
Zwischen Faszination und Verwirrung – mein Leseeindruck zu Black Dahlia 💔
Ich habe Black Dahlia nach ungefähr 160 Seiten leider abgebrochen. Das Buch hatte für mich definitiv interessante Ansätze, konnte mich am Ende aber nicht genug fesseln, um weiterlesen zu wollen. Gerade am Anfang fiel mir der Einstieg ziemlich schwer, da die Erzählstruktur zunächst sehr verwirrend war. Nika erzählt die Geschichte vorwärts, während Cyrus rückwärts erzählt – ein spannendes und ungewöhnliches Konzept, das sicherlich seinen Reiz hat, bei mir aber einige Zeit gebraucht hat, bis ich mich darin zurechtgefunden habe. Positiv hervorheben möchte ich vor allem Nika und Cyrus. Beide Figuren fand ich deutlich interessanter als andere Charaktere, und besonders ihre Dynamik miteinander hat mich neugierig gemacht. Everen hingegen konnte mich persönlich bisher überhaupt nicht überzeugen. Als später noch eine weitere Perspektive dazu kam, war für mich leider der Punkt erreicht, an dem die Geschichte eher anstrengend als spannend wurde. Statt mehr Neugier auszulösen, hat es mich eher aus der Handlung herausgebracht. Insgesamt steckt in dem Buch definitiv eine kreative Idee, aber für mich war die Erzählweise letztlich zu verschachtelt, um wirklich emotional an die Geschichte gebunden zu bleiben. Deshalb war es diesmal leider ein Abbruch.






















