
Düstere Romantasy voller Mythologie, Schicksal und emotionaler Momente. „Threadcut“ überzeugt mit einer einzigartigen Id
„Threadcut“ von Isabelle North hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die Grundidee rund um Lebensfäden und die Fähigkeit, den Tod anderer Menschen sehen zu können, war unglaublich faszinierend und gleichzeitig erschreckend. Besonders stark fand ich die Atmosphäre der Geschichte. Die Mischung aus griechischer Mythologie, Unterwelt, Schicksalsgöttinnen und düsterer Romantasy hat perfekt funktioniert und eine Welt erschaffen, die sich gleichzeitig gefährlich, mystisch und emotional angefühlt hat. Yuna mochte ich unglaublich gerne, weil sie trotz ihrer Ängste immer weiterkämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Ihre Gabe bringt so viel Schmerz mit sich, dass man beim Lesen richtig mit ihr mitfühlt. Gleichzeitig bringt sie mit ihrer Art immer wieder humorvolle Momente in die Geschichte. Zenon war für mich definitiv ein Highlight. Er ist gefährlich, geheimnisvoll und voller Schuld, hatte aber gleichzeitig so viele emotionale und verletzliche Momente, dass ich ihn schnell ins Herz geschlossen habe. Die Dynamik zwischen ihm und Yuna war intensiv, spannend und voller unterschwelliger Spannung. Auch die Reise durch die Unterwelt war unglaublich spannend beschrieben. Besonders die Ideen rund um den Weg der Trauer oder die verschiedenen Bereiche der Unterwelt haben das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Dazu kamen ständig neue Geheimnisse und Fragen, wodurch ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Vor allem die Briefe zwischen den Kapiteln haben mich dauerhaft neugierig gemacht. Für mich war „Threadcut“ eine atmosphärische, emotionale und spannende Romantasy mit starken Mythologie-Elementen und Charakteren, die lange im Kopf bleiben.























