Sherlock Holmes mit ein kleinen Hauch von Fantasy und eine Wendung die es in sich hat. Auch sollte man den eigenwilligen Butler nicht verpassen.
Ich mochte die Atmosphäre
Anfangs war es etwas schwer reinzukommen und ich musste aufpassen das ich nicht abbreche, aber das dran bleiben hat sich gelohnt und der Plotwist am Ende 🙏🏼 hab Band 2 schon in der Hand
Hat mir sehr gut gefallen. Ein historischer spannender Krimi, der in London spielt! Ein bisschen Mystery ist auch dabei! Leicht zu lesender, flüssiger Schreibstil! Zwei PoV‘s! Mittendrin hatte ich eine Durststrecke und habe etwas länger gebraucht, dafür konnte ich im letzten Drittel nicht aufhören zu lesen, sehr spannend! 🙈☺️ Das Ende war etwas zunächst etwas verwirrend, aber dann doch sehr stimmig! Klare Leseempfehlung!
London 1895 mit außergewöhnlichem Fall.
London 1895: Lewis kämpft mit seiner Vergangenheit und seinen eigenen Dämonen. Er hat Scotland Yard bei der Lösung von Kriminalfällen geholfen und darüber ein Buch geschrieben, was ihm zu einiger Bekanntheit verhalf. Trotzdem möchte er nie wieder Mord und Totschlag sehen und versucht die grauenvollen Bilder in Alkohol zu ertränken. Doch dann taucht diese fremde und faszinierende Frau auf. Kann sie ihn vor sich selbst retten? Kate, eine aufgeweckte junge Frau aus Massachusetts, die in einer Männerbranche Fuß fassen möchte und als Reporterin in London arbeiten will. Schon bald stößt sie auf ungeklärte Morde. Wenn das nicht die Story werden könnte mit der sie sich beweisen kann. Zuerst einmal die Aufmachung des Covers ♥️ Die Form einer Tageszeitung finde ich ja mal so richtig was von gelungen. Die Geschichte ist für mich eine Mischung ala Sherlock Holmes mit einem Hauch Mystery. Das Ganze spielt in London 1895. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel aus der Sicht der beiden Protagonisten Lewis und Kate. Mein persönlicher Liebling ist allerdings Dietrich, der Butler von Lewis. Man muss Ihn einfach erleben und kennenlernen. Schon allein weil er…sagen wir…sich nicht immer ganz angemessen seiner Position verhält. Für mich ein charmanter Krimi aus der Vergangenheit mit einem Hauch von Fantasie. Ich freue mich schon sehr auf Band 2.
Ein Gutes Buch welches durch das Ende noch besser wurde! 🔍
Das Buch wurde mir als eine Art Blind Date mit einem Buch empfohlen und ich muss sagen: das war ein Gutes Buch Date! Eine Mischung aus überwiegend Mord in London des 19. Jahrhunderts aber auch einen Hauch von Fantasy. Abgesehen davon dass der Einband sehr liebevoll und irgendwie spannend mit den Artikeln des London Journals aus der Story gestaltet ist, hat es sehr viel Spaß gemacht den beiden Protagonisten der Story zu folgen. Man bekommt eine Einblick in ihre Gedanken, Träume, Päckchen und Schwächen die sie mit sich tragen (mal mehr mal weniger) und nebenher baut sich der Fall um die Morde auf, die es aufzuklären gilt. Ich fand das Buch gut, aber das Ende hat es für mich nochmal viel besser gemacht, da es (,aus Mangel eines besseren Wortes dafür) Konsequenzen mit sich brachte. Mehr möchte ich nicht verraten, kann ein blind-Date mit diesem Buch aber weiter empfehlen. Ps: mir wurde gesagt dass die drei Bücher graduell mehr Fantasy beinhalten, also bin ich mal gespannt wie der nächste Band wohl ist. Die Geschichte ist auf jeden Fall in sich geschlossen !
Alles, was man in einem Buch braucht 🔍
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an befesselt. Der Erzählstil zieht einen sofort zwischen die Seiten und bleibt spannend bis zum Schluss. Die Illustrationen, die einen zwischendurch überraschen runden die ganze Geschichte perfekt ab. Ich habe mit cozy Crime gerechnet und bin auf die bestmögliche Weise enttäuscht worden. Viele wichtige Themen, aber immer verpackt mit viel Liebe und Respekt für die Charaktere. Freue mich schon auf Band 2 :)
Der Ruf der Rusalka ist ein historischer Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Die Protagonisten waren sehr sympathisch und die Geschichte fand ich durchaus spannend. Ich freue mich auf Band 2.
Dieses Buch ist für mich das literarische Äquivalent von: „Eigentlich gut… aber warum fühle ich es nicht?“ 🤷♀️📚
Wir sind im London von 1895, historischer Krimi, düstere Atmosphäre, gute Sprache – handwerklich absolut solide. Man merkt: Der Autor kann schreiben. Punkt. ✍️ ABER. (Großes Aber.) Wir haben zwei POVs, zwei Hauptfiguren, zwei Richtungen – und ich saß gefühlt die halbe Zeit da wie: 👉 „Wo geht das hier gerade hin?“ 👀 👉 „Und warum sollen die beiden jetzt wichtig füreinander sein?“ Ein Protagonist, der sich im Alkohol ertränkt 🍷🍷🍷 (sorry, aber ich hab da einfach eine niedrige Toleranzgrenze) und eine Protagonistin mit starken Idealen, die eigentlich genau mein Ding ist – aber emotional kam ich bei beiden nicht wirklich an. Keine echte Bindung, kein Oh mein Gott, ich MUSS weiterlesen. Eher ein: „Okay, komm, jetzt ziehen wir’s halt durch.“ 💀 Die Mordfälle? Spannend angelegt. 🕯️ Die Atmosphäre? Düster, stimmig. 😈 Der WTF-Moment gegen Ende? JA. Den gab’s. Und der war gut. Wirklich gut. Aber: Dieses Buch hat mich mehr interessiert als gepackt. Mehr Kopf als Herz. Mehr „nett gemacht“ als „verfolgt mich noch Tage später“. ✨ Highlight des Buches: Der Butler. Punkt. Ende. Ich liebe ihn. Beschützt ihn. Gebt ihm einen eigenen Roman. 🖤🫶 Fazit: Ein guter historischer Krimi, den man problemlos lesen kann – aber keiner, der bei mir Feuer entfacht hat. ➡️ 3 von 5 Sternen ➡️ Solide. Düster. Gut geschrieben. ➡️ Aber emotional leider… lauwarm. 🔥❄️
Ein richtig tolles Buch mit einer fesselnden Geschichte.
