
Nach ganz kurzem Zwischentief in Band 5 findet Hebesberger hier zu alter Stärke zurück. Ganz Starker Band 6
Hauptkommissarin Anika Albrecht ist die Erste, die einen Zusammenhang unterschiedlichster Fälle sieht und zieht die OPE um die Verhaltensanalysten Theurer und Seifert hinzu. In unterschiedlichen Städten Deutschlands finden Menschen ihre geliebten Partner brutal ermordet vor, Täter sind jeweils enge Freunde, die anschließend Suizid begehen. Schnell wird klar, dass die Täter manipuliert wurden, unklar hingegen sind die Fragen „Wie“, „Wo“, „von Wem“ und vor allem „Wem kann man noch trauen“. All meine Befürchtungen nach dem letzten Band dieser sonst sensationell guten Reihe haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Dieser sechste Band hat mir wieder richtig gut gefallen. Starke Story, brutaler, schonungsloser -und für Fans der Reihe teilweise auch trauriger Aufbau, der alles hatte, was ein guter Thriller haben muss. Schreibstil, kurze Kapitel und die bekannten tollen Charaktere haben es letztendlich rund gemacht. Und dann schreibt Hebesberger im Nachwort etwas von Band 7… ich freue mich☺️


