und zum Nachdenken anregt!
„Freiheit ist nur ein Wort, hier im Stall der zerbrochenen Träume.“
✧ Mein Leseeindruck:
Dieser 2. Teil der Animals Lane Reihe bietet eine dystopische Tierfabel, die kein Erbarmen kennt.
Schon beim Vorwort habe ich, wie schon im ersten Teil gemerkt, dass der Autor sich nicht zurückhalten wird, die Brutalität und Ausbeutung der Tiere zu beschreiben. Und das ganze auch noch aus der Perspektive der Tiere. Wirklich eindrucksvoll! Die Geschichte erlaubt es einfach nicht, wegzusehen und die Realität zu ignorieren.
Und als wäre diese allein schon nicht grausam genug, haben wir hier eine gute Mischung aus psychologischem Horror und Body Horror (und es geht hier nicht nur ums Schlachten, so viel kann ich verraten).
„Kikeriki! Der erste Hahnenschrei entreißt dem Morgen die Stille, wie menschliche Hände die Ferkel von ihren Müttern…“
Ich bin wieder einmal begeistert von dem flüssigen Schreibstil. Sehr präzise und nüchtern, und doch atmosphärisch. Habe das Buch heute in einem Rutsch verschlungen. Empfehlung geht raus an meine Freunde des Horrors.
„Geboren mit Hoffnung auf das Paradies…
Doch die Realität ist düster und brutal…
Denn ein Paradies gibt es für sie nicht.“
Willkommen in Regnum, im Reich der Schweine. Um genau zu sein Zuchtschweine in Massentierhaltung, die von Gewalt und Krankheiten geprägt ist. Wir erleben diese Geschichte aus der Sicht eines Schweins, welches Stück für Stück die Wahrheit über die Lüge vom Paradies erfährt. Denn genau das wird den Ferkeln erzählt… wenn sie groß und fett genug werden, dürfen sie in ein wunderschönes Paradies reisen…
Die Welt von Regnum erklärt sich schrittweise, sie ist düster, kühl, brutal und streng. Es herrscht eine klare Hierarchie mit scheinbar unumstößlichen Prinzipien, doch hinter dieser Fassade bröckelt es. Zweifel, Ängste und stille Verzweiflung brodeln unter der Oberfläche. Plötzlich gibt es dieses eine schlaue Schweinchen, welches mithilfe seiner kleinen Freunden, den Mäusen, alles infrage stellt und das System ins wanken bringt. Man erhält Einblicke in die Massentierhaltung und Fleischproduktion, mit all ihren düsteren Facetten.
Das Ende ist bizarr und slashermäßig, passt aber trotzdem perfekt zur Story und zum Horrorsetting.
Asimov‘s Schreibstil ist wie immer bildgewaltig und packend, sodass die Geschichte eine regelrechte Sogwirkung entwickelt. Man findet weniger rasante Action, als gedanklichen Tiefgang. Dieses Buch will nicht nur unterhalten, es will zum nachdenken anregen.
Die Horror-Elemente, die seinesgleichen suchen, runden die ganze Geschichte ab.
Fazit: Eine hardcore Realitätsklatsche auf die man sich auf jeden Fall einlassen und die man wirken lassen sollte. Auch dieser Band steht seinem Vorgänger in nichts nach und ist daher eine absolute Leseempfehlung. 🐷
Bild vom Schwein digital gezeichnet von mir selbst ✍️
Mal etwas anderes, dass sehr spannend und aufgeladen geschrieben ist. Man kann es nicht aus der Hand nehmen, dieses Buch hat es in sich und ich freue mich auf die kommenden Teile der Animal Lane.
Bitte unbedingt les3n, es lohnt sich!
In "Regnum - Animals Lane: Passus 2" werden wir vom Autor Armands A. Asimov dieses Mal in das Reich der Zuchtschweine entführt. Massentierhaltung, Tierquälerei und ein Virus werden hier ungeachtet präsentiert.
Kurz zur Geschichte:
Die Schweine aus Macellum leben im Dreck und wollen nur nach Regnum, um dort im Paradies zu leben. Nur ist das Paradies nicht so, wie sie sich es dachten.