Lewis hat sich geschworen, es nie wieder zu tun. Doch der faszinierenden Fremden kann er nicht widerstehen. Als Londons größter Ermittler soll er den Mord an ihrer Freundin aufklären. Aber mit jedem Schritt holen ihn die Bilder seiner Vergangenheit wieder ein und drohen, ihn unter sich zu begraben. Wäre da nicht die Frau an der Themse. Kann sie ihn vor sich selbst retten? Kate kann endlich der Eintönigkeit Manchesters entkommen und wagt sich nach London, um ihrem Traum nachzujagen: der nächsten großen Story. Und was wäre größer als ein Serienmörder? Aber die Morde sind erst der Anfang. Kate und Lewis tauchen ein in eine Welt der Geheimgesellschaften und okkulten Rituale. Können sie die Vernichtung Londons noch aufhalten? ISBN:978-3-95991-899-2 Drachenmond Verlag

Was für ein Plottwist am Ende! 🤩
Insgesamt würde ich der Geschichte 4 Sterne geben, aber das Ende hat den 5. ausgemacht. Komplett unerwartet für mich, so etwas liebe ich ❤️ Lewis hat in der Vergangenheit durch seine Bücher sehr erfolgreich Kriminalfälle gelöst und versucht nun mit Alkohol die schlimme Bilder der Vergangenheit zum Schweigen zu bringen. Kate ist eine junge Frau im Jahr 1895, die sich nicht in das für sie vorgesehene Rollenbild fügen will. Voller Selbstvertrauen und Wut auf die Zustände geht sie nach London um ihren Weg als Reporterin zu finden. Und so beginnen beide ihre Ermittlungen an den Morden junger Frauen, um die sich niemand kümmert 🌹 Der Geist der damaligen Zeit wurde gut eingefangen, eine schön schaurige Atmosphäre wurde geschaffen und Kate ist einfach eine bewundernswerte Frau, die ihren eigenen Weg finden will ✨️ Ein gelungenes Buch und da es vom Drachenmond Verlag ist, ist es natürlich auch wieder wunderschön gestaltet 📚 Danke @rolleia92 💚
Wow, nicht einfach nur ein Krimi
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Spannend, einfühlsam, kritisch und mehr kann ich nicht schreiben ohne zu spoilern. Zum Hörbuch: Sprecher extrem gut. Bitte lesen oder hören!
Ein gutes Buch, ein für mich völlig überraschendes und trauriges Ende. Ich habe das Buch aufgrund der 'Empfehlung' im letzten Band der Litersum-Reihe gelesen, obwohl ich selten historische Romane oder Krimis lese. Lewis ist aufgrund seines Alkoholismus nicht wirklich sympathisch, auch wenn er 'nur' trinkt, um die schrecklichen Bilder in seinem Kopf zu vergessen. Kate als junge Frau, die in einer von Konventionen und Männern dominierten Welt versucht, ihren eigenen Weg zu finden, ist da deutlich sympathischer und macht es leicht, sich mit ihr zu identifizieren. Ich hatte nicht erwartet, dass die Erzählstränge von Lewis und Kate bis zum Schluss parallel laufen, da sich ja durchaus einzelne Begegnungen ergeben haben. Das Ende lässt mich traurig zurück, auch wenn es im Nachhinein logisch zusammen passt.

Magisch, düster und voller Geheimnisse – Ruf der Rusalka hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen! 🖤🌊
Besonders beeindruckt hat mich die atmosphärische Sprache – man kann das rauschende Wasser und die unheilvolle Stille fast spüren. Wer düstere Fantasy liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen! Eine absolute Empfehlung für alle, die Geheimnisse, starke Charaktere und eine packende Handlung lieben. 🖤📚
Ich bin wirklich begeistert von dieser Geschichte, die sich richtig gut lesen ließ. Man taucht total ab und hat das Gefühl in deren Zeit und Ort angekommen zu sein, denn alles wurde Detailgenau und passend erzählt. Ich könnte mir das Ende des 19.Jahrhunderts gut vorstellen. Die Protas waren mir total sympatisch und es machte richtig Spass ihnen zu folgen. Lewis und Kate haben diese Geschichte zu etwas besonderem gemacht und hatten ihre eigene Art die Geschichte spannend aber teils auch witzig wirken zu lassen. Der ganze Fall wurde authentisch wie zum Ende des !9.Jahrhunderts gelöst, was ich sehr interessant und spannend fand. Es gab immerhin noch keine DNA Analyse, Mobiltelefone, Internet und co.Aber man merkt auch wie stark Kate im dieser Zeit gewesen sein muss, um sich als Journalistin in der Männermetropole einen Platz zu erkämpfen, das peppte diese Geschichte auf und machte Kate nur noch sympathischer. Aber auch Lewis hat seine eigene Art und Probleme, die ihn sympathisch machten. Das i-Tüpfelchen war für mich aber sein Deutscher Buttler, der mich nicht selten schmunzeln ließ. Nun bin ich gespannt auf den nächsten Teil dieser Reihe.
