Ich hatte leichte Startschwierigkeiten, aber die Story ist es wert 🥰
Erst einmal: die Autorin hat mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung beeinflusst das aber natürlich nicht! “Die Legende des letzten Drachen” und ich haben ein bisschen Zeit miteinander gebraucht. Der erste Teil des Buchs, in dem viel Worldbuilding passiert, konnte mich nicht ganz so krass catchen, wie dann schlussendlich der zweite Teil des Buchs. Das ganze Konzept rund um die Flyrkynn (Menschen, die sich aufgrund eines Fluchs in Drachen verwandeln) finde ich unglaublich spannend. Von seinen Ursprüngen, die die Menschen selbst zu beantworten haben, bis zu dem Umgang 500 Jahre später damit. Denn natürlich werden Flyrkynn nur als Gefahr gesehen und statt nach einer Lösung für den Fluch zu suchen, lässt die Königin die betroffenen Menschen h1nrichten. Außerdem handelt der erste Teil viel von der Friends-To-Lovers-Beziehung zwischen Aska und Skye. Die beiden Frauen haben die, für mich typische, Problematik dieser Dynamik: Gehen wir das Risiko ein, dass wir aus unserer Freundschaft mehr machen? Aska ist Feuer und Flamme (pun intended), Skye möchte sie nicht verlieren. Erschwerend kommt hinzu, dass Skye mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, in der sie scheinbar alle, die sie geliebt hat, verloren hat. Das Buch wechselt zwischen den Zeiten - neben der Hauptstory schickt Shepherd uns auch immer wieder in die Vergangenheit. Zuerst in die gemeinsame von Aska und Skye, später in Skyes Vergangenheit. Für mich haben sich diese wie Flashbacks gelesen, was ich eine sehr coole Art finde nach und nach die Vergangenheit zu erleben. Die zweite Hälfte des Buchs war für mich einfach nur fantastisch und ich konnte das Buch nicht weglegen! Die Gegenspielerin im Buch ist in ihrer Rolle fantastisch und zu einem gewissen Grad unglaublich nachvollziehbar, dass ich sie zu einem gewissen Grad nur respektieren kann. Auch andere wichtige Nebencharaktere sind nuanciert und wirken so in ihrer Rolle authentisch. Dass ich Maya Shepherds Schreibstil mag, habe ich bereits in meiner Rezi zur Ballade der Gezeiten erwähnt. Es ist emotional, ich konnte Skye gut nachvollziehen und durch die kleinen Rückblicke in die Vergangenheit, bin ich am Ball geblieben. Außerdem hat mich die Tatsache, dass nicht ganz klar ist, was Skye erlebt hat, motiviert immer weiterzulesen. Das Buch hat ein wenig Spice und die Szenen sind eher Open Door, allerdings ist das nichts, was zu viel Platz einnimmt und es passt zum Plot. Wer eine Story rund um Hoffnung, Flüche, Verrat und Liebe, die wirklich krasse Hürden übersteht, sucht, wird hier fündig! Außerdem ist es schön zu sehen, wenn queere Autor:innen ihre Queerness sichtbar machen, auch wenn sie als hetero gelesen werden! Qᴜᴇᴇʀᴇ ᴀꜱᴘᴇᴋᴛᴇ: gleichgeschlechtliche Liebe (Protagonistinnen & Nebencharaktere)





























