
„Manchmal beginnt etwas mit einem Ende.“
Lexi wird nach einem tragischen Unfall, bei dem ihre beste Freundin ums Leben gekommen ist, nach vier Jahren in ein Erziehungscamp auf Island geschickt – was ihr zuerst gar nicht gefällt. Dort trifft sie auf Joro, einen Technikfreak, der ebenfalls in dieses Camp musste, weil er nur vor dem Computer sitzt, um zu programmieren. Doch schon am ersten Abend verschwinden plötzlich alle Menschen – bis auf sie beide. Als sie dann auch noch von einem Mantikor gejagt werden, wird ihnen langsam bewusst, dass sie sich im Spiel von Joro befinden, das irgendwie real geworden ist. Nun müssen sie die ganzen Quests bestehen, um das Spiel zu beenden … Wow – lange hatte ich kein Buch mehr, das mich so gefesselt hat. Am Anfang dachte ich, es geht um eine reine Fantasywelt, aber das ist ganz anders. Man befindet sich praktisch in einem Videospiel – so etwas hatte ich bisher noch nicht. Das ganze Worldbuilding mit Island, den Landschaften und dem Wetter ist einfach top. Lexi und Joro sind zwei sehr tiefgründige Charaktere, obwohl sie beide erst 16 Jahre alt sind. Ich hätte auch nie gedacht, dass das Buch so emotional und tiefgründig wird und Themen behandelt wie: nach einem traumatischen Erlebnis wieder zu sich selbst finden oder Hilfe anzunehmen, wenn sie einem angeboten wird. Das Highlight waren für mich aber die ganzen Fabelwesen – vor allem der Wolpertinger, der sächsisch spricht. Das fand ich großartig, besonders weil ich selbst aus Sachsen komme. Das Buch ist für alle geeignet, die gerne Fantasy mit Fabelwesen lesen. Auch für diejenigen, die Geschichten mit Videospiel-Elementen mögen. Große Romance gibt es nicht – nur ganz wenig –, der Fantasy-Teil steht klar im Mittelpunkt. 💚💚






