Spannender Krimi - mit einem Hauch Fantasy.
Überraschend 🫢
Erst war es ein bisschen langwierig, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Der Schluss war sehr spannend 🧐 und ich hätte das Ende nicht so erwartet ☺️
Es war ein angenehmes, unterhaltsames Buch. Mich hat aber vor allem das Ende gepackt und das macht es für mich auch erst zum 5-Sterne-Buch.
Wwwwhhhaaat? Dieses Ende 🤯
Anfangs habe ich mir schwer getan in die Geschichten über Lewis und Kate einzutauchen. Das hatte sich allerdings sehr schnell geändert. Die gesamte Geschichte ist einfach super geschrieben und das Ende hat mich vollkommen überrascht. Ich bin ein riesen Fan des Butlers Dietrich und liebe seinen Sarkasmus 😅

Gekauft habe ich das Buch aufgrund seiner schönen Aufmachungen und dem aufwendigen Druck. Am ehesten kann man die Geschichte wohl als Cosy-Mysterie-Krimi einordnen. Ein Genre, in dem ich mich nicht auskenne . Ich wünschte mir eine moderne Sherlock -Holmes-Story mit ungewöhnlichen Charakteren und britischem Humor, die in London Ende des 19. Jahrhundert spielt. Dieser Wunsch hat sich nur zum Teil erfüllt. Für Fans des Genres mag die Geschichte alle Ansprüche erfüllen. Mir war es ein Stück zu trivial, der Spannungsaufbau zu inszeniert, die Charaktere zu klischeehaft und viel zu viele Zufälligkeiten, die den Plot vorantreiben. Trotz allem fußt die Geschichte auf interessanten Ideen, weiß die Atmosphäre der Stadt und die historischen gesellschaftlichen Gepflogenheiten für sich zu nutzen und dabei gelingt es den Kriminalfall restlos aufzuklären. Die Mystik hätte es für mich gar nicht gebraucht, aber auch das ist auch Geschmackssache. Wer einen leichten unterhaltsamen Krimi sucht mit Sherlock-Ambiente wird die Geschichte mögen.
Unglaublich
Dies war meinerseits Hostorischer Krimi und er war unglaublich. Es hat gedauert in die Geschichte reinzukommen. Während des lesens konnte man mit raten wer der Täter war. Der zweite Teil ist hoffentlich genauso spannend
Was für ein grandioses Buch, aus meiner Sicht war es keinen Moment langatmig, nichts hat sich gezogen. UND was ich sehr beeindruckend fand, obwohl ich zwischendurch etwa 2 Wochen nicht weiter gelesen habe (aufgrund externer Faktoren) war ich sofort wieder in der Welt, sofort war alles wieder bewusst und man konnte es einfach weiter lesen, das habe ich selten bei einem Buch so erlebt, meist vergisst man was war, hier kam es nach wenigen Seiten wieder. Ganz besonders gut hat mir ein bestimmtes Stilmittel gefallen was ich selber so noch nicht erlebt habe und dadurch zu einer wirklich großen Überraschung geführt hat, zu der ich hier natürlich nichts sagen werde. Ich kann nur sagen, jeder der das ganz späte viktorianische Zeitalter in London mag, Geschichten zur Zeit von Sherlock Holmes oder Jack the Ripper, wobei ich betonen möchte dass es nicht um diese Personen geht sondern ich möchte lediglich die Zeit näher umreißen, denen kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen.
London 1895, Düster, dreckig, grausam … Das Setting ist mega stimmig. Der Schreibstil und die Wortwahl passenden sehr gut dazu. Wodurch es sich sehr authentisch anfühlte. Trotzdem war es leicht zu lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man begleitet einen Schriftsteller, der so ein bisschen an Sherlock erinnert und eine junge Journalistin auf ihrem Weg denselben Serienmörder zu fassen. Beide haben ihre eigenen Probleme und gelegentlich kreuzt sich ihr Wege. Zum Schluss kommen diesen beiden Stränge über ein und gab es noch interessante Wendungen die ich so nicht kommen sah.

Nachdem ich Band 2 als erstes gelesen habe, hab ich nun mit Band 1 angefangen und Band 3 kommt schon Ende des Monats raus 🥰📚
Klappentext: Lewis hat sich geschworen, es nie wieder zu tun. Doch der faszinierenden Fremden kann er nicht widerstehen. Als Londons größter Ermittler soll er den Mord an ihrer Freundin aufklären.Aber mit jedem Schritt holen ihn die Bilder seiner Vergangenheit wieder ein und drohen, ihn unter sich zu begraben.Wäre da nicht die Frau an der Themse. Kann sie ihn vor sich selbst retten?Kate kann endlich der Eintönigkeit Manchesters entkommen und wagt sich nach London, um ihrem Traum nachzujagen: der nächsten großen Story.Und was wäre größer als ein Serienmörder?Aber die Morde sind erst der Anfang.Kate und Lewis tauchen ein in eine Welt der Geheimgesellschaften und okkulten Rituale. Können sie die Vernichtung Londons noch aufhalten? • Ich liebe diese Art von Storys, ein bisschen Krimi, ein bisschen Romantik und ein bisschen Fantasy und das ganze noch im viktorianischen Zeitalter. Gibt es was besseres? Für mich jedenfalls nicht 🥰 Da ich im Groben weiß wie die Geschichte endet, da ich ja Band 2 bereits gelesen habe, bin ich trotzdem gespannt drauf wie sich alles entwickelt. Einzelheiten hat man im Band 2 nicht erfahren umso gespannter bin ich wie es zu dem Ende kommen konnte 😊
Ein spannender Krimi im historischen London. Ich habe wirklich mitgerätselt und mitgefiebert
Ein netter kleiner historischer Krimi
Ich hatte mir das Buch mal wieder nur wegen dem Cover gekauft, somit ha es ewig auf meinem SuB gelegen. Als ich gesagt hatte das es das Buch als Hörbuch gibt, wurde es dann endlich vom SuB erlöst. Die Story ist schnell erzählt: Ein Privatermittler/Autor mit zu viel Geld versucht mit Alkohol,die dunklen Bilder der Opfer der Fälle die er betreut hat, vergessen zumachen. Eine junge Frau aus gutem Haus kommt in sie groß Stadt, um Reporterin zu werden. Das ganze spielt 1895 in London. Wir folgen den beiden auf ihren Geschichten, die natürlich irgendwann auf einander treffen. An für sich fand ich die Story gut, nur zu schnell erzählt und mir haben hier und da Details gefehlt. Ich werde mir den zweiten Teil auch Ls Hörbuch gönnen, on der Hoffnung mehr Informationen zu bekommen.