Der Schreibstil ist auch im zweiten Band unglaublich gut. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen; alleine das sollte schon alles sagen. Gut, es ist auch nicht so dick, aber trotzdem liest es sich super schnell weg.😁
Das slashermäßige Ende vom ersten Band fand ich persönlich härter als hier, aber das ist nicht schlimm. Es passt zum ganzen Buch, und so soll es auch sein. 😊
Die Spannung ist allgemein auf einem sehr guten Niveau. Sie hält sich komplett über das ganze Buch hinweg ungefähr auf einem Level. Es werden hier aber auch einige schwierige Themen behandelt, wie z. B. Massentierhaltung, Tierquälerei und der Umgang mit Krankheiten. Ich finde es persönlich super, dass diese angesprochen werden. 😊
Nicht so hart wie das erste Buch, trotzdem ist es wegen seiner Themen grausam. Auch dieses Horrorbuch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. 😁
🖤 120 Seiten | BoD-Verlag
🐽 First-Pig-Narrator
🖤 Horror
🐽 Massentierhaltung | Schweine | Tierleid
❗️Triggerwarnungen (könnnen Spoiler enthalten): Tierleid, Qual, Gewalt, Blut, Vernachlässigung, Beschreibung von Krankheiten, Sekret, Exkremente, Massentierhaltung, das Töten von Tieren.
☆•☆•☆•☆•☆•☆•☆•☆
Meine Meinung:
Als Tierliebhaberin hatte ich beim Lesen dieses Buches wirklich zu kämpfen. Die Geschichte wird aus der Sicht eines klugen, liebenswerten Schweins erzählt. Als Mensch kennt man leider sein Schicksal, doch er selbst ist nicht dumm. Er durchschaut schnell, was mit ihm geschieht. Mit Hilfe seiner kleinen Freunde, den Mäusen, die als Spione agieren, erfährt er mehr über seine Situation. Doch niemand glaubt ihm.
Der Schreibstil ist, wie schon im ersten Band, fließend und bildhaft. Wäre die Thematik nicht so schwer, hätte ich das Buch vermutlich an einem Abend durchgelesen. Aber auch hier musste ich immer wieder Pausen einlegen, um kurz durchzuatmen und das Gelesene sacken zu lassen. Manchmal drehte sich mir regelrecht der Magen um, obwohl ich die Umstände der Nutztierhaltung kenne.
Ich brauche bei solchen Büchern immer einen Moment, um mich an die Erzählweise aus Tiersicht zu gewöhnen. Doch da die Menschen in dieser Geschichte kaum präsent sind, fiel es mir diesmal deutlich leichter, mich darauf einzulassen.
Das Ende kam für mich etwas zu plötzlich, gleichzeitig wünschte ich dem kleinen Schwein aber auch ein schnelles Ende, frei von Leid.
So viel Tiefe, so viel Schmerz und so viele erschreckende Parallelen zur Realität.
Ich bin jetzt schon gespannt auf die nächste Novelle.
⭐️⭐️⭐️⭐️✨️
📚 Empfehlung für: Leser:innen, die ein emotionales Leseerlebnis suchen, Horrorfans und Einsteiger sowie Menschen, die sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen möchten.
👉 Fakt zum Buch: Bei männlichen Ferkeln ist Routine-Kastration üblich. Teils noch ohne oder mit minimaler Betäubung und bei Ferkeln wird oft die Schwanzspitze (Tail Docking) routinemäßig entfernt.
Ein wirklich wichtiges Thema, verpackt in eine mega Story
Das Buch ist so grausam und doch so gut.
Gut geschrieben, gut am wachrütteln und grausam in der Darstellung der Massentierhaltung aus Schweinesicht.
Der Autor hat es diesmal wieder geschafft mir unter die Haut zu gehen und mich wütend und traurig zugleich zurückzulassen.
Die Erzählweise ist besonders, in einem ganz eigenen Erzählstil. Man könnte das Buch in einem weg lesen, wenn man die Nerven dafür hätte. Ich musste das Buch oft aus der Hand legen, da mich die Grausamkeit überwältigt hat.
Wenn die Tiere in der Massenproduktion nur ein Stück so denken wie hier im Buch, sollte sich jeder, der genüsslich in sein Fleisch beißt, schämen.
