Cozy Sommer-Lektüre
Vielen Dank an die Autorin, Fee Taut, und den Endlosblau-Verlag für das Rezensionsexemplar. Die geäußerte Meinung ist meine eigene. Inhalt: In „Meine Sommer mit Marx“ geht es um das kleine Dorf Lavnitz, einen Ort voller Erinnerungen und unausgesprochener Gefühle. Die Geschichte verläuft über zwei Sommer und wird aus den wechselnden Perspektiven der beiden Hauptprotagonisten erzählt: Sessy, eine selbstbewusste, impulsive Marketingmanagerin, und Marx, ein eher zurückhaltender, nachdenklicher Fantasyautor, der gerne alleine unter sich ist. Als Sessy nach einem Jahr überraschend in Lavnitz zurückkehrt, trifft sie erneut auf Marx, mit dem sie einst eine intensive, aber auch verletzende Vergangenheit hatte. Für ihn war diese so prägend, dess er ihr nie wieder zu nahe zu kommen möchte. Doch als sie wieder in der Villa Wittlow auftaucht, bringt sie seine Gefühle durcheinander und reißt offene Wunden auf. Persönliche Meinung: Dieses Buch hat mich vor allem durch seine beiden Hauptfiguren gefesselt. Sessy und Marx könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist impulsiv, voller Energie und manchmal ziemlich unbedacht. Er ist zurückhaltend, vorsichtig und durch frühere Verletzungen oft distanziert. Was mir besonders gefallen hat, war mitzuerleben, wie beide im Laufe der Geschichte wachsen. Sessy lernt, Verantwortung für ihre Worte und Taten zu übernehmen, während Marx langsam den Mut findet seine Mauern einzureißen und Vertrauen zuzulassen. Ihre gemeinsame Entwicklung fühlt sich sehr authentisch an. Aber auch der sehr angenehme Schreibstil der Autorin hat mich das Buch nicht mehr weglegen lassen. Ich konnte mir das kleine Dorf Lavnitz und die Villa Wittlow direkt vorstellen und in die Geschichte eintauchen. Das alles macht "Meine Sommer mit Marx" zu einer perfekten Sommer-Lektüre, die ich nur empfehlen kann.