Ihr steht so wie ich auf alles was mit London und Sherlock Holmes zu tun hat? Dann greift ihr bestimmt schon dank des atemberaubenden Covers nach diesem Hübschen! Und der Inhalt wird euch umhauen! Die zwei Erzählstränge: Der Schriftsteller/Mitdeteltiv Lewis, der seit geraumer Zeit die schrecklichen Bilder die sich durch die letzten Fälle angehäuft haben, in Alkohol ertränkt und nur Dank seines treuen Butlers noch nicht völlig auf die Schiefe Bahn geraten ist, wird nun doch wieder in einen Fall verwickelt. Der Drowner ist unterwegs und eine Reihe von Frauenleichen werden ans Ufer gespült. Kann er den Serienmörder schnappen? Und Kate! Oh Kate! Ich liebe dich! Endlich der Eintönigkeit von Manchester entkommen versucht sie sich alleine durch London zu schlagen. Und zwar als rasende Reporterin. Verpönt im Jahre 1895! Doch sie hat sich noch nie den Mund verbieten lassen und würde ihren großen Traum nie aufgeben um an Herd zu enden. Bringt ihre nächste große Story den Durchbruch in der männer dominierten Welt? Was wäre größer als ein Serienmörder? Ich habe viel gelacht, ich habe mir die Nägel abgekaut, ich war unendlich stolz und fassungslos! Alles was ein gutes Buch braucht! Vielen Dank für diese Wahnsinns Geschichte, die gehört werden muss!
Insgesamt ein gutes Buch, aber ich hatte andere und vor allem höhere Erwartungen 🫣 Der Schreibstil ist sehr flüssig und hat mir gut gefallen. Das Setting (viktorianisches London) hatte grundsätzlich auch Potential trat nur leider zu sehr in den Hintergrund. Der Butler von Protagonist Lewis hat mein Herz im Sturm erobert (auch wenn der Autor nicht müde wurde bei jeder Gelegenheit zu erwähnen, dass er Deutscher ist) und ich fand auch das Ende gut gewählt. Aber der Weg da hin... oh Lord... Erstmal hatte ich erwartet, dass der Mystery/Fantasy Anteil deutlich höher wäre, als er letztendlich war, aber okay, geschenkt. Was ich auch nicht erwartet hatte war, dass so sehr und typisch das Krimi Genre dominieren würde. Ich fand Krimis leider schon immer eher langweilig, die sind einfach nicht meins und wenn Krimi, dann bitte mit Pepp. Gab es hier leider nicht. Die erste Hälfte war leider sehr zäh und langweilig. Es passierte gefühlt einfach nichts. Es fanden nicht mal wirklich Ermittlungen statt. Es ging hauptsächlich um die Alkoholsucht von Protagonist Lewis, die er versucht zu verbergen und darum, dass die andere Protagonistin Kate in der von Männer dominierten Arbeitswelt als Reporterin Fuß fassen will. Bedient leider ziemlich die Klischees und konnte mich nicht überzeugen. Zumal ich auch mit Lewis überhaupt nicht warm wurde, der war für mich nicht zugänglich. Und wie schafft Kate es sich diese Artikel aus dem Ärmel zu schütteln? Ohne zu recherchieren oder mit Leuten zu sprechen? Sie kam erst kürzlich nach London, wie will sie sich denn da schon so auskennen? Die zweite Hälfte wurde dann zum Glück etwas besser. So ganz rund war das ganze aber für mich nicht. Kurz vor Schluss wurde es dann ein paar Seiten spannend, dann wurde auch endlich mal ermittelt und das Ende war gut gemacht. Ich hätte es gerne mehr gefeiert, aber anscheinend waren meine Erwartungen viel zu hoch und der typische trockene Krimi Vibe haben mir leider einen Dämpfer verpasst 🥺
Lewis van Alligton hat seinen Job als Ermittler eigentlich an den Nagel gehängt, aber als ein Seriemörder London unsicher macht, beginnt er mit den Ermittlungen. Die Handlung dieser Geschichte spielt im Jahre 1985 und wird abwechselnd aus der Sicht von Lewis van Alligton und Kate Shaw erzählt. Kate ist eine junge Frau, die ihr Glück als Journalistin London versuchen will. Keine so einfache Sache zu der damaligen Zeit. Ich mochte Kate, sie ist ein selbstbewusste junge Frau, die versucht, ihren Weg gehen. Mit wem ich echt arge Schwierigkeiten hatte, war Lewis. Man kann ich fast schon als einen Anti-Helden bezeichnen, denn er ist Alkoholiker und ein sehr melancholischer Zeitgenosse. Ich mochte ihn ehrlich gesagt nicht wirklich. Zuerst scheint es so, als ob die beiden gar nichts gemeinsam haben, aber im Laufe der Handlung gibt es tatsächlich Berührungspunkte. Wobei ich fast die ganze Zeit über das Gefühl hatte, der Autor erzählt hier zwei separate Geschichten. Auch wenn der Stil des Autors sehr gut ist, muss ich gestehen, dass er mit der Geschichte einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat. Nicht nur wegen des unsympathischen Lewis, sondern auch, weil ich einfach mit mehr Fantasy gerechnet habe. Es gibt übrigens keine Romanze, für alle, die das gerne wissen möchten. Von mir gibt es 3 von 5 Punkte.