Ich will hier niemanden vorschreiben kein Fleisch zu essen, aber es sollte nicht aus einer Massenproduktion stammen. Wo Tiere im Dreck gehalten werden, vollgestopft werden mit Medikamenten und künstlichen Stoffen um mehr Fleich anzusetzen.
So kann und soll es nicht weitergehen, der Mensch macht sich durch diese Haltungsform selber Krank und die Tiere müssen unnötig leiden.
Zum ersten Mal von diesen Themen habe ich von den Videos von Robert Marc Lehmann gehört. Irgendwann wurde ich dann auch Vegetarierin. Deshalb hat es mich extrem gefreut, dass ich an der Leserunde von Lovelybooks teilnehmen durfte. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt und ist echt cool gestaltet. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, trotzdem kommt man super draus. Das Buch ist einfach super krass. Auch wenn ich schon manche Sachen wusste, war ich trotzdem manchmal echt geschockt.
(Spoiler:) Am Allerschlimmsten war die Stelle mit den Abferkelstationen. Die wird mir definitv noch lange im Gedächtnis bleiben. Vorallen,d a dies ja auf echten Recherchen beruht. (Spoiler Ende)
Ich fand es sehr angenehm, dass es ein eher kurzes Buch war, dass man in einem Rutsch durchlesen konnte. Der Schreibstil hat miche cht gefesselt. Ich muss jetzt meine Gedanken erst mal sortieren, denn es war wirklich ein krasses Erlebnis. Dieses Buch hat definitv mehr Aufmerksamkeit verdient!
Wenn Schweine kämpfen...
Massenhaltung und Virus... Eine Art Zombies... Ein Himmel oder doch Hölle... 2 Menschen die auf nichts achten... Ein Abgrund... und die frage, warum?... wie weit kann man gehen?...
Diese Story führt uns an den Abgrund und wirft uns drüber... denn hier erleben wir die Grausamkeit in voller härte... in Trauer, düster und voller schonungsloser Gewalt... und ein Cover was uns zeigt, auf was wir uns einlassen müssen... Diese Story ist nicht harmlos... weder zu dir, noch zu den anderen... sie öffnet, sie vermittelt und sie zwingt dir alles ab... warum?... weil hier nicht nur der Himmel ist... egal ob Mensch oder Tier... mit einem Schreibstil der uns überzeugt... und Protagonisten welche bleiben... und ein Ende, welches euch mitnehmen wird...
Traut euch auf einen Weg, der schonungslos ist und euch schockiert... bildhaft, traurig und düster... Eine Atmosphäre die euch einnimmt... härter, dunkler und böser... mit oder ohne Hoffnung... wagt euch... ihr werdet es nicht bereuen... denn die Empfehlung habt ihr von mir...
Armands hatte mich zum Glück vorgewarnt: Auch dieser Teil steht dem ersten – Moribundus – in nichts nach, was Intensität und Schonungslosigkeit betrifft. Und tatsächlich: Regnum ist kein Buch für schwache Nerven. Der Autor entwirft ein Bild des Grauens, das sich in einer Schweinemaststation entfaltet, ein Ort voller Gestank, Angst und Gewalt.
Zwischen all dem Entsetzen finden sich fein durchdachte erzählerische Elemente: Mäuse fungieren als Informanten, die dem sogenannten „Verschwörungsschwein“ geheime Informationen zustecken. Unter den Tieren kursiert das Gerücht, Macellum sei nur die Vorstufe zum Paradies, doch das Verschwörungsschwein will die Wahrheit ans Licht bringen. Gemeinsam mit einem Verbündeten deckt es einen Skandal auf, der das System ins Wanken bringt.
Das Ende allerdings hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Es ist zweifellos konsequent und stimmig im Kontext der Geschichte, wirkte auf mich persönlich aber zu bizarr. Dennoch bleibt das Buch beeindruckend in seiner Aussagekraft: Es hält der Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor und macht erneut auf ein reales, massives Problem aufmerksam: den Umgang mit Tieren, Macht und Wahrheit.
Ein verstörendes, kraftvolles Werk, das nicht jeden Geschmack treffen wird, aber Spuren hinterlässt und zum Nachdenken zwingt.