Wunderbare Charaktere, Lewis, Kate und insbesondere der Butler Dietrich sowie Hund Chester haben es mir wirklich angetan! 😊🐕✨
Zu Anfang ist es nicht so ganz leicht in die Geschichte reinzukommen, aber dann gelingt es Stephan R. Bellem auf wunderbare Weise einem die Personen näher zu bringen. Tolle Mischung aus Spannung und Humor mit ganz ungeahnten Wendungen! Band 2 der Reihe wird auf jeden Fall gelesen! 🤩
London Setting und zack, stand das Buch vorerst auf der Wuli. Da nun Teil 2 rauskam und als Reziexemplar einzog, wollte ich vorher "Ruf der Rusalka" lesen. Auch wenn beide Bücher unabhängig voneinander lesbar sind. In der Story haben wir es mit dem Ermittler Lewis van Allington zu tun. Eigentlich nicht mehr aktiv im Dienst und dem Alkohol verfallen, wird er eines Nachts von einer Frau angesprochen. Er soll ihr helfen einen Mord aufzuklären. Eine Bitte, die er nicht ausschlagen kann. Allerdings ist die Sache nicht gerade ohne und der Ermittler bringt sich auch selbst in Gefahr. Die Szenerie erinnert an Jack The Ripper und ich fand es spannend in London mal wieder auf Mörderjagd zu gehen. Noch dazu mit einem Charakter der eben auch eigene Dämonen hat, gegen die er ankommen muss. Trotzdem ist er ein echt kluges Köpfchen, mit dem ich gern unterwegs war. Van Allington hat in seiner Laufbahn als Ermittler schon viel gesehen und viele Morde aufgeklärt. Leider führte seine Arbeit auch zu seinem Alkoholproblem, welches er vor anderen zu verbergen versucht. Ich fand es gut, dass er selber weiß, dass er ein Problem hat und och danke seinem Butler, dass dieser kein Blatt vor dem Mund nimmt. Ich mochte beide recht gern und Lewis war eigentlich nur stellenweise etwas anstrengend. Er war aber die perfekte Besetzung für diese Stelle. Kate war ebenfalls ein toller Charakter. Sie kommt aus Manchster, um Journalistin in London zu werden. Ich mochte ihr großen Herz und ihr Engagement. Allerdings hat auch sie ein Händchen dafür, sich mit den falschen Personen anzuleben. Da ist aber wahrscheinlich auch Berufskrankheit. Fazit Eine tolle Story, die mich begeistern konnte. Es gab Spannung, Humor und einen tollen flüssigen Schreibstil, der durch die Handlung führt. Zusammen mit dem historischen London Setting bleibt man wirklich am Ball und rätselt mit. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Eine tolle Story, die mich begeistern konnte. Es gab Spannung, Humor und einen tollen flüssigen Schreibstil, der durch die Handlung führt. Zusammen mit dem historischen London Setting bleibt man wirklich am Ball und rätselt mit. Anscheinend steh ich auch echt auf der Leitung, denn ich hs e nicht mit dem Täter gerechnet und eine absolute Überraschung war noch eine weitere Wendung, die ich zwar erahnt hatte, mir aber nicht wirklich sicher war. Er zur Auflösung dann. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Nach langer, langer Zeit habe ich mal wieder ein historisch angehauchtes Buch gelesen „Ruf der Rusalka“. Das Cover mag ich irgendwie sehr gerne. Ein toller Eyecatcher. Es ist eine Art historischer Krimi der in den 1890er, in London spielt. Mir hat das Setting sehr gut gefallen. Die Charaktere hatten auch ihren Reiz. Auch die Nebencharaktere lernt man sehr gut kennen. Die Story an sich fängt recht schnell an einen in den Bann zu ziehen, teilweise flog ich nur so über die Seiten. Doch ein wahrer Pageturner war es für mich nicht. Was jedoch nicht schlimm ist. Sonderlich tief ist die Geschichte aber nicht, irgendwas fehlt. Aber was, kann ich nicht genau sagen. Dennoch fiebert man mit. Die Auflösung und der Plot dahinter haben mich sehr überrascht! Das hat das Buch, in meinen Augen, noch einen Hauch besser gemacht. Lewis ist ein sehr interessanter Protagonist und macht auch eine deutliche Wandlung durch. Er ist sympathisch, aber auch ein wenig suspekt. Aber solche Charaktere mag ich sehr. Für jeden der eine leichte Lektüre für zwischendurch mit historischen Flair und Krimi Touch mag empfehlen ich dieses Büchlein.
Normalerweise lese ich keine Krimis... ich bin daher umso glücklicher, dass ich dennoch zu diesem Buch gegriffen habe. Ein spannender Plot, ein überraschendes Ende, grandiose Charaktere und ein viktorianisches düsteres London als Schauplatz. Ich habe alles an diesem Buch geliebt und freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.
Vor wenigen Sekunden habe ich dieses Buch beendet. In mir schwingen die unterschiedlichsten Gefühle noch mit, eine einzelne Träne rinnt noch über meine Wange. Ich weiß nicht wie ich in Worte fasse kann, warum und wie mir das Buch gefallen hat. Zu Anfang treffen wir auf einen wohl trunksüchtigen Autor, welcher auch gern Ermittler spielt. Während der Geschichte lernen wir Lewis näher kennen, und vor allem seine inneren Ängste und Abgründe. Wir begleiten ihn durch unterschiedliche Stadien und hoffen mit ihm das er sich diesen stellen kann. Denn trotz seine Verhaltens ist er eine liebenswerte Person. Der Charakter durch den Autor gut dargestellt. Sowie alle weiteren Figuren in diesem Roman. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Dietrich. "Jeder braucht einen Dietrich!" Ein klasse Satz, der mich herzhaft lachen lies. Und natürlich Kate. Eine unglaublich mutige und starke Frau ihrer Zeit. Ihrer Zeit voraus. Welche ein riesiges Herz hat und trotz ihrer großen Pläne nie ihre Faszination für die kleinen Dinge verliert. Ich habe, wie ich das häufiger mache, das Ende vorher schon gelesen. Habe dadurch natürlich des Rätsels Lösung gekannt. Aber in keiner Sekunde wurde es dadurch langweilig. Denn nicht das Ziel ist das Ziel, sondern der Weg dahin. Früh im Buch hatte ich eine Vermutung und wollte diese bestätigt wissen. Welche Wendungen allerdings dahin führten brachte mich zum lachen und weinen zeitgleich. Und das ist der Wert dieses Buches. Gefühle so nah beieinander. Die Wendungen waren für mich somit nicht überraschend, aber tief emotional. Der Autor versteht es trefflich mit dem unbekannten zu spielen und die Spannung so aufrecht zu erhalten. Und so habe ich kurz vor Jahresende noch mein Highlight 2020 gefunden. Meine nächste Aktion wird direkt die Vorbestellung des zweiten Bandes sein und die Vorfreude auf diesen.
Historische Krimis lese ich nicht oft, aber eigentlich sehr gern, besonders dann, wenn sie im viktorianischen London spielen, etwas düster sind, einen leichten Fantasy-Einschlag haben, und so tolle Sherlock-Vibes versprühen, wie dieses Buch hier. Man begleitet Lewis dabei, wie er einer Mordserie auf die Schliche kommt, einer geheimnisvollen Frau begegnet, seine Dämonen bewältigen möchte, und das alles mit Hilfe seines Butlers, der sehr schnell zu meinem Lieblingscharakter wurde. Die Charaktere sind alle sehr tiefgründig und liebenswert, besonders gut gefallen hat mir dabei, wie sich ihre Hintergrundgeschichten entfaltet haben und man immer mehr hinter ihre Fassade blicken konnte. Insgesamt verläuft die Handlung ruhig, ist aber durchgehend interessant und spannend, und es wurde sehr viel Wert auf historische Korrektheit gelegt, was mir sehr entgegen kam. Der absolute Wahnsinn sind die Wendungen, und auch das Ende hat mich umgehauen. Hier zeigt sich, wie unfassbar gut die Geschichte eigentlich konstruiert ist, und wie unvorhersehbar sich alles entwickelt hat. Ich hatte bis zur Auflösung überhaupt keine Ahnung, und fand sie wirklich sehr gelungen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen ❤️
Gerade habe ich das Hörbuch zur Rusalka beendet und bin - ganz ehrlich - froh, dass es vorbei ist. Aber von vorn: Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Alkoholkranker Schriftsteller versucht, im London 18irgendwas eine Mordserie aufzuklären. Mädchen kommt vom Dorf in die große Stadt und möchte Schriftstellerin werden. Ok, das ist jetzt wirklich sehr platt ausgedrückt, die Geschichte kann ein bisschen mehr. Aber nun ja, nein, das fasst es ziemlich gut zusammen finde ich. Es handelt sich hier um Cosy Crime (würde ich behaupten). Ich konnte der Geschichte gut folgen, der Schreibstil hat mir auch gefallen. Ja ok, sie hat mich nicht gecatched, dafür ist irgendwie viel zu wenig passiert bzw die Trunkenheit von Lewis stand zu sehr im Vordergrund. Aber trotzdem für zwischendurch wirklich ok. Kate ging mir mächtig auf die Nerven. Sie wusste nicht so recht, was sie will, schreibt über Dinge, von denen sie eigentlich keine Ahnung hat und recherchiert irgendwie nicht. Oder doch, aber der Leser erfährt es nicht. Das ging mir tatsächlich alles etwas zu schnell. Der Butler, ja okaaaay, kann man machen, muss man nicht. Die regelmäßigen Betonungen, dass er Deutscher ist, hätte man irgendwann sein lassen sollen. Was will der Autor damit implizieren, wenn er dieses Detail so auf die Goldwaage legt? Was mir tatsächlich gar nicht gefallen hat, war das Hörbuch. Die Hauptstimme des Sprechers war ok, seine Imitationen nicht mehr. Und die Sprache selbst hat mich viele Nerven gekostet. Pausen an den falschen Stellen, Betonungen, wo keine hingehören. Flüssig lesen geht leider anders. Ich hab mich durchgequält, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, aber hätte ich das Buch zuhause gehabt, hätte ich abgebrochen. Ganz schlimm war auch hier die Darstellung des Butlers. Wer um alles in der Welt betont denn immer die Wortendungen in dieser Intensität? Nope, damit hat der Sprecher mich verloren. Ich hab tatsächlich zwei Anläufe gebraucht, um das Hörbuch zu beenden. Als Fazit kann man sagen, dass es eine solide, gute Geschichte ist mit kleinen Schwächen, die aber dennoch gut gelesen werden kann. Auf das Hörbuch sollte man in diesem Fall leider verzichten.

Atmosphärisch, spannend und ein Hauch an Übernatürlichkeit
5⭐ Inhaltlich lässt es sich leicht zusammenfassen: Alkoholkranker Detektiv versucht eine mysteriöse Mordserie in London, im 19. Jahrhundert aufzuklären. Elektrizität und Telefone sind Neuland, die schmutzigen Straßen wie damals. Lewis van Allington ist ein brillianter Kopf, doch all die Schrecken, denen er beim Lösen seiner Fälle, entgegenblickte, trieben ihn in die Sucht. Als ihn eine geheimnisvolle junge Frau allerdings um Hilfe bittet, den Mord einer Wasserleiche aufzuklären, überwiegt seine Neugierde. Kate hingegen ist eine aufstrebende Reporterin, die sich in der Grossstadt erst zurecht finden muss. Um bei der Zeitung Fuss zu fassen und um sich zu beweisen, braucht sie gute Artikel. In Kombination mit ihrem Gerechtigkeitssinn, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder eines befreundeten Zimmermädchens und gerät mitten hinein, in die dunklen Kreise von London. Es ist grossartig geschrieben, hat eine tolle düsterne Atmosphäre und trotzdem ein paar gute Wortwitze und Dialoge. Erzählt wird abwechselnd aus Lewis und Kates Sicht. Zwei grundverschiedene Charaktere, die am Ende doch einen gemeinsamen Weg haben. Der Flair von 1895 ist greifbar und ein paar interessante Nebenrollen mischen mit. Lewis ist ein Trinker und seine Sucht macht ihm das Leben schwer. Dennoch schafft er es den Spuren zu folgen und gemeinsam mit seinem Buttler dem Mörder näher zu kommen. Ich fands spannend und mitreißend. In anderen Rezis wird Lewis als unsympathisch und Kate als toll beschrieben. Ich empfand es genau anders. Lewis hat Fehler, eine Sucht, ist aber authentisch. Kate blieb für mich blass. Eine sehr junge, naive Frau, verloren in der Grossstadt. Ein Fähnchen im Wind, das ständig Bestätigung braucht. Am Ende fügt sich alles, denn ansonsten wäre ihre Rolle vollkommen sinnlos für den Plot gewesen. Doch sie hat ihre Daseinsberechtigung. Obwohl am Ende einiges für mich zu schnell konstruiert wirkte, hat mich das Buch doch überrascht. Ich hatte Spass am Lesen und kann es als Krimi empfehlen. Was es nicht ist: ein Fantasybuch. Ein Hauch ist enthalten , aber wirklich nur am Rande. Eine Lovestory steht ebenfalls nicht im Mittelpunkt und das fand ich grossartig 😂
Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar vom Drachenmond Verlag zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung zum Buch hat dies aber keinen Einfluss! "Ruf der Rusalka" ist ein Kriminalroman mit fantastischen Elementen. Es folgt dem Privatdetektiv Lewis und der Reporterin Kate, die beide unabhängig voneinander den Mörder mehrere Frauen suchen. Die Geschichte ist durchgängig spannend und das Miträtseln macht Spaß, auch wenn die Protagonisten manchmal durch wenig überzeugende Beweise zu einer Lösung kommen. So sagt beispielsweise eine Person, dass er eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgeben würde. Kate läuft beinahe sofort zur Polizeistation und aus der Tatsache, dass die Anzeige noch nicht einging, schließt sie, dass diese Person der Mörder sein müsse. Solche Situationen gibt es ein paar Mal im Buch und ich war immer sehr verwirrt von dieser Beweisführung. Besonders gut hat mir die historische Akkuratheit des Buches gefallen. Lewis Hund wird etwa immer als Dürrbächler bezeichnet, was der alte Name für Berner Sennenhunde war. Auch Standesunterschiede, allgemeines Verhalten der Menschen und ähnliches werden gut herübergebracht und sind, sofern ich das beurteilen kann, historisch akkurat. Ein winziges Detail ist mir allerdings aufgefallen, nämlich, dass scheinbar alle Fotos Farbfotos sind. Lewis kann durch die Bilder auf den Opferkarteien die Haarfarbe der Frauen erkennen und ein Dienstmädchen gibt Kate ein Farbfoto, welches für sie angefertigt wurde. Auch wenn es farbige Fotografie zu dieser Zeit gab, war sie noch nicht verbreitet und billig genug, als dass sie für alles verwendet worden wäre. Das Ende des Buches hat mich extrem überrascht und ich musste lange darüber nachdenken, wie alles zusammengepasst hat. Tatsächlich denke ich, dass ich das Buch ein zweites Mal lesen werde, um das Puzzle zusammenzusetzen. Eigentllich war ich mir nach etwa 2/3 des Buches absolut sicher, zu wissen, wer der Mörder war, aber ich wurde mehr als überrumpelt, als das Rätsel aufgelöst wurde! Allein für dieses Ende hat es sich gelohnt, „Ruf der Rusalka“ zu lesen! Die beiden Protagonisten des Buches sind mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen. Lewis ist als Privatdetektiv mit seinem glasklaren Verstand an Sherlock Holmes angelehnt, bis hin zum Drogenproblem. Aber während Holmes emotionslos ist und Drogen zur Zerstreuung nimmt, trinkt Lewis, um mit den schrecklichen Bildern vergangener Fälle klar zu kommen. Sein Alkoholproblem nimmt dabei extreme Züge an und ist, meiner Meinung nach, sehr gut dargestellt. Kate dagegen ist eine junge Frau, die zeigt, dass weibliche Charaktere nicht nur stark sein können, wenn sie mit Waffen kämpfen. Kate ist in einer reichen Familie aufgewachsen und weiß, wie man sich benehmen muss (auch wenn sie die meisten Benimmregeln eher unangenehm findet). Sie hätte einen Mann ihres Standes heiraten und ein angenehmes Leben führen können, aber Kate erwartet mehr von ihrem Leben. Also widersetzt sie sich allen gesellschaftlichen Normen und geht allein nach London, um dort Reporterin zu werden. Kate zweifelt oft an sich und ihrer Entscheidung, da ihr viele Steine in den Weg gelegt werden und trotzdem macht sie immer weiter. Sie hat eine enorme Charakterstärke und Durchsetzungskraft! Die Charaktere in „Ruf der Rusalka“ haben mich überzeugt und sehr angesprochen. Zudem haben sie sehr zur Spannung der Geschichte beigetragen! Fazit: „Ruf der Rusalka“ gehört definitiv zu den Büchern, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Es ist spannend, hat gut geschriebene Charaktere und einen unerwarteten Twist am Ende. Abgesehen von Kleinigkeiten ist das Buch historisch akkurat in seiner Darstellung der Gesellschaft. Ich empfehle es definitiv weiter! Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar vom Drachenmond Verlag zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung zum Buch hat dies aber keinen Einfluss! "Ruf der Rusalka" ist ein Kriminalroman mit fantastischen Elementen. Es folgt dem Privatdetektiv Lewis und der Reporterin Kate, die beide unabhängig voneinander den Mörder mehrere Frauen suchen. Die Geschichte ist durchgängig spannend und das Miträtseln macht Spaß, auch wenn die Protagonisten manchmal durch wenig überzeugende Beweise zu einer Lösung kommen. So sagt beispielsweise eine Person, dass er eine Vermisstenanzeige bei der Polizei aufgeben würde. Kate läuft beinahe sofort zur Polizeistation und aus der Tatsache, dass die Anzeige noch nicht einging, schließt sie, dass diese Person der Mörder sein müsse. Solche Situationen gibt es ein paar Mal im Buch und ich war immer sehr verwirrt von dieser Beweisführung. Besonders gut hat mir die historische Akkuratheit des Buches gefallen. Lewis Hund wird etwa immer als Dürrbächler bezeichnet, was der alte Name für Berner Sennenhunde war. Auch Standesunterschiede, allgemeines Verhalten der Menschen und ähnliches werden gut herübergebracht und sind, sofern ich das beurteilen kann, historisch akkurat. Ein winziges Detail ist mir allerdings aufgefallen, nämlich, dass scheinbar alle Fotos Farbfotos sind. Lewis kann durch die Bilder auf den Opferkarteien die Haarfarbe der Frauen erkennen und ein Dienstmädchen gibt Kate ein Farbfoto, welches für sie angefertigt wurde. Auch wenn es farbige Fotografie zu dieser Zeit gab, war sie noch nicht verbreitet und billig genug, als dass sie für alles verwendet worden wäre. Das Ende des Buches hat mich extrem überrascht und ich musste lange darüber nachdenken, wie alles zusammengepasst hat. Tatsächlich denke ich, dass ich das Buch ein zweites Mal lesen werde, um das Puzzle zusammenzusetzen. Eigentllich war ich mir nach etwa 2/3 des Buches absolut sicher, zu wissen, wer der Mörder war, aber ich wurde mehr als überrumpelt, als das Rätsel aufgelöst wurde! Allein für dieses Ende hat es sich gelohnt, „Ruf der Rusalka“ zu lesen! Die beiden Protagonisten des Buches sind mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen. Lewis ist als Privatdetektiv mit seinem glasklaren Verstand an Sherlock Holmes angelehnt, bis hin zum Drogenproblem. Aber während Holmes emotionslos ist und Drogen zur Zerstreuung nimmt, trinkt Lewis, um mit den schrecklichen Bildern vergangener Fälle klar zu kommen. Sein Alkoholproblem nimmt dabei extreme Züge an und ist, meiner Meinung nach, sehr gut dargestellt. Kate dagegen ist eine junge Frau, die zeigt, dass weibliche Charaktere nicht nur stark sein können, wenn sie mit Waffen kämpfen. Kate ist in einer reichen Familie aufgewachsen und weiß, wie man sich benehmen muss (auch wenn sie die meisten Benimmregeln eher unangenehm findet). Sie hätte einen Mann ihres Standes heiraten und ein angenehmes Leben führen können, aber Kate erwartet mehr von ihrem Leben. Also widersetzt sie sich allen gesellschaftlichen Normen und geht allein nach London, um dort Reporterin zu werden. Kate zweifelt oft an sich und ihrer Entscheidung, da ihr viele Steine in den Weg gelegt werden und trotzdem macht sie immer weiter. Sie hat eine enorme Charakterstärke und Durchsetzungskraft! Die Charaktere in „Ruf der Rusalka“ haben mich überzeugt und sehr angesprochen. Zudem haben sie sehr zur Spannung der Geschichte beigetragen! Fazit: „Ruf der Rusalka“ gehört definitiv zu den Büchern, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Es ist spannend, hat gut geschriebene Charaktere und einen unerwarteten Twist am Ende. Abgesehen von Kleinigkeiten ist das Buch historisch akkurat in seiner Darstellung der Gesellschaft. Ich empfehle es definitiv weiter!






































